Identifikation mit dem Aggressor: Liebe deine Feinde – oder besser doch nicht?

Die Identifikation mit einem Aggressor kann als negative Verhaltensweise aufgefasst werden. Kommt ein bedrohtes Individuum aber durch Identifikation den Anforderungen seiner sozialen Umgebung zuvor, ist es ein durchaus praktikabler Abwehrmechanismus – zumindest kurzfristig. Ein Essay über den Umgang mit Autoritäten.

Der Versuch, über Autoritäten und Feinde nachzudenken, eröffnet eine Vielzahl unterschiedlichster Perspektiven und Fragen.

  • Ist eine Autorität gleich ein Feind?
  • Was kann jemand an seinem Feind schätzen?
  • Inwiefern kann die Anerkennung einer Autorität die Autonomie eines Subjektes bedrohen?

Die erste Frage lässt sich verneinen. Autoritäten sind jedenfalls nicht grundsätzlich als Feinde anzusehen. Eine Autorität mag zwar in gewisser Hinsicht Macht ausüben, welche sich im besten Falle in Wohlgefallen auflöst (transformativer Machtbegriff), jedoch andererseits auch Lern- und Orientierungsangebote bieten. Geht es um einen konkreten Feind, der die eigene Selbstständigkeit, Freiheit und somit Autonomie bedroht, wird es knifflig.

An seinem „Feind“ schätzen kann man sein Wissen; an diesem kann man sich messen und identifizieren, an ihm wachsen. So kann es zu einer „Begegnung auf gleicher Augenhöhe der Kompetenz“ kommen: Mein „Feind“ versteht etwas von der „Sache“.

Aber vorher muss ein entscheidender Schritt erfolgen: Der Feind muss zum Gegner werden. Ein Gegner, der einen vernichten will, wird emotional negativ besetzt und somit zu einem Feind. Seine Kompetenz wird nicht mehr erkannt. Anders herum gesagt: Werden von einem Feind die mit ihm verknüpften negativen Emotionen abgezogen, wird seine Kompetenz in der Sache erkennbar und er wandelt sich zu einem Gegner, der wegen seiner Fähigkeiten geschätzt werden kann – mögen muss man ihn trotzdem nicht.

Wie bedrohlich die Anerkennung einer Autorität für die Autonomie eines Subjektes ist, beschäftigte schon Friedrich Nietzsche. Der 170. Aphorismus in Nietzsches Schrift Jenseits von Gut und Böse lautet: „Im Lobe liegt mehr Zudringlichkeit als im Tadel.“

Genau dies beschreibt das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, einer Autorität und seiner „Gefolgschaft“. Die Bedrohung der Autonomie eines Subjekts besteht eben darin, autoritätshörig, in blinden Gehorsam verfallend, oder eben von der jeweiligen Autorität abhängig zu werden.

Identifikation als Abwehrmechanismus

Um diese Fragen näher zu erörtern, folgt ein Ausflug in die Psychoanalyse. Hier wirft der Begriff des „Abwehrmechanismus“ sein eigenes Licht auf den herausfordernden, beileibe nicht konfliktfreien Umgang mit Autoritäten:

„Abwehrmechanismus ist ein Begriff aus der Psychoanalyse. Mit ihm werden psychische Vorgänge bezeichnet, die den Zweck haben, miteinander in Konflikt stehende psychische Tendenzen (Triebe, Wünsche, Motive, Werte) mental so zu bewältigen bzw. zu kompensieren, dass die resultierende seelische Verfassung konfliktfreier ist. Dies erfolgt meist unbewusst.“ (Quelle: Wikipedia)

Die Identifikation mit dem Aggressor zählt in der Psychoanalyse zu den Abwehrmechanismen.

Eine Person verinnerlicht und übernimmt dabei ohne ihr bewusstes Wissen und oft gegen ihren bewussten Willen Persönlichkeitseigenschaften, Werte und Verhaltensweisen des Aggressors und macht sie zu Anteilen ihres Selbst.

Sie dient dem Schutz des eigenen psychischen Systems und hat den Charakter einer „letzten Notbremse“ vor einem drohenden Zusammenbruch des Selbst angesichts überwältigender Attacken und nicht integrierbarer Affekte, also vorübergehenden Gemütserregungen, die durch äußere Anlässe oder psychische Vorgänge ausgelöst werden.

