Biotechnik: Finanzkapital in Transformation

Dass das Finanzkapital das entwickelte kapitalistisch verfasste Wirtschaftssystem bestimmt und wirtschaftliche Monopolisierungs- und politisch-militärische Expansionsprozesse fördert, weiß man schon länger als hundert Jahre – etwa seit John A. Hobsons Der Imperialismus (1902), Rudolf Hilferdings Das Finanzkapital (1910) und Wladimir I. Lenins Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus (1917).

Ebenfalls bekannt ist, dass die Dominanz des Finanzkapitals auf die Realwirtschaft zunächst über Banken erfolgte. Diese Entwicklung des Kapitalismus setzte sich nach dem Ersten Weltkrieg global durch.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges folgte der Versuch, sie politisch einzugrenzen und für die Umstellung auf Zivilökonomie zu nutzen, zumal die USA als größter Kreditgeber im Weltkriegsgeschäft die von den alliierten Partnern getätigten Anleihen wieder – in welcher Form auch – zurückgezahlt sehen wollte. Dies bildete den Hintergrund des vom 1. bis 22. Juli 1944 in Bretton Woods (US-Bundesstaat New Hamphire) stattfindenden Treffens von 44 Vertretern jener Staaten, die bei Kriegsende zu den Siegermächten gehören würden, um „Weltbank“ und „Internationalen Währungsfonds“ zu gründen.

Zentrales Element in dieser Nachkriegsfinanzordnung sollte nach Harry D. White, dem Verhandlungsführer des US-Finanzministers Henry Morgenthau, die Fixierung fester Wechselkurse, das heißt die Festlegung der Wechselkurse zum US-Dollar sein. Dabei wurde einem Dollar eine Unze Gold (31,104 Gramm) zugeordnet, sodass eine Unze Gold 35 Dollar kosten sollte. Die anderen Währungen wurden zum Dollar ins Verhältnis gesetzt (BRD: 4,20 DM/1 Dollar).

Damit wurde die US-Währung zur weltweiten Leitwährung und widerspiegelte die dominante wirtschaftliche, militärische und politische Rolle der USA; ihr gegenüber standen die anderen kapitalistischen – damals noch – imperialen Großmächte, vor allem Großbritannien und Frankreich, in Schuldabhängigkeit (vgl. ausführlicher: Wilma Ruth Albrecht, Nachkriegsgeschichte/n. Sozialwissenschaftliche Beiträge zur Zeitgeschichte. Aachen 2007, S. 59-98).

Am 15. August 1971 hob der damalige US-Präsident Richard Nixon die nominelle Goldbindung des Dollars auf, weil sie nicht mehr umfassend erfüllt werden konnte. Angesichts des Vietnamkrieges hatte die US-Regierung zunehmend Dollar drucken lassen, sodass das Vertrauen in die US-Währung und die US-Währungspolitik erheblich gesunken war.


Richard M. Nixon (1913 bis 1994) war von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Infolge der Watergate-Affäre trat er von seinem Amt als US-Präsident zurück. (Foto: Oliver F. Atkins; Gemeinfrei)
Richard M. Nixon (1913 bis 1994) war von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Infolge der Watergate-Affäre trat er von seinem Amt als US-Präsident zurück. (Foto: Oliver F. Atkins; gemeinfrei)

1973 wurde offiziell das ganze Bretton-Woods-System außer Kraft gesetzt und freie Wechselkurse, die sich über den Markt bilden sollten, eingeführt. Damit fehlte der Währung eine materielle Basis zur Wertberechnung; sie konnte zum Spekulationsobjekt werden, insbesondere wenn staatliche Regulierungen der Finanzmärkte mehr und mehr aufgehoben wurden, was in den nachfolgenden Jahrzehnten auch geschah …

Ende der 1950er und Anfang der 1960er-Jahre setzte eine Politik der Staatsverschuldung ein, die in den 1970er-Jahren als keynsianische staatliche Nachfragepolitik zur Konjunkturbelebung gerechtfertigt wurde (1). Die Staatsverschuldungspolitik nahm zunehmend auch in den 1980er-Jahren zu, obwohl der Neoliberalismus in Großbritannien als Thatcherism (1979 bis 1990) und in den USA als Reaganomics (1981 bis 1993) keynsianistische Interventionspolitik ablöste und marktradikale Kräfte in der Politik förderte. Die Staatsverschuldung blähte den Finanzsektor zusätzlich auf: einmal durch die Politik des Fiat-Geld-Druckens der Notenbanken und zum anderen durch den auf den Staatsschulden liegenden Zinsdruck.

Ein weiteres Element, das zur Erhöhung der Geldmenge führte, stellte die seit den 1980er-Jahren einsetzende Globalisierung dar, die mit einer Liberalisierung und Finanzmarktderegulierung der Weltmärkte und der Nationalökonomien einherging; sie beförderte Spekulation einerseits und Lohndumping andererseits.

