Schule ist fürn Arsch!

„Bildung ist wichtig“, wird uns immer erzählt. Bildung würde Menschen aus der Armut helfen, wird uns immer erzählt. Doch wie sieht das in der Realität aus, dort wo der Staat diese „Bildung“ täglich organisiert und alle zwingt, daran teilzunehmen?

In der Schule zeigt sich exemplarisch immer deutlicher die Absurdität der modernen Gesellschaft. Gerade am untersten Rand, den man jetzt mittlerweile Mittelschule nennt, damit es nicht mehr so nach VerliererInnen klingt, zeigt sich im besonderen Maß, was für eine trostlose Veranstaltung Bildung und Erziehung im Kapitalismus ist; übrigens für alle Beteiligten.

Eine Gesellschaft, die darauf aufbaut, aus Geld mehr Geld zu machen, schert sich nicht um menschliche Bedürfnisse. Dies sieht man insbesondere auch daran, wie junge Menschen in der staatlichen Institution Schule, wo sie jahrelang den Großteil ihrer Zeit verbringen, behandelt werden. Im Folgenden wird darauf eingegangen, welche Schweinereien jeden Tag passieren, warum sie passieren und wie es denn auch anders sein könnte.

Was ist Scheiße?

Zunächst einmal möchte ich also darauf eingehen, wie es aktuell in Schulen aussieht. Dabei lege ich einen besonderen Fokus auf Mittelschulen [1], da dort der Ausschluss der unteren Klassen besonders sichtbar ist.

Nach einem relativ sanften Einstieg (im Vergleich zu dem, was danach kommt) in der Grundschule werden die Kinder nach vier Schuljahren aufgeteilt. Wer Glück hat, kommt aufs Gymnasium oder die Realschule. Alle anderen landen auf der Mittelschule. Ein Grundprinzip des Bildungssystems ist also das permanente Aussortieren, auch innerhalb der drei Schulformen.

Jeden Tag wird bewertet, kategorisiert und eingeordnet. Fällt eine Schulaufgabe besonders gut aus, ist das in diesem Schulsystem kein Erfolg, weil der/die LehrerIn etwa den Inhalt gut rübergebracht hat, sodass alle ihn verstanden haben, sondern ein Problem. Die Aufgabe war dann wohl zu leicht, wenn alle es können. Hat der/die Lehrerin allen Kindern in der Klasse etwas beigebracht, hat er/sie etwas falsch gemacht, weil man dann die SchülerInnen nicht mehr in gut und schlecht einteilen kann. So weit, so absurd.

In der Schule haben die LehrerInnen einen bestimmten Inhalt zu vermitteln, der vom Kultusministerium vorgegeben ist, genannt Lehrplan. Kinder, die dem Ganzen nicht so recht entsprechen können, werden aussortiert. Ganz im Sinne des bürgerlichen Liberalismus werden nämlich alle gleich behandelt, ganz egal welche Voraussetzungen sie aus der Familie mitbringen. Bist du erst seit zwei Jahren in Deutschland, weil du aus Syrien geflohen bist, oder ist dein Papa Uni-Prof? Scheißegal, wir behandeln alle gleich, es soll ja gerecht zugehen in diesem Land. Diese „Gerechtigkeit“ sorgt für den nötigen Unterschied, um die Kinder in der Hierarchie zu sortieren.

Gleichzeitig gibt es eine dominierende Form der Wissensvermittlung: Frontalunterricht. Manche kommen damit gut klar und schreiben dann gute Noten. Andere bräuchten eigentlich andere Formen des Lernens und werden dann schlecht bewertet.

Manche haben es gelernt, 45 Minuten lang ruhig zu sitzen und still zu sein. Andere können das nicht und müssen als Strafe sinnlose Dinge tun. Wer sich dann gegen die Lehrer wehrt, bekommt die nächsthöhere Strafe oder wird aus dem Unterricht ausgeschlossen. Damit endet das Aussortieren aller Störer und Unangepassten dann: Diesen Kindern wird die Bildung komplett verwehrt, bis sie das Lern-Setting, in dem sie offensichtlich nicht zurechtkommen, dann wieder akzeptieren und schön die Fresse halten.

Ein Krankheitsbild hat man für diese Störer auch schon lange gefunden: ADHS. Es soll also an den Kindern liegen, wenn sie in diesem System nicht klarkommen. Jahrelang hat man Kinder mit Ritalin vollgepumpt, um sie anpassungsfähig zu machen. Heute versuchen bürgerliche Pädagogen es mit anderen Mitteln, aber das Ziel bleibt das gleiche: Anstatt die Struktur zu kritisieren und zu ändern, wird an den Kindern herumgedoktert, bis sie gebrochen sind und sich anpassen.

