Leonie Aleppo schreibt einen Brief an ihre Tochter

An meine geliebte, wunderschöne Tochter. Ich schreibe dir diesen Blog. Genau, einen neumodischen Blog. Eines Tages, wird es ein altmodischer Brief sein.

Aber ich werde ihn mit derselben Leidenschaft und Hingabe schreiben, mit der ich alles tue, wenn es um dich geht. Mein nerviger, kleiner Klumpen Mensch, den so unendlich liebe!

Als du geboren wurdest, konnte ich dich gar nicht aus den Armen nehmen, von Anfang an warst du ein unglaubliches Wunder für mich. Du hast gut gerochen. Meistens jedenfalls.

Es gab nur dich und dein Dad gegen den Rest der Welt… ohne wirklich zu verstehen wie es einen verändert, wenn man Kinder hat. Ich kann mich auch nicht an den Augenblick erinnern, in dem sich alles verändert hat. Ich weiß nur, dass es so war.

Ich konnte völlig unzugänglich sein. Nichts kam an mich heran. Im nächsten Moment schien es, als schläge mein Herz außerhalb meines Körpers, schutzlos den Elementen ausgesetzt. Dich zu lieben ist für mich die tiefgreifendste, intensivste, schmerzhafteste Erfahrung meines Lebens gewesen. Manchmal konnte ich es kaum aushalten. Als deine Mutter habe ich mir geschworen, dich immer vor der Welt zu beschützen und hab alles um uns herum abgeschottet.

Blicke ich in die Zukunft, bricht es mir das Herz. Vor allem weil ich mir nicht vorstellen kann, dass du je mit einem gewissen Stolz von mir sprechen wirst. Wie könntest du auch? Deine Mutter ist ein Kind im Körper eines Erwachsenen.

Aber ich gebe mir alle Mühe mit dir und nichts ist mir wichtiger, als dir alles zu geben was ich dir geben kann. Wie oft stehe ich vor deinem Bett und beobachte dich beim Schlafen? Ich kann es gar nicht mehr zählen… satt werde ich von deinen Anblick wohl niemals werden.

Wie auch? Du bist die Liebe meines Lebens. Seit zwei Jahren kenne ich dich nun. Zwei Jahre bist du der größte und wichtigste Teil in meinem Leben.
Ich bin so gespannt, wie du wohl wirst? Was werden deine Ziele im Leben sein? Deine Wünsche und Hoffnungen…

Wirst du mich immer mit diesen lachenden Augen anschauen oder wird das irgendwann enden?
Oh was bin ich gespannt!

All das hier, schreibe ich mit Tränen in den Augen. Die laufen einfach so durchs Gesicht, Freudentränen, ganz große Gefühle wie ich sie selten erlebte oder eben nur mit dir. Ich liebe dich! Viel mehr, als es Worte irgendwie sagen können.

Leonie Aleppo bloggt im Netz „Eine Geschichte von treuloser Treue“ und ist als Mikrobloggerin @hollowloop auf Twitter aktiv. Mit Dank an Leonie für die Zustimmung zur Veröffentlichung ihres Beitrags.

Foto: CC0 Public DomainCondesign (Pixabay)

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