Der ärgste Feind

Psychisch von hoher Bedeutung, um hilfsweise die Funktionsfähigkeit des Selbst aufrechtzuerhalten, wirken sich die Folgen der Identifikation mit einem Aggressor tatsächlich jedoch in hohem Maße schädigend auf die seelische Integrität und das Wohlergehen des Selbst aus, da die Entwicklung persönlicher Autonomie unterdrückt wird.

Wer für das Bewusstsein der ärgste Feind ist, kann psychisch gerade der sein, mit dem eine Identifikation eintritt. Hierzu schrieb die Psychoanalytikerin Anna Freud [1] in ihrem Buch Das Ich und die Abwehrmechanismen:

„Auch in zahlreichen Kinderspielen dient diese Verwandlung der eigenen Person in ein gefürchtetes Objekt der Umwandlung der Angst in lustbetonte Sicherheit.“ (S. 110)

Und weiter heißt es:

„Mit Darstellung des Angreifers, der Übernahme seiner Attribute oder seiner Aggression verwandelt das Kind sich gleichzeitig aus dem Bedrohten in den Bedroher.“ (S. 112)

Vorauseilender Gehorsam

Eine Möglichkeit, sich dem Befehlsdruck einer Autorität zu entziehen, besteht darin, die Handlungsanweisungen der betreffenden Autorität zu internalisieren. Sie sich also derart zu eigen zu machen, dass sie nicht mehr als etwas Fremdes das Subjekt behelligen, sondern als etwas Eigenes, etwas Selbstverständliches in die individuelle Lebensplanung Eingang finden.

Es kann hier auch gesprochen werden von einer Umwandlung von extrinsischer (äußerer) zu intrinsischer (innerer) Motivation:

„Als vorauseilenden Gehorsam bezeichnet man die freiwillige Vorwegnahme vermuteten erwünschten Verhaltens im Rahmen gruppendynamischer Prozesse (Gruppenzwang). Eine Gehorsamsleistung wird dann nicht als Resultat von gesellschaftlich-sozialem Druck erbracht, sondern aus Überzeugung oder, um diesem Druck von vornherein zu entgehen.“ (Quelle: Wikipedia)

So kann ein zunächst als halbpathologisch eingestufter psychischer Mechanismus – eben die Identifikation mit dem Aggressor – praktikabel werden: Das Individuum kommt den Anforderungen seiner sozialen Umgebung wohlweislich zuvor.


Christian FerchÜber den Autor: Dr. Christian Ferch studierte Linguistik, Philosophie und Religionswissenschaft mit den Schwerpunkten Semantik, Kommunikationstheorie und Religionskritik. Er war Chefredakteur der Studentenzeitung „Die Spitze“ und schrieb seine Dissertation unter dem Titel „Elemente einer allgemeinen Kommunikationstheorie“ an der Freien Universität Berlin.


[1] Anna Freud (1895-1982) war Psychoanalytikerin und die Tochter von Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse. Ihre Verdienste lagen vor allem im Bereich der Kinderanalyse. 1936 erschien ihr Buch „Das Ich und die Abwehrmechanismen“. Es gilt als Grundlagenwerk auf dem Gebiet der Ich-Psychologie und wird heute zur Standardliteratur der Psychoanalyse gezählt.


Foto: Pietro Jeng (Unsplash.com)


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  1. Ein religiöser Psychologie unterscheidet bei Autorität 2 unterschiedliche Formen a) die auctoirtas- reine Machtausübung (Amtsautorität) und die b) potestas . (bitte genau lesen) potestas bedeutet, dass der Lehrende den (Schüler) befähigt, in Kenntnis aller Umstände in freier Wahl die richtige Entscheidung zu treffen. (Seinsautorität)

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  2. Gerhard Kugler 8. März 2018 um 9:23

    Vorauseilender Gehorsam muss nicht psychoanalytisch begründet werden. Wenn der Herrscher so viel in der Hand hat, dass man ohne ihn nicht leben kann, ist es müßig, sich mit der Gegnerschaft zu ihm herumzuschlagen. Die Vorteile des Gehorsams erdrücken den Widerstand. Vor allem, wenn man sich mit dem kurzfristigen Überleben rumschlagen muss, keine Zeit – und keine Verbündeten! – für langfristige Perspektiven hat.
    Psychoanalyse hat eine lobenswerte Tradition der politischen Einmischung, aber sie individualisiert die Probleme zu sehr. Ich gebe ihr keine künftige Bedeutung für Gesellschaftsveränderung.
    G.K.

