Katalonien: Barcelona strauchelt über den Stolperstein für Lluís Companys

Im Februar 2018 wurden 68 Stolpersteine für katalanische Opfer des Nationalsozialismus von dem deutschen Künstler Gunter Demnig in Katalonien verlegt. Es sollte ein Beitrag von deutscher Seite zur längst nötigen historischen Aufarbeitung des Faschismus in Spanien sein.

Allerdings scheint das Verlegen eines Stolpersteins für ein politisches Opfer wie für den katalanischen Präsidenten Lluís Companys, der 1940 von der Gestapo [1] an Spanien ausgeliefert und von den Franquisten erschossen wurde, auch 80 Jahre danach noch politisch unbequem zu sein: Die Verlegung seines Stolpersteins wurde vom Rathaus Barcelona bis auf Weiteres ausgesetzt.

Der Mann, der die katalanische Republik ausrief

Vielen Deutschen wird es nicht entgangen sein, dass seit der Festnahme des ehemaligen katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont in Schleswig-Holstein manche Katalanen Parallelen zur Auslieferung von Lluís Companys durch die deutsche Gestapo ziehen.

Porträt von Lluís Companys (Foto: Wikipedia/Gemeinfrei)

Lluís Companys

Gerechtfertigt oder nicht: Dieser Vergleich zeigt, wie stark das Schicksal des historischen Präsidenten in Katalonien noch emotionalisiert. Schon im Oktober letzten Jahres, in der Zeit nach dem umstrittenen Referendum, sorgte der Kommentar eines Sprechers der spanischen Regierungspartei, Puigdemont könnte „wie Companys enden“, für das Hochkochen von Emotionen unter Puigdemonts Anhängern. [2]

Doch wer war eigentlich Lluís Companys, der fast 80 Jahre nach seinem Tod immer noch eine so entscheidende Rolle für viele Katalanen spielt?

Lluís Companys i Jover wurde 1882 in den katalanischen Pyrenäen, im El Tarròs, bei Lleida, in eine wohlhabende Bauernfamilie geboren. Nach einem Jurastudium verteidigte er als Anwalt zahlreiche Gewerkschaftler. Während der Diktatur von Primo de Rivera (1923-1930) saß er bereits im Gefängnis und war später im Untergrund aktiv.

1933 wurde er zum Präsidenten der katalanischen Regierung (Anm.: Generalitat de Catalunya) gewählt. Am 6. Oktober 1934 rief der katalanische Linksrepublikaner und Präsident der Generalität den katalanischen Staat innerhalb der spanischen Räterepublik aus. Companys und seine Regierung wurden von der damaligen konservativen spanischen Regierung festgenommen und zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Doch schon 1936 kam Companys durch den Sieg der revolutionären Volksfront (Front Popular) frei und wurde erneut Präsident der Generalitat. Nach Francos Putsch gegen die Zweite Spanische Republik 1936 war Companys Konzentrationspunkt des politischen Widerstands in Katalonien.

Als im Januar 1939 Francos Truppen in Barcelona einmarschierten, floh Companys wie Tausende anderer Republikaner nach Frankreich. Ein Jahr später wurde er von den deutschen Streitkräften in der Bretagne festgenommen und an Spanien ausgeliefert. Companys wurde von Francos Terrormiliz brutal gefoltert und am 15. Oktober 1940 auf dem Montjuïc in Barcelona erschossen. Seit 1985 ruhen Companys sterbliche Überreste im Mausoleum im Fossar de la Pedrera in Barcelona.

Companys Fähigkeit, in schwierigen Zeiten unterschiedliche ideologische Strömungen im Kampf gegen den Feind zu vereinen sowie sein Einsatz für die Arbeiter und Gewerkschaftler sind in der kollektiven Erinnerung Kataloniens haften geblieben.

