Luis Mariano Fernández – Der Seelenwanderer

Der spanische Journalist, Buchautor und Produzent nimmt uns in seinem aktuellen Videoprojekt mit auf eine Reise zu uns selbst.

Der Seelenwanderer

Drehbuch, Regie, Produktion und Präsentation: Luís Mariano Fernández Pimentel (investigativer Journalist und Buchautor).

Sonnenuntergang am Strand. Ohne Zweifel ist es die magische Stunde. Es ist die Stunde am Tag, zwischen Licht und Dunkelheit, die mich immer dazu veranlasst mich zu fragen, wer ich bin, woher ich komme und wohin ich gehe. Zu dieser Tageszeit, in der die Sonne sich hinter dem Horizont verbirgt, gehe ich gerne am Meer entlang spazieren und nachzudenken, zu reflektieren. Es gefällt mir mich mit meiner wahren Essenz zu verbinden …

Von Kindheit an war ich ein Träumer. Nie hörte ich auf zu träumen, mir Dinge vorzustellen, Szenarien, Situationen, Begegnungen, Reisen zu verborgenen Orten um verlorene Schätze und Städte zu entdecken. Zum Teil habe ich das, was ich bin und was ich erlebt habe, jenen Träumen zu verdanken, die eines Tages in meinem Geist und meinem Herzen geschmiedet wurden. Ich möchte mit Euch einige dieser Träume teilen, die eine oder andere Gewissheit, viele Zweifel und Fragen, meine tiefsten Reflexionen über das Leben … und vor allem, Euch mein Herz öffnen, damit Ihr Euch durch meine Erfahrungen und meine Worte, mit Euren eigenen Emotionen verbinden könnt.

Wer von Euch ist nicht schon einmal mittels den Flügeln seiner Vorstellungskraft geflogen? Wer hat sich nicht schon mal gewünscht ein Vogel zu sein, um zu fliegen und sich vollkommen frei zu fühlen? Ich bin der Seelenwanderer. Begleitest Du mich auf dieser Reise?

Ich bin ein Seelenwanderer, Du bist es auch. Wir sind es alle. Wir wandern alle durch diese und andere Welten, die wir nicht mit unseren eigenen Augen sehen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir spirituelle Wesen mit menschlicher Erfahrung sind.

Es handelt sich um ein Gefühl, etwas Starkes, was Dich denken lässt, mehr zu sein als das, was wir sehen. Ich kann es nicht begründen, ich könnte es noch nicht einmal erklären, es fehlen mir die Worte. Es ist, als ob man versuchte Gott zu verstehen oder zu erklären. Ein großes, unerklärbares Mysterium. Dieses Gefühl und die Verbindung mit dem Transzendentem und Spirituellem entstand während meiner Kindheit. Ich spürte schon immer, dass da noch etwas war. Von diesem Moment an begann ich mit einer verrückten und doch wunderbaren Suche.

Ein Weg voller überraschender Erfahrungen, die mich zur wichtigsten Arbeit in meinem Leben geführt haben: mich selbst kennenzulernen. Obwohl ich mich jung fühle, habe ich viel gelebt, sehr intensiv und oft schnell, manchmal auch langsam, jeden Moment am Limit, als ob es der letzte Augenblick wäre, ständig aus den Erfahrungen lernend, die uns diese Reise namens Leben bietet. Wenn ich aber mit mir ehrlich bin, noch habe ich nicht entdeckt, wer ich bin. Ich fahre mit der Aufgabe fort. Mich mehr und besser kennenzulernen.

Manchmal, aber auch nur manchmal, gelingt es mir einen Lichtblitz meines wahren Seins zu liebkosen. Dann fühle ich jenes Alter meiner Seele, dann fühle ich, dass es vielleicht wahr ist, dass wir aus vergangenen Leben stammen, aus jenem unbekanntem Raum zwischen den Körpern, zwischen allen Existenzen …

Ohne Zweifel ist die edelste Eigenschaft des Menschen, die Fähigkeit zu träumen. Die Fähigkeit zu träumen und die Neugier, beides dürfen wir nie verlieren. Und die Liebe, die Liebe in all ihren Formen, als Lebenswandel, als Lebensphilosophie. Träume zu haben, Neugier zu empfinden, Liebe in sich zu haben und zu empfinden, ich glaube, das sind große Antriebe des Lebens. Nur wenn wir die wahre liebe empfinden, jene aus dem Herzen, sind wir in der Lage Ängste, Schwierigkeiten und schlechte Gefühle zu bekämpfen, jene, die uns manches Mal überfallen und in Wesen verwandeln, die wir nicht sein wollen. Wesen, die Handlungen entgegen ihrer eigentlichen Natur ausführen.

Ja, ich glaube immer noch an den Menschen, trotz allem, trotz des Weges, den diese Menschheit täglich beschreitet. Grausam in vielen Fällen, dennoch glaube ich an ihn. Ich glaube weiterhin an seine natürliche Güte. Wir sind wohl widersprüchliche Wesen, aber unsere Natur macht uns außergewöhnlich, vielleicht auch einzigartig. Wir müssten diesen kurzen Abschnitt, den wir auf dieser Welt verbringen dazu nutzen uns ständig zu verbessern, um besser zu werden, als wir sind, um unserem Nächsten unser Bestes zu bieten, um uns gegenseitig zu helfen.

Was? Erscheint es Euch utopisch in der gegenwärtigen Zeit? Vielleicht ist es das auch. Aber deswegen sollten wir nicht damit aufhören, danach zu streben. Vereinen, nicht entzweien. Erbauen, nicht zerstören, uns nähern nicht uns voneinander entfernen. Ich glaube, dass wir nur dann glücklich sind, wenn wir auch großzügig sind. Und darum geht es, einen Teil dieses Glücks zu finden. Kein vollständiges und ewig währendes Glück, das existiert nicht, aber doch ein Stadium innerer Freude und Ruhe. Der Mensch ist ebenso dazu verpflichtet, seine Freiheit zu suchen, auch wenn ich glaube, dass es die totale Freiheit ebenfalls nicht gibt. Mag sein, dass dies nur ein alter, schöner Traum des Menschen ist, wir müssen aber danach streben. Denn nur mit dieser Freiheit können wir unsere Träume wahr machen …

Dies ist die erste Reise gewesen. Ich hoffe, dass Du sie genießen konntest. Mit ihr habe ich versucht, Dich ein wenig meiner Vision nahe zu bringen, die man das Leben nennt, mit Dir einige Worte und Gedanken zu teilen, von denen ich Dir versichern kann, dass sie meinem Innersten entspringen.

Ich erwarte Dich bei meiner nächsten Reise. Ich bin … der Seelenwanderer.

Über den Autor: Luis Mariano Fernández Pimentel ist investigativer Journalist, Buchautor und YouTube-Blogger. Er ist Mitglied der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF).

Übersetzung von Jairo Gomez. Wir danken Luis Mariano Fernández Pimentel für die Erlaubnis der Nutzung und Verbreitung.

Foto: Screenshot

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