Lebenssinn: Grundzüge einer diesseitigen Religion

Mann schaut vom Hochhaus. (Foto: Nathan Dumlao, Unsplash.com)

Ich will versuchen, die Frage nach dem Sinn des Lebens ohne Verweis auf etwas zu beantworten, woran man glauben muss. Das könnte Auseinandersetzungen zwischen Religionen ihre Schärfe nehmen. Das könnte aber auch Menschen ansprechen, die mangels klarer Weltanschauung meinen, sie könnten ohne eine solche ohnehin besser leben.

Meistens versteht man unter Sinn die Richtung, in die das Leben, das Ganze laufen soll. Kleine Dinge, kleine Handlungen haben natürlich auch mehr oder weniger Sinn. Der bezieht sich aber letztlich auch aufs Ganze.

Wir müssen unsere Handlungen, unser Wirken aufeinander beziehen, damit sie nicht an einem Tag etwas aufbauen und am anderen Tag zerstören.

Die Richtung unseres Wirkens kann auch als Wert oder als Ansammlung von Werten bezeichnet werden. Werte wählen wir mit versuchter Aussicht auf den weiteren Verlauf der Ereignisse, die wir beeinflussen oder mitbeeinflussen möchten.

Entspannung oder Sackgassen

Am wenigsten Sinn haben Sackgassen. Man kennt es von Süchten oder von Anstrengungen in eine Richtung, in der der Misserfolg – aus der Distanz betrachtet – vorprogrammiert ist. Bei letzterem kann man allerdings nie wissen, ob nicht doch irgendetwas daraus genutzt werden kann.

Sinnvoll ist natürlich auch Ausruhen, Entspannung. In ihr sammeln wir Kräfte, machen uns wieder frei von Fixierungen. Doch wenn die Entspannungen nur zum Zeitvertreib da sind, grenzen sie an Sackgassen, schwächen eher, hindern an sinnvollen Tätigkeiten.

Sinnvolles führt ins Offene

Sinnvolles bereichert. Bereichert unsere Fähigkeiten, unsere Beziehungen zu anderen Menschen, unseren Horizont. Sinnvolles führt ins Offene. Ins offene Leben, in die Erweiterung, ins Einbeziehen von weiteren Möglichkeiten, das Leben zu gestalten. Offenes hat kein Ende, ist also unendlich.

Wenn wir sinnvoll gestalten, werden wir nicht nur von Zwängen getrieben. Zwänge gibt es genug. Man muss zu essen und ein Dach über dem Kopf haben. Man muss sich Regeln der Gesellschaft unterwerfen. Doch auch da kann man gestalten, statt sich nur treiben und zwingen zu lassen.

Offenheit blickt immer wieder voraus, versucht die Möglichkeiten des Gestaltens zu erfassen oder neue zu entdecken. Offenheit versucht immer das Ganze ins Auge zu fassen, nicht nur den Erfolg oder die Entwicklungsmöglichkeit in einem Feld oder bei einem Menschen. Offenheit eröffnet für die Zukunft wenigstens eine, oft auch viele Möglichkeiten des Gestaltens. Offenheit geht also in räumliche und zeitliche Unendlichkeit. Offenheit ist damit etwa unverträglich mit Egoismus. Denn der einzelne Mensch hat ein Ende. Diesseits betrachtet natürlich. Offenheit ist auch unverträglich mit Gruppen-Egoismus, also ein Leben auf Kosten der Außenstehenden.

Wenn man stehen bleibt, kann das zum Abwägen gut sein. Wenn man aber glaubt, nun sei doch alles gut, verkennt man den Verlauf, in dem wir uns bewegen müssen. Man bleibt zurück oder wird von den Entwicklungen getreten.

Am besten ist ein Hin und Her zwischen Ausruhen und Ausgreifen. Wie es uns schon die Biologie vorgibt: Schlaf und Tätigsein.

Ich sehe drei Möglichkeiten der Unendlichkeit. Die der Bedeutung, die der Weitergabe und die der Liebe.

Unendlichkeit in Tiefe und Bedeutung

Unsere individuellen und gesellschaftlichen Entdeckungen können die Bedeutungen und die Gestaltbarkeiten der Welt ständig erweitern. Wissenschaftliche Entdeckungen und ihre technischen Umsetzungen zeigen das offensichtlich. Doch schon der kleine Mensch erweitert seine Sicht und das, was er mit der Welt anfangen kann, ständig. Und wenn wir wollen, brauchen wir nie aufhören zu entdecken. Das Entdeckte kann aber auch zu verbesserten Rücksichtnahmen führen. Wir sehen und ahnen also nicht nur immer mehr, sondern können immer mehr berücksichtigen, wenn wir gestalten und in die Welt eingreifen.

Blinder Fleck. (Grafik: Gerhard Kugler)
Grafik 1: Unendlichkeit in der Tiefe.