Gleichzeitig ist seine Hinrichtung – als einziger demokratisch gewählter Präsident – durch den Faschismus, und die Weigerung der spanischen Politik bis heute, dieses Kriegsverbrechen als solches anzuerkennen und zu verurteilen, für viele Katalanen und Katalaninnen eine offene Wunde. Erst im letzten Jahr wurde erneut das Gesuch der katalanischen Regierung und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich für die Aufhebung seiner Verurteilung und Hinrichtung einsetzen, von der spanischen Politik abgelehnt.

Der spanische „Pakt des Schweigens“ und deutsche Bringschuld

2018 wird der 40. Jahrestag der spanischen Verfassung gefeiert. Doch sehen viele Spanier und Spanierinnen in der fehlenden geschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-39) und der Franco-Diktatur (1939-75) immer noch ein wichtiges Demokratiedefizit in ihrem Land.

Spaniens Diktator Francisco Franco 1969 in Argentinien.

Spaniens Diktator Francisco Franco 1969 in Argentinien. (Foto: Gemeinfrei)

Sämtliche spanische Regierungen, egal welcher Couleur, haben bisher stets auf ein Amnestiegesetz von 1977 verwiesen, das im Rahmen der sogenannten Transition (dem Übergang vom Franquismus zur Demokratie zwischen 1975-1978) vereinbart wurde. Diese Amnestie, durch die eine Aufklärung und Anerkennung sämtlicher franquistischer Verbrechen verhindert wurde, ist in Spanien als „Pakt des Schweigens“ bekannt. [3]

Selbst die UNO hat Spanien mehrmals aufgefordert, die Verbrechen des Franquismus aufzuarbeiten und eine Wiedergutmachung für die Opfer sowie die Öffnung der mehr als 2500 Massengräber aus dem Bürgerkrieg und der Diktatur, in dem noch mehr als 114.000 Vermisste verscharrt liegen sollen, voranzutreiben. Bis jetzt ohne Erfolg. [4]

2007 wurde unter dem Sozialisten Jose Luís Zapatero ein erster Schritt getan mit dem Gesetz zur historischen Aufarbeitung, allerdings wird es von den Opfern als unzulänglich angesehen. Unter anderem erkennt das Gesetz zwar die franquistischen Kriegsgerichte als illegitim an, erklärt aber deren Gerichtsurteile nicht für ungültig.

Zudem fließt seit Regierungsantritt des konservativen Partido Popular (Volkspartei) unter Mariano Rajoy im Jahr 2011 kein staatlicher Euro in die Öffnung der mehr als 2500 Massengräber des Bürgerkriegs oder für die Opfer der Franquisten, wie es das Gesetz von Zapatero eigentlich vorsieht. Wie im Fall des ermordeten katalanischen Präsidenten Lluís Companys warten seit Generationen Zehntausende von Familienangehörigen der Opfer des Bürgerkriegs und der darauffolgenden Franco-Diktatur auf Gerechtigkeit, Wahrheit und Wiedergutmachung.

Inzwischen klagen Franquismus-Opfer auch von Argentinien aus. Im Oktober 2013 hat eine argentinische Richterin [5] mittels dem Weltrechtsprinzip (Universal Jurisdiction) ein Verfahren gegen Spanien wegen der Ermordung von Lluís Companys sowie 45 Bürgermeistern und zwei Abgeordneten der Esquerra Republicana de Catalunya (Republikanische Linke Kataloniens) unter Franco eröffnet. Die Forderung nach einer Auslieferung der noch lebenden franquistischen Verbrecher wurde 2017 erneut von der spanischen Regierung und Justiz abgelehnt.

Im Gegensatz zu Spanien erkannten 2008 sowohl der Generalkonsul Deutschlands als auch der französische Konsul in einem Erinnerungsakt die Mitschuld ihrer beiden Länder an der Festnahme und der Auslieferung von Lluís Companys an den Diktator Francisco Franco an.

