Psychologen als Erfüllungsgehilfen

Unter der Überschrift „Maskenpsychologen“ berichtete Volker Schuhmacher von dem großen „Psychotherapeutentag“ in Lindau im Juni 2022: 95 Prozent der Anwesenden waren Maskenträger, und er meint weiter:

„Der ganze Berufsstand ist indoktriniert, ohne Reflexion der Maßnahmen. Man merkt die freiwillige Unterordnung, den vorauseilenden Gehorsam. Ein Diskurs über die vielfältigen psychosozialen Schäden durch die Corona-Maßnahmen, wie Depression, Phobien, Suizidhandlungen, findet in Lindau nicht statt.“

Dieser Befund spiegelt die grundlegende Beobachtung wider, dass sich Psychologen und Psychotherapeuten – auch entsprechende Institute, Fachverbände, Psychotherapeutenkammern – in der Pandemie ganz überwiegend willig unterworfen haben, durch vorbildliche Erfüllung der Maßnahmen oder durch Isolierung und Diffamierung der Kritiker. Doch natürlich gab es Ausnahmen: zum Beispiel die Vereinigung der „„“Neuen Gesellschaft für Psychologie“ – Vorsitz Klaus-Jürgen Bruder –, die allen Widrigkeiten zum Trotz im Juli 2022 einen coronakritischen Kongress veranstalten konnte. Außerdem das Netz „PsychologInnen für Menschlichkeit und Selbstbestimmung“ sowie andere Netze und viele namentlich bekannte oder auch nicht bekannte Einzelne.

Erfreulich in diesem Jahr war auch ein „Offener Brief“ von einer Gruppe von Psychotherapeuten (unterzeichnet von Dr. Valeria Petkova) an die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und Bundesärztekammer (BÄK) als Protest gegen die Nudging-Politik.

Mit der Ausrufung der Pandemie wurde ein Ausnahmezustand hergestellt, eine ganze Reihe von Eingriffen und Maßnahmen in Szene gesetzt, die in mächtige Impfkampagnen gipfelte und zumindest für viele Berufstätige den Zwang zum Impfen bedeutete.

Für die Herrschenden nötig wurde die Zustimmung und aktive Mithilfe der Bevölkerung, damit die Bereitschaft zur Konformität gegenüber der Bezugsgruppe, die Autoritätshörigkeit gegenüber dem Staat funktionierte. Das geht nicht ohne den Einsatz psychologischer Mittel zur Massenmanipulation großen Stils, und damit des Einsatzes der Emotionalität, Verführung, Falschmeldungen, Belohnung und Bestrafung bis hin zur Spaltung der Gesellschaft in Gut und Böse.

Mit Hilfe von Psychologen wurden auf unterschiedlichen Ebenen alle Instrumente der Meinungsbildung und Massenbeeinflussung eingesetzt. Von besonderer Bedeutung waren die emotionalen Botschaften, nämlich Angst einjagen, Moralpredigten zur Gemeinschaft – „Solidarität“ –, Aggression gegen Kritiker und damit Feinderklärung und Spaltung der Gesellschaft. Alle drei Ausprägungen bedingen und ergänzen sich, Angst steigert den Druck zur „Gemeinschaft“, und diese bedingt die Ausgrenzung.

Diese Herrschaftsmethode wird heute als „Nudging“ bezeichnet, als eine subliminal wirkende emotionale Beeinflussung, die zum Handeln bewegt. So wirklich neu ist diese Propaganda oder Werbepsychologie eigentlich nicht, aber wohl zugespitzter und verhaltenswissenschaftlich abgesichert. Die Stoßrichtung und Absicht war schon den Pionieren der modernen Massenkommunikation der 1920er-Jahre vollkommen bewusst.

So heißt es bei dem amerikanischen Publizisten Walter Lippmann: Die Elite benutzt ihre Macht, „um die Öffentlichkeit (…) die Dinge so sehen zu lassen, wie sie es wünschten“ (Lippmann 1922, S. 84). Und Sigmund Freuds Neffe Edward Bernays sagt: „Wir werden von einer verborgenen Regierung regiert, der Volkswille wird geformt und kanalisiert“ (Bernays 1928, S. 99). Und dies kann natürlich nur hinter unserem Rücken, ohne unser Bewusstsein geschehen.

Von den Rollen, die Psychologen und Psychotherapeuten als Wissenschaftler oder als Praktiker in der Corona-Pandemie zur Unterstützung der Regierung eingenommen haben, sollten wir verschiedene Bereiche im Blick haben:

  1. Psychologen, die in oder für Institutionen und Behörden des Gesundheitsbereichs quasi als politische Strategen und Werbemanager mehr oder weniger im Verborgenen arbeiten. Dazu zählen auch die vielen Psychologen in Umfrage- und Marktforschungsinstitutionen, die Meinungen, Verhaltensweisen Motive erfragen – teils mit tiefenpsychologischen Interviews – und damit für politische Strategien das Material sammeln und aufbereiten. Das sind die Psychologen an den Schaltstellen der Propaganda, des Nudging, um die Gehorsamsbereitschaft und die Polarisierungen herzustellen.
  2. Psychologen und Psychotherapeuten in psychologischen Fachverbänden, Psychotherapeutenkammer, Vereinen, die in der Pandemie zu den Maßnahmen Stellung genommen und die Regeln auf die Psychologentätigkeit konkretisiert und durchgesetzt haben.
  3. Psychotherapeuten – und hier besonders Psychoanalytiker – als Praktiker oder Theoretiker, die sich individuell zur Pandemie verhalten oder geäußert haben. Deren Schwerpunkt lag darin, die Kritiker des Corona-Regimes zu „analysieren“ und damit zu diffamieren und auszugrenzen.
  4. Psychologen, die die negativen psychologischen Auswirkungen der Maßnahmen zwar sehen und bedauern, ohne aber im Geringsten die Maßnahmen selbst grundlegend in Frage zu stellen.

In allen möglichen Institutionen und Behörden im Gesundheitsbereich sitzen – mehr oder weniger im Verborgenen – Sozialwissenschaftler und Psychologen und arbeiten an der psychologischen Kriegsführung, an der Überzeugungsarbeit und den psychologisch abgesicherten politischen Strategien. Die beteiligten Institute stehen jeweils mit anderen in Kooperation, so dass sich daraus ein ganzes Netz von Akteuren ergibt.

So hat zum Beispiel das Robert-Koch-Institut (RKI) für seine Werbearbeit, so berichtete der Journalist Norbert Häring, eine „Projektgruppe Wissenschaftskommunikation“ – WiKo, später „Risikokommunikation“ – eingerichtet, die 2020 bis 2022 unter Leitung einer promovierten Psychologin, Mirjam Jenny, stand.

Mirjam Jenny ist inzwischen Leiterin von Science2Society an der Professur für Gesundheitskommunikation, Uni Erfurt, jetzt unter Leitung von Christina Leuker, Dr. rer. Nat., verbunden auch mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Es geht darum, „Fakten, Risiken und Unsicherheiten wirksam und transparent zu kommunizieren, um Verunsicherungen zu vermeiden“.

Diese Gruppe kooperiert wiederum mit Instituten, in denen ebenso Psychologen arbeiten, so unter anderem mit dem Harding-Zentrum, Uni Potsdam, Leitung Dr. Felix Rebitschek, Uni Potsdam, dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, mit der Uni Erfurt, Gesundheitskommunikation (COSMO-Projekt), sowie mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS).

Eine davon, das Erhebungsprojekt „COSMO“ (COVID-19 Snapshot Monitoring), gegründet von der WHO 2020, ermittelt, wie es in ihrer Website heißt, über Bevölkerungsumfragen das Wissen zum Virus, die Risikowahrnehmung, das Schutzverhalten und das Vertrauen in politische Entscheidungen. Es soll damit Einblick über die psychologische Lage in der Bevölkerung geben. Dies soll es erleichtern, der Bevölkerung „korrektes“ Wissen anzubieten und „Falschinformationen“ vorzubeugen.

COSMO ist ein Gemeinschaftsprojekt unter anderem der Universität Erfurt, des Robert-Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, und des Leibniz-Instituts für Psychologie, Trier, unter Mitwirkung der Leitung in der Leopoldina und im COVID-Expertenrat des Bundeskanzleramtes.

COSMO wird geleitet von der Psychologin Cornelia Betsch, die seit 2017 Professorin für Gesundheitskommunikation an der Uni Erfurt ist, wo sie über Gesundheitsentscheidungen, speziell zum Impfen und Impfgegnerschaft, forscht. Bereits ihre Habilitation 2013 behandelte die Risikowahrnehmung bei Entscheidungen am Beispiel Impfentscheidung. 2021 wurde sie Preisträgerin des „Deutschen Psychologie Preises“.

Dieser Preis wird seit 1992 vergeben für „wissenschaftliche Leistungen von hoher Qualität und Originalität, die relevant sind für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“, so die Website.

Die Jury dafür besteht aus den Präsidenten der vier auslobenden Organisationen, nämlich Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP), Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und Leibniz-Zentrum für psychologische Information und Dokumentation (ZPID) beziehungsweise Leibniz-Institut für Psychologie, Trier.

Die Preisverleihung wurde wegen Corona verschoben, dafür aber gleich zweimal gefeiert: einmal online am 1. April 2022 und einmal in Präsenz am 13. September 2022 auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Hildesheim. Ansprachen auf dem Online-Kolloquium hielten Professor Klaus Lieb, Uni Mainz, Professor Robert Böhm, Uni Wien, und Professor Tobias Rothmund, Uni Jena.