Weiterhin wurde nun auch der Einfluss von Banken und Versicherungen durch den von Investitionsagenten (Fonds, Vermögensgesellschaften), die gegenwärtig die Aktienmärkte beherrschen, ergänzt. Es bildeten sich Finanzmarkt-Kapitalismus (Paul Windolf in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 45/2005) und Finanzoligarchie (Wilma Ruth Albrecht in: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau Heft 81/2020) heraus. Damit ging einher, dass die Produktion nicht mehr (nur oder allein) auf den zeitlich festgelegten Zinssatz des vorgeschossenen (fiktiven) Kapitals der Banken ausgerichtet wurde, sondern auf das Anlageverhalten zur Profitmaximierung und Renditensicherung der Investmentbanken und -fonds.

Da Investitionen dieser Institutionen in die Realwirtschaft kurzfristiger erfolgen können, wird das Wirtschaftssystem schnelleren Entscheidungen ausgesetzt, damit auch verletzbarer.

Hilfreich erwies und erweist sich dabei, dass unter den Akteuren des Finanzmarktkapitals, zwischen seinen Märkten (Aktiengesellschaften, Banken, Versicherungen, Investmentfonds, Ratingagenturen sowie Vermögensverwaltungen) und dem Staat sowohl enge Verflechtung als auch Konkurrenz herrscht. Dies ergibt sich aus dem ökonomischen Zwang zur unternehmensbezogenen Profitrealisierung.

Er nötigt auch zu immer stärker werdenden machtpolitischen Einfluss von Industrie- und Finanzkonzernen mittels Lobbyismus auf Staat und Gesellschaft (wie auch schon seit Jahrzehnt bekannt in seiner institutionalisierten Form etwa über Council on Foreign Relations [1921], Atlantikbrücke [1952], Bilderberg-Konferenz [1954], World Economic Forum [1971], Trilaterale Kommission [1973], Group of Thirty [1978]).

Der Staat wird vom gesamtgesellschaftlichen Interessenvermittler und Agenten fürs Kapital zum ökonomischen und soziopolitischen integralen Bestandteil des Kapitals selbst: zum Staatsmonopolistischen Kapitalismus (STAMOKAP).

Die Ausweitung des Finanzmarktsektors über Jahrzehnte und die Ausbildung zunehmend parasitärer Geschäftsfelder und Sektoren führten zu erhöhter Krisenanfälligkeit seit Ende der Achtzigerjahre des 20. Jahrhunderts: Zypernkrise 1998, Dotcom-Blase 2000, US-Hypotheken- und Weltfinanzkrise 2008, Griechenlandkrise 2009, Eurokrise 2011, im Herbst 2019 Einbruch des Marktes von Repo- und Rückkaufvereinbarung und im März 2020 weltweiter Finanzeinbruch.

Diese Krisen im Finanzsystem beinhalten das Potenzial eines Zusammenbruchs des gesamten Weltfinanz- und damit Weltwirtschaftssystems (so Autoren wie Markus Krall, 2018; Werner Rügemer, 2018; Jens Berger, 2019; Max Otte, 2019; Marc Friedrichs, 2019; Ernst Wolff, 2020; Stephan Kaufmann & Antonella Muzzupappa, 2020).

Auch gefährden sie die Macht der Herrschenden, wenn offensichtlich wird, dass die Rettung des Finanzsystems zur tiefgreifenden Ausplünderung und Verarmung breiter Volksmassen führen muss; die Regierungen der großen Wirtschaftsräume hatten Schulden aufgenommen, um einen Großteil der privaten „faulen“ Finanzanleihen zu garantieren und das Finanzsystem zu stützen:

„So verdoppelten sich die weltweiten Staatsschulden zwischen 2007 und 2019 auf 70 Billionen US-Dollar. Staatliche und private Schulden addiert, erreichten 2019 den Rekord von 255 Billionen US-Dollar. Das entsprach über 320 % der Weltwirtschaftsleistung. Und bedeutet: Die globale Wirtschaftsleistung war noch stärker durch Kredit vorfinanziert und dadurch aufrecht erhalten worden.“ – Kaufmann/Muzzupappa: Crash Kurs Krise (2020)

Unter dem Deckmantel der Corona-Krise konnte nicht nur der Zusammenbruch des Finanzsystems, sondern auch seine Rettung mit Milliarden Steuergeldern versteckt werden. So legte die Europäische Union (EU) laut Eurostat/Statista im Frühjahr 2020 ein Corona-Hilfsprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro auf: 500 Milliarden an Zuschüssen und 250 Milliarden an Darlehn bzw. 360 Milliarden Euro für zinsgünstige Darlehn und 390 Milliarden Euro für Zuschüsse (siehe: Süddeutsche Zeitung vom 12.4.2021), um Klimaschutz und Digitalisierung zu fördern. Hinzu kommen allein für die Bundesrepublik Deutschland 2020 haushaltswirksame Maßnahmen von 353,3 Milliarden Euro und Garantien von 819,7 Milliarden – und eine Aussetzung der Schuldenbremse mit Schuldenüberschreitung im Bundeshaushalt von 164,2 Milliarden (Daten nach Bundesministerium für Finanzen).