Alles ist auf Zwang und Anpassung ausgerichtet. Wer sich fügt, wird belohnt, wer nicht, wird bestraft. Diese Art von „Bildung“ macht etwas mit den Kindern. Sie merken, dass sie in Konkurrenz zueinandergehalten werden und dafür belohnt werden sich anzupassen. Bei Bedarf werden dann andere verpetzt, um sich Vorteile zu verschaffen. Hierbei werden sehr junge Menschen schon bestens für das Leben im Kapitalismus vorbereitet. Immer auf der Suche nach dem Vorteil gegenüber anderen lassen sich schon die Kinder gegeneinander ausspielen und verdrängen, wer ihr eigentlicher gemeinsamer Feind ist.

Dieses Bildungssystem ist zutiefst bedürfnisfeindlich. Es gibt keine Beteiligung der Kinder, keine Bezugnahme auf ihre Interessen und ihre Lebenswelt. Sie verbringen Jahre damit, sich Wissen reinzupressen, was nichts mit ihnen zu tun hat und größtenteils nur dazu da ist, sie zu bewerten und einordnen zu können.

Gleichzeitig gibt es immer zu wenig Personal, was dazu führt, dass man keine Zeit hat, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Alle noch so bemühten und lieben Lehrer haben keine Chance, diese Struktur zu durchbrechen. Die Schule ist nicht dazu geeignet, jungen Menschen etwas beizubringen. Wie im nächsten Teil erklärt wird, ist sie auch nicht dafür gemacht.

Warum ist die Schule so?

Überraschung: Es liegt am Kapitalismus. Dieses Wirtschaftssystem gibt dem Staat vor, wie er sich zu organisieren hat, um den Laden am Laufen zu halten. Das erzeugt in verschiedenen Aufgabenbereichen des Staates die problematischen Verhältnisse, die wir alle kennen und eines eint: die Bedürfnisse der Mehrheit spielen keine Rolle.

Im Bereich der Bildung sorgt das für oben beschriebene Zustände. Das gerade in Deutschland besonders hartnäckige dreigliedrige Schulsystem hat seinen Ursprung darin. Der Staat organisiert die Bildung so, dass Menschen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus dabei herauskommen. Das macht er, weil das Kapital Menschen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus braucht. Es braucht Leute, die Firmen leiten, es braucht Leute, die fleißig die Knochenjobs machen und es braucht Leute, die gar keine Arbeit bekommen, damit diejenigen, die zu niedrigen Löhnen arbeiten, immer noch Angst davor haben können, gar keine Arbeit zu haben.

Gerade auf der Mittelschule finden sich dann logischerweise die Verlierer in dem Spiel. Das ist den Kindern übrigens schon in der fünften Klasse klar. Sie gehören wohl „zu den Dummen“ und bekommen später, wenn überhaupt, irgendeinen Scheißjob. Was ihnen wohl nicht allen klar ist: Das ist auch so gedacht.

Gleichzeitig spielt bei dem Ganzen auch ein Herrschaftsgedanke eine Rolle. Wer wird denn in diesem Bildungssystem, besonders von höherer Bildung, ausgeschlossen? Genau diejenigen, die eh schon arm sind. So werden systematisch die unteren Klassen dumm gehalten, während die Kinder von ordentlichen Bürgern i. d. R. auf dem Gymnasium landen. Der Teil der Gesellschaft, der eh schon ganz unten ist, am wenigstens Chancen bekommt und sozial ausgeschlossen wird, bekommt keine Möglichkeiten an höhere Bildung zu kommen. Und auch hier gilt: Das soll auch so sein.

Also hören wir doch auf damit, uns den Kopf zu zerbrechen, warum Menschen aus dem „Teufelskreislauf“ der Armut nicht rauskommen. Sie sollen es nicht. Einzelne Gegenbeispiele werden dann immer als Beweis dafür herangezogen, dass es doch möglich sei und sich die Kinder wohl nicht genug anstrengen, wenn sie es nicht schaffen. Nirgends gilt der Satz „die Ausnahme bestätigt die Regel“ besser.

In der Gesellschaft des Kapitals ist es unmöglich, dass alle gleich viel von etwas abbekommen. Das widerspricht ihrem Wesen grundsätzlich. So ist es dann auch mit der Bildung. Da können bürgerliche Ideologen noch so oft das Gegenteil behaupten: In dieser Gesellschaft gibt es keinen Ausweg aus der Armut, auch nicht mit Bildung. Denn selbst wenn die unteren Klassen durch ein anderes Schulsystem mehr Bildung abbekommen würden, könnte man für diese Menschen noch lange keine gut bezahlten Arbeitsstellen herzaubern. Und das Grundproblem wird dadurch noch lange nicht gelöst.

Wie könnte es sein?