Erläuterung zur Grafik: Seine Mitte der Welt sieht der Betrachtende dicht und intensiv, das wird nach außen dünner, bis es nur noch vereinzelte Punkte sind. Ein Teil ist zudem verdeckt, weil er dort einen blinden Fleck hat, er diese Sicht meidet.

Die Tiefe des Entdeckens scheint für die Menschheit und die einzelnen Menschen nie aufzuhören, wenn sie die Möglichkeiten nutzt. Die Welt wird also nie ganz erkannt, auch wenn es das Wort „ganz“ und „alles“ oder das „All“ gibt. Wer als einzelner Mensch sein Leben lang (geistig) wächst, gewinnt immer noch Tiefe im Begreifen hinzu.

Unendlichkeit in der Weitergabe

Eine weitere Unendlichkeit (oder Offenheit) gibt es im Weitergeben. Menschen bekommen von ihren Eltern und Vorfahren. Sie bekommen eine ganze Kultur, die sie bereits vorfinden. Sie stehen in einer kulturellen Evolution. Sinnvoll nutzbar ist sie letztlich nur gemeinsam. Man hat sie ja auch von unzähligen Vorfahren bekommen. Da wir nur eine endliche Zeit leben, liegt es nahe, sie weiterzugeben.

Wir geben weiter, was andere von uns abschauen können, was wir sprachlich vermitteln. Unsere Werkzeuge, die wir verfeinern. Aber auch unsere Art, unsere Emotionen, einfach alle Wirkungen, die wir erzeugen können. Das ist unsere Seele. Sie überlebt in den anderen. In ihren bewussten und unterschwelligen Erinnerungen. Mit unserem Namen verknüpft oder nicht. In diesem Sinne sind wir ewig, unendlich, auch wenn unser Körper irgendwann tot ist.

Wenn wir in unserem Leben kooperieren, zusammenwirken, sind wir meistens wirksamer. Und gerade das Zusammenwirken gibt auch am effektivsten weiter.

Weitergabe. (Grafik: Gerhard Kugler)
Grafik 2: Unendlichkeit in der Weitergabe.

In der dritten Art von Offenheit steigert sich das dann.

Unendlichkeit in der Liebe

Wir kooperieren nicht nur, sondern nutzen unsere Fähigkeit, sich in den anderen zu versetzen. Wenn zwei oder mehr Menschen das gegenseitig tun, können sie ganz Besonderes erzeugen oder bewirken, was ein Einzelner nie könnte. Versetzung in die Perspektive (Sichtweise) anderer ermöglicht mehr Erkenntnis und mehr Wirken, also Zusammenwirken. Im zeitlichen Verlauf bilden sich Verbindungen zwischen Menschen, die sich aufeinander einspielen. Unsere gegenseitigen Verbindungen sind verschieden dicht und dauerhaft. Ihre Steigerung ist die Liebe.

Liebe. (Grafik: Gerhard Kugler)
Grafik 3: Unendlichkeit zwischen Menschen.

In die Liebe bringen wir nicht nur unsere Fähigkeiten ein, unsere Verlässlichkeit, sondern auch unsere Gefühle, unsere Sorge für den ganzen Anderen. Liebe kann verschieden eng und dauerhaft sein. Sie versucht aber immer die Ganzheit des anderen zu berücksichtigen. Und natürlich in die Tat umzusetzen.

Liebe kann durchaus Grenzen respektieren, auch die Schwächen und Grenzen des anderen. Und sie ist trotzdem unendlich in der Berücksichtigung, wenn sie beantwortet wird, also gegenseitig ist.

Wenn wir Werte teilen, können wir zusammenwirken.

“Gott”

Was man traditionell als „Gott“ zu einem Wesen gemacht hat, ist die Richtung unseres Zusammenwirkens, das untereinander ausgetauschte Begreifen des Ganzen, wie wir es bis jetzt kennen, die gemeinsame Verantwortung fürs Ganze. Gott ist, was wir mit Hilfe unserer Lageversetzung ineinander gemeinschaftlich tun. Unsere gemeinsamen Werte. So ein Gott ist mitten unter uns. Und ein solcher Gott überlebt uns natürlich auch in diesem Sinne.

Da ein solcher Gott aus der Lage- und Perspektiven-Versetzung in andere, ja ins „Allgemeine Andere“ entsteht, ist es nachvollziehbar, dass dieses personifiziert wird, als gäbe es eine „große Gestalt“, der man dient (oder auch nicht). Problem dieses Vorgangs ist, dass eine solche Gestalt zum Herrscher wird, also unsere Herrschaftsgläubigkeit fördert, statt dass wir uns miteinander ringend zusammentun, um dem allgemeinem Interesse Einfluss zu verschaffen [1].

