Generation Y: #druggieswithfuture

Wo der Spaß nicht mehr ausreicht, fängt der Rausch an.

Die Drogenpolitik befindet sich durch Anpassungsdruck an der Schwelle zur Reformierung. Auch alteingesessene Politiker müssen mittlerweile einsehen, dass der Drogen-Dämonisierungsdrang der letzten Jahre keine wesentlichen Veränderungen herbeigeführt hat. Im Gegenteil. Chemie-, Medizin- als auch Psychologiestudenten lernen bereits in den ersten Semestern, zu welchen Zwecken die beliebten Partystoffe MDMA[1], Kokain sowie Amphetamin in der Wissenschaft und sogar in der Therapie eingesetzt wurden sowie zum Teil immer noch werden.

Statistiken beweisen, dass gerade in höheren Bildungs- und Gesellschaftsschichten eine liberalere Einstellung gegenüber aktuell noch illegalen Substanzen herrscht. Man ist schließlich in der Lage, sich selbst zu informieren und die fast schon antiken Drogenparagrafen infrage zu stellen. Schließlich hat schon fast jeder junge Erwachsene in seinem Leben an einem Joint gezogen und ist danach nicht obdachlos auf der Straße mit einer Nadel im Arm aufgewacht.

Drogen gehören zur Menschheit, seit es die Menschheit gibt. Selbst unsere ersten Vorfahren haben sich bereits mit Pflanzen und Pilzen berauscht. Ayahuasca und andere schamanische Tränke sind hierfür nur vereinzelte Beispiele und in jeder Kultur auffindbar. Sie zu verbieten hat bis jetzt noch nicht funktioniert, dafür wurde der Weg für eine Unterwelt geebnet, die ihren Einfluss bis auf die höchsten politischen und wirtschaftlichen Etagen ausübt.

Unkontrollierter Konsum führt zu unkontrollierbaren Zuständen

Schlechte Drogen, mit Entwurmungsmittel gestrecktes Koks oder mit Coffein als Verlängerungsstoff im Heroin, gelangen schneller als jemals zuvor an unerfahren User, die ihren ersten Trip dann im schlimmsten Fall mit ihrem Leben bezahlen. Trotz der schlechten Bedingungen für den unwissenden Käufer beim Drogendeal nimmt er das Risiko billigend in Kauf. Wobei so billig sind Drogen gar nicht. Zumindest nicht das „gute“ Zeug. Denn auch hier muss man noch einmal differenzieren: Während Marihuana, Kokain und Heroin als Modedrogen gelten und einen gewissen gesellschaftlichen Chic genießen, so stellen Crack und Meth den Abschaum in der Drogenwelt dar. Drogen sind also nicht gleich Drogen.

Aber allein die Tatsache, dass der User bereit ist, für einmaligen Spaß sein Leben aufs Spiel zu setzen zeigt uns doch, dass die Bereitschaft und somit das Potenzial zum Konsum in der Gesellschaft mehr als vorhanden sind.

Education is the key

Wieso kümmern wir als Gesellschaft uns dann nicht lieber darum, dass aus einem User ein „Safer-User“ wird, der ebenso wie der Weinliebhaber seinen Stoff nach Qualität und persönlichem Geschmack auswählt? Zusätzlich würden wir ihn dadurch zum moderaten als auch bedachten „Trippen“ und „Raven“ befähigen. Natürlich steht auch hier erst einmal wieder die Frage im Fokus, warum das Individuum überhaupt das Verlangen danach verspürt sich mittels externer Substanzen in einen anderen Zustand zu versetzen. Aber die Frage sollte man sich vor jedem Vollsuff ebenfalls stellen. Es ist wichtig die Debatte auf EINER Ebene zu führen, denn nur dadurch gewinnt sie an Authentizität.

