Weltpolitik: Vom Imperialismus bis zu Kairos!

Dass der reklamierte gemeinsame politische Wille nur dann einen nennenswerten Stellenwert hat, wenn keine eigenen Geschäftsinteressen im Spiel sind, war nie anders. In Bezug auf die Etikettierung von Kriegsbündnissen als Wertegemeinschaften war der Vorfall um das neue Militär- und Technologiebündnis AUKUS wieder einmal eine gute Lektion.

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Wahlen: Alles Schmu?

Wer nach der Bundestagswahl letztendlich die Regierung bilden wird, ist völlig gleichgültig, da bestimmte politische Tendenzen nicht durch konkurrierende Vorstellungen gefährdet sind. Die Verpflichtung auf die Nato gehört dazu – mit allen Konsequenzen. Und schleichend wird ein Präsidialsystem installiert.

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Journalismus heute: Castingshow im Unterhaltungsformat

Kritischer Journalismus zeichnet sich dadurch aus, das Wesen dessen, über was er berichtet, von der Verpackung zu befreien. Kurz vor der Bundestagswahl existieren durchaus Beispiele dafür, wie so etwas geht. Sie finden sich allerdings kaum in dem, was als der Mainstream bezeichnet wird.

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Niemand ist unersetzlich: Morto un papa, se ne fa un altro!

Wenn die Zeit vorbei ist, ist es Zeit zu gehen. Eine, wie es scheint, einfache Wahrheit, die zu begreifen für viele Akteure allerdings nicht so einfach ist. Nicht der eigene Charakter oder die eigenen Taten werden zur Messgröße der Selbstbegutachtung, sondern der Status. Bei manchen reicht sogar die Flächengröße des Büros oder die Limousine, die einem zur Verfügung steht, um den eigenen Narzissmus bedienen und sich selbst überschätzen zu können.

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Sic Transit Gloria Mundi: So vergeht der Ruhm der Welt

Als ich an vergangene Gespräche während meiner Zeit in Südostasien zurückdachte, fragte ich mich, wie ich die neugierigen Fragen meiner damaligen Kollegen heute wohl beantworten würde. Es wurde mir klar, wie viele Ding seither schief gelaufen sind. Würde ich erzählen wollen, dass das Land tief gespalten ist und dass auf der einen Seite Individuen mit astronomischem Reichtum existierten, während Alte aus Mülltonnen fräßen?

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Trial and Error: Aus Fehlern lernen?

Afghanistan ist eigentlich ein Lehrstück. Aber was geschieht, wenn sich Individuen wie Kollektive weigern, aus dem eigenen Scheitern die richtigen Schlüsse zu ziehen? Die Prognose ist einfach: Es wird nicht lange dauern und sie werden sich daran machen, die gleichen Fehler in einem anderen Zusammenhang zu wiederholen.

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Das Ende der Globalisierung?

Eine der wohl weit verbreitetsten Erzählungen ist die, dass die Kritiker der Auswirkungen der Globalisierung jene seien, die die Komplexität der neuen Welt überfordert. Das ist die Bilanz von Gewinnern. Die Verlierer sollen gefälligst verstummen. Diese Sichtweise ist egoistisch wie borniert.

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Das Gesicht des Imperialismus am Hindukusch

Aus dem Spektakel am Hindukusch werden keine Lehren gezogen. Der große Konsens des politischen Lagers besteht in der Annahme, dass die Strategie richtig gewesen sei und man allenfalls taktische Fehler mit gravierenden Auswirkungen zugelassen habe.

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