Digital-finanzieller Komplex und Biotechnologiemarkt

Mit der Rettung des Finanzsystems soll zugleich auch der digital-finanzielle Komplex gestärkt werden. Deshalb beinhalten die sogenannten Coronahilfen immer auch die Förderung der Digitalisierung in jedweder Form. Dieser digital-finanzielle Komplex besteht vor allem aus

  • (a) den Digitalgiganten Amazon, Google, Microsoft, Netflix, Apple,
  • (b) den Wall-Street-Banken ergänzt um UBS Schweiz, Deutsche Bank und HSBC Bank sowie
  • (c) den größten Vermögensverwaltungen BlackRock, Vaneguard, State Street.

Diese gelten schon jetzt durch die Politik der „Lockdowns“ als die Profiteure der Corona-Krise.

Einher mit der Krise ging und geht die Erschließung von Geschäfts- und Profitfeldern im Bereich neuer Technologien wie im Energiesektor, bei der weiteren Digitalisierung, innerhalb von Computer-, Multimedia- und Telekommunikation sowie von mathematisierter Wissenserschließung und -vermarktung für Waren und Dienstleistungen. Hierzu gehört auch das Geschäftsfeld der Biotechnologie mit eigener Medizin- und (vorsorgender) Gesundheitstechnik.

Als Biotechnologie gilt die Form marktbezogener Wissenschaft, die sich mit der Nutzung von Enzymen, Zellen und Kleinorganismen und deren technologischen Anwendungen beschäftigt. Ziel sind Diagnosemethoden und Heilverfahren auf der Basis chemischer Verbindungen.

Moderne biotechnische Verfahren kommen im 20. Jahrhundert im Kontext der Chemieindustrie auf und umfassen mikrobielle und enzymische Umwandlung organischer Stoffe. Mit der Klärung von Struktur und Wirkungsweise der Desoxyribonukleinsäure (DNA) und den damit einhergehenden Möglichkeiten der Beeinflussung bis Veränderungen des Erbgutes startete 1990 das Humangenomprojekt mit dem Ergebnis der Entschlüsselung und Sequenzierung des menschlichen Genoms. Darauf baut Gentechnik, Gentherapie und Stammzellenforschung auf, mit deren Hilfe rekombiniert hergestellte Proteine der Pharmazie zugänglich gemacht wurden.

Das Marktvolumen dieser biotechnischen Unternehmen (Pflanzen-, Tier- und Menschenbereich) erreichte 1999 ein Nettovolumen von 10 Milliarden US-Dollar.

Eine spezielle Untergruppe in der Biotechnologie stellt die „Rote Biotechnologie“ mit ihren gentechnischen Anwendungsbereichen für den Menschen dar. Dabei spielt auch die höchst umstrittene „Gain-of-function“-Forschung mit Corona-Viren zum Beispiel von Peter Daszak mit seinem Institut und Forschungsverband „EcoHealth Alliance“ und dessen Zusammenarbeit mit dem Virologischen Institut in Wuhan (Wuhan Institute of Virology) und deren Fledermausforscherin Shi Zhengli eine Rolle (siehe: Epoche Times 1.7.2021, Matthias Koch in Ruhr-Nachrichten 25.9.2021). In der sogenannten Coronakrise nun erlangte die „Rote Biotechnologie“ mit der Entwicklung von mRNA (messenger ribonucleic acid)-Impfstoffen als einsträngige Säure mit genetischen Informationen besondere Bedeutung.

Bereits Jahre zuvor hatte auch das US-Militär die Bedeutung dieser Technologie erkannt, weshalb die US Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) seit 2012 die Entwicklung RNA-codierter Impfstoffe zum Beispiel von Novartis, Pfizer, AstraZeneca, Sanofi Pasteur finanziell förderte. Auch CureVac erhielt 33,1 Millionen Dollar von DARPA für eine Kooperation mit Sanofi Pasteur, wie die linke Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel herausfand (siehe: BT-Drucksache 18/10443 vom 25.11.2016 und „Ingmar Hörr: Mitbegründer von CureVac – ein Leben für die mRNA-Technologie“ auf: corono.blog.net.vom 17.6.2021).

