Die gedacht – geglaubte Denke

Lesen und Denken gehören zusammen. (Foto: Ben White, Unsplash.com)

 

„Die gedachte Denke ist nicht nur eine gedachte Denke, sondern auch eine unbewusst gelebte Denke.“

Unser Wissen und unsere Gedanken ergeben unser Gedachtes und das nimmt direkten Einfluss auf unser Tun. Unser Tun ist im Kleinen meist unbewusst. Das Kleine ist aber oft und bildet unser grundlegendes Tun. Und so wird die gedachte Denke zur unbewusst gelebten Denke.

„Wird die unbewusst gelebte Denke nun zur von anderen gesehenen Denke, führt sie, über deren gedachte Denke, zur geglaubten Denke.“

Unser Tun wird immer gesehen. Dieses Sehen ist immer von einer unbewusst gedachten Denke begleitet. Das, was sie denken, was sie sehen, was du tust, verankert sich in ihrer gedachten Denke.

„Die geglaubt gesehene Denke hat in der gedachten Denke schwereres Gewicht als das ursprüngliche Wissen, bläst sich auf, nimmt mehr Platz ein und versperrt die Suche.“

Das, was wir glauben gesehen zu haben, glauben wir mehr als der Suche nach dem ursprünglichen Wissen. So wird nicht das ursprüngliche Wissen, sondern das geglaubte Sehen zur Wahrheit und da entgleitet es uns und der Fakt verschwindet.


Foto: Ben White (Unsplash)

 

Autorin und Künstlerin bei

Sie emi­g­rie­rte aus den schwäbisch-bayrischen Bergen in die Lüneburger Heide. Nach dem Abitur zog sie nach Hamburg, um ein Handwerk zu erlernen. Alex gibt sich als Autorin dem Schreiben hin und als Künstlerin der kreativen Malerei. Ihre Essays unterzieht sie dem Urteil der eifrigen Leserkultur. Sie schreibt über die kleinen Schönheiten und die großen Gemeinheiten des Alltags. Alex lebt im Norden Deutschlands.

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