Guitare - Unsplash - pexels-photo-104952 - CC0
Friedlich miteinander - Pax Terra Musica hat mir und auch vielen, vielen anderen gezeigt: So kann's auch gehen!

Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde. Ich wusste im Vorfeld nur, dass es ein Friedensfestival sein würde und dass es Musik, Kunst, Kultur und Politik geben würde. Wie genau war noch nicht ganz klar.

Zwei Monate vor diesem Termin sprach mich Malte Klingauf (Mitorganisator und Initiator) auf meine erste geplante Kunstausstellung bei Stopp Air Base Ramstein an und bot mir die Gelegenheit, schon bei Pax Terra Musica auszustellen. Und das tat ich; mit großem Erfolg.

Zwar verkürzte sich meine Vorbereitungszeit auf nur zwei Monate, aber ich bereute es nicht, zugesagt zu haben. Schon im Vorfeld nicht und mit den Erfahrungen von diesen fünf Tagen erst recht nicht.

Also hieß es neben Ausbildung, Arbeit, Schule und Stopp Air Base Ramstein organisieren, dann auch für die Ausstellung zu arbeiten. Und Arbeit ist es wirklich mit dem Ziel einer Ausstellung vor Augen. Aber selbst wenn ich ein halbes Jahr Zeit gehabt hätte, es hätte nicht ausgereicht, weil die Arbeit an wenigen einzelnen Bildern mir Ideen für mehr als zehn weitere gegeben hat. Und das ist eine der Quintessenzen, die Pax Terra Musica innewohnen:

  • Mut gebend andere/neue Wege zu gehen:

Es gab ein großes Treffen gegen Ende des Festivals. Ein „Vernetzungstreffen“. Hier haben sich alle Interessierten zum Abschluss getroffen, um neue Verbindungen zu schaffen, sich zu vernetzten und den Geist von Pax Terra Musica aus dem Festival in die Welt zu tragen. Dass ich mich zu dieser Gruppe dazuzähle, brauche ich glaube ich nicht zu sagen, oder? ;-)

  • Energie spendend bestehende Wege weiter zu verfolgen:

Meine Texte und Bilder wurden angenommen. Es gab Sätze wie: „Na, das ist mal was ganz anderes.“ Oder: „Wow, ist das gedruckt oder gemalt.“ Und auch meine Texte in Bildern wurden mit Interesse gelesen. Der ein oder andere auch mehrmals. Aber genau der Effekt, den ich haben wollte: Ich bin nicht für eben mal zwischen durch. Quickies gibts bei mir nicht! (Jedenfalls bis jetzt.)

  • Friedfertiges Leben zu gestalten.

Es wurde geholfen, vor allem dann, wenn es am dringendsten benötigt wurde. Der Donnerstag war der stürmischste Tag des ganzen Festivals und so manches Zelt wurde vor Freude oder auch vom Wind vom Boden gehoben. Aber das machte nichts. Augenblicklich waren Gäste, Besucher, Camper, Nachbarn da, um das Ganze dingfest zu machen.

Pax Terra Musica hat mir und auch vielen, vielen anderen gezeigt: So kann’s auch gehen! Friedlich miteinander ein Wochenende zu gestalten, was nur einen Zweck hatte, für den alle sich einsetzten, wo sich alle gleich verpflichtet fühlten und fühlen: Frieden!

Und das es nur gemeinsam geht und gewollt ist, habe ich allein an der Begrüßung gemerkt. Ich bin schon am Donnerstag, den 22.06.2017 angereist und alles war noch recht chaotisch, und wenige Menschen waren da. Aber ich kam an, suchte nach Malte, um eingenordet zu werden, wo, was, wie geplant wäre (oder auch eben nicht :-)!) und fand ihn auch recht schnell auf dem großen Gelände. Im Gespräch mit einem Helfer und ich sah schon: Okay, der ist jetzt schon K. o.

Aber ich bekam eine Umarmung, eine erschöpfte, aber umso herzlichere Umarmung und den Satz: „Schön das du da bist!“ Und das ist der Kern dieses Festes: Es war schön, dass wir alle gemeinsam da gewesen sind. Also auf ein Pax Terra Musica 2.0 in 2018!!!

Lieben Gruß an alle, die da waren ;-)

PS: Hier ein Bericht in Bildern.


Foto und Video: unsplash.com; Pexels.com; Creative Commons CC0 und eingeschenkt.tv

Autorin und Künstlerin bei

Sie emi­g­rie­rte aus den schwäbisch-bayrischen Bergen in die Lüneburger Heide. Nach dem Abitur zog sie nach Hamburg, um ein Handwerk zu erlernen. Alex gibt sich als Autorin dem Schreiben hin und als Künstlerin der kreativen Malerei. Ihre Essays unterzieht sie dem Urteil der eifrigen Leserkultur. Sie schreibt über die kleinen Schönheiten und die großen Gemeinheiten des Alltags. Alex lebt im Norden Deutschlands.