Gilets Jaunes: Wie wir unsere Straßen zurückerobern können

In den letzten zehn Monaten hat es die Bewegung der Gilets Jaunes (Anm. d. Übers.: die Gelben Westen) immer wieder geschafft, zu überraschen: Sie überraschten die Behörden, die Polizei, die Medien und die Öffentlichkeit. Und sogar die GJs selbst!

Abgesehen von Entschlossenheit und dem brennenden Wunsch nach Veränderung hat sich die Kultur des sozialen Kampfes in Frankreich tatsächlich gewandelt, nämlich durch die neue Realität völlig dezentraler und autonomer Aktionen.

Blockaden, Besetzungen, Demonstrationen, Störungen – Es sind so viele Möglichkeiten, die in der standardisierten Welt von Gewerkschaften, Oppositionsparteien, NGOs und anderen etablierten Strukturen nicht mehr zu finden sind.

Da die Proteste seit dem Sommer 2019 wieder zunehmen, scheint das Feld der Möglichkeiten noch größer zu sein. Viel größer, als die Behörden und die Medien sagen. Aber wenn wir wieder Zeichen setzen wollen, vielleicht sogar noch größere, müssen wir über Strategien des Konflikts nachdenken, sei es für die Demos, die vor uns liegen, oder bei anderen Arten von Aktionen.

Nachfolgend finden Sie einige Vorschläge und Beobachtungen, die sinnvollerweise entwickelt und konkretisiert werden könnten. Bitte beachten Sie, dass diese Vorschläge aus einer eindeutig rebellischen, ja sogar revolutionären Perspektive verfasst sind.

Weil so viele GJs (und andere Bürger) seit mehreren Monaten danach rufen und darauf warten, trauen wir uns, in aller Ruhe darüber nachzudenken. Es ist eine Art Handbuch für „Handeln wie ein Primitiver und planen wie ein Stratege“, so wie es der Dichter und Widerstandskämpfer René Char1René Char (1907 – 1988) war ein französischer Dichter. 1940 ging er als Widerstandskämpfer zur Résistance und kämpfte gegen die deutsche Besatzungsmacht. empfiehlt.

Die Stärke der Anzahl

Es war schon immer so und wird im Falle Frankreichs immer deutlicher: Es ist wichtig, ja sogar entscheidend, in sehr großer Zahl auf die Straße zu gehen, wenn es uns gelingen soll, Aktionen durchzuführen, die die Behörden tatsächlich beschäftigen.

Das bedeutet nicht, dass jede große Demo per se ein Erfolg ist. Die Klimamärsche haben uns in den letzten Monaten gezeigt, dass man Zehntausende (oder mehr) auf der Straße haben kann und die Regierung und die Wirtschaftsmächte trotzdem nicht beunruhigt sind. Andererseits, wenn man eine immer aggressivere Polizeipräsenz überwinden will, die einen direkt angreift und immer dabei mobiler wird (mit Motorrädern), braucht man Tausende von Menschen.

Die Szenen, die die Behörden in den letzten Monaten wirklich aufgeschreckt haben, waren immer diejenigen, in denen das Kräfteverhältnis auf den Straßen aufgrund der Anzahl der Gilets Jaunes in Richtung der GJs gekippt ist.

Trotz der massiven personellen und materiellen Ressourcen, die ihr zur Verfügung standen, konnte die Polizei den Zorn Tausender von Demonstranten in verschiedenen Stadtteilen über mehrere Stunden hinweg nicht kontrollieren.

Das auffälligste Beispiel dafür war sicherlich während der 23. Auflage der Revolte (Ultimatum 2). Als Folge der Machtlosigkeit der Behörden während des ersten Ultimatums vom 16. März mobilisierten sie eine riesige Polizeipräsenz, um jegliche Unordnung zu verhindern2Das Ultimatum 2 bezieht sich auf die Demonstrationen vom 20. April 2019. In zahlreichen Städten protestierten die Gelbwesten. Der französische Staat etwa 60.000 Polizisten mobilisiert. In Paris wurde die Champs-Elysées und der Bereich um Notre-Dame gesperrt..

Die Ultimatum-Seite (Anm. d. Übers.: Die Gilets Jaunes organisieren sich unter anderem über das Internet und nutzen die Infrastruktur sozialer Netzwerke zur Mobilisierung.) veröffentlichte in allerletzter Minute mehrere Treffpunkte. Die GJs, die zu diesen Treffpunkten kamen, wurden, bedauerlicherweise für sie, von mehreren Dutzend Bereitschaftspolizisten empfangen. Es konnte nichts getan werden, außer, dass es an diesem Tag so viele GJs in Paris gab, sodass eine große „autorisierte“ Demo von Bercy aus gestartet werden konnte.