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  3. Uwe Leonhardt 8. März 2018 um 19:11

    Hallo Herr Kugler,
    Ihre These „lokal handeln – global denken“ scheint hinter Ihrer Antwort zu stecken. Ich glaube auch, daß die Haltung eines Menschen nicht unbedingt durch ein Mehr an Wissen sondern durch ein Mehr an Erfahrung ( Siege und Niederlagen, oder liebevoller Vergebung und Sühne ) bestimmt wird. Wir eiern, sehr interessant durch unseren Gedankenaustausch auf den Spielwiesen unserer manipulierten erfahrbaren Welt. Reinhard Mey singt in einem Lied: “ Die Kreuzwege des Lebens geht jeder ganz allein – Allein, wir sind allein…… „. Wenn, uns allen igendwie gelingen könnte nicht mehr allein zu sein, dann würden Tropfen zu Wasser, Wasser zu Strömen und Ströme zum Meer usw. . Vorauseilender Gehorsam ist ein Haltungsdefekt, ist opportunistisch, ist einfach Schwach. Es ist dünne Bretter bohren, in der Hoffnung, man bekommt von Oben zustimmenden Beifall – ein Bienchen. Unsere Gesellschaft ist auf dem verkommenen Weg es Werteverfalls, der Respektlosigkeit gegenüber allem Bewährten.
    Wir brauchen mehr als Mut, um dagegen zu halten. Wir brauchen so etwas wie Gottvertrauen o.ä. .

    Doch wo soll das herkommen?

    Viele Grüße Uwe Leonhardt

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    1. Gerhard Kugler 9. März 2018 um 18:37

      Nein, Gottvertrauen wirklich nicht. Gott ist ja auch schon wieder oben, der idealisierte Herrscher.
      Wir können Erfahrung sammeln im Vertrauen aufeinander, wenn wir uns beständig zusammentun. Etwa im 7er-Ansatz, wie ich ihn auch auf neue-debatte vertrete. Vertrauen lebt von Zuverlässigkeit, Beständigkeit. Die sind erfahrbar.
      G.K.

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  4. Uwe Leonhardt 9. März 2018 um 19:54

    Dachte mir schon, daß Sie so antworten würden. Ich bin wirklich kein gläubiger Mensch im Sinne religiös gutgläubig. Aber ich kenne die Geschichten bzw. Gleichnisse von Jesus. Dieser war, wenn es sein mußte, auch sehr energisch. Zum Beispiel, als er den Tempel, den die tatsächlich falschen Pharisäer mit Geldgeschäften mißbrauchen ließen, stürmte und die Wucherer hinausjagte. Oder als er sich körperlich vor die Gesteinigten stellte und den Moralisten den Spiegel vorhielt. Nein, es wird ohne körperlichen Einsatz gegen das umgreifende Unrecht auf dieser Welt keine Veränderungen geben können. Die Menschen brauchen Vorbilder. Solche, die keine Angst mehr haben vor Verfolgung, vor Repressalien. Und die Menschen brauchen den aufrechten Gang in ihrer Lebenserfahrung. Der kommt nicht von allein. Das lernt man als schon als Mäxchen. Max wird es kaum noch lernen – der wurde schon auf Linie gebracht. Herr Kugler, was können wir gegen die Gleichschalterei der großen Massen und deren größer werdende Dumpfheit tatsächlich ausrichten? Hier scheint mir die 7er Gruppe schwer umsetzbar, da diese Gruppen eine gewisse Grundeinstellung zum gesunden demokratischen Leben voraussetzten. Die einfache ( schön gedachte ) Vermehrung in der Vertikale würde bedeuten, daß die gewachsene Bevölkerung tatsächlich schon soweit wäre, wie es sich die ehrlichen Kommunisten ( und vielleicht auch Sie ) erträumten. Hier bin ich leider pessimistisch, obwohl mir Ihr Ansatz sehr gut gefällt. Die Menschen, die ich leider erleben muß, haben zum großen Teil die Flinte ins Korn geschmissen. Ich sehe auch bei größter optimistischer Betrachtung aller Umstände wenig konstruktive Hoffnung. Natürlich ist mein privates Umfeld im Freundeskreis ( doch auch die machten sich, wenn es härter würde, sicherlich rarer ) noch halbwegs avantgardistisch drauf. Es gibt hier im Netz zum Glück noch die Portale der neuen Medien. Diese werden jedoch von „unseren“ öffentlich rechtlichen als Verschwörungstheoretiker in die rechte Ecke gedrängt und viele eigentlich gebildete Bürger glauben eher den embedded Journalisten.
    Das ist also ein ungleicher Kampf, der mit ca. 8 Mrd,€ von unseren Steuergeldern gegen uns geführt wird – erfolgreich bisher. Wird es also ausreichen auf Zeit zu spielen? Die Zeit läuft gegen die Gesundheit unserer Welt.