Wenn wir Ziele anstreben, hinter denen die Unendlichkeit, also Offenheit des Weiter liegt, brauchen wir kein Jenseits, keine Trennung der Menschengruppen oder Völker/Volksgruppen durch die verschiedenen Vorstellungen davon. Wir müssen uns lediglich darauf einigen, dass das Leben ganzheitlich zu sehen ist. Und dazu müsste uns eigentlich die Erfahrung über längere Zeit hinweg von selbst bringen.

Noch einmal zurück zur Klärung von Sackgassen. Offensichtliche Sackgassen sind Vereinsamungen von Menschen. Denn Menschen sind soziale Wesen. Sie brauchen einander materiell, vor allem aber zum Austausch von Erlebnissen und Ideen, die weiterführen. Es gibt auch kollektive Vereinsamung, also Vereinsamung von Gruppen oder größeren sozialen Einheiten. Ihre Isolation schneidet sie von der kulturellen Entwicklung ab, führt zu Stillstand.

Das Ganze

Und hier stellt sich noch einmal die Frage, was das Ganze ist. Denn es kann Menschen geben, die sich von ihrer Gruppe und so weiter zurückziehen, weil sie deren Entwicklung für eine Sackgasse halten. Vor dem Hintergrund der Entwicklung der gesamten Menschheit oder der gesamten Ökologie. Es handelt sich also um verschiedene oder verschieden reflektierte Einschätzungen künftiger Möglichkeiten (Chancen und Gefahren). Hier wird deutlich, dass alle drei genannten „Unendlichkeiten“ eine Rolle spielen können: die Einschätzung in der Tiefe, der Art der Weitergabe und die zugewandte Mitnahme der anderen durch die anderen.

Und wo bleibt in all den Darlegungen die Freude? Dazu brauche ich nur William Blake [2] zitieren:

Wer eine Freude an sich fesseln möchte,
stutzt dem Leben die Flügel;
aber wer die Freude beim Vorbeifliegen küsst,
lebt wie im Sonnenaufgang der Unendlichkeit.

Ich versuche ein Resümee: Der Sinn des Lebens ist eine umfassende Aufgabe. Im Grunde eine doppelte: Im gemeinsamen Wirken seine Besonderheit zu pflegen, aber immer oder immer wieder im Dienste des Ganzen auszubauen. Und das vor dem Hintergrund der Evolution, von der wir ein Teil sind, die nicht stehen bleibt.


Quellen und Anmerkungen

[1] Sprache ist schon entlarvend. Denn ich hätte gerade auch schreiben können: “um dem allgemeinen Interesse zu dienen“.

[2] Der Engländer William Blake (1757-1827) war Dichter, Naturmystiker, Maler und der Erfinder der Reliefradierung. Sein künstlerisches und sein literarisches Werk fanden zu seinen Lebzeiten wenig Anerkennung. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Blakes Arbeiten von den Präraffaeliten entdeckt, fanden allgemeine Beachtung und später in der Popkultur Verbreitung.


Foto und Grafiken: Nathan Dumlao (Unsplash.com) und Gerhard Kugler.

Gerhard Kugler (Jahrgang 1946) ist Psychologischer Psychotherapeut im Ruhestand. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) und der Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften (DGKV), deren Therapieansatz die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist. Auf seiner Homepage www.erlebnisoffen.de finden sich weitere Informationen und Blog-Einträge.

25 thoughts on “Lebenssinn: Grundzüge einer diesseitigen Religion

  1. Der Dreiklang Tiefe, Weitergabe und Liebe ist eine Überlegung wert, aber was hat Gott dazwischen zu suchen? Im Zusammenhang mit Zwischenmenschlichkeit/Menschlichkeit sind die (Verdummungs-/Unterdrückungs-)Erfindungen Religion, Gott, Jenseits Fehlbesetzungen, weil sie nicht notwendig sind, wenn der Mensch Werte hat durch die Mensch selbst zu Gott wird.

    1. Die Frage ist schon berechtigt. In den Vorversionen des Artikels hatte ich den Begriff “Gott” auch noch kritischer bearbeitet. Ich will ihn halt “besetzen”, also die bisherige Bedeutung ersetzen durch eine neue. Dass das dann wieder in Gefahr kommt, “Herrschaft” reinzubringen, nehme ich in Kauf, weil es ja gleichzeitig reflektiert wird.
      Wer übrigens noch etwas Literatur zum Artikel vermisst, könnte im letzten Vorartikel nachsehen (www.erlebnisoffen.de/artikel/sinn_akt.pdf).
      Ich will Menschen aus ihren Ecken holen, die Sinn suchen, und oft dann lieber doch wieder zu traditionellen Jenseits-Vorstellungen kommen, weil sie die diesseitige Welt für zu oberflächlich halten, in der sich die meisten aufhalten.
      G.K.