Die vier für den Preis zuständigen Psychologenverbände haben bereits im Juni 2020 in einer „Stellungnahme“ ihre Loyalität, ihre Dienste als Berater im „Management der Krise“ angeboten. Sie bieten sich an, „durch geeignete Kommunikation und Aufklärung und durch Bereitstellung von Datengrundlagen über repräsentative Umfragen die Akzeptanz der Bevölkerung, die Bereitschaft zur Verhaltensänderung zu verstärken und der Verbreitung von Verschwörungsmythen durch Korrektur von Falschinformationen zu begegnen“. Ziel sei es, „positive Elemente wie Solidarität, Empathie und Gemeinsamkeiten zu betonen“ (S. 5ff).

So hat zum Beispiel die sonst sehr akademisch ausgerichtete Deutsche Gesellschaft für Psychologie via Internet „Coronahilfen“ angeboten, schlichte Ratschläge, wie man gesund durch die Lockdown-Zeit kommt oder wie man mit Verschwörungstheorien umgehen soll. Ähnliche Tipps zum Umgang mit „Coronaleugnern“ gibt es für Ärzte in dem Arztblog „Coliquio“, nach einem Muster der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Ein anderes Institut beziehungsweise ein Thinktank, das Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS), verfasst interdisziplinäre Expertisen zum Thema Verschwörungsideologie, Rechtsextremismus, Antisemitismus, dies unter der Geschäftsführung der Diplom-Psychologin Pia Lamberty und des Politikwissenschaftlers Josef Holnburger.

Lamberty ist verbunden mit der Uni Mainz. Lamberty gilt als die Expertin für Beschreibung und Definition von Verschwörungstheorien der sogenannten Coronaleugner. Das Institut ist gemeinnützig, wurde 2021 gegründet, und wird von 2021 bis 2024 mit 2,8 Millionen von der Alfred Landecker Foundation, einem Zentrum für Antisemitismusforschung, gefördert. Lamberty und Co. übernahmen also die Aufgabe der ausschließenden Feinderklärung, und damit die Spaltung der Gesellschaft.

Auch psychotherapeutische Vereinigungen, Fachverbände und Ausbildungsinstitute haben sich willig gezeigt, alle möglichen Maßnahmen korrekt bis überkorrekt zu erfüllen und in Ausbildungsinstituten quasi die Polizei zu spielen.

So handelt es sich bei der – nie in Frage gestellten – Übernahme der einrichtungsbezogenen Impfpflicht auf psychotherapeutische Praxen, auch der Einhaltung der Maskenpflicht, bereits um einen vorauseilenden Gehorsam. Sieht man sich die gesetzliche Lage der Impfpflicht an, dann trifft keines der aufgeführten Kriterien auf psychotherapeutische Praxen zu.

Wir sind keine Arztpraxis mit vielen Menschen gleichzeitig in ihren Räumen, keine heilmedizinische Einrichtung mit körperlich kranken Menschen, wir behandeln nicht im Altersheim und wir sind keine Klinik. Vor allem aber fassen wir unsere Patienten nicht an, kommen ihnen körperlich nicht nahe.

In den Ausbildungsinstituten ist Maskenpflicht für alle das Mindeste, ebenso wie Testpflicht, Desinfektion, Lüftung, Luftfilter, später auch die Impfpflicht für alle Kandidaten und Dozenten. Nichtgeimpften Kandidaten wurde das Behandeln verwehrt, und damit ihre weitere Ausbildung und ihre berufliche Zukunft, was einem Berufsverbot gleichkommt. Lehre oder Gremiensitzungen in den Instituten sowie Kongresse finden vorwiegend per Video statt, inzwischen eventuell wieder in Präsenz bei Einhaltung der 2G- und 3G-Regeln und unter Registrierung des Impfstatus der Anwesenden.

Genauso verhielt sich die Mehrheit der Therapeutinnen und Therapeuten. Weitverbreitet und beliebt sind Therapien über Video – was bisher jeder seriösen Vorstellung von Psychotherapie – als Beziehungserfahrung – widerspricht.

Auf dem Ärzteblog Coliquio vom 2. Januar 2021 sehen wir dazu erschreckende, lächerliche Beispiele: Auf einen entsprechenden „Impuls“ folgen circa 50 „Kommentare“, die wortreich und willig ihre Coronatreue vorführen. Von ein bis zwei Ausnahmen abgesehen, berichten alle von ihren Luftfiltern, Plastikwänden, der Größe ihres Praxisraumes, wie lang und wie oft sie das Fenster öffnen, Maske selbstverständlich. Hier ein paar Ausschnitte …

Psychologische Psychotherapie:

„Ich habe einen sehr großen Behandlungsraum, Stühle sind etwa 3 Meter auseinander. Neben dem Patienten steht ein Icovir Filter. Der Sitz und die Türklinken werden nach jeder Sitzung desinfiziert und der Raum 10 Minuten quergelüftet. Wenn es geht, wechsle ich Live- mit Videositzungen ab. Nur Video finde ich zu anstrengend. Bei EMDR ziehe ich eine FFP2-Maske an, sonst reicht eine normale OP-Maske. Alles eine Frage der Gewöhnung. Ich freue mich schon auf das Ende der Pandemie.“

Psychologische Psychotherapie, Verhaltenstherapeut (Ausschnitt):

„So sehen die Hygienemaßnahmen in meiner Berliner Psychotherapiepraxis aus: Mundschutz Therapeut: seit ca. 3 Monaten FFP3 (3M Aura 1863), vorher OP-Maske (Coldex). Inzwischen habe ich mich an 8 bis 9 Therapiestunden/d mit Mundschutz gewöhnt. Mundschutz Patient/in: seit Frühjahr 2020 immer MNS, seit Herbst in Form einer gut abschließenden und sitzenden OP-, oder FFP2-Maske im gesamten Praxisbereich und auch während des Therapiegespräches. Keinerlei Ausnahmen oder Diskussionen.

Auch die Kritiker der Corona-Maßnahmen haben einen ernst zu nehmenden MNS zu tragen. Abstand zwischen Patient und Therapeut: ca. 2,5 bis 3 Meter (darum kein EMDR, Brainspotting, Hypnose, Biofeedback, kein Händeschütteln usw.) Im Sommer: weit geöffnetes Doppelfenster im Therapiezimmer mit leichtem Durchzug. Jetzt Luftfilter auf dem Tisch zwischen Therapeut und Patient: Philips AC2889/10 (Stufe 2). Querlüftung: 10 Minuten vor/nach jeder Sitzung und 5 Minuten nach ca. 25 Minuten Therapiegespräch. Der Luftaustausch wird mit CO2-Messer kontrolliert. Zielwert: CO2 < 500ppm.

Patienten werden im telefonischen Erstkontakt auf Querlüften hingewiesen und sollen sich eine leichte Jacke mitbringen. Mehrere Aushänge betr. Abstands- und Mundschutzpflicht Händedesinfektion über Wandspender im Wartezimmer und im Patienten-WC (Softa Man acute) und Tischspender im Therapiezimmer (Sterillium Virugard) Oberflächendesinfektion (Klinken, Tisch, WC usw.) alle 2h mit Meliseptol rapid/Meliseptol HBV-Tücher. Therapeut gurgelt nach jeder Sitzung mit „Listerine Cool Mint“ Unser familiäres Privatleben geht in Richtung: ‚extrem introvertiert‘.

Jeder Patient wird kurz exploriert: bezüglich COVID-19-Symptomatik oder unspezifischer Erkältungssymptome (selbst und Kontaktpersonen), Risikokontakte, Risikoverhalten usw.. Die Hygieneregeln werden unter Beachtung der Risikofaktoren einmalig erläutert (45% Aerosol, 45% Tröpfchen, 10% Kontaktübertragung usw. Blabla).

Meine Hygieneregeln werden klar und deutlich kommuniziert und stehen nicht zur Diskussion — auch nicht bei den Kritikern der Corona-Maßnahmen. Die Vertreter aus der ‚Ist-ja-nur-ne-Grippe‘-Fraktion dürfen in eine andere Praxis gehen. Formal gilt: ‚Meine Praxis, meine Regeln.‘ Regeln gibt es auch beim Betreten einer katholischen Kirche in Italien, oder einer Moschee. Wer dort hineingeht, muss die Regeln nicht hundertprozentig gut finden, sondern nur Respekt vor diesen haben und sie befolgen. Mein vorwiegend Ostberliner Klientel kann mit meinen (autoritativen) Hygienemaßnahmen prima umgehen.“

Diese völlig unkritische, sich unterwerfende Haltung scheint im Widerspruch dazu zu stehen, dass Psychologen gleichzeitig, zum Beispiel im „Ärzteblatt pp“, über die negativen psychosozialen Auswirkungen der Pandemiepolitik berichten – so insbesondere über die Zunahme von Depressionen und Isolationsgefühlen, Gewalterfahrungen, Phobien, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Der Widerspruch wird aber damit aufgehoben, dass „Schuld“ daran ja nur das Virus hat.

Es ist absurd: Die Psychologen beklagen die negativen Folgen und begrüßen und praktizieren gleichzeitig die Hygiene-Maßnahmen. Allein das Festhalten an der Fiktion eines extrem gefährlichen Virus und einer nützlichen und ungefährlichen Impfung scheint es zu erlauben, die negativen Folgen in Kauf zu nehmen.