Die Jugend von heute. Generation Y: scheinbar substanzlose Gestalten, mit illegalen Substanzen gefüllt. Aber liegt das allein an uns? Ich denke nicht. Vielleicht liegt es an den medizinischen Behandlungen und Therapieverfahren der 90er Jahre. Bis heute. Wer kennt es nicht? Du hast Kopfschmerzen? Nimm ne Pille. Du hast Husten? Trink den Saft. Du hast Fieber? Nimm dieses Antibiotikum. Du bist verhaltensauffällig? Ab jetzt gibt’s jeden Tag ne Pille. Auf Rezept – denn du bist krank. Wen wundert es da eigentlich noch, wenn wir auch im jungen Erwachsenenalter im Club nicht davor zurückscheuen uns eine bunte Wunderpille einzuschmeißen, die stundenlange Euphorie und Glücksgefühle verspricht? Zugegeben: So viele tolle Sachen verspricht eine Paracetamol oder Ibuprofen nicht. Nebenwirkungen wiederum haben alle Pillen. Auch an Paracetamol sind schon Menschen gestorben[2].

Das Problem bei schlechten Drogen sind in erster Linie die Streckstoffe. Die wiederum gelangen über den Schwarzmarkt und die Unterhändler in den Partystoff. Intransparenz und Unwissenheit sind die zwei Faktoren, die dem User letztlich zum Verhängnis werden und somit im Fokus der Drogendebatte stehen sollten.

Die Schweiz hat mit ihren Drug-Checking-Foren bereits damit begonnen, Aufklärungsarbeit zu leisten und Ravern sowie chemischen Substanz-Euphorikern Leitfäden an die Hand zu geben, die sie vor Überdosierungen oder schlechten Trips schützen sollen. Der Mensch hat schließlich das Recht über seinen Zustand selbst zu entscheiden, solange er keine Dritten in Gefahr bringt oder in Mitleidenschaft zieht. Mal davon abgesehen ist ein von der Gesellschaft tolerierter Betrunkener bei Weitem nicht immer gesellschaftsfähig.

Aber das eine schließt das andere scheinbar nicht aus. Immerhin hat er die richtige Droge konsumiert, auch wenn sein Zustand jetzt alles andere als richtig erscheint.

Marihuana führt selten zu aggressivem Verhalten oder motorischen Ausfällen, die selbst einen ausgewachsenen Mann auf einmal hilflos wie ein Baby erscheinen lassen. Und ein grinsendes Gesicht auf MDMA hatte bis jetzt auch eher selten Probleme mit Prügeleien oder unnötigen Auseinandersetzungen.

Auch sexuelle Übergriffe werden zum größten Teil unter Alkoholeinfluss verübt. Letztlich birgt jede Droge ihre Gefahren. Selbst die Alltagsdrogen Zucker und Koffein sind keineswegs harmlos[3]. Rausch ist Rausch. Sucht ist Sucht.

Umdenken: Liberalisierung der Drogenpolitik

Also jetzt, wo wir einen klareren Blick auf die Dinge haben und dem Ganzen etwas offener gegenüberstehen, ist es Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, inwiefern ein regulierter Drogenmarkt überhaupt möglich ist. An dieser Stelle kommt die bereits erwähnte Unterwelt zum Vorschein.

Wie will man mit Kartellen und Drogenbaronen kooperieren? Ihnen fortan eine Steuererklärung für ihre Geschäfte abverlangen? Richtig! Unmöglich. Also gilt es, die Drogenpolitik in den einzelnen Ländern zu liberalisieren und dem User somit eine Wahl zu bieten: durch den Staat regulierten, in Laboren produzierten, reinen Stoff zu konsumieren und sich hierfür gegebenenfalls zu registrieren oder weiterhin zum Ticker des Vertrauens ans andere Ende der Stadt fahren und auf gut Glück neues Zeug ausprobieren.

Ich denke, einige würden auf den staatlich kontrollierten Stoff zurückgreifen und somit nach und nach eine sinkende Nachfrage auf dem Schwarzmarkt provozieren, sodass dieser infolge von Preisverfall und daraus resultierenden Verschiebungen der Marktverhältnisse – nicht nur auf dem lateinamerikanischen Kontinent – implodieren könnte.