Zum Glück verhält es sich ja so, dass Systeme menschengemacht sind und sich daher verändern lassen. Die Kritik der heutigen Welt sollte schon immer auch ein Fenster in die neue Welt öffnen. Auf ihrer Grundlage lassen sich Ansätze des Besseren formulieren. Es muss nicht dabei bleiben, dass wir uns und unseren Kindern diesen Wahnsinn weiter antun. Es gibt genug Konzepte und Theorien, die zeigen, wie Bildung funktionieren kann, die auf die Bedürfnisse der AdressatInnen eingeht und die Absicht hat, ihnen wirklich etwas beizubringen. So schwer ist das ja nicht, wenn man die Möglichkeiten dazu schafft.

Bildung kann so organisiert werden, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben und die Unterschiede, die das Leben im Kapitalismus schafft, nach und nach nivelliert werden. So könnten alle Beteiligten (Lehrer- und SchülerInnen) irgendwann gerne in die Schule gehen und Spaß dabei haben, voneinander zu lernen.

Man könnte den Kindern mit Liebe und Aufmerksamkeit begegnen, anstatt den Lehrplan durchbringen zu müssen und deshalb Zeit damit zu verschwenden, die Störer zu disziplinieren.

Behandelt man Themen, die die jungen Menschen auch interessieren, haben sie weniger Grund das Ganze zu boykottieren. Außerdem kann man es durch die Umgestaltung der ganzen Gesellschaft hin zu einer gerechteren und lebensfreundlicheren schaffen, dass auch die Eltern genug Zeit haben, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen. Das ist es doch, was den meisten fehlt: Sie bekommen zu wenig Aufmerksamkeit, weil alle damit beschäftigt sind, in diesem Scheißsystem irgendwie ihr Leben auf die Reihe zu bekommen.

Das könnte man alles anders machen. Doch dazu ist es notwendig, mit der Basis dieser Gesellschaft zu brechen und eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen. Tun wir es für uns und unsere Kinder!


Quellen und Anmerkungen

[1] Die Mittelschule nannte sich in Bayern ursprünglich Hauptschule. Nach der 9. Klasse kann an der Mittelschule der Mittelschulabschluss beziehungsweise der qualifizierte Mittelschulabschluss erworben werden. Diese Abschlüsse stellen keine Mittlere Reife (Mittlerer Schulabschluss) dar, sondern sind eine Bezeichnung für einen Hauptschulabschluss beziehungsweise einen qualifizierten Hauptschulabschluss.


Redaktionelle Anmerkung: Der Beitrag erschien erstmals beim Autonomie Magazin – Magazin für Autonomie, Selbstermächtigung und Kommunismus und wurde von Neue Debatte übernommen, um eine kritische Diskussion anzuregen. Das Autonomie Magazin versteht sich als Kollektiv. Es besteht aus organisierten, autonomen linken ArbeiterInnen. Sie wollen revolutionäre Geschichte vermitteln, über aktuelle Kämpfe berichten und eigene Analysen und Aufrufe verbreiten. Dies alles mit dem Schwerpunkt Autonomie und Selbstermächtigung. Als Magazin Kollektiv, wollen sie ihren Teil dazu beitragen, alle Bewegungen zu stärken, die mit ihnen den Weg gehen wollen hin zu einer freien kommunistischen Gesellschaft.


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3 Responses

  1. Eine systematische Bildung braucht ein Bildungssystem. Das impliziert: das System ist das Übergeordnete. Und damit ist eigentlich schon alles gesagt – Systeme funktionieren in dem die Teile sich ihm unterordnen – gehorsam sind. Ungehorsam ist kein Problem, solange Gehorsam nicht das Ziel ist.(Daron Quinlan)
    Ein System bedingt ebenso Selektion und kanonische Zeitauffassung: das System gibt vor, wann was zu tun – in dem Fall zu „lernen“ ist.
    Das System als Erzeugnis einer Illusion, einer Kopfgeburt – zwar benutzt es und ist auch angewiesen auf die Entitäten des Seins (z.B. die „biologische Masse Kind“), stellt diese aber in seinen eigenen gedachten, im Prinzip virtuellen Zusammenhang.
    Im Begriff „System“ kommt genau die Mechanisierung zum Ausdruck, die voraussetzt die Abkopplung von Empathie, die voraussetzt die Abkopplung vom Sein.

    Wir haben es hier mit einem narzisstischen Prozeß, einer Bewußtseinsentzweiung von Sein und Schein, Bildner und Bild zu tun, wie es die alten Griechen schon in dem Mythos von Narziss und Echo darstellten:
    Das menschliche Bewußtsein ist auf den Spiegel gerichtet, verliebt sich in eine Momentaufnahme und bildet mit seinen Spiegelsälen virtuelle Systeme.
    Von der eigenen Natur abgekoppelt hat dieses Bewußtsein die Empathie und den Zugang zur Natur verloren, was im griechischen Bilde zu ausgedrückt ist, daß der Mensch aus der Natur nur mehr sein eigenes Echo – also einen akkustischen Spiegel – hört.