Psychologen sollen vor allem bei zwei wichtigen emotionalen Herrschaftstechniken mitwirken, bei Angsterzeugung und Feinderklärung:

Erzeugung von Angst: Als frühe und herausragende Inszenierung der Angstkampagne erinnere ich an das berüchtigte Papier des Bundesinnenministeriums vom April 2020, in dem umfassend das Maßnahmenpaket für den Worst Case vorgestellt wird. Als Berater haben hier Wissenschaftler von verschiedenen – immer wieder im Papier Erwähnung findenden – Instituten und Universitäten gewirkt, so unter anderem das RKI, die Wirtschaftsforschungsinstitute RWI, Essen, das IW, Köln, und das Politikberaterinstitut SWP, Berlin, zusammengerufen vom Staatssekretär Markus Kerber. Als Einzelner gehörte auch der renommierte Soziologie Professor Heinz Bude, Uni Kassel, dazu, der einst einmal Mitarbeiter am linksorientierten Psychologischen Institut der FU war, und sich heute höchst aggressiv zu den „Impfgegnern“ äußert.

Für die Angstkampagne sollte rabiat eine ins Sadistische gehende „Schockwirkung“““ erzeugt werden, durch Appell an die „Urangst“, durch Bilder von „qualvoll um Luft ringenden“ sterbenden Angehörigen, und Kinder, die „ihre Eltern anstecken: ‚Ich habe meine Oma angesteckt, ich bin schuldig an ihrem grausamen Tod, das werde ich nicht mehr los mein ganzes Leben'“.

Angst herzustellen und aufrechtzuerhalten unterstützt auch der Psychoanalytiker und „Psychosozial“-Verleger Professor Hans-Jürgen Wirth: Die „Aufrechterhaltung eines gewissen Angstpegels ist realitätsgerecht und damit lebensrettend“. Das Angstlevel sollte man hochhalten, damit das Kontaktverbot eingehalten wird (Spiegel vom 1. Mai 2020).

Feinderklärung: Ein weiteres, unverzichtbares, ergänzendes Herrschaftsmittel neben der Angst wurde von Anbeginn eingesetzt: Spaltung der Gesellschaft durch Aggression gegen Kritiker, was auf der anderen Seite zugleich ein ausschließendes „Wir“-Gefühl erzeugt und zu einer „Volksgemeinschaft“ zusammenschweißt. Coronakritiker werden generell pathologisiert und diffamiert, als verblendet, fanatisiert, tiefgreifend „epistemisch“ misstrauisch, paranoid, depressiv dargestellt. Eine Studie will sogar eine Nähe zu Schizophrenie mit ähnlichen Merkmalen gefunden haben (FAZ Net vom 31. März 2021).

Dagegen kenne ich keinen einzigen Beitrag aus diesem Umkreis, der sich in (Selbst-)Analyse über die eigene Vertrauensseligkeit, autoritäre Gehorsamsbereitschaft und den autoritativen und wertenden Umgang mit Patienten – der jeder therapeutischen Haltung entgegensteht – Gedanken macht.

So schreibt eine praktizierende Psychoanalytikerin, die sich selbst, „uns alle“, als die „Vorsichtigen und Bedächtigen“ kennzeichnet: „Scheinbar harmlose BürgerInnen“ haben sich „PopulistInnen und extremen Gruppierungen“ angeschlossen, „um Corona zu bekämpfen und um (…) mit diesem Verhalten das Virus durch Ansteckung weiter in der Bevölkerung zu verbreiten“ (Dittrich 2022, S. 186).

Sie räumt dann für sich selbst „Panikerleben und paranoide Ängste“ ein: „Was passiert, wenn ein kleiner Teil unserer MitbürgerInnen uns alle in den Abgrund treibt (…)“ (ebd. S. 196). Es bleibt natürlich nicht aus, dass sich diese Haltung in ihren Therapien auswirkt, soweit sie es mit diesen „Coronaleugnern“ zu tun hat: Besserwisserisch wird es, konfrontativ, man spürt die Abscheu und Distanz.

Die Psychoanalytiker sind hier ganz vorne dran, sie fühlen sich berufen zur „Analyse“ der Querdenker, Verschwörungstheoretiker, et cetera. In nahezu allen Beiträgen aus dem psychoanalytischen Umkreis – unter anderem in der Zeitschrift „Psychosozial“, dem Forum der Psychoanalyse, dem Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie – zeigen sich zwei Schwerpunkte:

Erstens: Sie bieten Kollektiv-Fern-Persönlichkeitsdiagnosen der Coronakritiker an, die mehr oder weniger mit Rechtspopulisten gleichgesetzt werden, und zweitens: Zentraler Bestandteil ist der Vorwurf der Verschwörungstheorie, konformgehend mit allen regierungsnahen Äußerungen.

Zur (Psycho-)„Analyse“ der Coronakritiker werden die Ergebnisse der sogenannten Leipziger Mitte-Studien über Rechtspopulisten (Brähler, Decker) herangezogen und der Coronabewegung übergestülpt. Ihnen werden gleiche Persönlichkeitsmerkmale und Denkweisen wie den Rechten unterstellt – damit werden sie von vornherein als rechtspopulistisch etikettiert.

Der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth äußert sich besonders gern zu den „Diagnosen“ über die Kritiker, die natürlich niemals einer empirischen Prüfung unterzogen wurden. Kritiker, auch Linke, die mit den Rechten „zusammengeschlossen“ seien, stünden in „Frontstellung gegen den Staat“ und stützten sich mit Foucault und Agamben auf ein „monolithisches Bild der sozialen Wirklichkeit“.

Es herrsche ein „epistemisches Misstrauen“ vor, das ist die „ständige Bereitschaft, alles, was von etablierten Institutionen (…)“ komme, zu hinterfragen, es zeige sich in einer „übertriebenen Wachsamkeit“, es werde paranoisch Böses unterstellt (S. 21f).

Auf einen offenen Brief meinerseits, der sich mit dieser Haltung auseinandersetzt, bekam ich weder von Wirth noch von der DGPT eine Antwort. Im „Spiegel“ schreibt Wirth in einem seiner vielen Beiträge – allein für das Jahr 2020 habe ich acht gezählt: „Die Querdenker beziehen ihr Selbstvertrauen auch aus einem zur fanatischen Ideologie übersteigerten Misstrauen“.

Epistemisches Misstrauen könne sich in der Kindheit ausbilden, werde aber auch begünstigt im Alter, aus der narzisstischen Kränkung heraus, altern zu müssen und an sozialer Bedeutung zu verlieren. Das begünstige auch den Altersstarrsinn, und das erkläre, dass es viele Ältere, auch Mediziner, unter den Kritikern gebe, die ihre Reputation aufs Spiel setzen, in dem sie sich mit Verschwörungstheoretikern gemein machen (Wirth 2020a, S. 22). „Altersstarrsinn“ – eine besonders tiefsinnige Analyse, um davon abzulenken, wer denn eigentlich die Reputation in den Dreck zieht.

Und zugleich lenkt es davon ab, dass jüngere, noch im Beruf stehende Kollegen, durch die Sanktionsandrohungen mit ihrem Protest auch ihre Existenz aufs Spiel setzen würden. Hier wird von der Warte des gutsituierten, staats- und wissenschaftsgläubigen Bürgers aus verurteilt und unterstellt – nicht wenige von ihnen standen einst selbst mal auf der anderen Seite.

Zu den Denunziationsmethoden von Anfang an gehört der Vorwurf der „Verschwörungstheorie“, womit stets die Frage nach Hintergründen, nach Zusammenhängen und dahinterstehenden, weiterführenden Interessen gemeint ist.

Sie selbst sind Leugner von „Verschwörungen“, Absprachen, der „verborgenen Regierung“, wie dies Edward Bernays bereits vor über 100 Jahren erklärte.

Pia Lamberty, auf die sich viele beziehen, überzieht die „Verschwörungsgläubigen“ mit einer Mixtur aus weitverbreiteten Merkmalen wie Narzissmus, Bedürfnis nach Einzigartigkeit, geringe Ambiguitätstoleranz, Dichotomie Gut-Böse, Ablehnung von (medizinischer) Wissenschaft und offen für alternative Medizin, und natürlich rechts und rassistisch. „Verschwörungstheorie“ ist auch bei den Psychoanalytikern der gängige Dolchstoß, so bei Professor Hans Jürgen Wirth, Professor Jürgen Körner, Dr. Bernd Heimerl und Professor Joachim Küchenhoff, Dr. Bruno Heidlberger.

Heidlberger tut sich besonders stark in übler Nachrede hervor, die aus völlig empiriefreien Vorurteilen besteht und die Kritiker in eine „spinnerte“ rechte Ecke drängt: Verschwörungsideologen seien Brandstifter, getarnt als Bürgerrechtler, lehnten Aufklärung und Moderne ab, seien Antisemiten (2020, S.105), sie träumten im Größenwahn vom harmonischen, widerspruchsfreien, völkischen Selbst. Spirituelle Heilslehren wie Anthroposophie und Waldorfpädagogik hätten hier ihre Hochburg (S. 108). Alarmistischer Höhepunkt: „Sie rufen zum Umsturz auf.“ Belege: Fehlanzeige.