Mit Sicherheit würde über die Jahre auch hier eine Regulierung stattfinden. Wie sollte es auch sonst funktionieren. Es geht immer irgendwie weiter. Alte Probleme lösen sich – neue tun sich auf. Aber da wirtschaftliche Interessen und natürlich das gute Geld letztlich wie immer ausschlaggebend sind, macht es auch erst einmal keinen Sinn sich weiter mit der Reformierung der Drogenpolitik zu befassen. It’s all about the money.

Aber ein Umdenken in der Gesellschaft, das lässt sich auch ohne Geld erreichen. Durch Aufklärung. Gerade in Deutschland – der Biernation überhaupt –, wo ein gepflegter Vollrausch nicht nur pünktlich zum Oktoberfest das deutsche Kulturgut definiert, sollte die aufgeklärte Wissensgesellschaft doch eigentlich offener gegenüber sinnesbetäubenden Stoffen sein.

Fazit: Die Dosis macht das Gift.


Nadine Vetter. (Foto: Kilian Amrehn; kilianamrehn.com)Über die Autorin: Nadine Vetter studierte nach dem Abitur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Romanistik und Geschichte (Bachelor of Arts) und Internationale Geschichte der Neuzeit (Master of Arts). Sie studierte außerdem ein Semester in Barcelona und absolvierte verschiedene Praktika unter anderem in Brüssel (Europäisches Parlament) und in Budapest bei Pester LLoyd, einer deutschsprachigen Tageszeitung. Nadine Vetter arbeitet aktuell als Hostess, Promoterin, Barkeeperin und Modell, um genug Zeit für ihre Recherchen und Gedanken zu haben und sich das Schreiben zu finanzieren. Das Reisen ist eine ihrer größten Leidenschaften, ebenso wie Literatur und Geschichte. Sie bloggt auf Facebook unter @restlessthoughtsaboutsociety (Restlessmind) und teilt auf Instagram (nadine.primo) und ihrer Webseite www.nadine-primo.com Eindrücke von ihren Reisen und ihrem Leben.


Quellen und Anmerkungen

[1] MDMA (oder auch Emma im Partyjargon) ist eine Form von Ecstasy, besser gesagt: der chemische Name von XTC ist MDMA oder 3,4 Methylendioxymethylamphetamin. Mehr Informationen auf http://www.thema-drogen.net/drogen/synthetische-drogen/mdma/mdma-wirkung (abgerufen am 19.09.2018).

[2] Die BBC berichtete im Beitrag Toothache ‚fuelling paracetamol overdoses‘ im April 2018, dass in Großbritannien jedes Jahr etwa 50.000 Menschen aufgrund einer Überdosierung von Paracetamol ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Angaben des Amtes für nationale Statistiken standen 219 Todesfälle im Jahr 2016 in Verbindung mit Paracetamol auf. 2012 waren es noch 182 Todesfälle. (abgerufen am 19.09.2018).

[3] Der übermäßige Konsum von Koffein belastet den Organismus. Dieser kann beispielsweise mit Schweißausbrüchen, Zittern, Kurzatmigkeit, Nervosität, Herzflattern oder Schlafstörungen reagieren. Aufgrund der gefäßverengenden Wirkung des Koffeins und der daraus resultierenden Minderdurchblutung können Kopfschmerzen auftreten. Einige Menschen reagieren nach dem Konsum von Koffein mit Angstgefühlen. Ein übermäßiger Zuckerkonsum führt langfristig zu Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und/oder Diabetes. Körperliche Gebrechen treten als Folge der oftmals jahrelangen Überbelastung der Gelenke und Muskulatur auf. Weitere Informationen auf https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-042007/coffein-genussmittel-und-arzneistoff (abgerufen am 19.09.2018).