    Die Konsequenz dieses Bewußtseins ist es, Kindern etwas über die Welt beizubringen, in dem man sie 13 Jahre aus der Welt wegsperrt (zumeist in oberirdische Betonbunker mit unterirdischen Absichten).

    Die Folge einer solchen „Bildung“ ist es auch, daß mangels Empathie und Naturverbundenheit die Menschen auch gar keinen eigenen Willen mehr haben, sondern sich dieser nur noch innerhalb der virtuellen Welt (Schein-geld, Schein-Wirtschaft, Schein-Medien, Schein-Staaten usw.) entwickelt und dort auslebt.

    So werden immer wieder Lösungen generiert eben auf Grund dieser Systembedingungen – es sind Kajütenlösungen, die den Kurs des Dampfers nicht berühren.

    Deshalb ist die Lösung aller bestehenden Probleme (BildungsSYSTEM, GeldSYSTEM, KrankenSYSTEM, StaatsSYSTEM) die Lösung aus dem System selbst – beginnend mit der Erkenntnis des SYSTEM-Splitters in mir selbst bis hin zur Entwicklung des Willens, die Virtualität mittels Empathie wieder zu ersetzen durch die Realtiät des Seienden.

    Die Gesellschaft wird dann nicht mehr als System gedacht oder aufgefasst, sondern als ein Lebewesen initiiert von Lebewesen.

  2. Morgentau sagt:

    Sehr schön geht aus diesem Artikel hervor, dass diese Strukturen gewollt sind. Das System braucht seine Untertanen, die es selbst generiert, damit es funktioniert.

    Viele wollen und/oder können das nicht sehen und finden sich damit ab, aber nur, weil die frühkindlichen Konditionierungen so stark sind und bis weit über die Pubertät hinaus aufrechterhalten werden.

    Diese systembedingte, gesellschaftliche Gehirnwäsche betrifft alle Lebensbereiche und gibt den Menschen vor, wie sie zu sein haben, welchen Gott sie anbeten sollen, ja selbst Vorlieben und Abneigungen, Zusammenleben, Kommunikation, Liebe, politische Systeme und Denkstrukturen alles wird vorgegeben und kann meist gar nicht hinterfragt werden, weil Alternativen gar nicht mehr gedacht werden können. Siehe z.Bsp. das Geld-Tauschsystem.

    Jede Abweichung von „der Norm“ wird entweder ignoriert, sanktioniert, oder eliminiert. Auch das gehört zum Erziehungsprozess, damit der Fortbestand des Systems mit all seinen Nutznießern gewährleistet bleibt.

    Die Entfremdung von einem selbst, welche direkt nach der Geburt beginnt, erzeugt genau die Untertanen, um dieses psychopathische System am Laufen zu halten. Wenn die eigene Unzufriedenheit nicht mehr durch Macht, Geld, Ruhm und Konsum kompensiert werden kann, dann sorgen Psychiater, Psychologen, Kliniken und die Pharmaindustrie für eine „Resozialisierung“, in dem sie die „gesunde Störung“ als Krankheit deklarieren, oder bei Nichterfolg die Aufmüpfigen einfach wegsperren.

    Zitat:
    „Das könnte man alles anders machen. Doch dazu ist es notwendig, mit der Basis dieser Gesellschaft zu brechen und eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen. Tun wir es für uns und unsere Kinder!“

    Mit der Basis dieser Gesellschaft zu brechen bedeutet Krieg. Wir haben in Deutschland Schulpflicht und nur die wenigsten sind bereit überhaupt damit zu brechen. Ich glaube, es ist zunächst einmal wichtig, den Leuten glaubhaft zu vermitteln, dass sie tagtäglich manipuliert werden und somit von ihrem wahren geistigen und energetischen Potential, ihrem SEIN abgehalten werden. Solange das alte Bewusstsein nicht transformiert wird, werden so genannte Alternativen destruktive Systeme gegen andere destruktive Systeme ersetzen.

  3. Gerhard Kugler sagt:

    Der Artikel ist zutreffend und anschaulich. Die Konsequenzen aber noch recht allgemein. Ich habe es hier: https://neue-debatte.com/2017/12/30/schluss-mit-pauken-und-noten-teil-1-der-gegenwaertige-zustand-des-bildungssystems/ und in den Folgeartikeln versucht, Konsequenzen zu konkretisieren. Ein Modell, an dem man noch basteln muss. Aber vielleicht eine vielversprechende Richtung.
    G.K.

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