Politik und Leben verbinden

Abwarten ist tödlich! Wie Politik von unten selbst gemacht werden kann.

Die meisten Menschen, die Artikel auf Neue Debatte lesen, sind schon immer Wache oder in jüngerer Zeit Aufgewachte. Sie wissen: Unser gegenwärtiges gesellschaftliches, politisches System hinterlässt schon jetzt eine Masse von Verlierern, außerhalb Deutschlands noch mehr.

Es zerstört unsere Lebensgrundlagen und ist in der Darstellung voller Lügen, die es oft selbst zu glauben scheint.

Es gibt immer mehr Menschen, die den Vorgaben nicht mehr glauben und nicht einfach nachlaufen. Die auch irgendwelchen esoterischen Heilsbringern nicht nachlaufen. Aber wenn sie sich nicht von Parteien oder „Bewegungen“ mitnehmen beziehungsweise instrumentalisieren lassen, verbleiben sie in den Analysen, die sie immer noch verfeinern können. Aber welche Konsequenzen ziehen sie?

Sie wissen eigentlich: Abwarten ist tödlich! Doch sie sind so vereinzelt, dass ihre Machtlosigkeit inzwischen zur zwangsweisen Tatenlosigkeit führt.

Das Video „Graswurzelräte“ ist eine Präsentation für eine demokratische Bewegung von der Basis. Es zeigt ohne Anspruch auf die letzte und beste Lösung eine Möglichkeit auf, im Kleinen anzufangen und wieder Leben und Politik zu verbinden, und knüpft damit an den Artikel Graswurzelräte: Machen wir Politik doch selbst! an.


Gerhard Kugler ist Psychologischer Psychotherapeut. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie.Über den Autor: Gerhard Kugler (Jahrgang 1946) ist Psychologischer Psychotherapeut im Ruhestand. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) und der Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften (DGKV), deren Therapieansatz die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist. Auf seiner Homepage www.erlebnisoffen.de finden sich weitere Informationen und Blog-Einträge.


Foto: Paulius Dragunas (Unsplash.com; Ausschnitt) und Gerhard Kugler.


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  1. In letzter Zeit hat das Zeitalter der Volksverdummung seine nächste Stufe erreicht. Da wird regierungsseitig anscheinend immer und immer wieder versucht, für die Demokratie zu kämpfen, die aber keine abweichende Meinung zuläßt. Dabei können gerade die echten Demokraten, die eben eine abweichende Meinung vertreten, nur auf die Srrasse gehen. Und es wird denen damit begegnet, dass es sich bei den Protestierenden eben um Nazis oder Mob handelt, der mit allen Mitteln bekämfpft werden miss. So sind nur die hörige Bürger und gute Demokraten, die sich nicht äußern, Armes Deutschland, wie soll das enden.

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    1. Wenn „Demokraten“ an der Seite von Neonazis und völkischen Kadern marschieren, so wie in Chemnitz, haben die nichts mit Demokratie am Hut, sondern sind Feinde der Demokratie.

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      1. Unpersönliche Sortierungen sind für mich alte Politik. Mir ist wichtiger, ob und wie sich Menschen zusammentun und ihr Sich-Zusammentun pflegen. In den Spiralen im Film habe ich versucht zu veranschaulichen, wie sich auf der linken Seite Lesen-Reden einbunkert und wie Einwirkversuche (auf der rechten Seite) bereichern. Alte Politik ist die linke Spirale. Ich lerne Menschen lieber kennen, die anders reden und denken als ich, aber mit mir zusammenwirken. Möglichst zuerst vor Ort. Sich Schlagworte um die Ohren zu hauen, trennt unnötig.
        Hier auf der Seite haben wir es natürlich nicht leicht, konkret zusammenzuwirken. Aber ich wäre z.B. sehr dankbar, wenn jemand schreiben würde: An der und der Stelle im Film hängt eine Behauptung völlig in der Luft, oder an einer anderen Stelle könnte man besser so oder so anfangen.
        G.K.

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  2. Ich verweise noch einmal auf Marianne Grimmenstein und change.org. Außderdem auf die hochinteressante Debatte bei Mehr Demokratie- AK Europa-‚Welt. Es tut sich was. Man muss sich nur umschauen bei entsprechenden Organisationen.

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