Bernhard von Grünberg, Stellvertreter der UNO-Flüchtlingshilfe, Wahlbeobachter am 9. November 2014 bis hin zur Wahl am 21. Dezember 2017 in Katalonien, und ehemaliger Landtagsabgeordneter der SPD in Nordrhein-Westfalen, sieht einen hohen Bedarf für die historische Aufarbeitung in Spanien:

„Mein Vater war selbst Nazi und hat nach dem Krieg Naziparteien in Deutschland gegründet. Dank meines Einsatzes setzen wir uns in Bonn intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinander. Ich erachte die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Spanien als grundlegend für demokratische Prozesse. In Spanien haben wir Deutschen eine Bringschuld und sollten demokratische Prozesse unterstützen.“

Stolpersteine für katalanische Naziopfer

Eine der Initiativen, die von Grünberg im Zusammenhang mit der historischen Aufarbeitung angestoßen hat, sind die Stolpersteine. Von Grünberg ist langjähriger Bekannter des Künstlers Gunter Demnig aus Köln, der die Stolpersteine anfertigt. [6]

Der Künstler Gunter Demnig mit dem Stolperstein für Lluís Companys. (Foto: Heike Keilhofer)

Der Künstler Gunter Demnig mit einem Stolperstein. (Foto: Heike Keilhofer)

Seit 2015 sind auch in Spanien zahlreiche dieser Mikro-Denkmäler in Erinnerung an die Menschen, die als Opfer des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, ins Exil oder zum Selbstmord getrieben wurden, verlegt worden.

Neben namenhaften Opfern wie Lluís Companys waren es vor allem Tausende von Republikanern, die nach dem Sieg des Generals Franco nach Frankreich flüchteten und dort von den deutschen Faschisten festgenommen und an das Franco-Regime ausgeliefert oder in Konzentrationslager geschickt wurden – oft nach Mauthausen. Mehr als 7000 Spanier wurden zu Zwangsarbeit verurteilt. Mehr als die Hälfte von ihnen starb in den Lagern. [7]

„In Situationen, in denen die historische Aufarbeitung nur schleppend vorankommt wie im Fall Spaniens, kann es durchaus hilfreich sein, wenn unpolitische, gemeinnützige Vereine eine vermittelnde Rolle übernehmen“, meint Heike Keilhofer, Mitglied beim Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Barcelona.

Anfang 2016 stellte der Verein erstmals einen Antrag auf Genehmigung eines Stolpersteins für Lluís Companys an das Rathaus Barcelona. Keilhofer erklärt, dass dieser Stolperstein dem Verein Köln-Barcelona besonders deshalb wichtig sei, weil er in Deutschland auf die Mitschuld des deutschen Nationalsozialismus an diesem Verbrechen aufmerksam mache.

„Diese Schuld sollte ins deutsche Bewusstsein gebracht und aufgearbeitet werden“, sagt Keilhofer. In diesem Sinne sei es auch interessant, wenn die politischen Stiftungen, die Deutschland in Spanien unterhält, den Weg zur Aufarbeitung unterstützen würden.

Unterliegt das Verlegen von Companys Stolperstein politischem Kalkül?

Deshalb war das Verlegen von insgesamt 68 Stolpersteinen im Februar 2018 in Katalonien für den Verein Köln-Barcelona und den Künstler Demnig eine besonders wichtige Aktion. Neus Català, die letzte noch lebende Katalanin, die in Mauthausen inhaftiert war, konnte bei der Verlegung ihres Stolpersteins sogar anwesend sein.

Auch der Stolperstein für Lluís Companys sollte seinen Platz vor dem katalanischen Regierungssitz auf der Plaça Sant Jaume finden. Doch die Genehmigung für die Verlegung wird vom Rathaus Barcelona auf die lange Bank geschoben. Nach mehreren erfolglosen schriftlichen und mündlichen Anfragen hieß es schließlich, „man studiere den Fall“. Seitdem wartet der Stolperstein für den ermordeten Companys in Papier verhüllt im Memorial Democratic Center in Barcelona auf eine Entscheidung.

Sowohl der Verein zur Städtepartnerschaft Köln-Barcelona als auch Bernhard von Grünberg zeigen sich über die Haltung der Stadtverwaltung unter Ada Colau verwundert.