Impfmarkt und Biotechmarkt

Im Zusammenhang mit der weltweiten Coronahysterie 2020/2021 wurde für die Arzneimittelindustrie und speziell für Impfstoffhersteller ein außergewöhnlich großer Markt aufgeschlossen, der schon zuvor einen monopolisierten Weltmarkt darstellte. Dazu Karsten Montag (in: Multipolar Magazin; „Zur Wirksamkeit von Influenza- und Corona-Schutzimpfungen“, 12.6.2021):

„Das weltweite Marktvolumen für Impfungen betrug 2019 circa 33 Milliarden Dollar und wird zu 90 Prozent von den vier Pharmaunternehmen GSK, Pfizer, Merck und Sanofi kontrolliert. Der globale Markt der Grippeschutzimpfungen betrug 2019 4,5 Milliarden Dollar. Bis 2027 wird ein Wachstum auf 7,6 Milliarden Dollar erwartet.“

Dieser Markt ließe sich unermesslich steigern, sollte die Propaganda, derzufolge die gesamte Menschheit (Bill Gates) und in Deutschland die gesamte Bevölkerung (Angela Merkel) geimpft werden müsse, praktisch umgesetzt werden. Deshalb schätzt das Finanz- und Analyseunternehmen „Morningstar“ den für 2021 zu erwartenden Umsatz auf 67 Milliarden US-Dollar für Covid-19-Impfstoffe (zum Vergleich: 2019 umfasste der Umsatz der Rüstungsindustrie 166 Milliarden US-Dollar).

Zwei dieser Biotech-Unternehmen sollen eingehender betrachtet werden: BioNTech und CureVac.

Biopharmaceutical New Technologies

BioNTech (Biopharmaceutical New Technologies) mit dem Ziel der Entwicklung von Medikamenten auf mRNA-Basis für die Krebstherapie, wurde 2008 mit staatlicher Unterstützung gegründet. Vorausgegangen war die erfolgreiche Teilnahme der am Unternehmen beteiligten Forscher an der vom ganzdeutschen Bundesministerium für Forschung und Technologie initiierten Gründungsoffensive Biotechnologie 2005, um diesen Sektor nach dem Zusammenbruch des „Neuen Marktes“ Anfang der Nullerjahre wieder zu beleben.

Unter den 58 zu fördernden Projekten befand sich auch eines zur Krebsbekämpfung der Medizinischen Klinik der Universität Mainz. Im Zusammenhang mit diesem Projekt kam es zur Unternehmensgründung. An ihr beteiligt waren die Onkologen Christoph Huber (Jahrgang 1944), Uğur Şahin (*1965), die Ärztin Özlem Türeci (*1967) sowie als Kapitalgeber die Zwillingsbrüder Andreas und Thomas Strüngmann (*1950); diese stiegen mit rund 180 Millionen US-Dollar ins Unternehmen ein.

Die Strüngmann-Zwillingsbrüder kamen aus einer Familie, die die Generika-Firma Durachemie besaß. 1986 wurde das Unternehmen Hexal (Holzkirchen/Bayern) gegründet. Nach dem Verkauf dieser Firma 2005 an die Schweizer Novartis-Gruppe für 7,5 Milliarden US-Dollar stiegen die Brüder in die exklusive Gruppe der Welt-Milliardäre auf. Bereits 2003 gründeten sie das Ernst-Strüngmann-Forum, einen wissenschaftlichen Think Tank, der verankert ist in der Stiftung „Frankfurt Institute for Advanced Studies“, einem Public Private Partnership Projekt mit der Goethe-Universität und der Max-Planck-Gesellschaft.

Bei BioNTech begann nach der Gründungsphase (2008 bis 2013) die Zeit der Kommerzialisierung mit erweiterter Forschung, Patentanmeldungen und Publizierung (2014 bis 2018), an die sich 2019 der Börsengang (Konsortialführer J.P.Morgan, Merrill Lynch, UBS und SVB) an der Nasdaq als BNTX anschloss – Bruttoerlös etwa 150 Millionen US-Dollar. Die Bewertung von BioNTech lag bei circa 3,1 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Jahr kam es zu einer Kooperation mit der Bill & Melinda Gates Foundation.

Mit der Corona-Krise ging im März 2020 die Zusammenarbeit mit Pfizer und Fosun Pharma (Shanghai) einher. Sie führte zur Entwicklung des Covid-19-Impfstoffs Tozinameran. Im September erhielt BioNTech-Pfizer von der Bundesrepublik Deutschland Fördermittel in Höhe von 325 Millionen Euro und einen Kredit der Europäischen Zentralbank (also von 19 Staaten der Europäischen Union, der sogenannten Eurozone) von 100 Millionen Euro. Im Dezember 2020 erfolgte die vorläufige Zulassung des Impfstoffes, der zunächst überteuert für 54,08 Euro je Impfdosis den Regierungen angeboten wurde.