Paranoide Verschwörungstheorie sei, so Dr. Bernd Heimerl und Professor Joachim Küchenhoff, mit dem „Unheimlichen“ des Virus verbunden: Der unheimliche Eindringling führe zu archaischen Ängsten, die wiederum frühe Abwehrmechanismen wie Introjektion, Projektion und Paranoia auslösten. Das führe zu paranoischer Verschwörungstheorie – aber natürlich nicht bei der Mehrheit, die in hysterische Panik versetzt ist, sondern ausgerechnet bei denen, die sich von der medialen Panikmache eben gerade nicht haben beeindrucken lassen.

Das „Unheimliche“ wird dem Virus „angelastet“ – so als würden wir nicht immer schon Viren kennen, ohne das unheimlich zu finden. Aber natürlich, das Corona-Virus wurde uns als „unheimlich“ angeboten: neuartig, unbekannt, unsichtbar, Fledermaus, Killervirus, und mit entsprechenden Bildern bestätigt – die stachelige bunte Kugel, die Särge von Bergamo et cetera.

Als Gesamtergebnis dieser Recherche hat sich auf jeden Fall bald herausgeschält, dass Psychologen und Psychotherapeuten zu denjenigen gehören, die sich ganz besonders dem Coronaregime unterworfen haben, und dies auch von ihren Patienten verlangen. Indem sie damit die Position der gesellschaftlichen Macht übernehmen, verkehren sie ihren therapeutischen Auftrag, Patienten von den gesellschaftlichen Einschränkungen zu befreien, ins Gegenteil. In dieser Grundhaltung weichen Psychologen allerdings nicht von anderen akademischen Berufsgruppen ab.

Redaktioneller Hinweis: Der Beitrag von Almuth Bruder-Bezzel erschien unter der Überschrift „Psychologen als Erfüllungsgehilfen“ bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse und wurde von Neue Debatte übernommen. Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Quellen und Anmerkungen

Bernays, Edward (1928/2011). Propaganda. Die Kunst der Public Relations. Berlin: Orange Press.

Bruder, Klaus-Jürgen, Bruder Bezzel, Almuth, Günther, Jürgen (Hg.) (2022). Corona. Inszenierung einer Krise. Berlin, Sodenkamp & Lenz

Bruder-Bezzel, Almuth, Bruder, Klaus-Jürgen (2021). Macht. Wie die Meinung der Herrschenden zur herrschenden Meinung wird. Frankfurt: Westend

Dittrich, Karin (2022). Klinische Arbeit in Zeiten von Corona und Populismus – Zur „Unerträglichkeit“ von Selbstzweifel, Versagensangst, Schuld und Scheitern. In: Schäfer, G., Martin, R., Moeslein-Teising, I. (Hg.). Zeitdiagnosen!?. Gießen, Psychosozial Verlag S. 186-203.

Heidlberger, Bruno (2021). Das Unbehagen in der Kultur. Alte Ressentiments – neue Radikalität: Flüchten ins Autoritäre. psychosozial, 44.Jg., Nr. 164, H II, S. 103-110.

Heimerl, Bernd (2020). Das Coronavirus. Überlegungen zu einem bedrohlichen Fremdkörper. Forum der Psychoanalyse, vol. 36, H.3, September, S. 319-331.

Körner, Jürgen (2020). Über Verschwörungstheorien und ihre Anhänger. Forum der Psychoanalyse, vol. 36, H.4 Dezember, S. 383-401.

Küchenhoff, Joachim (2020). Die Arbeit im und am Unheimlichen: Die Coronakrise und die psychoanalytische Kur. Forum der Psychoanalyse, vol. 36, H.4 Dezember, S. 361-373.

Lippmann, Walter (1922/2018). Die öffentliche Meinung. Wie sie entsteht und manipuliert wird. Frankfurt: Westend.

Wirth, Hans-Jürgen (2020). Die Corona-Pandemie als Herausforderung für Psyche und Gesellschaft. Überlegungen aus Sicht der psychoanalytischen Sozialpsychologie. DGPT-Mitglieder Rundschreiben 03, S. 15-25.


Ein ruhender Mensch auf einem weißen Bett. (Foto: Ahmet Ali Agir, Unsplash.com)

Alles beginnt mit dem ersten mutigen Schritt!

Journalismus hat eine Zukunft, wenn er radikal neu gedacht wird: Redaktion und Leserschaft verschmelzen zu einem Block – der vierten Gewalt. Alles andere ist Propaganda.

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Psychologin, Psychoanalytikerin, Dozentin und Autorin

Almuth Bruder-Bezzel ist Diplom-Psychologin und arbeitet als Psychoanalytikerin in eigener Praxis. Sie ist Dozentin, Lehranalytikerin, Supervisorin und Autorin zu Alfred Adlers Theorie und Geschichte in Wien. Seit etwa 10 Jahren hält sie zudem immer wieder Vorträge und verfasst Aufsätze zum Themenbereich „Psychoanalyse und gesellschaftliche Probleme“ wie Arbeitslosigkeit, Prekariat, neoliberale Identität und Rechtspopulismus.

18 Gedanken zu “Psychologen als Erfüllungsgehilfen”

  1. Ja, meine bzw. unsere Zunft hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Das ist in diesem Beitrag mit einer Reihe von Glanzleistungen der Erfüllungsgehilfenschaft sehr schön dokumentiert.

    Das hat wahrlich eine lange Tradition. Dass ausgerechnet bei den „Lindauer Psychotherapiewochen“ das Maske-Tragen dominierte, ist eigentlich nur folgerichtig. Als diese Fortbildungs-Reihe aus der Taufe gehoben wurde, da waren es wohl vor allem ehemalige strikt gehorsame Nazi-Ärzte, die sich hier sammelten und ein Zubrot verdienten. So jedenfalls im Jahr 2010 die Analyse des Historikers Phillip Mettauer zum 60. Jahrestag dieser „Fortbildungs-Veranstaltung“.

    Und die Tradition setzte sich fort: Im Jahr 1997 referierte in Lindau beispielsweise eine vermeintliche Koryphäe über eine an Depressionen leidende Frau. Diese sei als Grundschülerin von (unkonkret) „unter 10 Jahren“ von ihrem Vater vergewaltigt worden. Sie habe diese Situation „in typischer Weise … als einen sexuell errregenden Triumph über ihre Mutter“ erlebt und sie müsse „ihre Schuld tolerieren“. Sie müsse auch lernen, sich „mit der sexuellen Erregung des sadistischen, inzestuösen Vaters“ zu „identifizieren“. Wie auch immer das gehen möge.

    Derselbe Fachmann berichtet im selben Vortrag über eine Frau, die in seiner Klinik von einem verheirateten Therapeuten zu einer Affäre verführt und dann abrupt fallengelassen wurde. Die Frau nahm sich daraufhin das Leben. Eine Freundin der Frau, die in die Affäre eingeweiht war, brachte die Geschichte zur Anzeige. Der Referent bringt während seiner Falldarstellung das Publikum – mehr als 1.000 „Fachleute“ – zu schallendem Gelächter. Dies ist auf einer bis heute erhältlichen Audio-Aufnahme nachzuhören. 2 Jahre später veröffentlicht er diesen Vortrag in einer von ihm selbst mit herausgegebenen renommierten Zeitschrift. Die Fallschilderung dieses Suizids steht unter der Zwischenüberschrift: „Transformation des Opfers in einen Täter“.

    Dieser Experte ist damals – und in späteren Jahren – der Top-Act der ganzen Veranstaltung. Im selben Jahr wird er zum Präsidenten der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung gewählt. Über viele Jahre sitzt er im wissenschaftlichen Beirat der „Lindauer Psychotherapiewochen“ und ist dort immer wieder gerngesehener Referent. Über Jahre hinweg schreibe ich MitreferentInnen, OrganisatorInnen, Presse, sogar die BürgermeisterInnen und StadträtInnen von Lindau auf diese „Lindauer Thesen“ an und verweise auf die Quellen. Aber es interessiert NIEMANDEN. Es tut sich NICHTS. (Erst im Jahr 2008 gelingt es mir, diesen Mann quasi durch die Hintertür aus dem „Wissenschaftlichen Beirat“ entfernen zu lassen.)

    OPFERBESCHULDIGUNG – das, was im Kern in der Corona-Zeit mit allen kritischen DenkerInnen gemacht wurde – hat in der Psychologie, wie an den obigen Beispielen plastisch gezeigt, eine SEHR lange Tradition. Sie geht auf den Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, zurück.

    Dabei ist der der eigentliche Erfinder von dem, was er selbst Psych-Analyse nannte, ein äußerst sensibler und kluger Wiener Arzt: Josef Breuer. Er hatte zuvor ein genau gegenteiliges Therapie-Verfahren entwickelt. Breuer hatte verstanden, dass erlebte Gewalt, Unterdrückung, schwere Schicksalsschläge zu Traumatisierungen führen und darüber psychische und psychosomatische Störungen entstehen lassen. Ihm ging es darum, diese Traumatisierungen aufzuspüren und durch behutsame Konfrontation möglichst rasch wieder aufzulösen.

    Freud hatte seinem älteren Mentor jedoch dieses Modell entrissen und mit allen Mitteln der Manipulation in seine „Psychoanalyse“ pervertiert und propagiert. Im Kern besteht Freuds Ansatz – mit seinen Konzepten vom „Ödipuskomplex“ und „Narzissmus“ – in nichts anderem als in einer geradezu systematischen Opferbeschuldigung. Nicht Gewalterfahrungen machen krank, sondern die dem Kind innewohneneden, quasi angeborenen polymorphen Perversionen. Wenn es diese nicht unter Kontrolle bekomme, kämen diese Abartigkeiten später wieder hoch und sorgten dann für psychische und psychosomatische Probleme. Die Therapie besteht darin, den Betroffenen entsprechende Phantasien einzureden und ein entsprechendes Schuldgefühl einzureden (siehe oben).

