Das Fluten des Realen

"Im Diskurs der Macht ist es die Macht, unsere Haltung zu ihr, die die leere Stelle besetzt hält."

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Analyse: Wien nach der Wahl

Provokante Anspielung einer Street Art in Polen zum Thema Wahlen, die auch auf Wien oder andere Metropolen passt. (Foto: Paweł Czerwiński, Unsplash.com)

Wien hat zwar gewählt, aber der Demokratie hilft es wenig. Die Wahlbeteiligung ging auf rund 65,3 % zurück. Die Partei der Nichtwähler wurde stärkste Kraft. Außerdem durften rund 30 % der in Wien lebenden Menschen nicht wählen. Der Demokratie droht die Delegitimation. Eine Nachbetrachtung von Hermann G. Böhm.

Selbstbestimmung als Recht

Selbstbestimmung, Liebe und Basketball. (Symbolfoto: Matthew Reyes, Unsplash.com)

Selbstbestimmung ist nur in einer von hohem Selbstbewusstsein eingerichteten, sich freiwillig organisierenden und sich harmonisch in die objektive Wirklichkeit einbringenden Gesellschaft möglich. Alles andere ist die Fortsetzung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

Infektionsgeschehen und das Politische

Das Infektionsgeschehen beeinflusst alle Gesellschaften. Die Metropole guangzhou in China. (Symbolfoto Leon Li, Unsplash.com)

Das Infektionsgeschehen hat es in sich. Die einen werfen den anderen vor, die Gefahr zu überhöhen, um die Freiheitsrechte zu stürmen. Die anderen bezichtigen die Gegner der Maßnahmen der Verharmlosung der Gefahr und deklarieren sie selbst zum unsolidarisch handelnden Gefahrenherd.

Humanitarian Imperialism – Menschenrechte nutzen, um Krieg zu verkaufen

Der Humanitarian Imperialism spiegelt sich im Missbrauch der Menschenrechte. (Symbolfoto: Ali Marel, Unsplash.com)

Unter dem Titel „Humanitarian Imperialism. Using Human Rights to Sell War“ landete der Belgier Jean Bricmont schon 2005 einen Coup, der noch Folgen haben wird.

Das Fluten des Realen

Das Fluten des Realen ausgedrückt durch eine Modenschau unter Wasser. (Foto: Engin Akyurt, Unsplash.com)

Als Psychoanalytiker muss sich Prof. Klaus-Jürgen Bruder zwischen den Registern des Psychischen bewegen und immer wissen, in welchem dieser Bereiche er sich befindet. Er beschreibt, womit es die Gesellschaft gegenwärtig in der Coronakrise zu tun hat: mit einem Verschwimmen dieser Sphären, das Imaginäre überschwemmt geradezu das Reale und begräbt auch das Symbolische unter sich.

Es geht nur noch um zukunftsfeindlich oder zukunftsfreundlich

Zukunftsfeindlich oder zukunftsfreundlich - Cape Canaveral Air Force Station, United States (Foto: SpaceX, Unsplash.com)

Die meisten von uns lehnen jede Form von Diktatur ab. Verständlich. Dabei vergessen wir jedoch, dass wir bereits in einer Diktatur leben: in der Diktatur des Kapitals, welches sich in den Händen weniger Global Player befindet. Deshalb sollten wir uns fragen, was besser ist: eine Diktatur zur Ausbeutung der Erde oder eine zu ihrem Schutz.

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