Salongespräch: Die letzten Pralinen…

In Hamburg sagt man “Tschüss” – diese Plattitüde der Theaterschauspielerin Heidi Kabel, muss einfach sein. Mit dem 23. Salongespräch verabschieden sich Dirk C. Fleck und Jens Lehrich vom “besten Publikum der Welt”. Es ist ein Abschied mit Tee statt Champagner, aber auch mit der ein oder anderen Träne im Knopfloch. Die letzten Pralinen werden gereicht, nach zwei Jahren ist Schluss. Warum?

“Ich sag euch auch nicht wo …”

Dirk C. Fleck wird Deutschland verlassen und im Ausland ein neues Leben beginnen. Was er vor hat, verrät er im Salongespräch. Und wo er künftig leben wird … in einem kleinen Dorf, wo es keinen Arzt gibt, keine Apotheke, keinen Supermarkt, keine Verwaltung, keine Polizei. Es fehlt all das, was angeblich nötig ist, um ein sicheres und glückliches Leben zu führen. Aber das wirklich wichtige, nämlich Leute, mit denen man klar kommt, die sind da, an diesem unscheinbaren Flecken irgendwo im österreichischen Burgenland. Dirk C. Fleck: “Ich sag euch auch nicht wo, weil das hat keinen Sinn. Dann kommt ihr ja …”


Die Hambürger sagen “Tschüß” – Die letzte Folge der Salongespräche mit Dirk C. Fleck & Jens Lehrich (Quelle: ahundredmonkeys/YouTube)

Anmerkungen zum Format

Das Unvollkommene ist auch das Besondere an dem Format: noch bis kurz vor dem Dreh wissen beide Protagonisten nicht, worauf das Gespräch hinauslaufen wird. Es geht ausschließlich darum, sich gegenseitig berührende und wahrhaftige Geschichten zu erzählen, weitab von geplanten politischen Konzepten oder Ideologien. Mensch sein und Mensch sein dürfen: So gedeiht die Salon-Freundschaft vor laufenden Kameras.

Wie immer freuen sich die beiden Moderatoren über konstruktive Kommentare der Community, gerne auch mit eigenen ergänzenden Geschichten aus Eurem Leben.


Foto und Video: Nick Fewings (Unsplash.com) und ahundredmonkeys

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