Fotos: Kilian Amrehn (www.kilianamrehn.com) und Tim Toomey (Pixabay.com, Creative Commons CC0)


Weitere lesenswerte Artikel

  • Wallart mit Sonnenbrille. (Foto: Nicola Ricca, Unsplash.com) Status quo 18. Oktober 2018 - Ein Gedicht über die erbärmlich stolze Leid-Kultur.
  • Streets of London (Foto: Luigi Manga, Unsplash.com) Oliver Twist: In the streets of London 15. Oktober 2018 - David Lean (1908-1991), der so berühmte Filme inszenierte wie „Die Brücke am Kwai“ (1957), „Lawrence von Arabien“ (1962), „Doktor Schiwago“ (1965) und „Reise nach Indien“ (1984), versuchte sich bereits 1948 an Charles Dickens weltberühmtem Roman „Oliver Twist“.
  • Menschen in der U-Bahn. (Foto: Simon Shim, Unsplash.com) Die Kinder des Prometheus 13. Oktober 2018 - Befriedigung erfordert Schöpfungswonnen. Verträglichkeit muss neu erstritten werden. Ein Gedicht.
  1. Bin auch der Meinung, dass eine Legalisierung der weichen Drogen überfällig ist. Der harte Stoff bleibt problematisch, schon wegen der gesundheitlichen Folgen und aus Gründen der sozialen Akzeptanz. Eben chic bei den besseren Kreisen und verpönt beim angegrauten Normalo. Gut, wenn junge Autorinnen das zum Thema machen. Weiter so.

    Gefällt mir

    1. „Harter Stoff“ ist deshalb problematisch, weil er illegal und somit gepanscht ist. Wer sauberes Heroin „wohl dosiert“ konsumiert kann 80 Jahre und älter werden, es schädigt nicht die Organe. MDMA war bis Mitte der 1980er legal, erst als es verboten wurde kam es vermehrt zu Todesfällen.
      Cary Grant (UK-Schauspieler) hatte unter Aufsicht LSD konsumiert, um seine Kindheitstraumata mit seiner Mutter zu bewältigen.

      Verboten ist hingegen nicht, wer sich ein Rezept verschreiben lässt. Und das ist ziemlich einfach zu bekommen. Schlaflosigkeit, Depressionen, Burn Out, Leistungsdruck reichen da schon aus, um regelmässig an Psychopharmaka zu kommen, deren Nebenwirkungen auf meterlangen Beipackzetteln zu lesen sind. Abhängigkeit der Patienten mit eingeschlossen, Haftung für Ärzte und Pharmakonzerne ausgeschlossen.

      Besonders alte Menschen werden mit wahren Pillen-Cocktails (8-12 versch. Medikamente 2-3x tägl.) bis ins Grab begleitet. Was für ein Horrortrip!

      Kinder macht man u.a. mit Ritalin gefügig, damit sie nicht mehr rebellieren und sich anpassen.

      Solange die Pharmaindustrie Profite macht ist es legal und ansonsten werden Bauern, Schmuggler und Kartelle durch Militär und Geheimdienste geschützt, solange sie daran mit verdienen.

      Ach ja, seitdem die Pharmalobby Marihuana die berauschende Wirkung entzogen hat, berauschen sie sich an jedem Rezept, dass 10x mehr Profit einbringt, als je ein Dealer erwirtschaftet hat. Natürlich alles nur zum Wohle des Patienten.

      Legalize it! Wenn dem Staat wirklich an der Gesundheit seiner Bürger gelegen wäre, dann würde er alle „illegalen Drogen“ legalisieren, dann ist der Stoff sauber, der Konsum gesellschaftsfähig und der mörderische Schwarzmarkt verschwindet. Zudem wäre Transparenz und Aufklärung möglich.
      Mit der jetzigen Drogenpolitik hat der Staat jeden Drogentoten mit zu verantworten. Nicht nur der Konsum, sondern auch die Vielfalt der Drogen hat trotz Kriminalisierung, sprich Entmündigung des Bürgers, weiter zugenommen.

