Metaethik und Fundamentalethik – Was ist das?

Metaethik ist eine abstrakte Betrachtungsweise, bei der es um die grundsätzlichen Zusammenhänge der Ethik selbst geht. Im deutschsprachigen Raum wird trotz einiger Unterschiede auch von Fundamentalethik gesprochen. Christian Weilmeier erklärt den Begriff.

Die Metaethik ist eine im angloamerikanischen Sprachraum entwickelte Forschungsrichtung, die nicht einzelne Handlungen unter moralischen Aspekten bewertet, also die Betrachtung eines speziellen Bereichs verfolgt, sondern die Moral im Allgemeinen zu bestimmen versucht. Im deutschsprachigen Raum findet dafür der Begriff Fundamentalethik Verwendung.

Drei Kontroversen werden in der Metaethik diskutiert:

  • Kognitivismus gegen Nonkognitivismus
  • Realismus gegen Antirealismus
  • Moral gegen Amoralismus

Bei der Diskussion „Kognitivismus versus Nonkognitivismus“ geht es um die Frage, ob in der Ethik etwas erkannt oder nur befürwortet wird. Sind moralische Sätze überhaupt wahrheitsfähig oder nicht?

Im zweiten Bereich treffen Realismus und Antirealismus aufeinander. Der Realismus unterstellt, dass es objektive Werte jenseits subjektiver Wertvorstellungen gibt. Der Antirealismus schließt das aus.

Soll der Mensch überhaupt moralisch sein? Und wenn ja, warum soll er es? Um diesen Punkt kreist die Moral-Amoralismus-Diskussion. Im Video erkläre ich kurz und knapp die Metaethik.


Foto: kirkandmimi – pixabay.com –  Creative Commons CC0.

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