    Und wenn es dann doch mal nicht zu leugnen ist, dass es tatsächlich zu Gewalterfahrungen gekommen ist, dann war es aber etwas, was sich das Kind in seiner perversen Einstellung gewünscht und als „sexuell erregenden Triumph“ über einen Elternteil erlebt hat. Das ist sein Problem.

    Und eine ganze „wissenschaftliche Disziplin“ hat fast geschlossen ertragen, dass ihr derartig ekelhaft ins Gehirn geschissen wurde. Ein gründlicher Säunberungsprozess hat nie stattgefunden. Eine solche Zunft eignet sich dann natürlich ganz großartig dazu, mit allen Regeln der Kunst das Projekt „Opferbeschuldigung“ in vielfältigsten Facetten, wo auch immer sie gebraucht wird, zur vollsten Blüte zu bringen.

  2. man kann schon fast an den „unendlich vielen“ worten, die inform des obigen textes angewandt werden, erkennen, dass es sich -oben- um einen „persuasiven“ text handelt = überredung, etwas unsinniges glauben zu sollen …

    die weltweit grassierende c.pandemie war/ist (leider) nämlich eine echte, wirkliche (die dabei toten als zeugen), und nicht die letzte pandemie, die die menschheit zu bewältigen haben wird, da hilft kein wegreden wollen (man kann viren und bakterien halt leider nicht mit worten beeinflussen), und dass sich alle arten von berufssparten um zu verdienen dann daran angeschlossen haben, zu recht oder unrecht, eben auch psychologen usw, ist gewissermaßen vielleicht lästig, aber völlig normal, aber man darf und kann daraus keineswegs den (aberwitzigen) schluss ziehen, diese pandemie habe es nicht gegeben, und, wie immer in solchen fällen, ist auch sehr viel schiefgelaufen, wurde zb über- und unter- trieben, kriminelle sprangen mit auf den zug auf, usw, daraus aber die obigen schlüsse ziehen zu wollen, wird der sache in keiner weise gerecht, und ist hanebüchener unsinn.

    wir sollen und müssen uns vielmehr überlegen (und das wird in ernstzunehmenden kreisen auch gemacht), wir wir zukünftig mit weiteren, fest zu erwartenden pandemien und epidemien noch besser und effektiv-wirksamer umgehen können, es ist zb nicht von vorteil, sich alle paar monate wegen neuer virusvarianten erneut impfen lassen zu müssen, oder elend lange ganze großstädte abzuriegeln (wie zb in china)

    es ist lediglich ein „gück gehabt“, dass wir dieses mal vergleichsweise glimpflich, trotz aller toten weltweit, der sache entkommen sind, denn normalerweise erzeugen richtige pandemien/epidemien bis zu ca 1/3 tote, das wären bei weltbevölkerung von heute 7,5 milliarden leuten ca 2,5 milliarden tote gewesen (so zb epidemische pesten mittelalter europa und orient)

    1. @waldemarhammel Man kann jeden Sachverhalt zur Katastrophe erheben. Auch ein Virus und die Todesopfer, die – so wird es verklausuliert – im „Zusammenhang mit“ oder „an oder mit“ dem Coronavirus zu zählen sind. Dass sind in rund 2,5 Jahren weltweit 6,6 Millionen Menschen. Wird zur Kenntnis genommen, dass der Tod zum Leben gehört, niemand ihm entrinnen wird, und dass auf diesem Planeten täglich 190.000 Menschen an irgendwas sterben, erscheinen die „Opferzahlen“ dieser „definierten“ Pandemie, die die Kassen von Konzernen, Börsianern und „Experten“ hat klingeln lassen, recht überschaubar. Da hätten die 20.000 Seelen, die seit „long vor Covid“ jeden Tag verhungern, mehr Aufmerksamkeit verdient; aber mit denen lässt sich eben kein Geschäft machen. Dass die heilige Corona die Schutzpatronin der Schlachter und des Geldes ist, ist in diesen Zeiten totaler Google-Aufklärung und Prüfung mittels Google-Fakten-Check sicher nur ein realsatirischer Zufall der Geschichte.

    2. Ja, schlau beobachtet, Waldemar. Eigentlich wollen die meisten Texte „persuasiv“ sein – gerade dann, wenn sie im Rahmen einer (neuen) Debatte vorgetragen werden. Sie sollen dazu überreden, die dargestellten Postionen zu überdenken, wenn nicht gar zu übernehmen. (Wenn man solch eine Absicht nicht hätte, dann würde man wohl statt des Schreibens besser etwas anderes tun.)

      Dass das, wozu überredet werden soll, auch gleichzeitig „unsinnig“ sein sollte, das ist meines Wissens mit dem „persuadere“ noch keineswegs impliziert. Hier beginnt dann wohl bereits deine eigene manipulative Absicht erkennbar zu werden.

      Übrigens: Manipulation – von manus = Hand und pull = ziehen ist auch neutral: Man kann jemanden mit der Hand in einen Sumpf hineinziehen. Der Zug mit der Hand kann aber auch in die andere Richtung gehen. Also: In welche Richtung willst du uns ziehen?

      Mir scheint, du begeisterst dich noch eher für die alte Debatte: Auf das Vorbringen von Positionen zu entgegnen: „Stimmt aber nicht! Stimmt aber nicht!“ Deine Bereitschaft, dir entsprechende Studien, Belege, Fakten, Daten anzusehen und kritisch zu prüfen, scheint gleich NULL zu sein. Es kommt nicht dazu, dass du sagst: „O.K., wir haben hier eine sehr entscheidende Diskussion. Ich selbst habe jedenfalls wirklich Angst vor Corona und nehme deshalb die Abschaffung vieler bürgerlicher Freiheiten gerne in Kauf. Dass ich hier auf eine ganz andere Positioon stoße, das macht mich stutzig. Wie könnten wir denn jetzt empirisch Hinweise finden, die uns helfen, eine Position herauszuarbeiten, die so etwas wie der ‚Wahrheit‘ am ehesten nahe kommt? Wie könnten wir eine Diskussion mit untrschiedlichsten ExpertInnen organisieren, dass dies sich an der Lösung dieser Frage ernsthaft abarbeiten?“

      Stattdessen stellt du nur gegenüber, was du dir selbst in deiner Angst als Glaubenssystem zurechtgelegt hast. Und glauben kann man viel. Eingeredet wird einem auch viel. Nicht erst seit gestern. In der Psychologie: seit über 100 Jahren! Erfolgreich! So wird dann eben auch geglaubt, dass Grundschülerinnen eine väterliche Vergewaltigung in typischer Weise als sexuell erregende Triumphe über ihre Mütter erleben. Eine Fülle von Doktoren und Professoren machen dabei mit. Also wag dich nicht, das zu hinterfragen! Es wurde ja schließlich von einer weltbekannten Koryphäe vorgetragen. Also ist es reine „Wissenschaft“. So ein Vortrag muss ausgiebig und begeistert beklatscht werden. Er ist Teil einer Fortbildungsveranstaltung. Das ist prüfungsrelevant! Jetzt nur schön aufgepasst, dass du es auch wirklich verstehst. Daran – das ist ganz wichtig – darfst du NICHTS in Frage stellen.

      Das ist der heutige Stand der „Wissenschaft“. ZUM KOTZEN!

      1. oben „O.K., wir haben hier eine sehr entscheidende Diskussion.“ – nein, genau das haben wir eben nicht.

        wir haben hier vielmehr einerseits wissenschaftlich EVIDENZ-basiertes wissen, und den daraus folgenden methoden und maßnahmen, mit pan/epi-demien rational umzugehen, und andererseits im sinne der wortes „ver-verückte“ = aus der wirklichkeit hinaus-gerückte, die uns weismachen wollen, die sachlage sei in wirklichkeit (in ihrer wirklichkeit) völlig anders, und die einstigen mittelalterlichen „miasmen“ heißen heute eben „bill gates“ usw, und verschwörungen

        und sie, herr schlagmann, offenbaren es am ende ja selbst, indem sie LEIDER „(herkömmliche) „wissenschaft zum kotzen“ finden, und mehr braucht man nicht zu sagen, um sich entsprechend zu outen.

        1. Erlaube mir, Waldemar, dass ich weiterhin bei dem „Du“ bleibe. Damit soll die große Kluft, die zwischen uns herrscht, ein wenig verringert werden – wenigstens von meiner Seite aus.

          Einmal mehr offenbart sich – oh Wunder –, dass es in Diskussionen unterschiedliche Standpunkte geben kann. Jetzt kann man an solch einer Stelle sagen: „Das stimmt aber nicht! Das stimmt aber nicht!“ Das führt aber nicht wirklich weiter.

