The End is handwritten. Die Welt an der Schwelle zur Unordnung. (Foto: Crawford Jolly, Unsplash.com)

Die Welt vor dem Zeitalter der Unordnung

Unter der Headline „Deutsche Bank erwartet Zeitalter der Unordnung“ beschreibt Alexander Wehnert in der Börsen-Zeitung (1) das abzusehende Ende der zweiten „Ära der Globalisierung“.

Die Unordnung

Das Zeitalter der Unordnung würde begleitet durch eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China, flankiert durch eine Erschwerung des Technologietransfers und vermutlich begleitet von einem neuen Wettrüsten inklusive der damit verbundenen Kriegsgefahr. Europa würde einen ökonomischen Einbruch erleben sowie eine Ausweitung der Differenzen zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Global werden „finanzielle Schocks“ und weitere Krisen erwartet.

Es zeichnet sich ab, dass die soziale Ungleichheit in den Gesellschaften zunehmen wird und sich die Kluft zwischen den Generationen vergrößert. Dazu gesellt sich die Klimadebatte, die durch das Fortschreiten der technologischen Entwicklungen an Heftigkeit gewinnt.

Warum kommt es immer wieder, und gegenwärtig mit hoher Dynamik und Geschwindigkeit, zu solchen, kaum zu verstehenden und für das Ökosystem und die Menschheit gefährlichen, Situationen?

Zur Widersprüchlichkeit kapitalistischen Wirtschaftens

Die Globalisierung ist die einzige noch offen stehende Option kapitalistischen Wirtschaftens. Der Konkurrenzkampf zwingt weltweit jedes Unternehmen, kostengünstiger und rationeller zu produzieren als andere. Zu hoher Effizienz eingesetzte Technologien, Billiglohn, Steuerschlupflöcher und Sonderregeln ermöglichen Einsparungen besonders beim Einsatz lebendiger Arbeit, beschränken jedoch damit in erheblichem Maß die notwendige Konsumtion.

Die sich wiederholenden Kreisläufe der Marktwirtschaft verlaufen von Produktion (Herstellung) über Distribution (Verteilung), Zirkulation (Verkauf und Kauf), Konsumtion (Verbrauch) und Regeneration (Rückgewinnung) hin zur Reproduktion (der erweiterten Fortsetzung des Herstellens).

Dabei werden Waren und Leistungen hergestellt beziehungsweise erbracht, die für die jeweiligen Nutzer einerseits einen Gebrauchswert haben und andererseits, je nach Angebot und Nachfrage, einen Tauschwert mittels dessen sie gehandelt und verteilt werden können.

Schließlich müssen die ver- und gekauften Leistungen und Waren erneut erzeugt beziehungsweise erbracht werden, um das Wirtschaften weiterhin fortsetzen zu können. Das bedeutet, dass die Wirtschaft die Grundlage für das zwischenmenschliche Miteinander, aber auch für die Existenz von (Massen-)Gesellschaften ist.

Doch in der kapitalistischen Wirtschaftsweise werden Gebrauchswerte hauptsächlich als Mittel zum Zweck hergestellt, um durch deren Verkauf möglichst hohe Profitraten generieren zu können. Der so erwirtschaftete Profit wird aber nur zu einem (geringen) Teil in die Reproduktion des Produktionsprozesses investiert, weil der andere Teil zu privaten Zwecken abgeschöpft wird.

Globalisierung ist die letzte Phase gesellschaftlicher Entwicklung, die das progressive Potenzial, aber auch die Widersprüchlichkeit kapitalistischen Wirtschaftens, also das profitorientierte Streben und die Eroberung von Märkten und Einflusssphären, ermöglicht. Dadurch wird ein weiteres Voranschreiten zu Wohlstand und Menschenwürde der Weltgesellschaft letztendlich unmöglich gemacht.

Beispielhaft: Das Projekt Nord Stream 2

Als Bundeskanzler hatte Gerhard Schröder mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin ein System von Unterwasser Gasleitungen besprochen und als Projekt „Nord Stream 2“ vorgestellt. Wenige Tage nach dem Ende seiner Kanzlerschaft wurde Schröder Aufsichtsratschef der Pipeline-Betreibergesellschaft.

Schon vorher war beispielsweise bei der bayerischen CSU das Fazit der Debatte über das Energieprojekt ein Problem. Es wurde angenommen, dass eine deutsch-russische Gas-Pipeline eine gemeinsame europäische Außenpolitik und alle Ambitionen der EU im Energiebereich sprengen würde.

Zunächst kam es dennoch zu einem Konsens zwischen den unterschiedlichen politischen (Macht-)Interessen von SPD, CDU/CSU und FDP, ausgedrückt in dem Bestreben, eine verstärkte Energiezusammenarbeit zwischen Berlin und Moskau zu unterstützen.

2017 wurden zusätzlich zu den beiden bestehenden Linien zwei weitere Stränge beschlossen. Nord Stream 2, besser bekannt unter der Abkürzung NS2, war nun das neue große Projekt. Hunderte Unternehmen, darunter Gazprom, Royal Dutch Shell und Wintershall, entwarfen die Verträge. Den einzelnen Bauphasen wurden Milliarden von Investitionsvolumina zugeordnet.

Während die letzte Bauphase (2) der über 1200 Kilometer langen Gas-Pipeline eingeleitet ist, hat sich bereits vieles auf dem Schachbrett der Weltpolitik dramatisch verändert.

US-Sanktionen verzögern seit Anfang 2020 die Verlegung der letzte Gas-Rohre auf dem Meeresboden. Ein Spezialschiff einer von Sanktionen bedrohten Schweizer Firma musste ersetzt werden. Zuvor hatte die Europäische Kommission verschiedene Rechtsvorschriften vorgelegt, die von den Unternehmen im Nachhinein erfüllt werden mussten. Und nun stellt der Giftanschlag auf den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny alles auf den Kopf.

Der Fall Nawalny, der in der Berliner Charité behandelt wird und zeitweise in ein künstliches Koma (3) versetzt wurde, hat eine politische Auseinandersetzung über die Grundlagen der Beziehungen zwischen Deutschland, der EU und Russland ausgelöst; vordergründig geht es um die Gas-Pipeline.

Jeder gegen Jeden

Norbert Röttgen (CDU), auf medialer Bühne beständig bemüht, Schuldzuweisungen Richtung Russland auszusenden, forderte schon Anfang 2019, das Pipeline-Projekt zu stoppen (4).

Die Bundeskanzlerin versucht derweilen, ein Gleichgewicht zwischen den rechtlichen Verpflichtungen auf der unternehmerischen Seite und der sich verschärfenden außenpolitischen Krise herzustellen. Sicher auch deshalb, weil Energieprojekte in diesen Dimensionen stets eine geopolitische Dimension in sich tragen. Das trifft selbstverständlich auf das Projekt Nord Stream zu. Aber selbst wenn es ausschließlich auf Verträgen zwischen Unternehmen basieren würde, bleibt der politische Einfluss groß.

In einem Kommentar auf RT Deutsch schreibt Dr. Karin Kneissl, ehemalige Außenministerin Österreichs, über ein Tischgespräch:

„(…) Ich erinnere mich, dass sich US-Außenminister Mike Pompeo bei einer Tischrede bei der UN-Generalversammlung im September 2018 auf nur ein Thema fokussierte: Nord Stream 2. Ich reagierte darauf mit dem Hinweis, dass Pipelines nicht gebaut werden, um andere zu ärgern, sondern weil Nachfrage besteht. Doch eines war klar: Die US-Opposition gegen Nord Stream würde nicht nachlassen.“ (5)

Inzwischen drängt sich an die Stelle diplomatischer Verständigung und Problemlösung mehr und mehr die Konfrontation. Dabei begann alles so friedlich. Am 8. November 2011 war die Nord-Stream-Welt noch in Ordnung (6). Glaubt man den Bildern und Berichten, war es ein fröhlicher Termin in Lubmin an der Ostsee, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew symbolisch das Ventil für die Pipeline Nord Stream aufdrehten: Erdgas-Lieferungen von Russland durch die Ostsee nach Deutschland.

Neun Jahre später ist die gute Laune verflogen. Und durch den Fall Nawalny wird der Ton schärfer, fasst bedrohlich. „Ich hoffe nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu ändern“, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) jüngst gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Im Bericht aus Berlin (7) bekräftigte Maas seine Forderung, der Kreml solle bei der Aufklärung des Falls Nawalny mitwirken. Bisher hatte es die Bundesregierung vermieden, diesen mit dem seit Jahren umstrittenen Energieprojekt zu verknüpfen. Erst Anfang September hatte die Bundeskanzlerin den Willen der Bundesregierung zur Realisierung der Gaspipeline unterstrichen (8).

Doch schon am 2. September war in den Zeitungen zu lesen, dass ein Speziallabor der Bundeswehr „zweifelsfrei“ festgestellt habe, dass Nawalny mit einem Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet worden sei. Seitdem äußerte sich die Kanzlerin nicht mehr zu Nord Stream 2.

Der Außenminister verschärft den Ton gegenüber Moskau: „(…) Sollte es über Verschleierungen und Nebelkerzen nicht hinausgehen, müssen wir davon ausgehen, dass Russland etwas zu verheimlichen hat.“ (10)

Herausforderungen für die Menschheit

Die Situation ist alles andere als positiv. Und es drängt sich die Frage auf, wie es gelingen kann, aus dem derzeitigen (weltweiten) Gegeneinander ein gutes gemeinsames Miteinander zu gestalten? Niemand sollte sich etwas vormachen: Die Menschheit sieht sich Krisen gegenüber, deren Lösung, oder zumindest die Abfederung ihrer Folgen, gemeinsames Handeln voraussetzt. Die Liste der Herausforderungen ist lang:

  • Kriege und bewaffnete Konflikte,
  • Klimaveränderungen,
  • Naturkatastrophen,
  • Vertreibung und Flucht,
  • Hunger und Mangel an Trinkwasser,
  • Landraub und Ressoucenverschwendung,
  • Umweltverschmutzung und -zerstörung,
  • soziales Elend und und und.

Um dies alles zu meistern, gilt es, Inhalte im Sinne gesellschafts- und naturwirklicher Notwendigkeiten zu durchdenken, zu diskutieren und zu bearbeiten, um das zur Problemlösung vorhandene und produktive Potenzial der Gesellschaften zu erschließen. Die Systemfrage darf dabei kein Tabu sein, den es geht um den Bestand der Zivilisationen und das Überleben der Menschheit.

Humane Daseinsbedingungen sind in zunehmendem Maße nur durch das aktive Wirken und die organisierte und koordinierte Teilhabe möglichst aller Menschen zu realisieren.

Unser menschliches Mit- und Füreinander erfordert daher den Ausbau der Demokratie durch eine konsequente Beteiligung aller Menschen am Gestaltungsprozess, um die schöpferischen Potenzen nutzen, Engagement fördern, Gefahren erkennen, Risiken minimieren sowie Entscheidungen durch das Zusammenführen der Kompetenz zu fundieren.

In und mit einem demokratischen Prozess der gemeinsamen Gegenwartsbewältigung und Zukunftsgestaltung wachsen nicht nur die Anforderungen an die Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen, seien diese nun individuell, auf Gruppen bezogen, national oder global, sondern vor allem gegenüber der Lösungskompetenz der Beteiligten – weg von Schuldzuweisungen und hin zu einem echten Verantwortungsbewusstsein der Subjekte gegenüber Natur und Mensch. Die Überwindung des systembedingten Egoismus, der Wurzel der unzähligen Krisen, die sich langsam zu einer gewaltigen Katastrophe vereinen, ist dabei eine zentrale, weil gemeinsame, Aufgabe.


Quellen und Anmerkungen

(1) Börsen-Zeitung (10.09.2020): Deutsche Bank erwartet Zeitalter der Unordnung. Auf https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020174073&titel=Deutsche-Bank-erwartet-Zeitalter-der-Unordnung (abgerufen am 18.9.2020).

(2) Handelsblatt (17.9.2020): Russland treibt den Bau von Nord Stream 2 wegen drohender Sanktionen voran. Auf https://www.handelsblatt.com/politik/international/pipelineprojekt-russland-treibt-den-bau-von-nord-stream-2-wegen-drohender-sanktionen-voran/26195034.html (abgerufen am 18.9.2020).

(3) Kurier (7.9.2020): Alexej Nawalny ist aus dem Koma erwacht. Auf https://kurier.at/politik/ausland/alexeaj-nawalny-ist-aus-dem-koma-erwacht/401023922 (abgerufen am 18.9.2020).

(4) Der Tagesspiegel (7.2.2019): CDU-Außenexperte Röttgen stellt sich gegen Merkel. Auf https://www.tagesspiegel.de/politik/gaspipeline-nord-stream-2-cdu-aussenexperte-roettgen-stellt-sich-gegen-merkel/23960894.html (abgerufen am 18.9.2020).

(5) Karin Kneissl (Jahrgang 1965) ist Autorin, ehemalige Diplomatin und parteilose Politikerin. Sie gilt als Nahostexpertin und war von Dezember 2017 bis Anfang Juni 2019 Bundesministerin für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich. Die rechtspopulistische FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) hatte sie nominiert. Nach der sogenannten Ibiza-Affäre und dem Ausscheiden der FPÖ aus der Regierung blieb Kneissl parteilose Außenministerin. Mit Angelobung der neuen Bundesregierung schied sie Anfang Juni 2019 aus der Regierung aus. Seit etwa Mitte 2020 ist sie als Gastautorin für Russia Today tätig.

Kommentar auf RT Deutsch (12.9.2020): Die zersplitterte deutsche Antwort: Nord Stream 2 in der Kakofonie zwischen Berlin und der Provinz. Auf https://deutsch.rt.com/meinung/106615-zersplitterte-deutsche-antwort-nord-stream/ (abgerufen am 18.9.2020).

(6) Frankfurter Allgemeine (8.11.2011): Nord Stream liefert Gas. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/pipeline-eroeffnung-nord-stream-liefert-gas-11521668.html (abgerufen am 18.9.2020).

(7) Tagesschau/Bericht aus Berlin (6.9.2020): Maas zum Fall Nawalny. Auf https://www.tagesschau.de/inland/nordstream-nawalny-103.html (abgerufen am 18.9.2020).

(8) Handelsblatt (1.9.2020): Merkel lässt keine Zweifel an Vollendung des Baus von Nord Stream 2. Auf https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/umstrittene-gaspipeline-merkel-laesst-keine-zweifel-an-vollendung-des-baus-von-nord-stream-2/26149400.html (abgerufen am 18.9.2020).

(9) Bayerischer Rundfunk (3.9.2020): Fall Nawalny – So arbeitet das Münchner Bundeswehrlabor. Auf https://www.br.de/nachrichten/bayern/anschlag-auf-nawalny-so-arbeitet-das-muenchner-bundeswehrlabor,S9WTdET (abgerufen am 18.9.2020).

(10) Tagesschau (7.9.2020): Fall Nawalny: Nord Stream 2 – das umstrittene Druckmittel. Auf https://www.tagesschau.de/inland/nordstream-nawalny-101.html (abgerufen am 18.9.2020).


Foto: Crawford Jolly (Unsplash.com)

Frank Nöthlich wurde 1951 in Neustadt/Orla (Thüringen) geboren. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und sechs Enkelkinder. Er studierte Biologie, Chemie, Pädagogik, Psychologie und Philosophie von 1970 bis 1974 in Mühlhausen. Nach dem Studium war er an verschiedenen Bildungseinrichtungen als Lehrer tätig. Von 1985 bis 1990 war er Sekretär der URANIA-Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse. Später arbeitete er als Pharmaberater und ist heute Rentner und Buchautor (www.briefe-zum-mensch-sein.de). Er sagt von sich selbst, dass er als Suchender 1991 in der Weltbruderkette der Freimaurer einen Hort gemeinsamen Suchens nach Menschenliebe und brüderlicher Harmonie gefunden hat.

2 thoughts on “Die Welt vor dem Zeitalter der Unordnung

  1. Zitat: „Die Systemfrage darf dabei kein Tabu sein“
    Das ist leicht gesagt, die im herrschenden kapitalistischen System handelnden Subjekte sind leider schon lange nicht mehr Menschen, die etwas Existenzielles zu verlieren hätten, sondern Gesellschaften von Aktien.
    Daher ist es nicht von Belang, wenn sich einzelne Menschen, also Bürger und Politiker, empören und empowern. Von Belang ist das Verhalten eines dichten Gestrüpps von Abhängigkeiten sogenannter Share Holder, in dem Einzelne keinerlei Kontrolle haben, die über „Gewinnmitnahmen“ hinaus geht.

    Derzeit werden, inwischen mithilfe propagandistischer und autoritärer, wenns sein muß auch gewalttätiger Methoden, die letzten Märkte erzwungen, die Gesundheit aller Bürger.

    Hier müßte die *rote Linie* aller Menschen sein!
    Ein halbes Prozent der Bevölkerung Deutschlands hat es schon deutlich angezeigt, die Übrigen folgen hoffentlich noch…

    Einstweilen weiter so und danke!
    Liebe Grüße
    efka
    .

  2. Dass Navalny mit einem hochtoxischen Nervengift, bei dem ein einfacher Hautkontakt tödlich ist und zudem auch die Umwelt kontaminiert wird, vergiftet wurde und noch 4 Tage ohne entsprechende Behandlung überlebte, ist wohl mehr als unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich auch, dass „der Russe“ zu dumm sein sollte, einen Menschen umzubringen, mit Sergei Wiktorowitsch Skripal wären es dann schon zwei. Oder noch mehr? Man sollte eher fragen, wem diese Stories nützen und welche Geheimdienste diese inszeniert haben?

    Aber, wenn nicht nur Regierungen zu solchen Verbrechen fähig sind, kann man auch nicht erwarten, dass sie ihre Macht einfach so an das Volk abgeben. Und selbst wenn, wie wäre es möglich so ein komplexes System, was hauptsächlich aus Korruption, Intrigen, Gier, Verbrechen und Morden besteht einfach so zu ändern? Vielmehr müsste dieses System komplett zu Fall gebracht werden und dürfte auch nicht ansatzweise durch etwas Ähnliches ersetzt werden. Blöd nur, dass der Mensch die Ursache von all dem ist, insofern müsste sich zuerst der Mensch selbst „reformieren“, sonst macht es keinen Sinn überhaupt die Systemfrage zu stellen.

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