  2. Der Sinn des Lebens ist wohl eine individuelle Angelegenheit und so vielfältig wie die Anzahl der Menschen.
    Ein Leben ohne Sinn und Zweck kann depressiv machen, wenn man sich z.Bsp. darüber definiert, um Bedeutung zu erlangen.
    Was aber, wenn es keinen Sinn geben mag und das Leben nur als Spielwiese betrachtet? Mit welcher Leichtigkeit wäre Sein möglich, anstatt nach etwas zu streben, weil andere (Kirche, Staat, Gesellschaft) einen Sinn vortäuschen (kulturelle Entwicklung) und somit Generationen indoktrinieren/vergiften?

    Ist es sinnvoll ein religiöses Leben zu führen, um mit Gottes Segen in den Krieg zu ziehen und christliche Werte zu verteidigen? Oder lässt sich die Sinnlosigkeit mildern, in dem ich mich, ohne religiösen Hintergrund, auf Friedensdemos niederknüppeln lasse?

    Den Sinn des Lebens kannst du dir selber geben,
    doch solltest du danach streben,
    so rauscht es an dir vorbei, das Leben.

    1. Die Beliebigkeit der Sinngebung wollte ich mit meinem Beitrag natürlich gerade nicht unterstreichen. Auch wenn ich dem Einzelnen seine Freiheit lasse, seinen Beitrag selbst zu definieren.
      Ich merke immer wieder, wie der Individualismus in unserem System jede Weltsicht beherrscht.
      G.K.

      1. Sinngebung ist immer beliebig, es sei denn, sie wollen mit Ihrem Artikel ein existenzielles Sinnkonzept postulieren. Aber selbst dann, ist es immer noch ihre eigene Vorstellung von Sinngebung.
        Jedes gemeinschaftliche Werte-Glaubenssystem besteht nicht nur aus mehreren Individuen die eine ähnliche Überzeugung haben, sondern auch die Gründung beruht meist auf einem Individuum (einer Idee).
        Natürlich fühlt man sich sicherer aufgehoben in einer „sinnvoll funktionierenden“ Gemeinschaft. Dennoch darf man dabei nicht übersehen, dass es DIE Gemeinschaft nicht gibt und geben kann. Denn dann müsste man die anderen Individuen (individuellen Gemeinschaften) verleugnen, schlimmstenfalls bekämpfen.
        Wir leben nun mal in einer dualen, vergänglichen Welt und alle „unter einen Hut zu kriegen“ ist seit Menschengedenken nicht möglich und zeitlich begrenzt, weil jeder Mensch, jede Gruppe, jede Gemeinschaft, jedes Land sich vom Rest der Welt als etwas Getrenntes betrachtet. Und somit sind gemeinsame Werte und Lebenssinn leider nur Wunschdenken.

        Letztendlich sind wir alle EINS, aber das werden Sie nur den wenigsten Menschen “sinnvoll” nahe bringen können. Wer will schon in einer sinnlos gleichgeschalteten Welt (NWO) leben? ;-)

        LG und fröhliche Weihnachten…

        1. Ich will nicht ein “Werte-Glaubenssystem” postulieren, dem man sich unterwerfen müsste. Für mich sind eher Methoden der Auseinandersetzung grundlegend, die aber den Anspruch gemeinsamer Werte haben. Solche Methoden kann man theoretisch zu Grunde legen oder in der gemeinsamen Praxis erfahren oder am besten beides.
          In einem nicht veröffentlichten Artikel (“Herrschaft oder Streiten”) versuche ich die Verbindung zwischen Werten und gemeinsamem Wirken. Gemeinsames Wirken setzt aber schon wieder wenigstens Ahnungen von gemeinsamen Werten voraus. In der allgemeinen Form kommt das im Artikel oben auch zum Ausdruck.
          Herrschaft ist Sackgasse. Meistens oder vielleicht sogar immer erzieht sie den Herrscher zum Festkrallen an der Herrschaft und die Untertanen zur Wurstigkeit gegenüber den gemeinsamen Werten, der umfassenden Zukunft: Der Herrscher wird es schon machen. Und das ist eine Sackgasse.
          Aber auch ein individualisiertes Leben ist eine Sackgasse, weil wir als Individuen die Herausforderungen der Menschheit und Erde nicht meistern werden.
          Wir haben nur eine Chance, wenn wir uns zusammentun und streiten. Mit Rücksicht und (seelischer) Schmerz-Zumutung. Und ausdauernder Werte-Verfolgung.
          Die Evolution kümmert sich nicht darum, ob das schaffbar ist. Wenn nicht, war der Mensch eine Sackgasse der Evolution.
          G.K.

