„Die Linke ist mit einem Identitätsproblem konfrontiert.“

Das meint Prof. Rainer Mausfeld. Im Interview mit der Neuen Rheinischen Zeitung sprach er über Mechanismen der Gegenaufklärung und Manipulation.

Mausfeld sagt, dass der Neoliberalismus darauf abzielt, „uns im Denken und Fühlen zu entmündigen und uns so […] für die Interessen herrschender Eliten zu verzwecken, also verwertbar zu machen“. Auch die Linke sei mit einem „tiefgehenden Identitätsproblem“ konfrontiert.

Der Handlungsvorschlag des Professors ist so offensichtlich in der Forderung wie gleichsam schwierig in der Realisierung innerhalb einer individualisierten Gesellschaft. Mausfeld sagt, unsere vorrangige Aufgabe müsse darin bestehen, Autonomie im Denken und im Fühlen zurückzugewinnen. „Nur so können wir auch wieder Spielräume für eine Autonomie im Handeln und damit für eine Verfolgung unserer eigenen gesellschaftlichen Interessen gewinnen.“

Hier geht es zum Interview „Die Links-Rechts-Demagogie“ auf Neue Rheinische Zeitung.

Hinweis: Rainer Mausfeld ist Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel.

Foto:  Jose Antonio Alba (pixabay.com) – Creative Commons CC0

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