Noch bevor überhaupt die Notfallzulassung erteilt worden war und sich die Erprobung des Impfstoffes erst in der dritten Phase befand, hatte die EU im Spätherbst 2020 schon 200 Millionen Dosen (mit Option auf weitere 100 Millionen Dosen) bestellt. Bei BioNTech wurde mit der Produktion von 1,3 Milliarden Impfdosen gerechnet (siehe Interview mit Uğur Şahin in Business Insider vom 23.3.2021). Und mit der folgenden Impfstoffzulassung, der weltweit ersten auf mRNA-Basis, entwickelte sich das Unternehmen zu einer wahren Profitmaschine (siehe: Daniel Schleidt in FAZ,net vom 9.8.2021: „BioNTech macht 2,8 Milliarden Euro Gewinn in einem Quartal“).

Verzeichnete BioNTech noch im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust von 141 Millionen Euro, so lag der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2021 bei 3,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen erwartet eine weitere Steigerung seiner Impfstoffdosen auf 2,2 Milliarden Ende 2021 und hofft für 2022 auf eine Kapazitätsausweitung auf 4 Milliarden Impfstoffdosen, die jetzt schon an 100 Länder und Regionen geliefert werden. Dementsprechend explodierte der Börsenwert der Unternehmensaktie: Kostete eine Aktie beim Börsengang 2019 noch 15 Dollar (circa 13 Euro), so stieg der Preis im August 2021 auf 430 Dollar (etwa 377 Euro).

Dadurch – und zu einem Teil auch durch den 2016 erfolgten Verkauf der 2001 von Şahin und Özlem Türeci gegründeten Firma Ganymed Pharmaceuticals an das japanische Pharmaunternehmen Astellos – wurde Uğur Şahin, der 17,2 Prozent der BioNTech-Aktien hält, in kürzester Zeit zu einem der reichsten Männer Deutschlands. Das US-Magazin Forbes listete ihn im Frühjahr 2021 bereits mit einem Privatvermögen von vier Milliarden Dollar.

BioNTech plant bis 2023 in Singapur eine Produktionsanlage für mRNA-Impfstoffe und Therapeutika mit einer Kapazität von 100 Millionen Impfdosen pro Jahr und einem Umsatz von fünf Milliarden US-Dollar. Auch andere Covid-Impfstoffentwickler erhöhen ihre Produktionskapazitäten – sei es durch neue eigene Produktionsstätten oder durch die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Herstellern von Impfstoffen und Arzneimitteln. Anfang 2021 hat die EU 2,3 Milliarden Impfdosen bestellt, darunter 600 Millionen bei BioNTech-Pfizer, 405 Mio. bei CureVac, 400 Mio. bei AstraZeneca und 400 Mio. bei Johnson & Johnson laut Stern vom 1.2.2021; es gilt, etwa 80 Prozent der EU-Bevölkerung durchzuimpfen.

CureVac

Das biopharmazeutische Unternehmen CureVac wurde 2000 aus einem akademischen Forschungsprojekt (Biologie, Chemie, Immunologie) der Universität Tübingen heraus von Günther Jung (Jahrgang 1937), Hans-Georg Rammensee (1953), Ingmar Hoerr (1968), Steve Pascolo (*1970), Florian von der Mülbe gegründet und von der Landesregierung Baden-Württemberg durch Bereitstellung von universitären Laborräumen und -materialien gefördert. 2003 wurde in Tübingen eine internationale Konferenz zu mRNA-Heilmethoden durchgeführt und das Biologiezentrum Tübingen mit 18 Mitarbeitern eingerichtet.

2006 bis 2014 finanzierte Dietmar Hopp (*1940, Mitgründer der IT-Firma Systemanalyse und Programmentwicklung [SAP]) mit seiner „dievini Hopp BioTech holdingCureVac zunächst mit 80 Millionen Euro; 2012 hielt Hopp 90 Prozent des 145 Mio. Euro umfassenden Kapitals. Im Februar 2015 engagierten sich auch die Bill und Melinda Gates Stiftung mit 46 Mio. Euro und Boehringer Ingelheim mit 35 Mio. Euro an dem Unternehmen. 2016 kamen als weitere Investoren die L-Bank (Baden-Württemberg) und die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte mit 26,5 Mio. Euro hinzu, 2017 der US-Pharmakonzern Eli Lilly and Company mit 45 Mio. und 2020 die EIB (Europäische Investitionsbank) im Rahmen eines Finanzierungsvertrags mit 75 Mio. Euro. Allerdings scheiterte 2017 das Vorhaben der Entwicklung eines mRNA-Krebs-Impfstoffs.

Im Mai 2018 wurde der US-Manager Daniel L. Menichella Vorsitzender des Aufsichtsrates von CureVac. Er wurde im März 2020 von Ingmar Hoerr abgelöst. Über die Medien wurde bekannt, dass sich Menichella am 2. März 2020 mit Donald Trump und anderen US-Regierungsmitgliedern im Weißen Haus getroffen hatte. Dass Mehrheitseigner Hopp die Vermarktung eines möglichen Impfstoffes nicht mit den Amerikanern teilen wollte, scheint eindeutig (siehe Beitrag von Anja Ettel in Die Welt vom 17.3.2020: „Was bei CureVac nach Trumps Avancen passierte, wirft Fragen auf“).