          Intelligenter wäre es, so etwas zu sagen wie: „Oh, das ist ja interessant. Hier spricht jemand davon, dass es hier um eine sehr entscheidende Diskussion gehe. Wie kommt er denn da drauf? Wie meint er das denn genau.“ Dann würde ich z.B. antworten: „Ja, du hast doch selbst gesagt, für dich geht es hier um die Gefahr einer sich rasch ausbreitenden, extrem gefährlichen Seuche. Genau das würde ich selbst nicht sagen. Aber von meinem Standpunkt betrachtet geht es hier um nichts weniger als unseren Rechtsstaat, unser Demokratieverständnis und um einen haarsträubend leichtsinnigen Umgang mit völlig ungeprüften ‚Medikamenten‘, bei denen sich schon oft genug gezeigt hat, dass sie gravierende Folgeschäden bis hin zum Tod – gerade auch bei jüngeren Menschen – nach sich ziehen können.“ Würde mich interessieren, ob du in diesen Punkten bezüglich der Frage, ob wir hier eine „sehr entscheidende Diskussion“ vor uns haben, antworten würdest: „Nein, genau das haben wir nicht.“

          Wenn du jetzt hier sagen würdest: „Doch, das ist keine entscheidende Diskussion!“, dann würde ich an dieser Stelle jegliche Kommunikation mit dir einstellen, denn dann könnte ich auch mit einer Wand reden. Das wäre sogar noch angenehmer, weil ich dann wenigstens ein passendes Echo bekäme.

          Falls du die Diskussion aus dieser Perspektive nun vielleicht doch für wirklich brisant halten solltest, dann würde ich dich jetzt fragen: Du sprichst davon, dass „wir“ EVIDENZ-basiertes Wissen haben. Was genau ist denn deine „Evidenz-Basis“? Möchtest du uns etwas davon erzählen? Was sind deine konkreten Erfahrungen in den letzten 2,5 Jahren gewesen? Welche berufliche Expertise kannst du vorweisen? Wie viele Menschen sind in deiner Familie oder Nachbarschaft an Corona verstorben? Wieviele Alte in deinem Umfeld sind alleingelassen in Altenheimen oder auf irgendwelchen Intensivstationen krepiert? Wieviele Kinder (und auch Erwachsene), die du kennst, sind in dieser Zeit ängstlich oder depressiv oder beides geworden? Wieviele Menschen haben nach einer oder mehreren Impfungen starke Nebenwirkungen entwickelt? Kennst du Menschen, die als Pflegekräfte auf Intensivstationen gearbeitet haben? Hast du dir deren Berichte angehört? Sind Angehörige von dir wegen einer unzureichenden medizinischen Behandlung in dieser Zeit gestorben? … Das sind für mich alles Aspekte von Evidenz, die wir hier sorgfältig zusammentragen könnten. Aber du reklamierst anscheinend pauschal für dich, im Besitz einer Meta-Evidenz zu sein, bei der an der Summe im Ergebnis nicht zu zweifeln ist. Auch so ein Reklamieren eines allerhöchsten Standpunkts ist für eine echte, neue Debatte natürlich tödlich.

          Wer hier jetzt was am Ende offenbart oder outet, das sei doch auch noch ein wenig genauer geprüft. Wenn du das, was ich am Ende meiner Antwort an dich geschildert habe – Stichwort: vergewaltigte Grundschülerin, die sexuell erregende Triumphe erlebe; eine vom Therapeuten verführte Patientin, die sich das Leben genommen hat, und damit zum „Täter“ geworden sei – bei einer Fortbildung von über 1.000 „Fachleuten“ beklatscht und gefeiert wird, wenn der Referent kurz darauf zum Präsidenten einer internationalen „Wissenschafts“-Vereinigung gewählt wird, wenn du dieses Beispiel einer fest etablierten „Wissenschaft“ NICHT zum Kotzen findest, dann hat sich die Diskussion spätestens hier vollkommen erledigt. Mehr braucht man wahrlich nicht zu sagen.

  3. Man weiß gar nicht, ob man Mitleid haben, oder seiner Wut freien Lauf lassen soll. Die Kollateralschäden, die psychischen Manipulationen, all die Opfer der Maßnahmen und der Impfungen sind um ein vielfaches höher, als die Opfer durch/mit/an Corona.

    Selbst in einer EU-Anhörung hat eine Pfizerreferentin mittlerweile zugegeben, dass die Impfungen nicht schützen. Lauterbach rudert immer weiter zurück, räumt Impfschäden und Herzprobleme bei Jugendlichen ein.

    Die 2 ½ Jährige Corona-Propaganda, die selbst wissenschaftliche Kritiker (Ver)fassungslos verstummen ließ, hat weltweit tiefe psychotische Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Jetzt werden zwar Stimmen laut, dass man einander viel zu verzeihen hätte, aber bisher hat man keinerlei Entschuldigungen von den Verantwortlichen vernommen. Im Gegenteil, der ganze Impfwahnsinn geht einfach weiter und soll nun auch bei Säuglingen angewandt werden. Als ob es kein körpereigenes Immunsystem mehr gäbe, gibt es mittlerweile Impfmutationen/schäden, die für eine Übersterblichkeit von +20% mit verantwortlich sind.

    660 Millionen Impfdosen sind bis Ende 2023 bestellt. Bis Ende 2029 erhält die Pharmalobby ein jährliches Impfbereitschaftsgeld von 3 Milliarden Euro. Wohl gemerkt NUR für die Bereitstellung, für ein Produkt, das nicht wirkt und sogar schädlich und tödlich sein kann.

    Es wird wohl noch viele Jahre dauern bis die Bevölkerung ihre Traumata aufgearbeitet haben, wahrscheinlich wird auch kein Verantwortlicher für diese Verbrechen zur Verantwortung gezogen, geschweige denn, dass man an einer Aufklärung interessiert wäre, was eine Genesung der Opfer und eine Versöhnung noch erschweren wird.

    1. Ja, sehr klar analysiert.

      Ein kleines Problem dabei: Diejenigen, die diese Massenverbrechen zu verantworten haben, befinden sich auch gleichzeitig in Machtpositionen. Da sind Appelle an rationalen Diskurs oder an Einlenken und Umkehr vollkommen sinnlos. Die Macht-Haber werden sich bemühen, auf Biegen und Brechen ihre Macht zu behalten.

      In der Antike hat der grandiose Sophokles in einem Theaterstück – der „Antigone“ – eine solche Situation jedenfalls auf die Bühne gebracht. Das Stück wurde jedoch immer wieder falsch verstanden, weil ein zentraler Widerspruch im Text überhaupt nicht wahrgenommen, geschweige denn aufgelöst wurde. Am Ende des Stückes ist unübersehbar, in welches Desaster Kreon das ganze Gemeinwohl hineingerissen hat. In triefendem Gejammer tut der eklige Tyrann nun so, als wäre er geläutert. Damit täuscht er jedoch bloß die ganzen Mit-Akteure auf der Bühne bis hin zur heutigen Fachwelt von Altphilologen darüber hinweg, mit welcher Infamie er – auf offener Bühne! – in seiner Machtgier weiter einsichtslos und selbstgerecht bleibt.

      Sophokles wollte, so meine Hypothese, mit diesem Stück die Athener beglückwünschen, dass sie über ein Instrument verfügten – das SCHERBENGERICHT -, das verhindern sollte, dass es überhaupt zu einer Tyrannenherrschaft kam. Denn – umgekehrt – die Möglichkeiten eines tyrannischen Regimes sind schier unermesslich: Sie fangen die Massen in ihren Netzen, unterjochen die Intelligenz, verstehen es, ihren Kurs auch bei kräftigstem Gegenwind und Gewitter zu halten. Wenn sich so ein System erst einmal etabliert hat – dann gute Nacht!

      Der Beitrag zur Antigone ist im Juni 2020 im Rubikon erschienen („Absage an Tyrannei“ – https://www.rubikon.news/artikel/absage-an-tyrannei), bzw. leicht gekürzt im August 2022 in der Hellenika, dem Jahrbuch für griechische Kultur und deutsch-griechische Beziehungen („Antigone – eine Sophie Scholl der Antike“).

      1. @Klaus Schlagmann
        Letztendlich bleibt doch nur die Frage übrig, wie ist es immer noch möglich, dass sich die Massen immer wieder manipulieren und täuschen lassen, sich solche barbarischen Systeme etablieren können und wir nichts aus der Vergangenheit lernen. Natürlich kann man viele Gründe/Entschuldigungen anführen, aber letztendlich ist der Mensch (als Masse) immer noch nicht reif genug, für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben.

        Wir sind in eine globale, technokratische, digitale Falle getappt und haben unser Selbst dafür geopfert (wieder einmal). Schlimmer noch als eine Schafherde haben wir Angst vor einem imaginären Wolf (den wir selbst erschaffen haben), anstatt uns endlich vom vermeintlich guten Schäfer zu befreien, der uns regelmäßig die warme Wolle klaut (uns ausbeutet) und zum Schluss verspeist (für seine Machtgelüste missbraucht).

        1. Hierzu, verehrter Morgentau, wollte ich noch etwas sagen. Dabei werde ich mich auf nichts irgendwie „zu bewegen“, wie das von der Seite her eingefordert wird. Denn im Moment positionieren sich ja hier einfach nur ein paar Menschen zu den Thesen von Bruder-Bezzel bzw. steuern hierzu weitere Aspekte bei.

          Als Psychotherapeut hatte ich über Jahre mit Symptomen auf körperlicher, emotionaler und/oder geistiger Ebene zu tun. Mir ist dabei – im Laufe einiger Fortbildungen und eigenständigem Nachdenken – klar geworden, dass es dabei im Wesentlichen zwei Grundreaktionen gibt: Der eine Symptomkomplex besteht aus Herzrasen, Magendruck, Schlaflosigkeit, Verspannungen im Schultern und Nackenbereich, Zittern, Konzentrationsschwierigkeiten und das Sich-Ausmalen von Katastrophen. Der andere Symptomkomplex besteht aus Antriebs- und Energielosigkeit, totalem Verlust des Interesses an der Umgebung, starkem Rückzug.