      Die liberale Drogenpolitik der Holländer hat trotz aller Befürchtungen der anderen EU-Staaten nicht dazu geführt, dass der Schlafmohn die Tulpen verdängt hat.
      Denn den importieren wir unter militärisch, amerikanischer Aufsicht u.a. aus Afghanistan. ;-)
      Tendenz steigend!

      Gefällt mir

      1. Auf den Punkt gebracht: „Legalize it! Wenn dem Staat wirklich an der Gesundheit seiner Bürger gelegen wäre, dann würde er alle „illegalen Drogen“ legalisieren, dann ist der Stoff sauber, der Konsum gesellschaftsfähig und der mörderische Schwarzmarkt verschwindet. Zudem wäre Transparenz und Aufklärung möglich.“

        Gefällt mir

  2. Sehr geehrte Frau Vetter,

    herzlichen Glückwunsch zu Ihrem gelungenen Artikel! Ich selber hatte mich einst mit dem Thema befasst in einem religionswissenschaftlichen Seminar. Ausgangstext war 1998 Sigmund Freud’s »Unbehagen in der Kultur«. Eine Auffrischung meiner Hausarbeit »Identität, Sucht und Sog, Balance« finden Sie unter https://neue-debatte.com/2018/05/29/der-mut-zum-sein-sucht-sog-und-selbsttaeuschung/.

    Die Kernzitate Freuds lauten: »[…] es ist die Tatsache, daß es körperfremde Stoffe gibt, deren Anwesenheit in Blut und Geweben […] die Bedingungen unseres Empfindungslebens so verändert, daß wir zur Aufnahme von Unlustregungen untauglich sind.«

    »Die Leistung der Rauschmittel im Kampf um das Glück und zur Fernhaltung des Elends wird so sehr als Wohltat geschätzt, daß Individuen wie Völker ihnen eine feste Stellung in ihrer Libidoökonomie eingeräumt haben.«

    Diese Einschätzungen stammen immerhin aus dem Jahr 1930… –

    Also: Weiter so mit der Aufklärung!

    Grüße,

    Christian Ferch

    Gefällt mir

  3. Portugal hat einen erfolgreichen Kurs vorzuweisen: https://www.heise.de/tp/features/15-Jahre-entkriminalisierte-Drogenpolitik-in-Portugal-3224495.html
    Unser Staat spielt wohl immer noch den Erzieher auch für die schon Erwachsenen, und zwar in erster Linie mit Strafe und Drohung. Und die Mehrheit macht immer noch mit.
    G.K.

    Gefällt 1 Person

  4. Interessant, wie in den Kommentaren der Staat als ein steuerndes Wesen wahrgenommen wird, das für die Bürger sorgen sollte, nicht als unser Staat der Bürger, wie uns Demokratie immer noch erzählt wird … und wie sie eigentlich ab der Abschaffung der Monarchie gedacht war.

    Die besitzenden Kräfte haben es geschafft, uns auf etwas freundlichere Art zu versklaven, und dazu sind die medikamentösen Drogen gut.

    Die alten religiösen Drogen würden – außer den dummen Räuschen – auch Durchblick und Einsicht geben, das wäre gefährlich für unser militär-wirtschaftliches System.

    Die Träume der Drogen-Nutzenden führen nur leider durch die Verfolgung so wenig zusammen, doch ist eine flächendeckende Selbstversorgung im Untergrund entstanden, die sich beruhigt und die Illusionen von einem schöneren Leben entsprechend privatisieren muss.

    Gefällt mir

    1. Auf den Rausch der Religionen, folgte der Rausch des Konsums und der Psychopharmaka. Der echte Rausch zur Erweiterung des Bewusstseins, wäre eine unangenehme Kulturrevolution, weil jeder durchblicken würde, was es mit dem Staat und dem Besitz auf sich hat.

      Gefällt mir

  5. Ich bin für die Freigabe jeglicher Drogen. Allerdings muss jeder die Konsequenzen aus dem Konsum von Heroin, LSD, Nikotin, Alkohol, Zucker, Meds, Fernsehen etc. selber tragen.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: