Der Diskurs der Macht in Zeiten von Corona

Wie kommt es, dass die Beherrschten die Meinungen der Herrschenden übernehmen? Was wir augenblicklich erleben: Die Mehrzahl der Bevölkerung willigt vertrauensvoll in die Anweisungen der Regierung ein, obwohl diese Anweisungen den Interessen der Bevölkerung an der Fortsetzung ihres bisherigen Lebensalltags entgegenstehen oder sogar widersprechen.Wie hat die Regierung das geschafft? Hat ihr die Angst – vor Ansteckung, Krankheit und Tod – dabei geholfen? Oder die Angst vor Ungehorsam

Angst vor dem Virus, vor etwas, was wir nicht sehen, von dessen Anwesenheit wir nichts wissen, auch nichts davon spüren, solange wir nicht – von anderen – davon erfahren, solange uns andere davon nichts sehen lassen, wie Eulenspiegel einst dem Erzbischof von Mainz die wunderbarsten Gemälde an die Wände seines Palastes zu malen versprochen hat, die allerdings nur derjenige tatsächlich sehen könne, der wirklich frei von jeder Sünde sei.

Wie ist es möglich, dass wir übernehmen, was andere meinen, uns als unsere eigene Meinung zu eigen machen? Und zwar nicht die Meinung unserer besten Freunde oder uns Nahestehenden, von denen wir wissen, dass sie die Ratschläge, die sie uns geben, auch selber befolgen. Nein, wir übernehmen die Meinung uns persönlich völlig fremder Menschen, die wir allenfalls aus dem Fernsehen kennen, deren tatsächliches Handeln wir niemals nachprüfen könnten, ja sogar wenn wir die Erfahrung gemacht haben, dass sie sich an das, was sie versprochen haben zu tun, nachdem wir sie in ihre Positionen gewählt hatten, nicht mehr erinnern.

Das ist nicht Angst vor dem Virus allein, das ist Vertrauen denen, die uns Angst machen, und wenn es nicht Vertrauen ist, das sich in einer Beziehung aus der Erfahrung gebildet hat, dass wir immer gut gefahren sind mit den Ratschlägen und Mitteilungen, die wir vom anderen bekommen haben, wenn wir sogar aller schlechten Erfahrung zum Trotz dem anderen “vertrauen”, seine Meinung übernehmen, dann ist es “Loyalität” (s. Brückner 1972).

Loyalität den “Oberen” gegenüber, dass es schon “seine Richtigkeit” habe, was sie von uns verlangten, spielt zumindest am Anfang der “Pandemie”-Inszenierung eine entscheidende Rolle, dass die Bevölkerung überhaupt die “Angst” übernehmen und entwickeln konnte, die Herrschaft braucht, um “unliebsame“ Forderungen durchzusetzen, dass wir ihre “Meinung” übernehmen. Wir können nach Milgram (1974) mit der Bereitschaft rechnen, Gehorsam gegenüber autoritären Anweisungen zu zeigen, auch dann, wenn diese in Widerspruch zu den Forderungen des eigenen Gewissens stehen.

Die Bedeutung von Medien und Sprache im Diskurs der Macht

Die entscheidenden gesellschaftlichen Vermittler von Meinungen sind die Medien. Und oft sind sie sogar die Produzenten von Meinungen. Die Medien entfalten auch die Macht der Meinung aufs Höchste, geben der Meinung die größte Macht: allein dadurch, dass sie ihr die größte Verbreitung verschaffen. Dadurch erreicht die Meinung mehr als nur den einen (oder vielleicht das anwesende Auditorium), Sprecher und Angesprochene sind nicht darauf angewiesen, einander unmittelbar gegenüber zu treten, sondern sind – imaginär – miteinander verbunden: vermittelt durch die Medien (sic!).

Die Medien “organisier(en) und beherrsch(en) überall die öffentliche Kundgebung, die Zeugenschaft im öffentlichen Raum” (Derrida 1993/95, S. 90f). “Dank der Vermittlung der Medien“ werden die unterschiedlichen Diskurse der politischen Klasse, der massenmedialen Kultur, und der akademischen Kultur miteinander verschmolzen”. “Sie kommunizieren und zielen in jedem Augenblick auf den Punkt der größten Kraft hin, um die politisch-ökonomische Hegemonie und den Imperialismus zu sichern” (Derrida, ebd., S. 91). Derrida nennt diesen Diskurs einen “herrschsüchtigen” (ebd. S. 90f).

Ein Diskurs schließt mehr Teilnehmer ein als die Dyade, ist nicht an deren Anwesenheit gebunden, verselbstständigt sich sozusagen gegenüber den Teilnehmenden. Diskurse sind als Ensembles definiert.

Es ist dies eine Macht, der man die Macht nicht ansieht. Sie wirkt nicht – oder nur im Grenzfall – durch Drohung, Befehl oder Vorschrift, sondern sie wirkt durch “Überzeugung”, durch Behauptung, Belehrung, durch “Zeigen” – durch die Register des Redens – und des Verschweigens, Versteckens, einfach dadurch, dass man in den Diskurs einsteigt und sich gemäß seiner Regeln in diesem Diskurs bewegt (s. Foucault 1982/1987, S. 255).

Die überwältigende Bedeutung dieser Macht des Diskurses können wir in der gegenwärtigen Pandemie-Inszenierung beobachten. Es genügt die bloße Behauptung einer alle und alles erdrückenden Gefahr, um eine ganze Bevölkerung in reflexhafte Unterwerfung unter unsinnigste Anweisungen zu bewegen.

Es ist tatsächlich die Macht des Diskurses und nicht die Macht eines von diesem unabhängigen “natürlichen” Ereignisses wie der eines Virus. Der Diskurs der Macht hat das Corona-Virus okkupiert – nicht umgekehrt (Bruder 2020 a). Der Diskurs kann eine Krise, durchaus eine ökonomische Krise erzeugen, indem er Anordnungen setzt, die die Ökonomie zum Zusammenbruch führen, wie wir gesehen haben.

All das bewirkt der Diskurs allerdings nur in den Händen der Macht. Es waren die Mächtigen, die Inhaber der Macht-Positionen in der Gesellschaft, in Politik und Medien, die die Macht des Diskurses einsetzen konnten, um diese Wirkung zu erzielen. Der Diskurs allein in den Händen kritischer Intellektueller, “alternativer” Medien konnte das nicht. Kein einziges Argument von dieser Seite, kein noch so gründlicher differenzierter Nachweis, kein noch so wissenschaftlicher Beleg konnte die Wirkung des Diskurses in den Händen der Macht brechen oder auch nur schwächen.

Zwar sind es bekanntlich die Meinungen der Herrschenden, die in einer Gesellschaft die herrschenden Meinungen sind. Ihre Macht gewinnen sie aber erst dadurch, dass die Masse der Beherrschten sie als ihre Meinung übernehmen, ihnen gemäß handeln. Damit das geschieht, muss es ihnen etwas bedeuten, die Meinung zu übernehmen. Bloße Wiederholung der Verkündigung der Meinung genügt nicht. Sie müssen sich etwas davon versprechen, die Meinung zu vertreten, etwas, was ihnen wichtig genug ist, darauf einzugehen, eine Begründung für die Übernahme der Meinung.

Diese Begründung zu liefern ist die Aufgabe des Diskurses der Macht, der damit ‬‬‬die Zustimmung der Bevölkerung zu den Meinungen der Herrschenden organisiert: “Manufacturing Consent” (Chomsky 2002).

Die Begründungen müssen das Subjekt, den Adressaten des Diskurses der Macht, “überzeugen”, der Diskurs der Macht muss das Subjekt berücksichtigen. Die Möglichkeit dazu liegt in der Struktur der Sprache, die dem Sprechen die Möglichkeit des Ver-Sprechens, der “Doppelzüngigkeit” bietet, etwas anderes zu sagen, als man meint, und ohne feste Beziehung zum in Rede stehenden Handeln “verstecken durch zeigen” (Bourdieu 1996). Bezeichnetes und Bezeichnendes sind nicht miteinander “verlötet”, sondern miteinander “frei flottierend”.

Durch dieses Instrument, das ihr die Sprache zur Verfügung stellt, kann die Macht “eine Weise des Einwirkens auf ein/mehrere Subjekte” sein, die wirkt, indem sie “anstachelt”, “eingibt”, “ablenkt”. (Nur) “im Grenzfall nötigt oder verhindert sie vollständig; aber stets, sofern die Subjekte handeln oder zum Handeln fähig sind. Stets bleiben die Subjekte ihrer Einwirkung als solche anerkannt” (Foucault 1982/1987, S. 255).

Dies macht die Sprache zum wirksamsten Mittel der Herrschaftsausübung – der “soften”, “smarten” Gewalt, die das Subjekt seines Subjektcharakters nicht beraubt, das Subjekt als Subjekt anspricht, affirmiert – im Unterschied zur handfesten gewalttätigen Gewalt, Polizei oder Militär oder ökonomischer Macht: Die Macht der “Überredung”, der Überzeugung, der Einsicht – der Zuhörer, Zuschauer muss dieser Meinung erst zur Macht verhelfen, zur Macht über ihn: Er muss die Meinung annehmen, übernehmen, sich zu Eigen machen, zu seiner eigenen Meinung, er muss zumindest so handeln, als ob er sie zu seiner eigenen Meinung gemacht hätte.

Insofern ist Sprache bzw. Sprechen nicht nur Begleitung des Handelns, Kommentar, Versprechen, sondern zugleich immer auch selbst Handeln, “Ansage”, Befehl, die Möglichkeit, eine Situation “performativ” herzustellen: “Die Sitzung ist eröffnet”. Für Gilles Deleuze und Félix Guattari ist die Sprache “dazu da, zu gehorchen und Gehorsam zu verschaffen”, der Befehl (die “Parole“, das Kennwort) sei die “Grundeinheit der Sprache” (1980, S. 106f).

“Wir tun so, als folgten wir dem eigenen Befehl.”

Für die Übernahme der Parolen des Diskurses der Macht ist es entscheidend, dass die Parolen als eigene ausgegeben werden, um gehorchen zu können. Wir müssen also das Gehorchen verleugnen: Wir tun so, als folgten wir dem eigenen Befehl. Darin realisiert sich das Subjekt als Herr seines eigenen Sprechens und Handelns.

Die bereits im Gespräch zwischen zweien mögliche Differenz zwischen Versprechen und Erfüllung wird im Diskurs der Macht zum Gegensatz gesteigert, zur Verkehrung ins Gegenteil: Verkehrung von Krieg und Frieden, Verkehrung von Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion. Beispiele: die Bezeichnungen “Sicherheits-Konferenz”, “Verteidigungs-Ministerium”, “Innere Sicherheit“, Verantwortung für “Deutschland” und so weiter.

Im Fall der Corona-“Krise” 2020 erreichte diese Verkehrung ihren bisher schwindelerregenden Höhepunkt: Die zum Schutz der Bevölkerung erklärten Maßnahmen beinhalteten die Außerkraftsetzung der Grundrechte der Bürger. Mit der Begründung erhöhter Ansteckungsgefahr konnte jede öffentliche Versammlung (von mehr als zwei Personen) verboten werden. Die dringend erforderliche Kommunikation der Bürger konnte nur noch über das Netz erfolgen: die Vollendung des Orwell’schen Horror-Szenarios: die Überwachung selbst der Organisation des Protests gegen die Überwachung. Und es gab Meinungsumfragen, die behaupten konnten, dass sogar 90 % der Bevölkerung die Maßnahmen befürwortet haben (zitiert nach Paech 2020): Sie vertrauen der Regierung, dass sie sie aus Sorge um ihr Wohlergehen entmündigt. Wie war das möglich?

Was war das? Ein großes Experiment in Gehorsamkeit: Eine arglose, nichts ahnende Bevölkerung wird ohne jede Vorbereitung “über Nacht” dazu gebracht, alles zu vergessen, was ihr bisher wichtig gewesen war: alle Ziele, alle Bewegungen, alle Geschäfte, alle Kontakte – sozusagen wie durch einen “Blitzkrieg”, an dessen Morgen sie sich die Augen reiben; so schnell war die “Schwarze Null” noch nicht vergessen, wie im atemberaubenden Auflegen der Finanz-Rettungspakete das Etappenziel gesichert worden war und Unterwerfung nur noch als Übersprungshandlung offen stand, als das Annehmen neuer Regeln des (Nicht-)Kontakts.

Den anderen nicht zu nahe an sich heranzulassen, ja ihn zurückzuweisen, wenn er mir zu nahe kommt, überhaupt misstrauisch gegen jeden, die bisherigen Regeln lauthals zu sanktionieren, zum Beispiel bisher übliche Einkaufgewohnheiten als “Hamsterkauf” zu diffamieren, das nicht sofort einwilligende Denken zum Feind zu erklären.

Gewiss: Ganz so naiv war die Bevölkerung auch vorher nicht. Unzufriedenheit hatte viele Gründe und Anlässe, auch Ängste, den bisherigen Standard zu verlieren, nach unten zu fallen breiteten sich aus und waren bereits “nach unten” weiter gegeben worden.

Aber diese Reaktion hatte jetzt Verstärkung erfahren, ebenso wie das Erleben der Bedrohung. Es ist ja auch bedrohlich zu erfahren, zu hören, dass eine ungeheure Epidemie, die bereits in China, Wuhan viele Opfer gefordert hat, nun auch uns in Europa erreicht. Und verstehbar ist ebenso, dankbar die vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen anzunehmen und darauf zu achten, dass auch die anderen diese befolgen.

Aber einigermaßen verblüffend ist, dass dies alles so ohne jede Frage und in einer Heftigkeit geschieht, dass vereinzelter Widerspruch sofort aggressive Abwehr hervorruft, wie wir sie schon lange nicht mehr erlebt haben, wie wir sie eigentlich nur aus Zeiten kennen, in denen Kritik an den Handlungen des Staates zur Denunziation des Feindes geführt hatte.

Gut, man kann einwenden, dass zu diesem Zeitpunkt niemand die Anweisung aus dem Bundesinnenministerium (1) gekannt hatte, in der die Bearbeitung der Bevölkerung durch massive und geschlossene Angstkampagnen vorgeschlagen worden war – denn diese kursierte nur als Verschlusssache für den Dienstgebrauch.

Und Angst zu machen ist eine alte Herrschaftstechnik.

Aber trotzdem gab es nicht den Funken von Nachdenken: dass es ja sehr auffällig hätte sein müssen, dass dieselben Leute und Stellen, die keinerlei Vorsorge für den Fall getroffen hatten, dass die bereits seit Monaten laufende Epidemie auch zu uns kommen könnte – und es war ja nicht die erste Epidemie. Wie sich ebenfalls erst jetzt herausstellte, waren epidemiologische Forschungen, die in der Folge früherer Epidemien deren Erfahrungen berücksichtigen hätten können, eingestellt worden. Ebenso wie der gesamte Gesundheitssektor, sowohl personell als auch materiell abgebaut und privatisiert worden war und damit dem Regiment und Prinzip der Profitproduktion einzelner unterstellt.

Den dafür Verantwortlichen nahm man die Sorge um uns ab?! Man sprach ihnen die Kompetenz zu, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen und Maßnahmen ergreifen können! War Angst – vor der Gefahr des Virus – doch das Entscheidende, das das Denken ausgeschaltet? Die Angst, die Panik, die geschürt wurde durch unzureichende Information – sowohl über die Gefahren, vor denen sich zu schützen sei, als auch über das “Wie” des Schutzes.

Die Entfesselung der Panik

Ununterbrochen wurden die neuesten Meldungen über steigende Zahlen – von Infizierten – durchgegeben, als “Fälle” wurden sie bezeichnet, womit der Anschein erweckt wurde, es handle sich um Kranke. Nur höchst selten wurden diese Zahlen ins Verhältnis gesetzt zu den Zahlen der durch die Infektion Gestorbenen. Wie Klaus Püschel, Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts der Universität Hamburg nachweisen konnte (2020), war bis zum Zeitpunkt seiner Untersuchungen Anfang April 2020 noch niemand an einer Corona-Infektion gestorben. Nicht die Todesursache war mit Corona genannt worden, sondern die Zeit des Todes: “zur Zeit der Corona-Pandemie”!

Ebenso wurden die Zahlen nicht ins Verhältnis zu den Zahlen anderer Jahre gesetzt, sodass das Gefühl des Schreckens an keinen Grenzen innehalten konnte. Nur nebenbei erfuhr man, dass im Jahr zuvor 24.000 an Grippe gestorben waren – was zum Zeitpunkt der damaligen Epidemie keiner einzigen Erwähnung wert gewesen war (Schiffmann 2020).

Zentrale Rolle spielten bei der Entfesselung der Panik-Stimmung die Medien. In der Verschlusssache des Innenministeriums wird ihnen diese Aufgabe zugeschrieben, die Bevölkerung durch Angstkampagnen zur Zustimmung zu den neuen Verhaltensvorgaben und Einschränkungen zu bringen. Das geschlossene Auftreten der Medien entspricht den Anweisungen des Ministeriums. Die Medien wurden sehr schnell, beinahe von einem Tag auf den anderen zum Organ der Verbreitung der offiziellen Verlautbarungen, das keiner anderen Stimme Raum ließ. Der Vergleich mit George Orwells 1984 drängte sich auf: der Hexensabbat von “Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke” – die Verkehrung aller Begriffe in ihr Gegenteil.

Wir kannten das zwar bereits aus der Zeit, als der Neoliberalismus aus der Umkodierung der Werte der ’68er Profit zu schlagen versuchte, in dem er die Verwirklichung von “Autonomie, Selbstbestimmung, Emanzipation” versprach (siehe: Boltanski & Chiapello 1999). So wurde nun “Solidarität” die fraglose Übernahme der Parolen, der Ansagen der Regierung genannt – die “Volksgemeinschaft” war nicht weit entfernt. “Zu ihrem Schutz” wurde die Anordnung begründet, ältere Menschen abzusondern. “Verantwortungslos” wurde nun genannt, wer sich nicht bedingungslos “gleichschaltete”.

George Orwell Pressefoto 1943. Foto Branch of the National Union of Journalists (BNUJ)
George Orwell (Foto: Branch of the National Union of Journalists 1943, gemeinfrei.)

Krieg ist Frieden!

Freiheit ist Sklaverei!

Unwissenheit ist Stärke!

Auch wenn diese Verkehrungen an Menschenverachtung grenzten, grundlegende Selbstverständlichkeiten ethischer Gebote, ja des menschlichen Wesens schlechthin missachten, so das Kontaktverbot, das den Großeltern den Kontakt mit den Enkeln verbot, von der praktisch vollständigen Schließung der Restaurants, Cafés und Freizeiteinrichtungen oder dem Verbot öffentlicher Treffen und Demonstrationen ganz zu schweigen, wurden sie mit einer nicht empirisch belegten “erhöhten Ansteckungsgefahr” begründet, selbst wenn diese von Experten, die nicht zu den Regierungsberatern im wahrsten Sinne zählten, bestritten worden war.

Die Statistiken der Anzahl der mit Corona-Infektion Gestorbenen wurden inkorrekt geführt, man muss es Fälschung nennen. Und trotzdem stellten sich die Millionen nicht ein, die zur Begründung der überzogenen Maßnahmen herangezogen worden waren. Und dann, als die Zahlen einfach nicht steigen wollten, wurden die “Ausnahme-Regelungen” immer noch aufrechterhalten, ja sogar für die “Risiko-Gruppen” verschärft (Telefonschaltkonferenz 2020). Pauschal sollen Ältere in Quarantäne abgesondert werden, gleichgültig ob sie “Vorerkrankungen” haben oder nicht, man droht sogar: Solange bis es ein Serum gibt – das dann auch die verpasst bekommen werden, die keine Vorerkrankungen haben, also Zwangsimpfung!

Das Experiment und die Wirkungsweise

Selbstverständlich wurde dieser Begriff zur gleichen Zeit aus dem Verkehr gezogen und stattdessen ein sogenannter “Immunitäts-Pass” als Bedingung, um am sozialen Leben teilnehmen zu dürfen (Deutscher Ethikrat 2020) (2), in das Vokabular des “Neusprech” aufgenommen: nicht die Immunität des Trägers wird mit diesem Dokument belegt, sondern die Impfung – von der noch nicht mal sicher ist, ob sie Immunität herstellt oder zerstört (s. Bhakdi 2020; s. a. Yeadon 2020) (3). Der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar H. Wieler gab im Interview bei ‘PHOENIX-Persönlich’ zum besten:

“Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden, wir wissen aber nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken… aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.”

Also muss die “Wirkung” auf einer anderen Ebene liegen als der medizinischen “Immunität” zu erreichen. Als Psychoanalytiker kommt man ohnehin nicht umhin, an anderes zu denken, als an die uns unter die Nase gehaltenen Begründungen, entweder Überreaktion, mit dem vorangegangenes Versagen bei der Vorsorge verdeckt werden soll oder Ausnützen der sich bietenden Gelegenheit, Probleme zu lösen, die unter zivilen Bedingungen auf Widerstand gestoßen wären, oder die Versuchung zum Staatsstreich und das Ausprobieren, wie weit die Bevölkerung das mit sich machen lässt. “Wir alle sind in einem riesigen psychologischen Experiment”, meinte ein Psychologe (4). Was er nicht sagte: ein Experiment über die Wirkungsweise des Diskurses der Macht, gerade rechtzeitig vor der ökonomischen Krise – darauf haben sie sich gut vorbereitet (IWF 2020).

Und dieses Experiment zeigt uns, dass der Diskurs der Macht sich nicht nur auf der Ebene des Sprechens bewegt, der Ebene der Des-Information durch die Medien, sondern gleichzeitig auch die Handlungsebene einbezieht, die in den meisten Fällen der Wahrnehmung, dem Bewusstsein – der Bevölkerung – entzogenen ist, “unbewusst gemacht” (Erdheim 1982).

Die Maßnahmen, die zur Abwendung der behaupteten Gefahr der Bevölkerung aufgezwungen worden waren, hatten die Funktion, die Behauptungen über die Gefährlichkeit des Virus zu “beweisen”: Je mehr die Maßnahmen verschärft wurden, umso mehr stieg das Gefühl des Bedrohtseins durch das Virus, sollten sie doch dem Schutz vor diesem dienen.

Dieses Gefühl aufrechtzuerhalten, ständig daran zu erinnern, ist die Funktion der Mund- und Nasenmaske. Dasselbe galt auch für die Taktik, die Maßnahmen immer wieder zu verlängern und nur “in kleinen Schritten” (Angela Merkel) abzubauen, ebenso wie die gleichzeitige Erklärung der nicht mehr zu verheimlichenden Tatsache, dass die vorausgesagten Zahlen nicht erreicht werden mit dem “Erfolg der Maßnahmen” (Wollbold 2020). Das dadurch beim Empfänger der Nachricht in Gang gesetzte Denken folgt dem Mechanismus der “Nachträglichkeit” des Diskurses (Lacan 1953, Freud 1895).

Der Zynismus, mit dem dieses Experiment durchgeführt, ja geplant worden war, wird bestätigt durch den Zynismus der Schriften und Äußerungen der Protagonisten und Propagandisten der Pandemieinszenierungen, allen voran Klaus Schwab, dem Organisator des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum,WEF), bekannt durch seine jährlichen Treffen in Davos, das diejenigen versammelt, die sich selbstbewusst “Entscheider” in Politik und Wirtschaft nennen.

Das letzte Buch von Schwab (2020) ist tatsächlich ein beispielhaftes Dokument, nicht nur eine Wortmeldung, sondern eine Keynote des Diskurses der Macht, mit der er die Katze aus dem Sack läßt, indem er alles, was wir in den letzten Monaten erlebt haben, bereits als “unvermeidliche Entwicklung” beschreibt: “unvermeidlich” wird es zu einer Vernichtung einer unvorstellbar großen Anzahl kleiner und mittlerer Betriebe kommen, werden Millionen Arbeitslose entstehen, werden Generationen in beispiellosem Leid leben müssen – alles als Folge von Covid 19.

Er, einer der wichtigsten Akteure in dieser Inszenierung, stellt deren Ergebnisse als Folge einer “Pandemie” dar, für die er selbst keinerlei Verantwortung übernimmt. Und – auch das ist für die Wirkung des Diskurses der Macht unverzichtbar – Schwab verspricht als Licht am Ende des Tunnels eine Gesellschaft, in der wir alle glücklich sein werden, auch wenn wir weder über Besitz verfügen werden noch über uns selbst. Er nennt diese Dystopie nicht “Schöne neue Welt”. Aber: Wer mit “wir” gemeint ist, zeigte die maskenfreie “Corona-Party” im Hause Springer am 5. Dezember 2020, auf der Elon Musk, der Tesla-Chef mit dem Axel Springer Award geehrt wurde und Gesundheitsminister Jens Spahn die Preisrede hielt (Rügemer 2020).

Die Immunisierung der Öffentlichkeit

Bei dem noch laufenden Experiment hat der Diskurs der Macht seine Wirkungsmacht in beeindruckender Weise bewiesen: buchstäblich von einem Tag auf den anderen war die bisher noch funktionierende – gewiss von Kritikern bereits als Fassade analysierte – Demokratie vor unseren Augen beiseite geschoben worden und unverhüllt war ein Notstandsregime in Aktion erschienen: Ein Ausnahmezustand ohne Widerstand und Protest, den man noch nicht einmal bei seinem Namen nennen darf. Das charakterisiert ihn ebenso wie die überraschende Tatsache, dass er stillschweigend, ohne Widerstand hingenommen wurde. Unvorbereitet auf das, was kommen sollte, war die Bevölkerung wie durch einen Schock gelähmt.

Zu verdanken haben wir dieses Besondere dem Diskurs der Macht, seinem Orwellschen Umgang mit den Begriffen: der Verkehrung der Bedeutung ins Gegenteil, seiner Verbindung der beiden Ebenen des Sprechens und des Tuns, in der die Behauptung – der Gefährlichkeit des Virus – durch die Schwere des Eingriffs in den Alltag vermittels der Maßnahmen bewiesen wird, schließlich durch den langen Zeitraum der Einübung in die Semantik des Diskurses, beispielhaft mit den Begriffen “Antisemitismus”, “Verschwörungstheorie” und in gewissem Maße noch “Querfront” (s. Bruder 2018).

Diese ursprünglich gesellschaftskritisch verwendeten Begriffe waren mit den Jahren nach 1989 zunehmend in staatstragende Hände gewandert, die sie zur Entsolidarisierung und Demoralisierung der politischen Opposition benützten. Dabei wird ein doppeltes Spiel getrieben: die Begriffe werden einerseits mit ihrem ursprünglichen Bedeutungshof in die Diskussion geworfen, zugleich gegen politisch linke Positionen gerichtet.

So wird der Begriff “Antisemitismus” zur Diffamierung der Kritik an der völkerrechtswidrigen Politik Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung missbraucht, zur Diffamierung der Kritik an der Zerstörung demokratischer Strukturen durch die politisch immer weniger kontrollierte Durchdringung aller gesellschaftlichen Verhältnisse durch kapitalistische Strukturen, allem voran des Finanzkapitals, das als “jüdisches” konnotiert wird, der Kritik entzogen werden soll, durch Diffamierung jedes kritischen Hinterfragens der medial dargebotenen Oberfläche der politischen Inszenierungen.

Eine ähnliche Rolle spielt dabei auch der Begriff “Verschwörungstheorie”. Seine Verwendung zieht das Register des Kampfes gegen den Antisemitismus, in dem die Analyse kapitalistischer Zusammenhänge mit der antisemitischen “Theorie” der “jüdischen Weltverschwörung” gleichgesetzt wird. Zugleich wird mit diesem Etikett versucht, die Analyse der kapitalistischen Verhältnisse als Angst vor “dunklen Mächten aus dem Jenseits” lächerlich zu machen. Mit dem Begriff “Querfront” schließlich, der für die Versuche der Kommunisten in der Weimarer Republik steht, im Bündnis mit rechten Parteien und Gruppierungen die drohende Faschisierung aufzuhalten, sollen vor allem jene politischen Artikulationen, die sich außerhalb der etablierten Parteien oder Gewerkschaften organisieren, gegenwärtig vor allem die “Querdenker”, mit dem Stigma des “Rechten” des Rechts auf politische Artikulation beraubt werden.

Diese Begriffe spielen heute die entscheidende Rolle bei der “Immunisierung” der Öffentlichkeit gegen das “Virus” der Proteste gegen die “Pandemie”–Inszenierung. Der politische Diskurs ist inzwischen so weit verkommen, dass es genügt, diese ohne jede Begründung dem politischen Gegner als Kainsmale aufzukleben, um ihn als ernst zu nehmende Opposition gegen die Politik des Corona-Pandemie-Regimes auszuschalten. Sie dienten der Einübung der Bevölkerung in die “Abwehr” von Aufklärung und Widerstand, die, sobald sie auftauchten, sofort im Keim erstickt werden sollten.

Während also die Regisseure der “Pandemie”-Inszenierung sich – seit den neunziger Jahren – vorbereitet hatten in den sogenannten “Rollenspielen”, in denen sie die Handlungsanweisungen der geplanten Pandemie-Inszenierungen entwickelten, und sich selbst dabei in ihrer Rolle als deren Regisseure einübten, wie in dem Aufsehen erregenden Buch “Chronik einer angekündigten Krise – Wie ein Virus die Welt verändern konnte” von Paul Schreyer (2020) nachgezeichnet wird, fand parallel dazu die Vorbereitung der Bevölkerung durch ihre Einübung in das orwellsche “Neusprech” des Diskurses statt, mit dessen Parolen sie Protest und Aufklärung als “antidemokratisch” abzuwehren gelernt hatten.

Diese Abwehrfront, die sofort stand, hält bis heute – gegen jeden – auch den honorigsten wissenschaftlichen Widerspruch; einzig die Aggressivität, mit der sie durch die mobilisierten Bürger verteidigt wird, bis hin zum Blockwartverhalten und angefeuert durch die Aufforderung zur Denunziation (5) durch die “Maschinengewehre hinter der Front” (Freud 1920) (6), zeugt von der Anstrengung der Verleugnung, die diese aufwenden müssen, um sich vor der Erkenntnis zu schützen, dass sie “Opfer fremder Machtgelüste” geworden waren (Adler 1919, S. 129).


Quellen und Anmerkungen

(1) FragDenStaat (April 2020): Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen: Strategiepapier des Bundesinnenministeriums. Auf https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen (abgerufen am 16.12.2020).

(2) Webseite Peter Liese (24.11.2020): Europäische Kommission sichert sich 160 Millionen Dosen des Moderna-Impfstoff. Auf https://www.peter-liese.de/20-gesundheit/3501-europaeische-kommission-sichert-sich-160-millionen-dosen-des-moderna-impfstoff (abgerufen am 16.12.2020). Der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), Dr. med. Peter Liese, sagt: “(…) Jetzt glaube ich, dass wir für Personen, die geimpft sind, schon im Sommer ein ganz normales Leben ermöglichen können. Konzertveranstalter und Veranstalter von allen anderen großen Events müssen die Möglichkeit haben, sich entsprechend zu schützen. Eine solche Regelung setzt aber voraus, dass wir zunächst für jeden die Möglichkeit haben, sich freiwillig impfen zu lassen. Das ist kein Zwang zur Impfung, sondern es ist eine Ermöglichung dessen, was im Moment aus guten Gründen verboten ist. Man muss den Menschen so viel Freiheit wie möglich geben, das heißt eben auch, dass Menschen mit Impfung mehr möglich ist, als für Menschen, die sich aus persönlichen Gründen dagegen entscheiden.”

(3) Unser Mitteleuropa (26.11.2020): Ex-Pfizer-Chef: Impfstoff gegen Covid-19 wird nicht benötigt. Auf https://unser-mitteleuropa.com/ex-pfizer-chef-impfstoff-gegen-covid-19-wird-nicht-benoetigt/ (abgerufen am 16.12.2020). Dr. Michael Yeadon lehnt die Notwendigkeit einer Covid19-Impfung kategorisch ab. Es gebe absolut “keinen Bedarf an Impfstoffen, um die Pandemie zum Erlöschen zu bringen. Ich habe noch nie einen solchen Unsinn gehört. Man impft keine Menschen, die kein Krankheitsrisiko haben. Man plant auch nicht, Millionen von gesunden Menschen mit einem Impfstoff zu impfen, der nicht zuvor gründlich am Menschen getestet wurde.”

connectiv.events (27.11.2020): Die hysterische Pandemie – Phalanx von Politik & Medien trifft auf den Widerstand seriöser Experten – hat der Spuk bald ein Ende? Auf https://connectiv.events/die-hysterische-pandemie-phalanx-von-politik-medien-trifft-auf-den-widerstand-serioeser-experten-hat-der-spuk-bald-ein-ende/ (abgerufen am 16.12.2020).

Sucharit Bhakdi beantwortet die Frage, warum “Impfungen bei Viren nicht funktionieren”, und zwar aus zweierlei Gründen:

“Nehmen wir den Gen – basierten Impfstoff von Astra Zeneca, von dem Merkel bereits vom Steuergeld 54 Millionen Dosen bestellt hat. Es ist ein verdammt gefährlicher Impfstoff. Wenn man impft, injiziert man das Gen des Virus in den Körper. Es soll die Zellen dazu anregen, ein Produkt zu generieren, Antikörper wie Händchen gegen das Virus zu produzieren. Dabei entstehen an der Zelle auch Abfallprodukte dieser Händchen, die den Abfallprodukten älterer Coronaviren ähnlich sehen. Dann muss man befürchten, dass bei jenen Menschen, die bereits Killer – Lymphozyten haben, die das Virus erkennen, dann deswegen diese gesunden Zellen angegriffen werden. Ich kann nicht beweisen, dass das passiert ist, aber ich weiß, dass viele dieser so Geimpften ernste Nebenwirkungen bekommen haben wie Schmerzen, Schwellungen, Fieber, Kopfschmerzen, oder Muskelschmerzen. Deshalb musste Astra Zeneca das Protokoll ändern, was nicht erlaubt ist.

Die nächsten Impfprobanden bekamen dann hohe Dosen Paracetamol, um diese Effekte zu lindern. Aber dann gab es die nächsten Probleme mit Entzündungen der Wirbelsäule. Keiner weiß warum, aber es könnte eine Autoimmun – Attacke der Lymphozyten auf die Nerven sein. Diese Versuche sind nicht geradlinig, es sind krumme Sachen. Ein andere Sache ist die: Sie haben Ihre Impfung bekommen, Sie produzieren Antikörper, aber Sie haben auch diese Killer – Lymphozyten aufgeweckt. Diese sind in großer Zahl und übermotiviert. Kommt dann das echte Virus und bezwingt die wenigen Antikörper, und man wird wirklich infiziert, hat man sehr viele Lymphozyten, die bei ihrer Arbeit übertreiben. Das nennt man eine von der Immunantwort abhängige Verbesserung, die in Autoaggression endet, eine Überdosis Immunantwort sozusagen. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt…” (sic!).

(4) Arno Deister, 63 Jahre, Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Medizin der Klinik Itzehoe in Schleswig-Holstein. Er ist zudem Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.

(5) Alfred Adler (1919): Die andere Seite. Eine massenpsychologische Studie über die Schuld des Volkes. Verlag von Leopold Heidrich, Wien, in: Alfred Adler Studienausgabe. Band 7: Gesellschaft und Kultur (1897-1937) hrsg. v. Almuth Bruder-Bezzel. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, S. 139-151.

(6) Ein Jahr vorher hatte Alfred Adler bereits die Musterungsärzte mit diesem Bild angeprangert, die “sich wie die Maschinengewehre hinter den ‘kriegslustigen’ Menschen aufstellten”, die “gemusterte Krüppel” in den Tod jagten und “immer neue Menschenleiber in die Mündung der Kanonen” spien (S. 123; vgl. Bruder-Bezzel 2019, S. 95f).

Literatur und weitere Hinweise

Bhakdi, Sucharit (2020): “… man weiß nicht, in welche Zellen die mRNA gelangt!” – Prof. Sucharit Bhakdi | VÖ: 18.07.2020. Auf https://youtu.be/LR6Ao-7UqlI (abgerufen am 16.12.2020).

Boltanski, Luc & Ève Chiapello (1999): Le nouvel Esprit du Capitalisme. Editions Gallimard, Paris [dt.: Der neue Geist des Kapitalismus. UVK, Konstanz 2003].

Bourdieu, Pierre (1996): Sur la télevision. Liber – Raison d´agir. 1996 [dt.: Über das Fernsehen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1998].

Bruder, Klaus-Jürgen (2009): Die Lüge: das Kennwort im Diskurs der Macht. In: Klaus-Jürgen Bruder & Friedrich Voßkühler: Lüge und Selbsttäuschung. Göttingen: Vandenhoeck. Reihe Philosophie und Psychologie im Dialog. Jüttemann, Gerd & Christoph Hubig (Hrsg.).

Bruder, Klaus-Jürgen (2012): Massenloyalität. Zur Aktualität der Sozialpsychologie Peter Brückners, in: Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft.

Bruder, Klaus-Jürgen (2018): Diskurs der Macht. Worauf bereitet der Anti-Semitismus-Diskurs uns vor? Eröffnungsreferat auf dem Kongress “Paralyse der Kritik: Eine Gesellschaft ohne Opposition” (PDF) der Neuen Gesellschaft für Psychologie, vom 8. bis 11. März 2018 in Berlin; In: Paralyse der Kritik – Gesellschaft ohne Opposition? (hg. mit Christoph Bialluch, Bernd Leuterer und Jürgen Günther). Giessen (Psychosozial-Verlag) 2019.

Bruder, Klaus-Jürgen (2020 a): Der Diskurs der Macht hat das Corona-Virus okkupiert. Auf https://www.ngfp.de/2020/03/der-diskurs-der-macht-hat-das-corona-virus-okkupiert-dazu-einige-widerstaendige-wortmeldungen-aus-dem-kreis-der-freunde-der-neuen-gesellschaft-fuer-psychologie (abgerufen am 16.12.2020).

Bruder, Klaus-Jürgen (2020 b): Das Fluten des Realen. Auf https://neue-debatte.com/2020/10/13/das-fluten-des-realen/ (abgerufen am 16.12.2020).

Bruder-Bezzel, Almuth (2019): Alfred Adlers Wiener Kreise in Politik, Literatur und Psychoanalyse. Göttingen: Vandenhoeck und Rupprecht.

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Milgram, Stanley (1974): The Perils of Obedience. In: Harper’s Magazine (1974).

Paech, Norman (2020): Eine beunruhigende Perspektive. Im Zuge der Coronaviruspandemie droht die Etablierung eines Notstandsregimes. In: Junge Welt (28.03.2020), S. 4. Auf https://www.jungewelt.de/artikel/375390.notstandsregime-eine-beunruhigende-perspektive.html (abgerufen am 16.12.2020).

Püschel, Klaus (2020): Der Streit ums richtige Maß. In: Hamburger Morgenpost (3.4.2020). Auf https://www.pressreader.com/germany/hamburger-morgenpost/20200403/281487868456736 (abgerufen am 16.12.2020).

Rügemer, Werner (2020): Corona-Leugner unter sich: Ohne Maske feiern mit Elon Musk. In: Nachdenkseiten (7.12.2020). Auf https://www.nachdenkseiten.de/?p=67747 (abgerufen am 16.12.2020).

Schiffmann, Bodo: “Keine Belege für Corona-Gefahr”. Im Exklusiv-Interview mit Flavio von Witzleben konstatiert Dr. Bodo Schiffmann das Fehlen jedweder Evidenz für den Corona-Notstand. In: Rubikon (5. April 2020). Auf https://www.rubikon.news/artikel/keine-belege-fur-corona-gefahr (abgerufen am 16.12.2020).

Schwab, Klaus & Thierry Malleret (2020): Covid-19: The Great Reset (Geneva: WEF, 2020).

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin (2020) mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020: TOP 2 Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie. Auf https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bund-laender-beschluss-1744224; siehe auch: https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/ (beide abgerufen am 16.12.2020).

Wieler, Lother (2020): Prof. Lothar Wieler bei Alfred Schier Phoenix persönlich (15.10.2020). Impfstoffe und Wirkung! (Covid-19, Corona). Auf https://youtu.be/_CpcIUov-1Q (abgerufen am 16.12.2020).

Wollbold, Johannes (2020): Fatale Manipulation. Die Mächtigen versuchen, uns die sinkende Zahl der Covid-19-Neuerkrankungen als Erfolg ihrer wirkungslosen Zwangsmaßnahmen zu verkaufen. Auf https://www.rubikon.news/artikel/fatale-manipulation (abgerufen am 16.12.2020).

Yeadon, Michael (2020): An Education in Viruses and Public Health, from Michael Yeadon, Former VP of Pfizer. Auf https://www.aier.org/article/an-education-in-viruses-and-public-health-from-michael-yeadon-former-vp-of-pfizer/ (abgerufen am 16.12.2020).


Foto: Erika Fletcher (Unsplash.com) und Branch of the National Union of Journalists (gemeinfrei).

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Artikel zum Hintergrund …

Wenn Freiheit per Gesetz genommen werden kann, ist sie eine Illusion. (Illustration: Neue Debatte)

Die Freiheit zum Gehorsam

Der Begriff “Freiheit” beschreibt die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Optionen entscheiden zu können. Wird der Begriff aus einer radikalen Perspektive hinterfragt, zeigt sich, dass definitorischer Anspruch und Realität weit auseinanderliegen.

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Psychologe und Psychoanalytiker bei | Webseite

Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder (Jahrgang 1941) ist Psychoanalytiker, Psychologe, Hochschullehrer und Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP). Er studierte unter anderem in Würzburg und Heidelberg Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaften und habilitierte 1982 mit der Arbeit „Psychologie ohne Bewusstsein: Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie“. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er an der Freien Universität Berlin tätig. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören 'Subjektivität und Postmoderne. Der Diskurs der Psychologie' (Suhrkamp 1993); 'Jugend. Psychologie einer Kultur' (Urban & Schwarzenberg 1984), 'Psychologie ohne Bewusstsein. Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie' (Suhrkamp 1982) und 'Lüge und Selbsttäuschung' (Vandenhoeck & Ruprecht 2009).

4 Gedanken zu “Der Diskurs der Macht in Zeiten von Corona”

  1. Es scheint mir offensichtlich, dass Personen, anonymen Menschen, mehr getraut und vertraut wird als Menschen, die man kennt. Vielleicht weil man auch ihre Fehler kennt? Weil man weiß, dass sie schon einmal anders entschieden haben als man selbst? Menschen machen Fehler – weil sie Menschen sind!
    Personen, Institutionen, scheinen unfehlbar, nicht mit menschlichen Fehlern behaftet. Sie sind anonym, nicht greifbar also: fehlerlos?
    Ich habe sonst keine Erklärung.

  2. “Schwab verspricht als Licht am Ende des Tunnels eine Gesellschaft, in der wir alle glücklich sein werden, auch wenn wir weder über Besitz verfügen werden noch über uns selbst

    Erachte ich als Dreh- und Angelpunkt zum Zustandekommen der “Corona-Phänomene”: der Mensch verfügt nicht mehr über sich selbst!
    Dies ist ihm unter traumatisierenden Verhältnissen schon als Kind und weiterhin in den (Ver)Bildungseinrichtungen “angediehen” worden: wer sich dem Vorgesetztem nicht unterwirft, wer die Meinung des Vorgesetzten nicht bereitwillig auch als “seine eigene Meinung” deklariert und nachplappert, der wird bestraft, fliegt raus, gelangt an den Pranger der “Gemeinschaft (Klasse)” in der er sich gerade befindet.
    Die ganze “Erziehung” basiert auf Kopfkonstrukten abseits der eigenen Erfahrung, während dieselbe unterdrückt wird (Kindern in Bunkern von der Welt wegsperren, um ihnen etwas über die Welt zu erzählen).
    Es wundert also nicht, daß solch erzogenen Menschen – besser: Sklaven – das Konstrukt VOR der eigenen Wahrnehmung vorziehen.

    Komme ich wieder zum Kern: das diabolische Prinzip – eben der Spaltung – besteht darin NICHT SELBST zu sein:
    ICH bin der ICH bin -> a = a, der Existenzsatz, die eigene Existenz DARF ÜBERHAUPT NICHT ERFAHREN werden, statt dessen:
    a = b, ich bin Schüler, ich bin Kind (der andere “Vater Staat”), ich bin immer etwas anderes ABER NIE ICH SELBST !

    Daher bin ich also IMMER ABHÄNGIGER, IMMER DEFINIERT durch das, was mich definieren will – und darin liegt die Macht:
    1. ich habe mich aus meiner eigenen Macht (ICH bin der ICH bin) herauskatapulieren lassen – bin dann ohne Macht (ohnmächtig)
    2 jetzt bleibt mir nichts anderes übrig um “mächtig” zu sein, mich als TEIL DER MACHT zu begreifen.

    Jeder der dann diese nach AUSSEN GESTELLTE MACHT, von der ich ja ein TEIL bin, angreift, greift meine Totalidentifikation (identische Relation a = b) und damit “mich selbst” an …

    Hieraus lassen sich all die vielfältigen Phänomene erklären, in denen sich der Mensch nicht als Mensch, sondern Maschine äußert, was ZWANGSWEISE dazu führen wird, daß der Mensch auch seinen Körper, seine Seele und sogar seinen Geist weiter maschinisieren läßt (Transhumanismus – Elon Musk läßt grüßen).

    Die Lösung aus der Misere heißt also: Mensch werde wieder souverän, sei Du SELBST !
    Und das beginnt schon damit, z.B. keine Maske zu tragen – die Maske ist das Symbol für NICHT-SELBST !!!

  3. sehr spannend und interessant … und doch ist für mich der ganz persönliche satz entscheidend:

    “Als Psychoanalytiker kommt man ohnehin nicht umhin, an anderes zu denken, als an die uns unter die Nase gehaltenen Begründungen, entweder Überreaktion, mit dem vorangegangenes Versagen bei der Vorsorge verdeckt werden soll oder Ausnützen der sich bietenden Gelegenheit, Probleme zu lösen, die unter zivilen Bedingungen auf Widerstand gestoßen wären, oder die Versuchung zum Staatsstreich und das Ausprobieren, wie weit die Bevölkerung das mit sich machen lässt. “Wir alle sind in einem riesigen psychologischen Experiment”, meinte ein Psychologe (4). ”

    tja, WIE findet kommunikation mit menschen statt, die diese erfahrungenen nicht haben?

    auch ich komme nicht umhin, die zusammenhänge zu sehen – vobei mir dialektisches denken leichter fältt, als psychoanalytisches … doch schon eine klare logische analyse kann den anfang der zweifel machen …

    ist jedoch kein reflektiertes und hinterfagendes selbstbewußtsein im repertoire der selbsterkenntnis vorhanden, so wird wohl angst und schwäche in eine art moral gewandelt, die sich letztendlich an mächten und mehrheiten orientiert und so die eigene leere kompensieren will (kann?)

    wenn die menschen keine psychologische bildung (in der schule) bekommen und dies eine “elitäre” disziplin in der gesellschaft bleibt, fällt es mir einfach schwer, viel weiter als “rette sich wer kann” zu hoffen …

    siehe auch:
    “Sabine Köhler trifft gerade viele alte Bekannte wieder: den Alkoholiker etwa, der 15 Jahre lang trocken war und nun einen Rückfall erlitten hat, oder die Frau mit den Zwangsstörungen, die ihren Wasch- und Putzzwang lange im Griff hatte und nun sogar ihre Lebensmittel desinfiziert. Viele Patienten, die vor Jahren ihre Therapie abgeschlossen hatten, melden sich dieser Tage wieder bei der Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Jena.
    Die Folgen der Pandemie sind jetzt zu spüren – mit Verzögerung. Nahm die Zahl der Terminanfragen bei Psychiatern und Psychotherapeuten im Frühjahr bloß um 24 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau zu, sind es seit Oktober 45 Prozent. ”

    Depressionen mit der zweiten Welle – F.A.Z.

  4. die einfach gestrickten haben doch oftmals ein feines gespühr, wer die macht/das sagen hat und verhalten sich oppurtun/schließen sich dem vermeintlichen sieger an, aber sobald dieser schwächelt und ein anderer sieger zur verfügung steht, verleugnen sie einfach ihr bisheriges verhalten, und unterwerfen sich dem neuen machthaber, genau so läuft das unter den tieren/menschenaffen die in gruppen leben–lediglich die alphatiere tun sich schwer damit, sich einer anderen macht unterzuordnen und versuchen eher untertanen für sich zu gewinnen–die ehemaligen DDR-bürger haben auch vierzig jahre gebraucht um sich von den machthabern zu befreien–ich vermute mal, dass die amerikaner die nächsten sein werden, die versuchen sich zu befreien

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