    Warte gerne auf Ihre Antwort

    U.L.

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    1. Gerhard Kugler 10. März 2018 um 22:13

      Ich sehe die Menschen wohl ähnlich. Wie sie derzeit sind. Wenn sich die gesellschaftlichen Verhältnisse und die ökologischen Lebensbedingungen hierzulande nur wenig oder „unmerklich“ ändern, machen fast alle so weiter wie bisher. Schocks könnten aber plötzlich Verschüttetes in den Menschen wachrufen und ihre angeblich verlorenen Fähigkeiten beleben. Das ist das eine. Auf der anderen Seite gibt es bereits jetzt die Möglichkeit des Aufbaus von unten, wie Sie ihn auch wohlwollend erwähnen. Das machen nur ganz ganz wenige Menschen. Weltweit gibt es aber viele Ansätze. Die gilt es zu vernetzen und von eventuellen Einigelungen zu befreien. Der Mut, sich trotz des Kopfschüttelns der anderen zusammenzutun, potenziert sich durch Ansteckung. Und damit ist auch schon die Gegenwart eine gute.
      Geschichte besteht nicht nur aus Fortsetzungen, sondern auch aus kaum Vorhersagbarem. Wer sagt, dass es so weitergehen wird, greift auch ein. Leider im Sinne der Verfestigung. Das bezieht sich weniger auf Ihre Ausführungen, sondern auf das meiste, was ich lese.
      G.K.

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  5. Sehr geehrter Herr Kugler, sehr geehrter Herr Leonhardt,

    zunächst einmal freut es mich sehr, Ihre angeregte und offenherzige Diskussion angeregt haben zu dürfen. Ich meinerseits wurde als Lehrerkind zu Bildung und kritischem Denken erzogen. Einst fragte mich mein alter Herr: »Bist Du auch zu Folgendem erzogen worden?« – »Nein, lass hören!« – »Fasse Dich kurz!« – »Nein, nie gehört.«… -.
    Nun, das ist auch nicht so einfach in einer komplexen Welt, zumal, wenn man wissenschaftliches Denken gewohnt ist. Vielleicht und bei Interesse mögen Sie ja einmal in die podcasts »Philosophie HEROS« hineinhören, in denen in lockeren Gesprächen aufgeklärt werden soll über bestmmte Themen und Begriffe, die in der öffentlichen Diskussion einfach falsch benutzt werden. Der erste podcast regt sich auf über die Verwendung von »Narzissmus« als pathologisierendem Kampfbegriff und Totschlagargument… –
    Geplant ist ein neuer podcast zuzm Thema »Bildung«, und, da nehme ich Ihrer beider Anregung gerne an, auch über »Werte«.
    Vielen Dank nochmals für Ihre ausführlichen Kommentare!

    Es grüßet herzlich,

    Dr. Christian Ferch

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  6. Uwe Leonhardt 14. März 2018 um 21:19

    Sehr geehrter Herr Dr. Ferch, sehr geehrter Admin,
    wir sollten ein wenig Gas geben an dieser Steigung. Der Spielberg -Film „die Verlegerin“ skizziert, was freie und mündige Presse tatsächlich leisten kann. Die Unruhen in den USA, von denen hierzulande so gut wie nichts berichtet wird, könnten ein Momentum sein, was die bisherige Welt tatsächlich verändern würde. An dieser Stelle wünschte ich mir endlich auch eine einheitliche Weltsprache. ( ist anscheinend dem Großkapital zu gefährlich )
    Wir sollten nicht nur dem schlecht behandelten russischem Volk sondern auch den nordamerikanischen Menschen unsere pazifistische und freundliche Zuneigung deutlich entgegen bringen. Wenn Deutschland schon die Chance vertan hat, als neutrales Land in die neuere Geschichte einzugehen, so stünde es uns ganz nach Willy Brand gut zu Gesicht, jetzt als Vermittler den globalen Friedensprozess wieder anzukurbeln und Roß und Reiter in dieser finanzverseuchten Welt ehrlich zu benennen.

    Ärmel hochkrempeln oder untergehen – wie im Film……

    Darf wieder gerne vom Admin gelöscht werden.

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