Die Polizei hatte dies erneut vorausgesehen und beschlossen, die Demo in viele kleine Teile zu zerlegen, die sie leichter kontrollieren konnten. Aber das funktionierte nicht, weil der Demonstrationszug so groß und entschlossen war, dass er mehrere Polizeilinien durchbrach, um sich dann neu zu formieren.

Letztlich, wenn man in großer Zahl auf die Straße geht, ist dies auch ein Mittel, diejenigen zu schützen, die sich entschieden haben, aktiv zu werden (und zwar nicht unbedingt gewaltsam, sondern durch zivilen Ungehorsam).

Allein durch ihre Anwesenheit, mit ihren Körpern, können Tausende von Demonstranten, auch ohne selbst direkte Aktionen durchzuführen, dazu beitragen, einen Protest wirklich effektiv und zu einem Problem für die Behörden zu machen. So entstand vor einigen Jahren in Frankreich die „Front der Demo“.

Als Beispiel könnte man auch die Revolte in Hongkong anführen, wo diese Strategie auf ein unglaubliches Niveau gehoben wurde und wo die Anwesenheit von „einfachen“ Demonstranten für die Demonstranten an der Frontlinie unerlässlich ist.

Eine der größten Herausforderungen für die kommenden Wochen besteht daher darin, die Weichen zu stellen, um die gleiche Größenordnung (oder größer) zu erreichen wie im November und Dezember. Und das ist durchaus möglich.

Praktisch niemand, der an mindestens einem Akt der GJ-Proteste teilgenommen hat, ist von der Regierung überzeugt worden. Wenn einige von ihnen von der Straße verschwunden sind, dann aus Müdigkeit und/oder Angst (vor Polizeibrutalität und Verhaftungen) und nicht wegen einer Änderung ihrer Meinung zur sozialen und wirtschaftlichen Situation. Tatsächlich ist die Zahl der potenziellen Widerstandskämpfer sicherlich noch viel größer als im Vorjahr. GJs müssen sich nur selbst umsehen:

Wer ist heute mit Macron und seiner Welt zufrieden? Wer kennt sie nicht, die Klima- und Sozialkrise?

Jeder von uns muss seine Freunde und Lieben davon überzeugen, auf die Straße zu gehen, für die kommenden Proteste.

Freude und Fantasie

Was heute an GJ-Demos am meisten auffällt, ist ihre sich wiederholende, unveränderliche Qualität. Aber was die Bewegung tatsächlich zu einem Erfolg machte, war ihre Fähigkeit zu Kreativität und Innovation bei der Besetzung von Straßen und Städten.

Neue Gesänge, neue Formen der Mobilisierung, neue wirtschaftliche Blockaden (zum Beispiel: die Champs Elysées). Sie hatte sogar eine eigene Sprache, die sich von den Standards des sozialen Kampfes unterschied: Man kann sich über die Abfolge von „Handlungen“ und „Ultimaten“ lustig machen, aber die GJs haben ihren eigenen Kalender, ihr eigenes Schlachtfeld und ihre eigene Art der Versammlung kreiert.

Als sie die Kreisverkehre besetzten, fanden das alle seltsam. Das Gleiche galt, als sie die Autobahn-Mautstellen übernahmen. Und das Gleiche noch einmal, als sie beschlossen, jeden Samstag in die Innenstädte zu ziehen. Und als die neuen Lieder auftauchten, war es wie ein kleiner Sieg. Die Schaffung eines neuen Raumes für Selbstdarstellung, Austausch und Aktion.

Die Mächtigen haben immer versucht, die Bevölkerung zu blenden und sie glauben zu lassen, dass nichts möglich sei, außer ihre Wut durch Wahlen oder institutionalisierte Kämpfe (Gewerkschaften, politische Parteien, NGOs …) auszudrücken. Aber die Realität ist ganz anders. Das Leben ist ein riesiges Spielfeld. Und so sind auch die Städte und Gemeinden.

Nichts ärgert die Behörden mehr als Menschen, die gerne zusammenkommen und sich wehren. Sie tun alles, was sie können, um Proteste zu verhindern, wo sich die Möglichkeit bietet, Menschen zu treffen, sich lebendig zu fühlen, Spaß zu haben …

Alles, was sie in ihrem bequemen, kleinen bürgerlichen Leben nie erfahren werden. Deshalb ist es wichtig, Freude, Verrücktheit, Feuer und Leben auf die Straße zu bringen. Um ihren Traum von der Grautönigkeit zu zerschlagen, um sich zu amüsieren, aber auch, damit andere Bürger sich uns anschließen können. Damit sie verstehen, dass es nicht nur darum geht, Autos oder Banken zu verbrennen. Damit die Revolution ihr Herz nicht in der Zerstörung, sondern in der Begegnung, Komplizenschaft, im Austausch und in der Konstruktivität hat.

