Religionskritik und Kulturtheorie: Sigmund Freuds „Unbehagen in der Kultur“

„Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, dass eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glückversicherung und Leidensschutz durch wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“ – Sigmund Freud

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Subjektivierung

Die Aktualisierung Goethe’scher sensualer Wissenschaftslehre als Dimension sozialwissenschaftlicher Erkenntnis.

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Gelächter von unten oder Lachen über alles, was knechtet und begrenzt

Hier geht es nicht nur um eine besondere Lachtheorie, sondern um eine – scheinbar utopische – praktische Konsequenz des Lachens und seiner Möglichkeiten.

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Franz Kafka oder Rebellion ist berechtigt

„Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht.“

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Denkschranken: Zum Leitkonzept „unvorhergesehene Handlungsfolgen“

„Die Existenzform des Alleinstehenden ist kein abweichender Fall auf dem Weg in die Moderne. (…) Die Negation sozialer Bindungen, die in der Marktlogik zur Geltung kommt, beginnt in ihrem fortgeschrittensten Stadium auch die Voraussetzungen dauerhafter Zweisamkeit aufzulösen … “ (Ulrich Beck)

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Einführung in soziologische Sichten (Teil 5): Nonkonformität

Die Aussage des Soziologen Lewis A. Coser, dass nur ein hinreichend entwickeltes kritisches Potenzial garantiert, dass sich die Soziologie neben den manifesten sozialen Problemen auch den latenten Problemen zuwenden kann und somit der Gefahr entgeht, dass ihre Ergebnisse gesellschaftlich folgenlos bleiben, scheint sich in der Gegenwart negativ zu bestätigen: das kritische Denken verschwimmt im Mainstream. Im 5. Teil seiner Einführung in soziologische Sichten geht Richard Albrecht auf die Bedeutung der Nonkonformität ein.

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Einführung in soziologische Sichten (Teil 4): Biosphäre und Soziosphäre

„Das menschlich-soziale Leben [ist] ein Teil der Natur, ohne sich jedoch darin zu erschöpfen“, bemerkte der Soziologe René König über die widersprüchliche Einheit des Mensch-Natur-Verhältnis. Im vierten Teil seiner Einführung in soziologische Sichten setzt sich Richard Albrecht mit Biosphäre und Soziosphäre auseinander.

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Einführung in soziologische Sichten (Teil 3): Gerechtigkeit

Gerechtigkeit. Was bedeutet das Wort in der bürgerlichen-kapitalistischen Gesellschaft? Richard Albrecht schreibt im 3. Teil der „Einführung in soziologische Sichten“ über Anspruch und Wirklichkeit eines mit naiver Leichtigkeit verwendeten Begriffs.

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Einführung in soziologische Sichten (Teil 2): Ohnmacht und Deprivation

Im zweiten Teil der „Einführung in soziologische Sichten“ steht der Gegenbegriff der Macht im Mittelpunkt: die Ohnmacht. Ein Aspekt von Ohnmacht ist die Verdummungsindustrie mit ihren Verblendungs-, Verkehrungs- und Umwertungsmechanismen. Über die Umwandlung lebendiger Menschen in Registraturnummern durch Bürokraten führt die Betrachtung zur Deprivation.

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Einführung in soziologische Sichten (Teil 1): Gesellschaft, Macht und Gewalt

2014 veröffentlichte Dr. Richard Albrecht in der Zeitschrift ‚Aufklärung und Kritik‘ das Essay „Gesellschaft: Eine Einführung in soziologische Sichten“. Für Neue Debatte wurde das Werk aktualisiert. Es erscheint in fünf Teilen, um eine intensive Auseinandersetzung mit den vorgestellten theoretischen Ansätzen und praktischen Beispielen zu ermöglichen. Der erste Teil reflektiert auf „Macht und Gewalt“. Der Beitrag finalisiert in einer Beschreibung des Soziologen Heinrich Popitz: „Keine umfassende soziale Ordnung beruht auf der Prämisse der Gewaltlosigkeit. Die Macht zu töten und die Ohnmacht des Opfers sind latent oder manifest Bestimmungsgründe der Struktur sozialen Zusammenlebens.“

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Pandemia Forever – Eine wissenssoziologische Skizze

Ein hierzulande wirkendes Dreigestirn wirft als aparte Variante von „Reiters Westliche Wissenschaft“ alte Grundfragen neu auf. Und gibt dazu Anlass, gedankenexperimentell ganz andere Fragen zu stellen – jenseits aller noch so bizarren Einzelmaßnahmen und der Umwertung aller Werte.

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Vorkasse – Ein sozialwissenschaftlicher Versuch der Konzeptualisierung

Der verallgemeinerte Vorkassegrundsatz produziert die ’soziale Institution multiple Vorkasse‘ als gesellschaftliche Grundsituation, wobei der Grundsatz der Vorkasse einem bekannten Matthäus-Prinzip entspricht: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“

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