Stolperstein für Kataloniens Präsidenten Lluís Companys der 1940 ermordet wurde. (Foto: Heike Keilhofer)

Der Stolperstein für Kataloniens Präsidenten Lluís Companys der 1940 ermordet wurde. (Foto: Heike Keilhofer)

„Diese Situation ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Sicherlich ist auch der Bürgermeisterin (von Barcelona) daran gelegen, die Erinnerung der vielen Opfer des Bürgerkriegs und die Beteiligung des deutschen Nationalsozialismus auch in Barcelona aufzuarbeiten“, erklärt von Grünberg.

Doch offensichtlich spalten sich an der Figur von Lluís Companys die politischen Geister. Tatsächlich ist die Entscheidung über die Verlegung seines Stolpersteins vor den anstehenden Kommunalwahlen in Barcelona 2019 für das Rathaus unter En Comú von Ada Colau nicht einfach. Lehnt Colau die Verlegung ab, steht sie vor einem großen Teil der Pro-Unabhängigkeits-Wähler und auch den moderaten Katalanisten schlecht da. Stimmt das Rathaus Barcelona einer Verlegung zu, würden pro-spanische Parteien in Katalonien dies medienwirksam als Pro-Unabhängigkeits-Propaganda anprangern.

Allein die Tatsache, dass man im aktuellen Kontext dem Menschen Companys und dem Präsidenten von Katalonien fast 80 Jahre nach seinem Tod die Anerkennung als Opfer des Faschismus möglicherweise aus politischen Gründen vorenthält, zeugt auf besonders tragische Weise vom „Erfolg“ des postfranquistischen „Pakt des Schweigens“ von 1977.


Krystyna Schreiber ist eine deutsche Journalistin und Autorin. Sie lebt in Katalonien.Über die Autorin: Krystyna Schreiber (@KommunikaCat) ist eine deutsche Journalistin und Autorin, die seit 2002 in Barcelona lebt. Sie arbeitet für internationale Medien und veröffentlicht Bücher, u.a. über die aktuelle politische Situation in Katalonien. Für „Die Übersetzung der Unabhängigkeit“ wurde sie vom Institut der Regionen Europas mit dem Journalistenpreis 2016 ausgezeichnet. Der Beitrag von Krystyna Schreiber erschien erstmals bei unserem Kooperationspartner Pressenza unter der Überschrift „Rathaus von Barcelona strauchelt über Lluís Companys Stolperstein“.


[1] In den Nürnberger Prozessen wurde die Geheime Staatspolizei (Gestapo) zu einer verbrecherischen Organisation erklärt. Die Gestapo war in Deutschland ein kriminalpolizeilicher Behördenapparat und die „Politische Polizei“ während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945. Sie entstand nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 aus der Preußischen Geheimpolizei sowie aus den entsprechenden Bereichen der Polizei der Länder der Weimarer Republik. 1939 erfolgte die Eingliederung der Gestapo in das Reichssicherheitshauptamt. Als Instrument der NS-Regierung besaß sie weitreichende Machtbefugnisse bei der Bekämpfung politischer Gegner. Berüchtigt war die Gestapo nicht nur für ihre brutalen Foltermethoden, um Aussagen zu erpressen, sondern die Mitarbeiter der Verbrecherorganisation Gestapo taten sich bei der Verfolgung, Deportation und Ermordung der europäischen Juden hervor.

[2] Pablo Casado, Sprecher der Partido Popular (Volkspartei) von Ministerpräsident Mariano Rajoy,  hatte auf einer Pressekonferenz geäußert, der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont könnte „wie Companys enden“. Quelle: La Vanguardia, „El PP blande el Código Penal y recuerda a Puigdemont que puede acabar como Companys“, 09.10.2017 [abgerufen: 04.05.2018].

