Facebook und der digitale Kolonialismus

„Der Facebook-Chef will vor allem die Nutzerzahlen seines sozialen Netzwerks in die Höhe treiben.“

Daniel Leisegang warf für Blätterwald.de unter der Headline „Facebook rettet die Welt“ einen kritischen Blick auf die „Chan Zuckerberg Initiative“ und Internet.org.

Das Projekt, 2013 von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ins Leben gerufen, soll Menschen im Süden der Erdkugel mit kostenlosem Internet versorgen. Allerdings verfolgt Zuckerberg keineswegs nur philanthropische Ziele, schreibt Leisegang. „Der Facebook-Chef will vor allem die Nutzerzahlen seines sozialen Netzwerks in die Höhe treiben. […] Seine Expansionsstrategie trägt zudem Züge eines neuen digitalen Kolonialismus.“

Leisegangs Beitrag, der heute in Nürnberg in der Rubrik „Medienkritik“ mit dem „Alternativen Medienpreis“ ausgezeichnet wird, ist hier zu finden …


Foto: CC0 Public Domain – Geralt (Pixabay.com)


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