Im Februar 2019 traf Cepi (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations), eine Impfallianz aus Regierungen, WHO, EU-Kommission, Forschungseinrichtungen der Impfindustrie und privaten Geldgebern, unter anderem die Bill & Melinda Gates Foundation, eine Vereinbarung in Höhe von 34 Mio. US-Dollar mit CureVac über die Entwicklung von Impfstoffen. Mit der Corona-Krise sprudelte geradezu das Geld.

So beteiligte sich im Juni 2020 die Bundesrepublik über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit 300 Mio. Euro (siehe: Gemeinsame Pressemitteilung von Bundesregierung und dievini Hopp BioTech holding vom 15. 6. 2020) und erlangte einen Anteil von 23 Prozent am Unternehmen; im Juli 2020 unterzeichneten CureVac und der britische Pharma-Konzern GlaxoSmithKline einen Kooperationsvertrag über die Entwicklung von Impfstoffen auf mRNA-Basis über 150 Mio. Euro, im September 2020 erhielt das Unternehmen öffentliche Fördermittel in Höhe von 252 Mio. Euro für die Entwicklung von Impfstoffen gegen Corona. Hauptaktionäre von CureVac sind (Stand: 17.11.2021) die dievini Hopp BioTech holding GmbH & Co. KG mit 42,1 %, die KfW (16 %), GlaxoSmithKline plc (8,02 %) und Dietmar Hopp (4,16 %).

Diese beide Firmengeschichten verdeutlichen: Es entwickelten sich Start-ups erst als Großinvestoren einen profitablen Markt zu erkennen glaubten (also etwa 2018/2019), der Staat sich mit Steuermitteln auch finanziell beteiligte und das Produkt, hier Impfstoff, institutionell/politisch-rechtlich abgesichert werden konnte.

In einem Interview mit der Neue Zürcher Zeitung (23.2.2021) berichtete CureVac-Mitgründer Ingmar Hoerr unter anderem, dass er und Florian von der Mülbe ursprünglich einen Masernimpfstoff entwickeln wollten, jedoch für diesen „Cent-Markt“ keine Investoren fanden. Im Gespräch mit dem SWR (11.12.2020) sagte Hoerr:

„Wir waren damals unterwegs, Geld einzusammeln. Und wenn wir mit Impfstoffen für Infektionskrankheiten gekommen wären, hätte uns niemand Geld gegeben. Wir waren durch den Markt gezwungen.“

Deshalb orientierten sie sich auf einen Massenimpfstoff zur Tumortherapie. 2003 sei es zu einem Treffen mit Friedrich von Bohlen und Halbach aus der Krupp-Familie und selbst ein Biotech-Gründer, gekommen. Zu diesem Treffen habe er den Schweizer Investmentbanker Chris Tanner mitgebracht. Nach der Präsentation ihres Biotech-Start-up habe von Bohlen gemeint:

„Herr Hoerr, wenn das wirklich klappt, werden Sie einen Millionenmarkt haben. Ihre Firma wird eine Revolution auslösen.“

Von Bohlen investierte 2004 in CureVac und gewann auch Dietmar Hopp (SAP), der dabei war, selbst eine Biotech-Holding aufzubauen, als weiteren Financier. Beide erkannten, dass mit mRNA-Methoden, die anregen könnten, jedes Protein im Körper zu produzieren, langfristig gesehen die „molekulare und digitale Transformation der Medizin“ (siehe: Business Insider vom 28.10.2020) eingeleitet und ein weltweiter neuer Markt erschlossen werden würde.

Hopp wiederum stellte die Verbindung zu Bill Gates her, den die Junggründer in Paris trafen und der sich 2015 an der Firma beteiligte, als ihm zugesichert wurde, dass der CureVac-Impfstoff eine Temperaturstabilität von um 4° Celsius erreichen würde (siehe: Wirtschaftswoche vom 5.3.2021, vgl. auch Nachtcafé vom 4.6.2021). Auch zum Tesla-Chef Elon Musk bestehen Verbindungen, diese im Zusammenhang mit dem Vorhaben, mRNA-Drucker für die individualisierte Krebstherapie herzustellen, die von der Tesla Automation GmbH (bis 2017 Grohmann Engineering) in Prüm in der Eifel produziert werden sollen.