          Das sind – SEIT JAHRTAUSENDEN – in unser Betriebssystem fest einprogrammierte Reaktionen auf STRESS. Stress bedeutet, dass irgendwie unser Leben in Gefahr ist. Der Stress wird grob in zwei Kategorien einsortiert: Ist das Stress, bei dem wir noch etwas tun können? Oder ist das Stress, bei dem wir hilflos sind?

          Je nach Einschätzung des Stresses kommt es zu zwei ganz unterschiedlichen Reaktionsmustern.

          Im ersten Fall schaltet das Betriebssystem in den Kampf-Flucht-Modus: Der genannte Symptomkomplex dient der erhöhten Wachsamkeit, der schnellen und maximalen Aktivierung von Muskelkraft sowie der vollkommenen Konzentration der Aufmerksamkeit auf die Suche nach einem Ausweg. Das, was wir heute im Allgemeinen als „Angststörung“ etikettieren, ist im Kern also ein „Geschenk von Mutter Natur“. Allerdings ist das, was in der Steinzeit hilfreich war, bei heutigen Stress-Erfahrungen, bei denen wir glauben, noch etwas tun zu können, meist nicht mehr wirklich funktional. Es wird dann schnell nur noch als „störend“ oder „krank“ empfunden. Aber es ist im Kern eine „gesunde“ REAKTION auf eine „kranke“ SITUATION.

          Im zweiten Fall schaltet das Betriebssystem in den Winterschlafmodus: Der genannte Symptomkomplex dient der maximalen Energie-Ersparnis in Zeiten, in denen das Leben bedroht war, die Menschen dagegen jedoch vollkommen HILFLOS waren (Klassiker: der Winter). Das, was heute im Allgemeinen als „Depression“ etikettiert wird, ist ebenso ein „Geschenk von Mutter Natur“. Aber auch hier gilt: Das, was in der Steinzeit noch total hilfreich und lebensrettend war, das ist bei heutigen Stress-Erfahrungen, bei denen wir uns hilflos fühlen, meist nicht mehr wirklich funktional. Und auch diese Reaktionsweise wird, wenn das Betriebssystem sie bei jemandem automatisch auslöst, schnell nur noch als „störend“ oder „krank“ empfunden. Aber es ist im Kern eine „gesunde“ REAKTION auf eine „kranke“ SITUATION.

          95% der Menschen, die zu mir kamen, pendelten zwischen diesen beiden Reaktionskomplexen hin und her.

          Soll heißen: Der Mensch hat gerne die Illusion, er sei vom Verstand gesteuert. Er wird aber viel mehr von solchen archaischen Reflexen in seinen Verhaltensmustern bestimmt.

          Und jetzt zur Frage der Massenmanipulation: Das hat im Grunde nichts mit „REIFE“ der Menschheit zu tun. Selbst dann, wenn Menschen noch so „reif“ sind, können sie doch auch „ängstliche“ oder „depressive“ Reaktionen entwickeln.

          Und bei der Manipulation, da verschafft unser Betriebssystem dem archaischen „Schwarmprinzip“ Geltung. Wie das funktioniert, oder eben auch nicht funktioniert, das hat Erich v. Holst vor langer Zeit anhand eines Experiments mit Elritzen gezeigt. Das habe ich auch vor einiger Zeit mal im Rubikon beschrieben: https://www.rubikon.news/artikel/gottliche-raserei.

          1. @ Klaus Schlagmann

            Ja, ich stimme Ihnen zu. Dennoch gibt es Menschen, die sich (fast) nicht manipulieren lassen, die in der Lage sind eine Situation erstmal zu analysieren. Schließlich gab es in der Coronahysterie durchaus Millionen Menschen, die sich nicht „verrückt“ machten und der 24/7 angstmachenden Staatspropaganda misstrauten und sogar Widerstand leisteten.

            Wenn man seinen Gedanken „freien Lauf lässt“, was wir meistens tun, ohne sie zu hinterfragen, dann reagieren wir oft unkontrolliert, emotional, bis hin zu psychischen (Angst-) Störungen. Bsp.:(Wenn es regnet gehe ich nicht raus, ich könnte mir eine schlimme Erkältung zuziehen.)

            Und dann gibt es die reflexartige, „körpergesteuerte Angst“, das Alarmsystem, das ohne Denken sofort reagiert, um „uns in Sicherheit zu bringen“. Die (unnötige) psychologische Angst kommt meist erst anschließend, wenn alles vorbei ist und wir darüber nachdenken können. Bsp.:(Wir müssen sofort reagieren, um einem Fahrzeug, was auf uns zukommt, auszuweichen. Und danach entwerfen wir gedankenreiche Horrorszenarien.)

            In der heutigen Zeit werden wir 24/7 so überflutet mit meist unsinnigen, unbrauchbaren Informationen (Radio, TV, Smartphone, Werbung…), dass unser Verstand fast immer am Limit ist und kaum zur Ruhe kommt, um die ganzen Inputs sinnvoll zu reflektieren. Neurosen, Psychosen, Phobien, Panikattacken, Depressionen, Amokläufe, hypochondrische Störung u.v.m. sind doch mittlerweile der „Normalfall“ anstatt die Ausnahme. Und meist werden diese Störungen mit Medikamenten behandelt, die auch wiederum schwere psychische Nebenwirkungen auslösen. In den westlichen Staaten gehört es doch schon zum guten Ton, wenn man einen Psychiater konsultiert.

            Und das hat, nur meine Meinung, sehr wohl etwas mit „Reife, Bewusstseinsentwicklung“ zu tun. Das was man zurzeit immer öfter beobachten kann, nicht nur in der Politik, ist eine infantile, neurotische Angstgesellschaft, die sich selbst dahin gebracht hat.

            Wenn Menschen in der freien Natur mit Maske rumlaufen, nicht nur vermeintliche geistige Führer sich an Kindern vergreifen, Menschen glauben ihre Identität in über 60 Geschlechtern finden zu können und wir immer noch glauben Kriege bringen Frieden, dann muss man sehr wohl die geistige Reife der Menschheit in Frage ziehen. Und natürlich lassen sich solche Menschen am leichtesten manipulieren. Was nützt es, Impfstoffe zu entwickeln, für Menschen, die sich selbst und ihren Lebensraum zerstören und die immer noch in der Höhle Platons leben und ihren eigenen Schatten hinterherjagen?

            Zitat aus ihrem Text:
            https://www.rubikon.news/artikel/gottliche-raserei

            „Wissen Sie, für mich gibt es nur drei Arten von Menschen: Opfer, Täter und Idioten.“

            Ich würde es reduzieren auf zwei Arten von Menschen, Opfer und Täter unterscheiden sich kaum, sie bedingen einander.
            Und der Idiot, ist der Narr, der die Täter/Opfer „bemitleidet“, weil sie sich selbst und die (natürliche) Welt nicht annehmen können.

            Also, gibt es nur (unreife) Opfer und (reife) Idioten… ;-)

    2. @ morgenthau:
      also ich bin jetzt als folgsamer idiot der regierungspropaganda 4x gegen c geimpft, mit biontech, und habe schwerste impfschäden davongetragen:

      – unmittelbar nach jeder ich-impfe mit meinen 4 deutschen doggen zusammen urplötzlich heißhungeranfall nach brathähnchen, den wir befriedigen mussten
      – ansonsten meine doggen (und ich) schwere keinerlei-nebenwirkungen, außer dass meine doggen eh schon gechipt waren, und ich jetzt sogar 4-fach gechipt bin, was aber durch maßloses kaffeetrinken/tag wie immer gut auszuhalten ist (wobei ich aktuell immer wieder fressanfälle nach knusprig-bratkartoffeln mit viel speck, und meine 4 doggen auch)

      und geheimnis: ich bin sogar gegen gürtelrose, pneumokokken, und grippe geimpft, leider dies aber ohne fressanfälle/appetit auf irgendwas besonderes, weshalb ich diese impfen ablehne, denn sie bringen uns keinen unmittelbaren mehrwert

      impfen ist keineswegs eine der besten weil wirksamsten erfindungen der medizin, sondern weit schädlicher, als die damit zu vermeidenden krankheiten selbst = es ist 1000mal günstiger, zb an röteln zu sterben, als sich dagegen impfen zu lassen, und danach das wort „röteln“ vergessen zu können. beweis: das ist einfach so !

      1. @waldemarhammel
        Wunderbar, wenn sie und Ihre Doggen das experimentelle Präparat gut vertragen haben, obwohl es nutzlos ist. Das können leider nicht alle Menschen von sich behaupten, davon kenne/kannte ich einige persönlich. Ich bin auch kein totaler Impfgegner, aber skeptisch, wenn Menschen unter Zwang als Versuchskaninchen missbraucht werden.