    2. Ich wollte die schon einmal veröffentlichen: Dass Reliigon oft mißbraucht wird als Machtinstrument, gilt für alle Religionen bis in unsere Tage. Das hat mit Glaube an “Gott” nichts zu tun. Dazu 3 Hinweise 1) Der Grundsatz vieler Selbsthilfegruupen: Ich bin mir bewusst, dass nur eine höhere Macht, die wir meist Gott nennen, mir meine Gesundheit zurückgeben kann. 2) Das Buch, bzw. der Internet-Artikel “Blick in die Ewigkeit” von Alexander Eben. 3) Ein kritischer Grundsatz von Christen :
      Jesus ja, Kirche nein!

  3. Keine und Keiner kann wirklich mit Sicherheit wissen, wir der weitere Weg der Menschheit aussehen wird. Wir alle haben die unterschiedlichsten Erfahrungen und Entwicklungen gemacht. Ich beobachte jedoch an mir selbst, dass so etwas wir Demut sich bei mir eingeschlichen hat. Das soll nicht heissen, dass ich weniger streitbar geworden wäre. Es ist eher so, dass und gebe damit G.K. Recht, die für uns so befreiende Individualität des halbwegs gebildeten Menschen, auch ein Hindernis bedeuten kann zu einer funktionierenden Gruppe, Gesellschaft oder hochgestochen gar Staatsform. Ich habe immer wieder feststellen müssen, dass es eine grosse Mehrheit gibt, die Freiheit einklagt, jedoch damit nicht viel anfangen kann. Es wird so oft es geht Verantwortung weggeschoben, wenn es um Gemeinschaftswohl geht. Und an Morgentau – auch wenn Sie ganz offensichtlich jegliche Religion ( Menschenfänger ) ablehnen, so entspringen aus diesen Gruppen durchaus sehr engagierte Menschen, die wiederum zum übergrossen Teil selbstlos viele ehrenamtliche Arbeiten gerade im sozialen Bereich übernehmen und dem Staat seine eigentlichen Aufgaben, denen er offensichtlich nicht mehr gewachsen ist, in gewisser Weise abnehmen. Nun der Staat – das sind wir. Wie wir in Zukunft dem Auseinanderdriften begegnen wollen, ob Evolution in so kurzer Zeit überhaupt eine Rolle spielen kann, ob es nocheinmal eine friedliche Revolution geben wird ( die nicht nur die Fahne wechselt )- alles das wird mit ziemlicher Sicherheit Überraschungen bereit halten. Ideen und Mut zu Veränderungen sind das Eine. Eine Situation, die Reif ist für eine Revolution das Andere.
    Werner Schulz, EU-Abgeordneter i.R. hatte zum 20 jährigem Jubiläum der Wende in Leipzig gesagt: ” Die Situation war gekommen, weil die Oben nicht mehr konnten und die Unten nicht mehr wollten “. Trifft natürlich nicht ganz das Jetzt und Heute. Die globalen und nationalen Probleme sind viel komplexer und verworrener geworden als zu Zeiten der beiden Blöcke. Im Kleinen versucht JEDER sein familiäres und befreundetes Umfeld zu stärken und zu unterstützen. Doch je höher die Hierarchien sprich Machtebenen ein Mensch aufsteigt, desto mehr ist er in Gefahr sich selbst zu verlieren. Das System frisst oft seine besten Leute.
    Versuchen wir den Ausbruch?

    Trotzdem friedliche Weihnachten allen zusammen!

    LG
    Uwe Leonhardt

    1. Ich greife aus Ihrem Kommentar vielleicht einen Neben-Aspekt raus, weil ich ihn aktuell interessant finde: “Nun der Staat – das sind wir.”
      Vielleicht ist das gerade auch ein Problem: Wir sind ziemlich verstaatlicht. Wir sind nicht mehr vor allem Christen oder ähnliches, wir sind Staatsbürger geworden. Gläubig nach oben schauend. Hoffend, dass die oben wenigstens das Wichtigste gut machen oder das Schlimmste verhindern. Auf Sicherheit getrimmt. Vereinzelt. So wie man bei Wahlen unsere Stimmen zählt. Nummern. Und scheinen damit glücklich. Solange wir nicht auf der Straße landen. Was gemeinschaftliche Aufgaben betrifft, was die globale Zukunft betrifft, haben wir uns der Staatsgläubigkeit zugewandt. Und das scheint mir keine aussichtsreiche Perspektive. Noch keine totale Sackgasse, aber schon weitgehend.
      Wieder mal: Wir brauchen ein anderes “Wir”.
      G.K.

    2. Ja, das ist richtig, der caritative Aspekt sollte nicht vergessen werden, den sehr viele Menschen (Individuen ;-) ) weltweit, uneigennützig vollbringen, nicht nur öffentlich, sondern auch privat und in Familien, ganz gleich aus welchen Motiven oder Gruppierungen heraus.

      Allerdings sind wir nicht der Staat. Der Staat ist eine Herrschaftsform die sich vom Volk ernährt und es unterdrückt. – Früher oder später, weltweit und immer wieder. Wenn ein Staat wirklich Interesse hätte am Volk, so würde er die Bürger nicht in Kriege schicken und verwickeln, oder die Tafeln als einen notwendigen Bestandteil anpreisen, weil Rüstung wichtiger ist, um nur mal zwei Punkte herauszukristallisieren.

      Eine Gesellschaft ohne Staat wäre z. Bsp. eine Idee und Mut zur Veränderung. Wie das aussehen soll weiss ich nicht, aber das hat das Neue, das Unbekannte nun mal so an sich.
      Vielleicht beginnt das gerade in Frankreich, wo der Staat (seine) Bürger niederknüppelt, anstatt einen Dialog anzubieten?

      In diesem Sinne, fröhliche Weihnachten.

      1. Ich meine nicht den caritativen Aspekt, sondern das kooperative Wir. Heute steht im Mittelpunkt das Gegeneinander, das Siegen, der Vergleich. Wir können aber zusammen, ergänzen uns, brauchen den Vergleich nur, um unsere Aufgaben zu verteilen.
        G.K.

        1. Sorry, die Antwort bezog sich auf den Kommentar von Uwe leonhardt. Die Kommentarstruktur in diesem Blog ist nicht immer logisch nachzuvollziehen…

  4. An die Beteiligten dieser verqueren Diskussion – bitte Ken FM im Gespräch mit Dirk Müller ab ca. 55. Minute verfolgen. Geben Sie sich Ihre Antworten bitte selbst. Sackgasse bleibt Sackgasse. Zuhören und Standpunkte reflektieren wäre keine schlechte Wahl. Und wer nicht zum Staat gehören möchte, sollte, wo auch immer seine Steuern zahlen, oder Vorteile wo auch immer gerne mitnehmen.

    Ausdrücklich keine fröhlichen sonder friedliche Weihnachten – sollte auch logisch sein……

  5. @Uwe Leonhardt

    Oh, du Fröhliche! Dirk Müller, der Callboy des Börsenbordells, erhält den Ritterschlag durch Ken Jebsen. Oder umgekehrt? :-D Verkürztes Zitat, im Zitat(Coudenhove-Kalergi, ab 55): “Es wird nie eine Basisdemokratie geben. Das Volk kann sich höchsten entscheiden, aus einer Plutokratie einige Weise zu wählen (welch ein Hochmut!), die dann die Geschicke der Menschheit lenken.“ Nein, das ist nicht die Meinung von Money Müller, lt. Müller, aber man wird es doch mal sagen dürfen. Also, weiterhin lieber eine verlogene Symbiose, als am Status Quo (Staat) zu rütteln? Ja klar, denn sonst müsste man ja auch das Finanzsystem und „die Gier des Gurus Müller“ in Frage stellen.

    Das erinnert an das Märchen von den drei Weisen aus dem Morgenland. Was danach kam ist bekannt: Kriege, Enteignungen, Hexenverbrennungen, Folter.

    Deshalb plädiere ich für ein fröhliches Weihnachten des Vergessens, denn wenn ich auch noch besinnlich werden soll, dann überkommt mich die Angst, meine beiden Enkel auf dem pädophilen Altar einer frauenfeindlichen Männersekte zu opfern, die alles andere ist als friedlich.

    Lieber eine verquere Diskussion, als sich einen „staatlich verordneten“ Maulkorb verpassen zu lassen, denn das führt auf jeden Fall in eine Sackgasse. Und wer kaum Steuern zahlt und Vorteile nutzt dürfte auch wohl klar sein, die sind zwar noch nicht weise, aber korrupt, clever, staatlich involviert.

  6. Für alle “Atheisten”. Warum lautet der Leitsatz nahezu aller Selbsthilfegruppen so oder ähnlich: Ich bin mir bewusst, dass nur ein höhere Macht, die wir “Gott” nennen, mir meine Gesundheit zurückgeben kann. Es geht hier um die Demut der menschlichen Unzulänglichkeit. Auch beim Theta-Healing -einer neuen psychischen Heilmethode ist der Kern:”Schöpfer von allem, was ist …Jeder kann diesem Schöpfer den ihm genehmen Namen geben. Für mich ist es Gott. Und ich habe sehr gute Erfahrungen damit.

    1. Ich kann und will den traditionell Gottesgläubigen ihren Glauben nicht nehmen. Viele leben ja auch ein gutes Leben damit. Öfter allerdings richtet dieser Glaube Schaden an. Der entsteht
      – durch die Personifizierung, die wohl mit dem Archetypus des Vaters zu tun hat. Ein guter oder auch strenger Herrscher
      – dadurch manchmal eine Abwendung von den Menschen, da man sich ja Gott zuwendet
      – durch das Warten auf die letztliche Belohnung als Triebfeder des Handelns (statt Freude beim Vorbeifliegen zu küssen (Blake)
      – durch Fixierung auf Sünden, die man sein lassen soll, statt auf Werte, die man immer wieder überprüfen muss
      Und ich will die abholen, die sich vom Jenseits und vom Beherrschtwerdenwollen verabschiedet haben und ihnen eine Grundlage ihres Suchens nach mehr als aktuellen Vorteilen und Belohnungen geben.
      G.K.

  7. Der beste diesseitige (und auch jenseitige) Glaube ist der Glaube an Gewaltlosigkeit. Wenn ich mich immer und überall dem entsprechend ausrichte, so kann ich gar nichts Verkehrtes denken oder tun. Und dann brauche ich auch keine Namen mehr nennen von großen Geistern unserer Geschichte, weil die in diesem Glauben sowieso als meine Vorbilder beginnen, aufzuleuchten. Um das ein bisschen zu illustrieren, noch dies:
    “Wenn das Heilige in der Natur wohnt, dann haben wir nicht mehr die Berechtigung, die natürlichen Systeme, die das Leben erhalten, auszubeuten, zu verschmutzen und zu zerstören. Wenn das Heilige verkörpert ist, dann tragen unsere Körper eine heilige Autorität in sich.Wenn die Erde selbst der Platz des Heiligen ist, dann müssen wir lernen, in Harmonie mit der Erde zu leben.”
    (gesehen in einem Aufsatz von Joan Marler in dem Buch: “Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung”)

    1. Wenn man Gewaltlosigkeit und das Unterlassen von Ausbeutung lebt, dann ist das aber ganz schön verschieden vom imperialen Lebensstil, den wir hier – oft ganz ahnungslos – auf Kosten benachteiligter Länder leben (s. z.B. den neuesten Artikel von Mersmann hier auf Neue-Debatte: “Wo die Ausbeutung am schlimmsten wütet, sind die wirtschaftlichen Bedingungen am günstigsten”). Und wenn man dem entgegen wirken will, muss man sich aktiv engagieren, nicht nur etwas unterlassen.
      G.K.

      1. Sie haben mich gar nicht, bzw. falsch verstanden. Erst muss die richtige Erkenntnis errungen worden sein. Sonst ist jedes Engagement nur mehr oder weniger blinder Aktionismus.

        1. Erkenntnis und Engagement fließen fast ineinander. Wenn man auf die “richtige” Erkenntnis wartet, bleibt man im Warten bis zum Ende. Erst Engagement-Ansätze klären Werte und zeigen Erkenntnisse. Und so weiter. Aktionismus kümmert sich nicht um Erkenntnisse, die beim Engagement entstehen.
          G.K.

          1. Sie kennen doch sicher auch den Spruch von Albert Einstein, dass man ein Problem, dass durch eine bestimmte Denkart entstanden ist, nicht in der selben Denkart auflösen kann. Sie schreiben oben, dass ein wirklich gewaltfreies Leben “ganz schön verschieden” ist von dem imperialistischen Lebensstil(der hier bei uns gelebt wird). Das ist nicht mehr als eine politische Allerweltsweisheit und viel zu oberflächlich, um an den Kern des ganzen Übels zu kommen, das diese “zivilisierte Menschheit” mit ständig gelebter Gewalt über unsere Welt gebracht hat. Ich meine, dass der Bogen vom Bewusstsein her viel weiter gespannt werden muss, wenn wir über Gewaltlosigkeit bzw. Gewalt diskutieren. Ich habe vor vielen Jahren schon einmal einen Aufsatz über die Problematik dieser von unserer Art fabrizierten Zivilisation(ich gehe dabei in Gedanken 7-10 000 Jahre zurück), dieser patriarchalen, kriegerischen Hirtenkultur, geschrieben. Und überschreiben konnte ich das Ganze nur mit: “Unsere Zivilisation – eine Entwicklung von Gewalt”.
            Wenn wir diese gelebte Gewalt mit all ihren Auswirkungen in Betracht ziehen, so könnte man schon mit einiger Berechtigung sagen, dass ein konsequentes “Weglassen” heute der erste unabdingliche Schritt in eine Heilung ist. Denken Sie nur einmal an die auf der ganzen Welt verbreiteten Tierhöllen, die überall legal sind und die überall immer noch von der Mehrheit unserer Art essend und geniessend getragen werden. Das ist meiner Ansicht nach der größte blinde Fleck.

            1. Ich unterstreiche Ihre Ausführungen, ergänze sie aber nochmal mit dem Argument, dass Eingreifen oder Engagement die Erkenntnisse weiterbringt, vertieft. Als ich vor Jahrzehnten zum Vegetarier wurde, unter anderem, weil ich fast täglich mit dem Fahrrad an einer Schlachterei vorbeifuhr und die Schweine schreien hörte, war das ein Eingriff. Aber wohl noch sehr undifferenziert. Ich musste erkennen, dass individuelle Lebensstiländerungen so gut wie nichts brachten außer ein ruhigeres Gewissen. Um die fast ausnahmslos imperiale Lebensweise in unseren Breiten zu verändern, bedarf es einer anderen Art, sich zusammen zu tun. Und in die Umgebung zu wirken. Und erst die Versuche ändern dann wieder die Erkenntnisse. Ich wollte diesen Kreis (oder diese Spirale in die Tiefe) betonen.
              G.K.

              1. Mein Erweckungserlebnis waren in den 1970er Jahren die ersten Fotos aus einer Hähnchenmastanstalt- da war ad hoc Schluss bei mir und meinem Partner mit “leckeren knusprigen Hend’l”, denn wir hatten einen Blick in eine reale Hölle getan. Aber damit nicht genug, wurde ein Bewusstwerdungsprozess bei uns damit angestoßen, der uns beide wieder Stück für Stück zu unserem wahren Selbst zurückführte. Learnig bei doing, das ist klar. Erst einmal bildeten wir uns noch ein, dass wir noch von “glücklichen Wildtieren” essen könnten. Dann wurden wir für lange Zeit zu sog. “Vegetariern”. Aber der positivste Rundum-Effekt kam erst mit der Umstellung auf vegan jetzt seit 13 Jahren . Meine geistige Entwicklung ist unmittelbar mit der Ernährung verbunden und ich glaube heute aus gutem Grund, dass das bei allen Menschen so ist. Ab Schulkindalter war ich immer mehr zu einem manisch-depressiven Nervenbündel geworden, bis die depressiven Phasen deutlich überwogen. Ich meinte an allem Schuld zu sein und konnte deshalb daran nichts ändern. Mit dem Fleischverzicht aus Tierliebe erwachte erst meine Kritik an der ganzen Gesellschaft. Aber erst mit dem Verzicht auf alles Tierische verschwanden die Depressionen vollkommen und anstelle dessen habe ich wieder so dicht am Wasser gebaut, wie als Kind. Die eigenen Tränen sind der beste Trost und tief empfundene Trauer gehört genauso zum Leben wie Freude und Lust.
                Da Sie ein vielseitig interessierter Mensch zu sein scheinen, möchte ich Ihnen das Werk von Will Tuttle empfehlen “Ernährung und Bewusstsein”. Besser wie er kann man die Dinge, die ich selber auch genau so erlebt habe, glaube ich, gar nicht beschreiben. Die Milchwirtschaft beschreibt er als das Grausamste von allem und ich stimme ihm da vollumfänglich zu, obwohl man andererseits Leid und Qual nicht gegeneinander abwägen kann. Die heute so genannten “Vegetarier” schaffen das Tierleid nicht im mindesten ab. Wenn ich vor die Wahl gestellt würde, wäre ich lieber Schlachttier als Milchtier, da ist das qualvolle Dahinvegetieren um einiges verkürzt.
                Mit dem Bewusstsein, Tiere vernutzen zu dürfen gegen deren eigene Interessen, wird sich jedenfalls an dieser Menschheitsmisere nichts ändern. Da bin ich mir ganz sicher. Gewalt und vor allem der Glaube daran, ist die grundsätzlich degenerierende Krankheit an der Menschheit. Der Speziesismus ist die erste Stufe zum Faschismus.

  8. Ja, das klingt alles sehr friedlich und unser Planet würde wohl aufatmen. Da wir aber heute eine Weltbevölkerung erreicht haben, die permanent auf der Suche nach frischem Trinkwasser, nach Nahrung, Heizmaterial und nicht zu letzt nach stetiger Verbesserung ihrer allgemeinen und speziellen Lebensumstände ist, werden automatisch Konflikte generiert. Es ist ein gordischer Knoten, der täglich fester gebunden wird durch den unsäglichen Trieb unverschämter geld- und machtgeiler ” Menschen “. Es existiert ein globales Netzwerk an Gaunern aller Couleur, denen es gelungen scheint, jede Moralvorstellung mittels Geld und Gewalt zu untergraben. Je mehr ich über die unterschiedlichsten Quellen darüber erfahre, desto wütender und “unfriedlicher” wird das Herz in mir. Also werde ich mit der wunderschönen Vorstellung der Gewaltlosigkeit nicht ewig befreundet sein und irgendwann Aktio=Reaktio -mäßig bereit sein, die undurchdringliche Dornenhecke anzugreifen. Klingt nicht friedlich….

    Darum friedliche Weihnachten allen lieben Menschen!

    1. Anscheinend sehen sie das z.B. ungebremste Bevölkerungswachstum als unabänderlichen “Sachzwang”. Aber so ein Hinnehmen des IST-Zustandes wie ein Naturgesetz erstickt unsere geistige Beweglichkeit und unser geistiges Wachstum.

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