Angesichts dieser Marktaussichten intervenierten die deutschen Biotech-Unternehmen BioNTech und CureVac auch erfolgreich bei der Bundesregierung Merkel und der EU, um die Forderung der Biden-Administration, die Impfstoffpatente offen allen Staaten zur Verfügung zu stellen, zurückzuweisen. Von Bohlen erklärte gegenüber The Irish Times (19.5.2021):

„For the first time in biotech history, two of the three [successful] firms are not from the US. I smiled a little bit [when I heard it]. If the firms were all American I don’t think we’d have had this proposal.“

„Zum ersten Mal in der Biotech-Geschichte kommen zwei oder drei (erfolgreiche) Firmen nicht aus den USA. […] Wenn diese Firmen alle aus Amerika wären, glaube ich nicht, dass sie diesen Vorschlag gemacht hätten.“

Schließlich wird die im Zusammenhang mit Corona geführte aggressive Impfstoffkampagne auch als Türöffner für weitere Geschäftsfelder betrachtet. So teilte von Bohlen im angeführten Interview mit, ein anderes seiner Unternehmen, Molecular Health, wolle ein wichtiger Akteur im milliardenschweren Bereich der Molekularmedizin werden, dank seiner Datenbank, die biologische Prozesse im Körper auf molekularer Ebene analysiert und aufzeichnet, um so Krankheiten gezielt mit Medikamenten behandeln zu können.

Biotechentwicklung

Am Beispiel der Biotech-Technologie lässt sich exemplarisch der sogenannte „wissenschaftlich-technische Transformationsprozess“ im STAMOKAP (Staatsmonopolistischen Kapitalismus) nachzeichnen. Hier geht es nicht allein um die Durchdringung des Staates durch Monopole und die damit einhergehende Unterordnung von Politik und Gesellschaft unter Monopolinteressen, sondern der Staat agiert eigenständig, um über Förderung von Innovationen den Gesamtprozess der Kapitalakkumulation in Gang zu halten. Dabei bildet sich folgendes Muster heraus:

Staatliche Förderung von zumeist von Hochschulforschern gegründeten Start-up-Unternehmen → Beteiligung privater Geldgeber → Einstieg verschiedener internationaler Investoren → Börsengang → Erschließung neuer Märkte sowohl mithilfe von massiven staatlichen Finanzförderungen als auch in politischer Hinsicht → nationale Erprobungsphase → internationaler Konkurrenzkampf der Unternehmen und Staaten um neue Märkte.

Und die makabre Ironie des Gesamtvorgangs: Infolge der Staatsinitiative am Beginn dieses Prozesses glauben schlichte Gemüter, es handle sich um sozialistische Maßnahmen.

Über alle Deskription oder Prozessbeschreibung hinaus lassen sich drei Grundzüge als Muster analytisch erkennen:

  • Einmal handelt es sich um reale sozioökonomische und organisationssoziologische Entwicklungen im letzten Jahrzehnt der globalen Bipolarität, den 1980er-Jahren, die den erheblich angestiegenen wirtschaftlichen und politischen Machtballungen (so Immanuel Wallerstein et. al., Dynamics of Global Crisis. London 1982; James S. Coleman, The Asymmetrical Society. New York 1982) entsprechen;
  • zum anderen bildete sich in den 1980er-Jahren im finanzkapitalistisch entwickelten Westen ein mehrstufiges Verfahren zum Investitionsprozess heraus (mit in Deutschland besonders wirksamen staatsinterventionistischen Formen), das anfänglich in kleinen Einheiten – oft Projekten und zunehmend als Start-up – begann und schließlich nach Übernahmen durch finanzstarke Gruppierungen zu global tätigen Unternehmen mit finanzoligarchischer Dominanz führte;
  • dazu gelten für Pfizer/BioNTech zehn Jahre lang geheimvertraglich festgelegte Bestimmungen zur Sicherung ihrer Extraprofite: Käufer in Deutschland (zum Beispiel Landesregierungen) befreien den Weltkonzern angesichts unbekannter langfristiger wie aktuell unerwünschter Wirkungen des Wirkstoffs mRNA von allen Regressionsansprüchen – dies meint die komplette Risikoabwälzung von der Verkäufer- auf die Käuferseite (siehe: Tagesanzeiger vom 2.8.2021).

Impfinteressenten und Systeminteressen

In diesem Beitrag wurde aufgezeigt, dass es sich bei der Erschließung des Geschäftsfeldes Biotechnologie zusammen mit Medizin- und Gesundheitsvorsorgetechnik um ein langfristiges Projekt handelt, das viel Kapital – sei es aus öffentlichen Steuermitteln, sei es von Anlage suchenden Privatinvestoren aufsaugt.

Vor allem Privatinvestoren erwarten Gewinn auf ihr vorgeschossenes Kapital. Doch selbst wenn das Finanzkapital wild spekuliert – Profite lassen sich letztendlich nur in der Realwirtschaft erzielen. Und da das ursprüngliche Ziel von BioNTech und CureVac, ein Krebsmittel auf mRNA-Basis zu entwickeln, nicht erreicht wurde und es überhaupt offenbleibt, die Krebskrankheit ausrotten zu können, kam die sogenannte Corona-Pandemie mit seinem „dummen Virus“ (Hoerr) wie gerufen, um mit dem relativ einfach herzustellenden mRNA-Impfstoff gegen Covid-19 Renditeerwartungen zu erfüllen.