        1. @ morgenthau:
          ja genau, das experimentelle am MRNA-prinzip gibts erst seit ca 20 schlappen jahren, und jetzt hat mans zum ersten mal auch fürs massenimpfen eingesetzt, das ist unfassbar und zukünftig wird man sogar andere herkömmliche impfungen auf mrna umstellen, weil das weniger nebenwirkt, fast 100% zielgenauer wirkt, und genaustens den erreger trifft und sonst nichts.

          das einzige problem dabei bisher ist, dass heutige mrna’s nur die veränderlichen spikes der erreger als ziel im visier haben (weshalb man öfter angepasst nachimpfen muss), und man weiterentwickelt den erreger(körper) selbst „abschießen“ möchte, dann nutzen ihm die ständigen spikes-änderungen nämlich nix mehr

          was aber theoretisch einfach klingt, ist technisch (noch) nur schwer machbar, weil man dann aus einer ganzen fast gleichen erregerklasse, die lebenswichtig sein kann (zb die hunderte e.coli stämme im darmbereich), nur einen einzigen (krankmachenden) kandidatenstrang eliminieren müsste

          das ist wie: man hat zehntausend fast gleiche sandkörner, und möchte ein einziges herausschießen, dem zb eine ecke fehlt.

          ursprünglich, und das ist bis heute der schwerpunkt, wurde das mrna-prinzip gegen krebse entwickelt, die anwendung gegen corona ist wissenschaftlich nur nebensache, ein willkommender und erstmals im großen stil eingesetzter spinoff, und gegen krebs ist mrna praktisch nur eine weiterentwicklung im rahmen des bereits etablierten und höchst erfolgreichen prinzips monoklonaler antikörper, die ebenfalls das obige problem haben:

          monoklonale antikörper vernichten zwar zuverlässig bestimmte krebs-linien, und wenn ein krebs nur aus einer einzigen linie besteht, ist er damit tatsächlich vernichtet (klappt zb oft sehr gut bei gliomen = hirnkrebsformen), aber normale krebse bestehen aus hunderten oder tausenden leicht unterschiedlicher zell-linien, die mehr oder weniger alle gleichzeitig wachsen, sodass das herausschießen einer oder weniger zell-linien nix nutzt. deshalb muss man leicht unterschiedliche m-antikörper komplexe nacheinander einsetzen, was allzu oft bedeutet, dass der pat an seiner spezifischen krebsart verstirbt, ehe die therapie zu ende kommt. aber das prinzip m-antikörper funktioniert perfekt, und mrna ist nur eine methode, das prinzip noch weiter zu perfektionieren, sodass man bei einem krebs x zukünftig optimalerweise alle zell-linien zb gleichzeitig vernichten könnte

          mrna also neue (experimentelle) erfindung? NEIN, denn schwerpunkt krebsforschung seit ca 20 jahren. mrna gegen corona? nur ein spinoff der krebsforschung, und erstmals im großen stil gegen einen krankheitserreger als impfung höchst erfolgreich eingesetzt, weshalb man zukünftig auch andere schutzimpfungen, zb influenza und „kinderkrankheiten“, auf mrna umstellen wird (dann vielleicht auch malaria usw einfach schutzimpfen und fertig)

          die leute mit den sog corona-spätfolgen:
          – spinnen sich aus unterschiedlichsten motivationen heraus etwas zusammen (privat-wahn uä., durchaus krank, aber eben nicht ursächlich wegen dem c.erreger)
          – oder sehr oft hatten vorher schon andere erkrankungen, die durch manifeste coronainfektion verstärkt wurden (sowas sehr oft, auch bei anderen erregern, zb lungenerkrankungen führen zu herzerkrankungen)
          – oder ein verschwindend geringer anteil mit tatsächlich impf-mechanismus direkten nebenwirkungen, die aber zu 99.9% passager sind = vorübergehend, wie leichtes fieber für 1-2 tage nach dem impfen (wobei sowas aber gerade bedeutet, dass die impfe wirksam ist)

          es ist -technisch/biologisch/physiologisch- unmöglich, dass mrna impfen spätfolgende NWirkungen auslösen, und selbst die direkten impfnebenwirkungen sind entweder garnicht vorhanden (so wars bei mir), oder weit geringer, als bei herkömmlichen impfungen – und zu den verrückten annahmen der verschwörungsfantasten, bill gates, chipeinpflanzen, usw, muss man nicht reden, sondern höchstens sehr traurig lachen.

          ich komme selbst aus dem medizinischen bereich (jetzt renter), und ich hätte mich ganz bestimmt nicht mrna-impfen lassen, wenn ich auch nur den geringsten zweifel an der methode hätte.

  4. @ morgenthau: nachtrag:
    auch ich erinnere das maßlose regierungs- und meinungen-durcheinander der speziell deutschen bemühungen, den pandemischen zustand hier im land unter kontrolle zu bekommen, und das war alles andere als gut und zielführend, und ein deutliches zeichen dafür, von welchen unfähigen idioten wir hier regiert werden, wenn es mal wirklich „um die wurst geht“ (auch in ähnlichen andersgelagerten situationen (der vergangenheit schon) wären wir zukünftig, typisch deutsch, erneut verraten und verkauft, es würden sich leute erneut wieder nur die eigenen taschen zu füllen versuchen (zb maskenaffären, getürkte impfstellen, impfstoffbeschaffungen nach wer-zahlt-mir-mehr in die eigene tasche), andere würden auch dann morgen nicht mehr wissen, was sie heute gesagt haben (siehe ahrtal-überschwemmung), blitzkarrieren auf lügereien aufbauen, usw) – das mit corona ist im rückblick in summe mehr als schlecht gelaufen, und wir könnten/sollten eigentlich daraus lernen (bleibt natürlich illusorisch in einem land, in dem die li hand nicht weiß, was die re tut, wenns mal wirklich darauf ankommt, und das alleine schon durch seine extrembürokratie so gut wie völlig handlungsblockiert ist)

    und jetzt gerade erneut, maskentragen, ja?, nein?, vielleicht?, nur teils?, oder immer?, vielleicht auch im bett?, oder doch nur im wald alleine?, tote mit oder ohne maske begraben?, usw

    mein rat ganz einfach: in der infektionen-trächtigen jahreszeit, also der kühleren und nasskalten („erkältungenzeit“), sollte man immer unter menschen ffp2 oder einfach-maske tragen, zb sog „op-maske“, und das nicht gegen c., sondern allgemein gegen luft- und tröpfchen- erreger aller sorten (auch zb (lungen)eitererreger unterschiedlicher klassen in der luft), denn masken schützen sehr gut, selbst wenn sie nicht ganz richtig getragen werden, gegen all diesen mist, der einen manifest krankmachen kann (nicht muss) – masken sind der einfachste schutz gegen luftgetragene infektionen. und die unendlich zahlreichen keime der schmierinfektionen lassen sich sehr gut in schach halten durch ganz simples öfteres händewaschen mit warmen wasser (das spült hautfett + darauf sitzende erreger weg), oder wasser + ein wenig seife (lösungsmittel wie seifen inaktivieren oder zerstören keime) – man braucht dazu nicht, was ich beim einkaufen in eintrittsbereichen von supermäkten oft beobachte, sich hände + arme + den halben körper mit echten desinfektionsmitteln (krankenhausartig) zu „desinfinzieren“, was auf dauer sogar höchst schädlich ist, denn erstens ist eine gesunde = normale „hautflora“ nicht zu unterschätzen lebenswichtig, und zweitens sind desinfektionsmittel knallharte gifte, die man nicht leichtfertig („kost ja nix“, mir macht das nix,etc) anwenden sollte, weil man sonst völlig überflüssig gifte inkorporiert.

    ganz normale hygiene, auf unterem level gefahren, und maskentragen simpel als hygienezusatz auf diesem unteren level, das genügt völlig, um weitestgehend geschützt zu sein, auch gegen c. und seine zahlreichen verwandten, und wenn man sich gutes tun will, impfen ist die optimale länger- und/oder langzeit- lösung, zb jetzt gegen influenza = grippe, damit kann man dann durch meere von grippe.erregern und sogar erkältungen-erreger (denn es gibt kreuzresistenzen usw) wandern, und es passiert einem? genau garnix !

    und für 40/50/60+ jährige unbedingt zu empfehlen: die multivalente pneumokokken-impfung, schützt vor ca 30 arten von eitriger lungenentzündung (für ca 10 jahre), an der auch heute noch viele leute sterben, weil im fall der manifesten infektion die erreger oft schlicht schneller sind, als die antibiosen wirken können, oder öfter auch am herxheimer.-effekt dann gestorben wird = zuviele erreger durch antibiose auf einmal gekillt => zuviele giftstoffe der zerfallenen erreger im blut => kreislaufkollaps mit tod (die wirksame therapie selbst bringt dann um – ausgesprochen blöder tod).

  5. Die (Schein-)Diskussion zwischen @waldemarhammel, @Morgentau, @Klaus Schlagmann zeigt sich als sinnloser „Nicht-„Austausch; keiner bewegt sich einen Millimeter auf den anderen zu, keiner lässt auch nur ein Argument des anderen gelten, die eigene Position ist die ultimativ richtige und jeder hat natürlich den Durchblick; nur die anderen eben nicht. Da geht man am besten gleich getrennte Wege, das spart Zeit und viel Energie. Vielleicht hilft der freiwillige Einschluss im Keller in Begleitung von einem Pornoheftchen; ein intellektueller „Lockdown“ plus Entspannung zur Überwindung der medialen Psychose, die die Menschheit befallen hat, sie in den verbalen Bürgerkrieg führte und vielleicht schon bald viel weiter führen wird.

    1. @VonSeiten
      Ja, richtig. Seit Monaten werden nur ermüdende Scheindiskussionen geführt, auch von mir, in fast allen politischen Bereichen. Ich werd` dann mal los, aber nicht in den Keller. Gibt es noch Heftchen, wo keine Masken getragen werden…? :-)

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