Gunther Sosna Hausmitteilungen

Gebt verfolgten Journalisten Digitales Exil!

Gebt Journalisten mit wenigen Klicks Digitales Exil auf Facebook oder Twitter und setzt ein Zeichen für die Pressefreiheit!

Heute ist der 10. Dezember. Es ist der Tag der Menschenrechte: Ein Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

Aber was sind Menschenrechte wert, wenn sie nicht eingehalten werden? Weltweit toben über 220 gewaltsame Konflikte und Kriege. In diesem Inferno werden Kinder zu Waisen, Gesunde zu Krüppeln und Millionen Menschen verlieren ihre Heimat und sind auf der Flucht vor Verfolgung und Gewalt.

Presse- und Informationsfreiheit sind nicht selbstverständlich und werden in vielen Ländern nicht nur durch Zensur bedroht: Journalistinnen und Journalisten werden wegen ihrer unabhängigen Berichterstattung eingeschüchtert, teilweise massiv von den herrschenden Eliten verfolgt, inhaftiert und gefoltert.

Diktaturen und autoritäre Regime unterdrücken die Meinungsfreiheit und gehen gegen kritische Journalisten vor, um ihre Berichterstattung zu verhindern.

Die Stimme der Zivilgesellschaft muss sich gegen diese Zustände erheben.

Neue Debatte unterstützt deshalb die Aktion Digitales Exil von Reporter ohne Grenzen und gibt Medienschaffenden, die in ihrer Heimat nicht ohne Angst vor Konsequenzen publizieren können, ein Digitales Exil.

Auf der Website digitales-exil.org findet Ihr Informationen über die Journalisten wie Ray Mwareya, denen Ihr am Tag der Menschenrechte mit wenigen Klicks Digitales Exil auf Facebook oder Twitter geben könnt: Setzt ein Zeichen für die Pressefreiheit!

Aktion Digitales Exil von von Reporter ohne Grenzen zum Tag der Menschenrechte.

Ray Mwareya ist Journalist aus Simbabwe und arbeitet als freiberuflicher Journalist für das Global South Development Magazine und zahlreiche andere internationale Medien. In seinen Artikeln beschäftigt er sich mit umwelt- und bildungspolitischen Themen sowie Gleichstellungsfragen und LGBTI-Rechten.

Ray Mwareya erhielt bereits mehrere Preise und Stipendien für seinen Beitrag zur unabhängigen Berichterstattung und ist der erste Gewinner des UN Global Migration Fair Reporting Prize. Weil er in Simbabwe bedroht wurde, lebt er zurzeit in Südafrika.

Titelfoto: Stefanie Eisenschenk (Reporter ohne Grenzen) – CC BY 2.0

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