All posts by Jairo Gomez

Seit 1967 lebt der im spanischen Granada geborene Bernardo Jairo Gomez Garcia in Deutschland. Schon vor seinen Ausbildungen zum Trockenbaumonteur und Kfz-Lackierer entdeckte Gomez seine Leidenschaft für die Kunst. Er studierte an einer privaten Kunsthochschule Airbrushdesign und wechselte aus der Fabrikhalle ans Lehrerpult. 14 Jahre war Gomez als Spanischlehrer in der Erwachsenenbildung tätig. Seine Interessen gelten der Politik, Geschichte, Literatur und Malerei. Für Neue Debatte schreibt Jairo Gomez über die politischen Entwicklungen in Spanien und Lateinamerika und wirft einen kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland und Europa.

Der verntzten Gesellschaft geht die Solidarität verloren.

Was wäre wenn…

Was wäre wenn ... Das Gedicht von Mario Benedetti, der als Journalist, Dichter und Schriftsteller bekannt wurde, gewinnt Aktualität.

Sahra Wagenknecht wurde mit einer Torte beworfen. Ein Sündenfall!

Der Tortenwurf als Sündenfall des Antifaschismus

Die Fraktionschefin der Linken wurde beim Parteitag in Magdeburg attackiert. Ein Aktivist warf Sahra Wagenknecht eine Schokoladentorte ins Gesicht - ein Offenbarungseid für den Antifaschismus.

Die Elektromüllkippe Agbogbloshie bei Accra in Ghana ist einer der giftigsten Orte der Welt.

Moderner Kolonialismus – Ein kritischer Blick auf Europas Außenpolitik

Nach dem 2.Weltkrieg zogen sich die Kolonialmächte allmählich aus ihren Kolonien zurück und entließen künstliche Staatskonstrukte in die Unabhängigkeit. Vorher etablierten sie aber noch ihnen wohlgesonnene Systeme und politische Marionetten, die die Länder in ihrem Sinne regierten. Die Ausbeutung hat somit nie aufgehört.

Viele der Proteste in Europa erinnern aktuell an Demonstrationen in Lateinamerika.

„Das vereinigte Volk wird niemals besiegt werden!“

Sergio Ortega komponierte 1970 das Lied "El pueblo unido jamas será vencido" (auf Deutsch: Das vereinigte Volk wird niemals besiegt werden). Es wurde in Chile zum Symbol des Widerstands gegen die Diktatur Augusto Pinochets. Heute ist es wieder aktuell.

Auch in Spanien verstärkt sich der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen Spardiktate und die Aushöhlung der Demokratie.

Jahrestag der Empörten

Aus Protest gegen die Folgen der Wirtschaftskrise, politische Misstände, die Einschnitte bei Sozialprogrammen und wegen der Korruption im Land, wurden im Mai 2011 in ganz Spanien öffentliche Plätze von Bürgerinnen und Bürgern besetzt. Die spanischen Medien nannten die Bewegung Indignados ("Empörte") oder auch Movimiento 15-M ("Bewegung 15. Mai").

Luis Mariano Fernández ist ein bekannter spanischer TV-Moderator und Videoblogger. Er unterstützt als Autor NEUE DEBATTE.

„Wir haben größere Einkünfte, aber nicht mehr Moral.“

Der spanische Journalist Luis Mariano Pimentel spricht über das Paradoxon des Lebens.

Der spanische Kommunist Julio Anguita ist ein scharfer Kritiker des Neoliberalismus.

„Lieblich, aber scharf wie ein Skalpell!“

Bei einem Besuch in Córdoba traf Pablo Iglesias (Podemos) auf Julio Anguita, ein Urgestein der spanischen Kommunisten. Anguita appellierte an alle sozialen Bewegungen sich zu vereinen und gemeinsam mit Podemos und der linkssozialistischen IU (Izquierda Unida) ein neues Spanien aufzubauen - eine Herkulesaufgabe.

Podemos hat die politische Landschaft in Spanien nachhaltig verändert.

Spanien und der Schatten der Diktatur

Durch Europa weht der kalte Wind faschistischer Ideologien. Mit einem Hagel aus völkischen Ideen und apokalyptischen Untergangsszenarien schießen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien die Demokratien der Europäischen Union sturmreif.