Weniger Telefon, mehr Solidarität

Es ist wichtig, Fotos und Videos von dem zu haben, was auf den Straßen vor sich geht, vor allem in den schlimmsten Momenten des Aufruhrs und vor allem, wenn die Polizei gewalttätig ist, um von diesen Realitäten zu berichten, die die Behörden zu verbergen beabsichtigen.

Zu viele Menschen haben sich aber angewöhnt, ihr Telefon für jeden brennenden Mülleimer oder, schlimmer noch, für die kleinste polizeiliche Maßnahme herauszuholen. Diese Leute sind immer noch Teil der Bewegung, in Solidarität mit ihr, aber sie merken nicht, dass sie durch das Filmen mit ihrem Handy aus den Reihen der Demonstranten ausscheiden, die in der Lage sind, tatsächlich etwas zu tun.

Sie sind zwar physisch präsent, können aber nicht mehr eingreifen. Sie werden zu Zuschauern. Wie viele Videos haben wir von jemandem gesehen, der von der Polizei misshandelt wurde, wo niemand ihm hilft, obwohl Dutzende von Demonstranten filmen, was passiert?

Es geht hier nicht darum, ein Urteil zu fällen und gute oder schlechte Noten zu vergeben. Jeder Mensch kann tun, was er will, nicht zuletzt auf einer Demo. Und es ist völlig verständlich, einen knackigen Moment filmen zu wollen. Aber man muss das Phänomen dennoch allgemein analysieren und sehen, was es für den gesamten Protest bedeutet.

Und unter diesem Gesichtspunkt müssen wir die Probleme einer solchen Tendenz erkennen und uns bewusst sein, dass sie den Interessen der Behörden dient, weil sie den Protest weniger offensiv und weniger geschlossen macht. Nicht zu vergessen, dass die Videos manchmal als Beweis gegen Demonstranten verwendet werden, die wegen eines Vergehens angeklagt sind.

Es ist daher an der Zeit, das Telefon wegzulegen und aktiv an den nächsten Protesten teilzunehmen. Das kann in verschiedenen Formen geschehen: Singen, Laufen, Graffiti (Anm. d. Übers.: Zeichen und Symbole an Wände zeichnen, sprühen oder schmieren.), Bannererstellung, andere Demonstranten auf dem Laufenden halten und Aktionen vorschlagen. Es sind so viele Dinge, die das Gehirn nicht mehr tut, wenn es den Protest über den Bildschirm eines Telefons sieht.

Vielfalt und Respekt vor der Praxis

Es ist wichtig, den Ort und den Grad des kämpferischen Handelns bei Protesten zu berücksichtigen, die sich selbst als aufständisch betrachten. Diese Frage ist sehr komplex und sensibel, weil niemand das Recht hat, der moralischen Richtigkeit von kämpferischen Aktionen eine genaue Grenze vorzugeben.

Wir alle lehnen es ab, uns dem von der Gesellschaft auferlegten Rahmen anzuschließen, der alle illegalen Handlungen als unmoralisch betrachtet.

Für viele von uns ist es selbstverständlich, dass ein brennendes Restaurant im Fouquet’s (Anm. d. Übers.: Das Fouquet’s Paris ist ein historisches Brasserie-Restaurant. Es befindet sich in der Avenue 99 des Champs-Élysées und ist Teil des Hotels Barrière Le Fouquet’s Paris.) nicht schlechter ist als ein Chef, der jemanden entlässt, um seine Gewinne zu steigern. Aber das bedeutet nicht, dass das Zerschlagen oder Verbrennen notwendigerweise für den Kampf und die Förderung der revolutionären Sache geeignet ist.

Wir sollten zwar darauf achten, einen Demonstranten, der gegen das Gesetz verstößt, nicht zu verurteilen, aber wir sollten auch nicht in die entgegengesetzte Richtung abbiegen und de facto alle Schadens- oder Gewaltakte begrüßen. Manchmal, an manchen Stellen, kann es sich als strategischer Fehler erweisen, Straßenmobiliar oder Geschäfte zu zerstören oder die Polizei anzugreifen und der Regierung in die Hände zu spielen.

