Joseph Déjacque: Nieder mit den Bossen!

In seinem historischen Text, verfasst am Vorabend des Bürgerkriegs in den USA, geht der französische Dichter Joseph Déjacque (1821 bis 1864) auf Macht und Herrschaft und die Diktatur des Proletariats ein. Déjacque schreibt: „Es gibt nur eine revolutionäre Diktatur, nur eine humane Diktatur, nämlich die des Geistes und der Moral. Jeder ist frei, daran teilzunehmen. Es genügt, es zu wollen, um es zu können.“

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John Zerzan: Landwirtschaft (Teil 2)

Die Geschichte der Zivilisation zeugt von der zunehmenden Verdrängung der Natur aus der menschlichen Erfahrung. Das Projekt der Unterwerfung der Natur, das mit der Landwirtschaft begonnen hat und durchgesetzt wurde, hat gigantische Ausmaße angenommen. Der „Erfolg“ des Fortschritts der Zivilisation, ein Erfolg, der von der früheren Menschheit niemals beabsichtigt gewesen ist, schmeckt mehr und mehr nach Asche.

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John Zerzan: Landwirtschaft (Teil 1)

„Die menschliche Landschaft einebnen und standardisieren, ihre Unregelmäßigkeiten beseitigen und ihre Überraschungen bannen“, diese Worte von Emil M. Cioran beschreiben die Logik der Landwirtschaft ausgezeichnet, das Ende des Lebens als vorrangig sinnliche Betätigung, die Verkörperung und der Erzeuger des vereinzelten Lebens.

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Peter Kropotkin: An die jungen Leute

Da dieses Büchlein an die Jugend gerichtet ist, so mögen es die Herzens- und Geistes-Alten beiseitelegen, ohne sich die Augen zu ermüden; denn sie würden mich doch nicht verstehen. – Peter Kropotkin (Aux jeunes gens, 1881)

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Unruhen: Neue Realitäten, alte Verlangen

Die Diktatur des Kapitals mit ihren bestehenden Herrschaftsverhältnissen verwüstet die Gesellschaften. Es drängt sich die Notwendigkeit auf, das Terrain danach abzusuchen, wo die soziale Frage neu gestellt oder wo sie weiterhin gestellt werden kann. Das ist gar nicht so einfach: Neben der Produktion wurde auch die Masse menschlicher Beziehungen erfolgreich atomisiert. Doch die Kohärenz in der Entfremdung hat auch einen Vorteil: Selbst die banalste Forderung auszusprechen, wie jene nach Nahrung zum Beispiel, bedeutet, die Grundlagen der gesellschaftlichen Verhältnisse radikal infrage zu stellen.

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Das andere Ich: Die Verlagerung des Lebens ins Virtuelle und die Folgen

Will ich meine Selbstbestimmung ausweiten, muss ich mich manchem verweigern, Feinde der Freiheit angreifen und Beziehungen üben, die nicht auf Unterwerfung oder Ausbeutung beruhen.

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Alfredo M. Bonanno: Der Verlust der Sprache

Jeder Künstler, Komponist, Schriftsteller und auch jeder Revolutionär ist ein Kind seiner Zeit. Und von dieser gebraucht er die Instrumente. Dazu gehört die Sprache, deren Verlust jedes Projekt scheitern lässt.

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Alfredo M. Bonanno: Die Rebellion

„(…) In allen sozialen Klassen gibt es Rebellen. Der Charakter mancher Individuen erweist sich in einem bestimmten Moment als unfähig, einen gewissen Grad an Konditionierung zu ertragen, und folglich weigert er sich, reagiert er, durchbricht er die Umklammerung, die ihn bedroht.“

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Gustav Landauer: Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes

„Ich möchte es so deutlich sagen, dass jeder Mann und jede Frau und jedes Kind es versteht, und möchte es so laut sagen, dass alle Welt mich hört. Wenn die Arbeiter zur rechten Zeit aufhören zu arbeiten, wenn die Arbeiter zur rechten Zeit und im rechten Umfang und in der rechten Art die Arbeit einstellen, wenn die Arbeiter streiken, dann ist kein Krieg möglich.“

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Peter Kropotkin: Der Geist der Empörung

„Im Leben der Gesellschaften gibt es Zeiten, wo die Revolution zur gebieterischen Notwendigkeit wird, wo sie sich förmlich aufzwingt.“ – Peter Kropotkin (L’Esprit de révolte, 1880)

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