Gemeinsam sind wir stark!

Alternative Medien werden immer wichtiger. Auch der Rubikon, das Magazin für die kritische Masse. Pressefreiheit, Menschenrechte und die Demokratie gilt es, zu verteidigen. Dafür wird Geld gebraucht. Die Crowd hat es und sie hat es somit in der Hand, ob sich kritische Stimmen Gehör verschaffen oder von den medialen Riesen und den Falken in den Redaktionen mit Kriegsgeschrei und neoliberalen Glaubensformeln übertönt werden. Jens Wernicke von Rubikon wendet sich deshalb mit einem Spendenaufruf an die Leserschaft. „Wir brauchen Sie!“

„Allein machen sie Dich ein“, sang Rio Reiser und wusste, warum. Da der Rubikon​ unabhängig ist und bleiben wird, benötigt er Unterstützung von der Basis her, benötigt Ihr Engagement. Helfen Sie uns, Sie mit den Informationen zu versorgen, die niemand sonst zur Verfügung stellt.

Die Welt brennt, überall tobt der Krieg — und die deutsche Medienlandschaft hebt an zu klagen: über die mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr, über zu wenige oder nicht „einsatzbereite“ Waffen.

Statt um Not leidende Menschen geht es um Not leidende Banken. Die Meinungsfreiheit ist — wie alle Freiheiten innerhalb unserer „freien Welt“ — auf dem Rückzug, und die etablierte Presse singt im Chor mit Politikern und Lobbyisten das Hohelied von mehr Sicherheit und Ordnung.

In dieser brenzligen Situation, in der sich auch Europa auf der abschüssigen Ebene in Richtung Tyrannei befindet, sind unabhängige Medien wie der Rubikon wichtig. Wir brauchen nicht die Mehrheit der Menschen überzeugen, nur die „kritische Masse“, jene kompetente und entschlossene Minderheit, die in der Lage ist das Spiel zu drehen.

In Zeiten des „alternativlosen“ Neoliberalismus, von Kriegspolitik, Rechtsruck und Verdummungskultur sind wirkliche Alternativen nötiger denn je. Kleine, unabhängige Medien wie der Rubikon werden aber in ihren Wirkungsmöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt, weil sie chronisch unterfinanziert und ihre Protagonisten chronisch überarbeitet sind.

Die „Großen“ haben es so noch leichter, uns medial zu übertönen; unsere berechtigten Anliegen bleiben auf einen kleinen Kreis beschränkt. Die Aufgaben — vor allem die zu kommentierenden Fehlleistungen der Politik — sind potenziell unbegrenzt, es fehlt aber oft das Geld und damit leider auch die Zeit, angemessen darauf zu reagieren.

Es fehlen auch Stimmen der Hoffnung, die den Blick inmitten des physischen und geistigen Elends auch einmal auf die schönen Dinge richten: auf Projekte und Widerstandsaktionen, die gelingen, auf liebevolle, konstruktive Kräfte, die es in Fülle gibt, wenn man bereit ist hinzuschauen.

Denn ganz ohne Hoffnung besteht die Gefahr, dass wir in lähmende Resignation verfallen — obwohl wir viele sind, obwohl wir zornig sind, obwohl es durchaus reelle Chancen gibt, etwas zu verbessern.

Lasst uns zusammen nicht nur ein Stachel im Fleisch des selbstgerechten Establishments sein, sondern auch Mutmacher und die Hefe im Teig der Veränderung!

Das reich vorhandene Potenzial der vernünftigen, der menschlichen, der integren Stimmen im Land möchte der Rubikon bündeln und seinen Leserinnen und Lesern vorstellen. Kluge und widerständige Autorinnen und Autoren sammeln sich bei uns, weil sie erkannt haben: Hier ist eine Chance, sich Gehör zu verschaffen.

AutorInnen und wenige Redakteure können diese wichtige und anspruchsvolle Aufgabe aber nicht allein stemmen; wir brauchen nicht nur Euer „offenes Ohr“, sondern leider immer wieder auch Geld: Um die gelungene Erweiterung unserer Redaktion und die Verbesserung unserer EDV-Ausstattung zu finanzieren, um in Zukunft auch Projekte und Journalisten zu unterstützen, denen die nötigen Geldmittel fehlen, um ihre wichtige Arbeit zu leisten.

Der Rubikon wäre dann ein gutes Webmagazin, aber gleichzeitig auch mehr als das: Eine Gemeinschaft, die die politische Landschaft online wie offline aufmischt und in dieser bleiernen Zeit der Resignation ein Signal des Aufbruchs gibt.

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und spenden Sie hier. Da wir gemeinnützig sind, erhalten Sie auch eine Spendenquittung.


Jens Wernicke (Foto: Rubikon - Magazin für die kritische Masse)Über den Autor: Jens Wernicke ist Kulturwissenschaftler und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Politik und als Gewerkschaftssekretär. Heute ist er Autor, freier Journalist und Herausgeber von „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“ (www.rubikon.news). Zuletzt erschienen von ihm als Mitherausgeber die Bücher „Netzwerk der Macht – Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus Gütersloh“ sowie Fassadendemokratie und Tiefer Staat“. Das von ihm als Autor veröffentlichte Sachbuch „Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung“ schaffte es bis in die  Spiegel-Bestsellerliste.


Anmerkung der Redaktion: Der Aufruf von Jens Wernicke, der ausdrücklich von Neue Debatte befürwortet, unterstützt und verbreitet wird, erschien erstmals auf Rubikon – Magazin für die kritische Masse. Die Neue Debatte versteht sich als Teil einer neuen Medienkultur, die keine Konkurrenz zu anderen alternativen Medien kennt, sondern einen Teil zur Information und Aufklärung beiträgt. Die Leserschaft entscheidet durch ihr freiwilliges finanzielles, sachliches und persönliches Engagement, ob alternative Medienangebote, die sich nicht dem Kommerz verschreiben, eine Zukunft haben werden oder das Feld jenen überlassen wird, die sich mit Haut und Haaren der Verwertungslogik unterwerfen.


Fotos: Nicholas Green (Unsplash.com) und Rubikon.

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