Schäden oder Gewalt sind in keiner Weise ein Maßstab für die Beurteilung des Erfolgs oder Misserfolgs eines Protestes. In jeder Hinsicht. Offensive Aktionen sind nur Werkzeuge, um Ziele zu erreichen, die wichtiger sind als das unmittelbare Ergebnis eines angezündeten Autos oder einer verwüsteten Bank.

In einer Gesellschaft, die von Bildern und Äußerlichkeiten bestimmt wird, in der sich die Behörden auf die Illusion verlassen, um uns davon zu überzeugen, dass sie alles unter Kontrolle haben und dass es keine Alternative gibt, sind diese offensiven Handlungen sinnvoll, wenn sie dazu beitragen, diese Illusion zu zerstören.

Es funktioniert, wenn ganze Gebiete von Paris trotz des Einsatzes von Tausenden von Polizisten und Angehörigen der Armee aus der Kontrolle der Behörden geraten zu sein scheinen. Aber um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Voraussetzungen für eine solche Situation zu schaffen.

Es ist außerdem zu bedenken, dass offensives Handeln und Rebellion sehr subversive Formen annehmen können, ohne unbedingt gewalttätig zu sein. Tausende von Menschen auf dem Pariser Ring, auf den Gleisen eines Bahnhofs oder in einem Regierungsgebäude können den Mächtigen ebenfalls schaden.

Weigern wir uns daher, Demonstranten als gewalttätig oder gewaltlos zu bezeichnen. Nur diejenigen, die Veränderungen fürchten, haben ein persönliches Interesse an dieser völlig künstlichen Trennung. Diese Klassifizierung (Stigmatisierung) ist nur ein Instrument der Herrschaft. Denn selbst Gewalt ist an sich nicht unmoralisch. Sogar die Geschichtsbücher singen das Lob von Widerstandskämpfern, die gegen das Böse kämpften. Gekämpft im wahrsten Sinne des Wortes. Im gewaltsamen Sinne.

Anpassung in Echtzeit

Angesichts der neuen Strategien zur „Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung“ mit hochmobilen und aggressiven Polizeieinheiten ist es mehr denn je notwendig, dass die Demonstranten aufmerksam sind und sich schnell an Situationen anpassen.

In Hongkong, wenn die Polizeilinie vor ihnen zu gefährlich wird, bleiben die Demonstranten nicht länger an ihrem Platz. Sehr schnell wechselt die Demo an einen anderen Ort. Es ist sehr schwierig, in diesen Situationen gemeinsam Entscheidungen zu treffen, besonders in einer völlig horizontalen Bewegung ohne Anführer, aber es funktioniert. Und oft ist es besser, die Entscheidung zu treffen und sich zu bewegen, als statisch zu bleiben, aus Angst, einen Fehler zu machen.

Wir sollten auch bedenken, dass eine Konfrontation mit den Polizisten manchmal keinen strategischen Sinn ergibt.

Wenn das Kräfteverhältnis eindeutig zu ihren Gunsten gekippt ist, ist es manchmal besser, über alternative Lösungen nachzudenken, die es den Demonstranten ermöglichen, weiterhin den Raum zu besetzen, zu blockieren, in die Offensive zu gehen. Die Polizei ist nicht unser Ziel. Sie sind das Instrument der Behörden, das uns daran hindern kann, unsere Ziele zu erreichen. Die Konzentration auf sie kann uns manchmal daran hindern, schönere und konstruktivere Momente des Kampfes zu erschaffen.


Die Bewegung der Gilets Jaunes will sich in Frankreich die Straßen zurückerobern. (Symbolfoto: Cerveaux non disponibles)
Demonstration der Bewegung Gilets Jaunes in Paris. (Foto: Cerveaux non disponibles)

Cerveaux non disponibles LogoRedaktioneller Hinweis: Der Beitrag erschien unter dem Titel „Comment reprendre nos rues“ auf der französischen Webseite Cerveaux Non Disponibles. Eine englische Übersetzung veröffentlichte Winter Oak mit der Headline „HOW TO TAKE BACK OUR STREETS: LESSONS FROM 10 MONTHS OF RESISTANCE IN FRANCE“. Neue Debatte hat den Artikel übernommen. Er wurde von unserem ehrenamtlichen Team sinngemäß übersetzt. Einzelne Absätze wurden zur besseren Lesbarkeit im Netz hervorgehoben. Neue Debatte veröffentlicht den Beitrag, um eine umfassende und kritische Diskussion über die Bewegung der Gilets Jaunes (Gelbwesten), ihre Forderungen und die sozialen Kämpfe in Frankreich zu ermöglichen. Wir danken Cerveaux Non Disponibles für die Zustimmung zur Veröffentlichung.


Fotos: niltonasmat (Pixabay.com; Lizenz) und Cerveaux non disponibles

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