Dafür sind Massenimpfungen erforderlich. Immerhin kostete eine Impfstoffdosis von BioNTec „nur“ 12 Euro, von CureVac 10 Euro, von Moderna 14,69 Euro, von AstraZeneca 1,78 Euro und von Johnson & Johnson 6,44 Euro (siehe: Business Insider vom 18.12.2020). Insofern liegen zum Beispiel Angela Merkel und Bill Gates richtig, wenn sie fordern, dass nicht nur ganz Deutschland, sondern die ganze Welt geimpft werden müsse.

Das ist jedoch nur eine Seite der sogenannten weltweiten Coronakrise: Die andere verweist darauf, dass hinter dieser Fassade einer Viruspandemie Milliarden US-Dollar und Euro – vor allem bei Lockdowns – ins Finanzsystem gepumpt wurden, um dessen Zusammenbruch hinauszuschieben und Lösungswege zu finden und zu installieren, um einer Weltwirtschaftskrise zu begegnen.


Quellen und Anmerkungen

(1) Unter Keynesianismus wird in den Wirtschaftswissenschaften ein auf den britischen Ökonom John Maynard Keynes (1883 bis 1946) zurückgehendes Theoriegebäude verstanden, in dem die gesamtwirtschaftliche Nachfrage die entscheidende Größe für Produktion und Beschäftigung ist. Der Keynesianismus beruht vor allem auf seinem 1936 erschienenen Buch Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes.


Redaktioneller Hinweis: Der Beitrag von Wilma Ruth Albrecht ist die überarbeitete und aktualisierte Textfassung des Aufsatzes im Linzer Fachjournal soziologie heute (Ausgabe: Oktober 2021, S. 12-17). Jüngst wurden von Ehden Biber, einem Experten für Informationssicherheit, ein auf Albanisch verfasster und ein brasilianischer Vertrag bezüglich Covid-19-Impfstofflieferungen von Pfizer bekannt gemacht; sie beinhalten, dass Pfizer und auch BioNTech von jeder Haftung freigestellt werden (siehe de.RT.com vom 4.8.2021: „Pfizers Geheimvertrag geleakt – Kunden sind Willkür des Pharmariesen ausgeliefert“).


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Foto: Rauf Alvi (Unsplash.com), Oliver F. Atkins (http://narademo.umiacs.umd.edu/cgi-bin/isadg/viewobject.pl?object=9054; Link nicht mehr abrufbar); Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1588101)

Sprach- und Sozialwissenschaftlerin bei

Wilma Ruth Albrecht (Jahrgang 1947) ist Sprach- und Sozialwissenschaftlerin (Dr. rer. soc.; Lic. rer. reg.) mit den Arbeitsschwerpunkten 19. und 20. Jahrhundert. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter ÜBER LEBEN. Roman des Kurzen Jahrhunderts. Band 4: Dokumentarische Impressionen über Niederlagen der bundesdeutschen Linken (Verlag Freiheitsbaum; Edition Spinoza, 2016/19).

2 Gedanken zu “Biotechnik: Finanzkapital in Transformation”

  1. Worum geht es in unserer Gegenwart,

    da unsere Welt immer mehr von der allgemeinen Krise der kapitalistischen Wirtschaftsweise geprägt wird, die sich dadurch äußert, dass sie in kurzer Zeit aufeinanderfolgend in vielen Varianten erscheint, wie Wirtschafts- und Finanzkrisen, Staatskrisen, Strukturkrisen, humanitäre Krisen, Terrorkrisen, Flüchtlingskrisen, auch der Corona-Krise und so weiter.

    Das auf Sand gebaute Kartenhaus der neoliberalen Global-Player fällt zusammen und wir alle müssen uns darauf einstellen, dass aggressives Gegeneinander um geostrategische Einflusssphären, um Rohstoffe, Energiequellen, Absatzmärkte und billige Arbeitskräfte fast immer mit Zerstörung und Krieg endet.

  2. Worum geht es in unserer Gegenwart,
    da unsere Welt immer mehr von der allgemeinen Krise der kapitalistischen Wirtschaftsweise geprägt wird, die sich dadurch äußert, dass sie in kurzer Zeit aufeinanderfolgend in vielen Varianten erscheint, wie Wirtschafts- und Finanzkrisen, Staatskrisen, Strukturkrisen, humanitäre Krisen, Terrorkrisen, Flüchtlingskrisen, auch der Corona-Krise und so weiter.
    Das auf Sand gebaute Kartenhaus der neoliberalen Global-Player fällt zusammen und wir alle müssen uns darauf einstellen, dass aggressives Gegeneinander um geostrategische Einflusssphären, um Rohstoffe, Energiequellen, Absatzmärkte und billige Arbeitskräfte fast immer mit Zerstörung und Krieg endet.

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