Die bewusstlose Gesellschaft

Moderatorin Paula P’Cay von Idealism Prevails und Erfolgsautor Dirk C. Fleck sprechen über die Realität der Science-Fiction und über die Schwierigkeit, die Gesellschaft über bedrohliche Entwicklungen aufzuklären.

„Ich glaube, die Science-Fiction ist die einzige Form, in der du Dinge sagen kannst, die dir keiner übel nimmt“, meint Dirk C. Fleck. „Das Dumme ist nur, dass sie innerhalb von zehn Jahren von der Realität eingeholt werden.“

Dirk C. Fleck ist freier Journalist und Buchautor. Seit den 1980ern setzt er sich mit den ökologischen Folgen der zügellosen kapitalistischen Wirtschaftsweise auseinander und verarbeitet seine Überlegungen, Erfahrungen und Recherchen in Romanen. Er schreibt sie wie Drehbücher. In kurzen Sequenzen. Kein Kapitel ist länger als drei, vier Seiten.

Eines seiner Bekanntesten Werke ist „GO! Die Ökodiktatur“. Das Buch, ausgezeichnet mit dem Deutschen Science Fiction Preis, kam 1993 auf den Markt und war als Mahnung gedacht. Viele haben es falsch verstanden. Dirk C. Fleck und Moderatorin Paula P’Cay von Idealism Prevails sprechen auf Augenhöhe über die Realität in der Science-Fiction, die Zerstörung der Lebensgrundlagen und über die Schwierigkeit, eine bewusstlose Gesellschaft aufzuklären. Warum? Die Menschen drücken sich vor dem eigenen Leben und flüchten sich in eine Scheinrealität.


Zur Person: Dirk C. Fleck (Jahrgang 1943) ist freier Journalist und Autor aus Hamburg. Er verweigerte nach dem Abitur den Kriegsdienst und leistet Ersatzdienst als gärtnerische Hilfskraft in einem Schwesternheim des Deutschen Roten Kreuzes. Im Anschluss absolvierte er eine Lehre als Buchhändler und besuchte danach in München die Deutsche Journalistenschule. Anfang der 1970er lebte Fleck überwiegend in Bayern, absolvierte ein Volontariat beim „Spandauer Volksblatt Berlin“ und siedelte 1976 wieder nach Norddeutschland über. In Hamburg war Fleck erst beim Satiremagazin „ULK“ und wechselte dann zur „Hamburger Morgenpost“, wo er Lokalchef  wurde. Später war er Chefredakteur des „Hanse-Journal“, Reporter bei „Tempo“ und Redakteur bei „Merian“. Er arbeitete im Auslandsressort der Wochenzeitung „Die Woche“ und schrieb ab Mitte der 90er Jahre als freier Autor und Kolumnist für Tageszeitungen (u.a. Die Welt) und Magazine wie zum Beispiel Stern und GEO. Seit den 1980ern setzt er sich journalistisch mit den ökologischen Folgen der zügellosen kapitalistischen Wirtschaftsweise auseinander und verarbeitet seine Erfahrungen, Überlegungen und Recherchen in Romanen. Das Buch „Palmers Krieg“ erschien 1992 und beschäftigt sich mit der Geschichte eines Ökoterroristen. Die düstere Utopie „GO! Die Ökodiktatur“ (1993) ist eine Auseinandersetzung mit den Folgend des Ökozid. Außerdem erschienen von Dirk C. Fleck die Bücher „Das Tahiti-Projekt“ (2008), „MAEVA!“ (2011), „Die vierte Macht – Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten“ (2012) und „Feuer am Fuss“ (2015). Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.dirkfleck.de von Dirk C. Fleck.


Über Idealism Prevails: Als unabhängige Medienplattform baut Idealism Prevails unter dem Motto „To Make The World A Better Place“ seit Sommer 2016 einen Ort zur gesellschaftlichen Begegnung und Bewusstseinsbildung auf. Idealism Previals berichtet bilingual und abseits des Medien-Mainstreams, veröffentlicht Berichte, Veranstaltungsreports und gestaltet Events mit dem Ziel, den Dialog über die Herausforderungen unserer Gesellschaft zwischen Experten und der Bevölkerung zu intensivieren. Mehr Informationen auf www.idealismprevails.at


Foto und Video: Idealism Prevails


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