Der Tortenwurf als Sündenfall des Antifaschismus

Die Fraktionschefin der Linken wurde beim Parteitag in Magdeburg attackiert. Ein Aktivist warf Sahra Wagenknecht eine Schokoladentorte ins Gesicht – ein Offenbarungseid für den Antifaschismus.

Mit dieser Aktion machen sich die selbsternannten Antifaschisten mit Sicherheit keine Freunde. Zumindest nicht solche, die für Meinungsvielfalt und vor allem Meinungsfreiheit und Toleranz sind.

Wo ist da noch der mit Zähnen und Klauen verteidigte Unterschied zu den Faschisten? Sind das nicht die gleichen Methoden? Unterdrückung anderer Meinungen, und Einschüchterung und Missachtung der Würde des Menschen.

In einem alten Charlie Chaplin Film, da mag ein Tortenwurf noch lustig sein, aber bei dieser Aktion, wurde die Würde eines Menschen eindeutig mit Füßen getreten und ist daher zumindest in meinen Augen absolut inakzeptabel.

Noch etwas kommt hinzu. Der Tortenwurf zeigt, wie schwach die Linke in Deutschland in Wirklichkeit ist. Sie ist zerstritten und dient damit nicht den Menschen, sondern eher dem Establishment, das sich durch solche Aktionen immer sicherer fühlt.

Die Menschen werden sich von Organisationen, die solche Aktionen durchführen mit Sicherheit abwenden. Es ist nämlich die Zeit, um den Menschen zu helfen und nicht, um sich selbst zu profilieren.

Zusatz: Ich habe bewusst auf ein Foto verzichtet, welches Frau Wagenknecht kurz nach dem Wurf der Torte zeigt, weil es sie weiter entwürdigen würde. Dazu möchte ich nicht beitragen.

Foto: Die LinkeCC BY-NC-ND 2.0 – Flickr.com

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