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Der Weg aus dem großen Nichts

In der zehnten Folge des Salongesprächs zwischen Dirk C. Fleck und Jens Lehrich geht es um das große, schattenlose Nichts und darum, wie es sich anfühlt, nicht mehr eingebettet zu sein in die uns zur Verfügung stehenden Sinne.

Hambürger Folge 10: „Schutzengel im Dauerstress“ – Dirk C. Fleck und Jens Lehrich im Salongespräch.(Quelle: YouTube/ahundredmonkeys)

Es geht um die Kunst als Transmitter des wahren Lebens, die uns bei rechter Betrachtung unweigerlich zu Tränen rührt. Außerdem gestehen Dirk C. Fleck und Jens Lehrich, dass sie zu Zeiten, da sie noch ziemlich unsortiert durchs Leben trudelten, einen Haufen Schutzengel beschäftigt haben, die heute allerdings nicht mehr benötigt werden und sich in Ruhe die strapazieren Flügel lecken dürfen.

Auf dem richtigen Weg

Im weiteren Verlauf des Salongesprächs der HAMBÜRGER, die mit minimalem technischen Aufwand produziert wurde, gehen die beiden Protagonisten auch voller Dankbarkeit auf die vielen wunderbaren Kommentare und den Zuspruch der Community ein, die sie erreicht haben. Jetzt wähnen sie sich mit diesem Format endgültig auf dem richtigen Weg.

Fleck und Lehrichs Fazit ist so schön wie einfach: zu ihren Salongesprächen versammelt sich alle vier Wochen eine kleine, aber feine Familie, die sie nicht mehr missen möchten.


Anmerkungen zum Format

Das Unvollkommene ist auch das Besondere an dem Format: noch bis kurz vor dem Dreh wissen beide Protagonisten nicht, worauf das Gespräch hinauslaufen wird. Es geht ausschließlich darum, sich gegenseitig berührende und wahrhaftige Geschichten zu erzählen, weitab von geplanten politischen Konzepten oder Ideologien. Mensch sein und Mensch sein dürfen: So gedeiht die Salon-Freundschaft vor laufenden Kameras.

Wie immer freuen sich die beiden Moderatoren über konstruktive Kommentare der Community, gerne auch mit eigenen ergänzenden Geschichten aus Eurem Leben.


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1 Response

  1. waldemar hammel sagt:

    ich glaube nicht an schutzengel usw., und das problem ist nicht der finale tod, der ist trivial, sondern das leben vorher, wie damit umgehen, wie sinn finden, wie ein möglichst komplettes, erfülltes leben absolvieren …
    am ende ists ganz banal: das ganze leben ist eine lehre, die man hat, wenn man sie nicht mehr gebrauchen kann – aber so gehts letztlich jedem …

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