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Ein Salongespräch ohne Anfang!

Guten Tag, ihr Lieben! Zwar hatten Dirk C. Fleck und Jens Lehrich ihre Zuschauer zum Salongespräch schon begrüßt (und diesmal besonders herzlich), aber es ist nicht dokumentiert auf diesem Video: Die ganze erste Viertelstunde des Gesprächs fehlt. Grund: die SD-Karte in der Kamera war wohl defekt.

… direkt ins Salongespräch

Shit happens. Aber da sich die beiden Protagonisten dazu entschieden haben, ihre Unterhaltung eins zu eins zu dokumentieren, zeigen sie auch das Nichts (also den ganzen fehlenden Anfang) und steigen direkt im Gespräch ein. „Tut einfach so, als hättet ihr euch verspätet und platzt nun mitten rein …“

Hambürger – Folge 16: Dirk C. Fleck und Jens Lehrich im Salongespräch ohne Anfang! (Quelle: YouTube/ahundredmonkeys)

Viele kennen das oder haben davon gehört: Mobbing, üble Nachrede im Job bis hin zur Kündigungsandrohung. Verrat im Freundeskreis, unangemessene finanzielle Forderungen, die nicht zu erfüllen sind und tausend Stolpersteine mehr, die das liebe Leben den Menschen in den Weg legt.

Es gibt Phasen, in denen eine Ungerechtigkeit und ein Missverständnis nach dem anderen anmarschiert kommt, als würden göttlicherseits die Leviten gelesen. Dirk C. Fleck und Jens Lehrich kennen das ebenfalls. Und darüber sprechen sie in dieser 16. Folge der Hambürger. Dabei gestehen sie sich ein, dass jeder Stich ins Herz und jede Ungerechtigkeit, die einem widerfährt, dabei hilft, den richtigen Weg zu finden.

Befreiung von der Lehmschicht

Lehrich und Fleck meinen, eigentlich sollte man seinen „Feinden“ dankbar sein, denn sie tragen „zu unserem spirituellen Wachstum bei“. Jeder Schmerz, der zugefügt wird, ordne die Dinge neu und „trägt zur Befreiung bei“. Die Lehmschicht, die sich die Menschen in einem verlogenem System angelebt haben, um im Rattenrennen bestehen zu können, beginnt Risse zu bekommen. Sie fällt nach und nach in Placken von einem ab, sodass man endlich wieder frei atmen kann und Orientierung bekommt.

Klingt nach esoterischem Geschwurbel? Nicht, wenn den beiden Hambürgern zugehört wird, die sich dem Thema offen und humorvoll nähern. Viel Spaß beim Salongespräch!


Anmerkungen zum Format

Das Unvollkommene ist auch das Besondere an dem Format: noch bis kurz vor dem Dreh wissen beide Protagonisten nicht, worauf das Gespräch hinauslaufen wird. Es geht ausschließlich darum, sich gegenseitig berührende und wahrhaftige Geschichten zu erzählen, weitab von geplanten politischen Konzepten oder Ideologien. Mensch sein und Mensch sein dürfen: So gedeiht die Salon-Freundschaft vor laufenden Kameras.

Wie immer freuen sich die beiden Moderatoren über konstruktive Kommentare der Community, gerne auch mit eigenen ergänzenden Geschichten aus Eurem Leben.


Foto: Gia Oris (Unsplash.com)

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