[3] „Das Amnestiegesetz vom 15. Oktober 1977 normierte die Straffreiheit für die Taten der Diktatur, brachte aber zugleich für politisch motivierte Taten Freiheit und die Löschung der Vorstrafen für die von der Diktatur Verfolgten. […] Die breite Amnestie entzog die Frage der Strafverfolgung für Taten der Diktatur in den ersten Jahren der Demokratie der öffentlichen, potentiell polarisierenden Debatte. Dies mag zur Stabilisierung und allgemeinen Akzeptanz der Demokratie beigetragen haben, so dass die aktuellen Auseinandersetzungen über den adäquaten Umgang mit der Vergangenheit in einer stabileren Demokratie ausgetragen werden können. Eine Auseinandersetzung mit den Gründen der Diktatur, eine tatsächliche Versöhnung der politischen Gegner wurde aber nicht befördert.“ Quelle: Zusammenfassung der Dissertation Strafrechtliche Vergangenheitsbewältigung am Beispiel Spanien von Hannah Rau; http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/16638/1/Rau_Hannah.pdf [abgerufen: 04.05.2018]

[4] U.a. aus: Es geht darum, Wunden zu schließen; www.ag-friedensforschung.de/regionen/spanien/malaga.html [abgerufen: 04.05.2018]

[5] Richterin María Servini de Cubría vom 1. Föderalen Gerichtshof in Buenos Aires ermittelt seit dem 14. April 2010 wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

[6] Gunter Demnig ist ein deutscher Künstler der bekannt wurde durch die „Stolpersteine“. Sie erinnern an die Menschen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die meisten wurden deportiert und ermordet. Die Steine, die auf der Oberseite kleine Metallplatten mit den Namen der Opfer tragen, verlegt Demnig vor deren einstigen Wohnungen im Straßen- oder Gehwegpflaster. Das Projekt hat sich zum weltweit größten dezentralen Mahnmal entwickelt. In rund 1100 deutschen Städten und in 20 Staaten Europas wurden bisher über 60.000 Stolpersteine verlegt.

[7] Das Konzentrationslager Mauthausen war das größte deutsche Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs (Ostmark, später Alpen- und Donau-Reichsgaue). Das KZ befand sich etwa 20 Kilometer östlich von Linz in Mauthausen. Am 2. Februar 1945 unternahmen rund 500 sowjetische Offiziere einen Fluchtversuch. Die meisten wurden noch im Lager getötet. Diejenigen, die entkommen konnten, wurden bei der darauf folgenden Verfolgungs- und Mordaktion, die als Mühlviertler Hasenjagd bekannt wurde und an der sich KZ-Wachen, aber auch Angehörige von Volkssturm, Wehrmacht, Feuerwehr, Gendarmerie und Hitler Jugend beteiligten, umgebracht. US-amerikanische Truppen erreichten das Konzentrationslager am 5. Mai 1945. In Mauthausen und seinen Nebenlagern wurden rund 100.000 Menschen ermordet.


Fotos: Heike Keilhofer (Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Barcelona), Wikipedia (Porträt von Lluís Companys und von Diktator Francisco Franco; beide gemeinfrei)


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  1. Wolf Sauter 5. Mai 2018 um 19:19

    Ein ausgezeichneter Artikel! Er zeigt wieder wer in Spanien an der Macht ist. Der Partido polpular, der unter dem Namen Alianza Popular von dem Erzfaschisten Manuel Fraga Iribarne,Francos Minister und rechte Hand, gegründet wurde. Die „Memoria histórica“, (Aufarbeitung der Geschichte in der Franco Zeit) wird von Rajoy konsequent ignoriert. Mit gutem Grund: in seiner Regierung sitzen Mitglieder mit finsterer Vergangenheit.

    Ja, die sonst sehr aufgeschlossene undliberale Calau, ist angeschlagen und fürchtet sich vor den nächsten Wahlen. In Barcelona wurden die Ciudadanos stärkste Partei bei den letzten Wahlen in Katalonien.Nun greifen sie nach dem Rathaus. es ist ihnen allerdings nichts Besseres eingefallen, als dem ehemailgen französichen Ministerpräsidenten Manuel Valls, die Kandidatur anzubieten. Valls Eltern waren Katalanen, er wurde auf Wunsch seiner Mutter „zufällig“ in Barcelona geboren.Natürlich ist er hundertprozentig gegen eine freie katalanische Republik.

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