Kategorie: Krystyna Schreiber

Krystyna Schreiber ist eine deutsche Journalistin, Korrespondentin und Autorin. Sie lebt seit 2002 in Barcelona.

Beobachtung und Überwachung. (Grafik: Mohamed Hassan, Pixabay.com, Creative Commons CC0)

Katalonien und die Justiz: Sind die Entscheidungen im Fall Puigdemont politisch motiviert?

Durch das Zurückziehen des europäischen Haftbefehls seitens Spaniens hat sich die Causa Puigdemont (vorläufig) erledigt. Es bleiben zahlreiche Fragen offen.

Rose auf dem Boden liegend. (Foto: RevivingStars, Pixabay.com, Lizenz: CC0)

Katalonien aus philosophischer Sicht: Begriffsverwirrungen und mangelhafte Argumentationen

Thomas Sturm ist Professor an der Autonomen Universität von Barcelona. Der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung steht er kritisch gegenüber. Sturm meint, der Fortschritt, den Katalonien jetzt braucht, muss darin bestehen, einen neuen Grundkonsens in der gespaltenen Bevölkerung zu schaffen.

Der Stolperstein für Lluís Companys wird zum Politikum. (Foto: Heike Keilhofer)

Katalonien: Barcelona strauchelt über den Stolperstein für Lluís Companys

Im Februar 2018 wurden 68 Stolpersteine für katalanische Opfer des Nationalsozialismus von dem deutschen Künstler Gunter Demnig in Katalonien verlegt. Es sollte ein Beitrag von deutscher Seite zur längst nötigen historischen Aufarbeitung des Faschismus in Spanien sein.

Schiff, bemalt mit Comicfiguren, als Unterbringung für spanische Nationalpolizei im Hafen von Barcelona. (Foto Pressenza, K. Schreiber)

Rückzug aus Katalonien: Was der dreimonatige Polizeieinsatz hinterlässt

Nach dreimonatigem Einsatz verlassen die im Hafen von Barcelona stationierten staatlichen Sicherheitskräfte, die das umstrittene Referendum verhindern sollten, Katalonien – nach ebenso umstrittenen Einsätzen und internen Disputen. Ein Teil der Bevölkerung Kataloniens sieht den Abzug nicht als Zeichen der Deeskalation. Das hat auch mit den zahlreichen Klagen zu tun, die die spanischen Sicherheitskräfte im Zusammenhang mit dem 1. Oktober-Referendum gegen katalanische Bürger und Institutionen angestoßen haben.

Carles Puigdemont im Oktober 2017. (Foto: Krystyna Schreiber)

Parlamentswahlen in Katalonien: Fluch oder Segen?

Rund 82 Prozent der Wahlberechtigten nahmen in Katalonien an der von der Zentralregierung auferlegten Regionalwahl teil. Sollte die spanische Regierung trotz des Erfolges der Unabhängigkeitsparteien weiter autoritär in Katalonien agieren, liefert sie zusätzliche Argumente, um sich von Spanien zu lösen. Aus Barcelona berichtet Krystyna Schreiber.

Verbunden durch soziale Netzwerke. (Foto: NordWood Themes; Unsplash.com)

Katalonien: Sicherheit in den sozialen Netzen oder digitale Säuberung?

Beim Kurznachrichtendienst Twitter España wurden Accounts von Privatpersonen gesperrt, die sich in ihren Tweets oder durch das Teilen von Kurznachrichten zur Unabhängigkeit Kataloniens bekannten. Es soll sich um ein Versehen gehandelt haben.

Katalanische Demo in Brüssel. (Foto: Krystyna Schreiber)

Katalonien: Der „Elefant im Raum“?

Krystyna Schreiber hat in Brüssel die katalanische Demonstration beobachtet und mit Protestlern, Aktivisten und Politikern gesprochen. Es zeichnet sich ab, dass nicht die Unabhängigkeit, sondern die Europäische Union als Wertegemeinschaft zur Debatte steht.

Proteste im November in Katalonien. (Foto: Fotomovimiento (flickr.com); CC BY-NC-ND 2.0)

Katalonien: Unabhängigkeitsbewegung wieder im Aufschwung?

Spanien will zur Normalität zurückkehren. Neuwahlen in Katalonien sollen dabei helfen. Die Befürworter der Unabhängigkeit gleichzeitig als politische Gegner zu verfolgen, dürfte wenig zur Entspannung beitragen. Früher oder später wird es zu einem politischen Dialog kommen müssen. Ein Bericht von Krystyna Schreiber aus Katalonien.

Llibertad Jordis. Freiheit Jordis! (Foto: Assemblea.cat, CC BY-NC 2.0)

Die Uhr steht auf fünf vor zwölf in Katalonien

Die Zentralregierung beruft sich im Katalonienkonflikt auf Artikel 155 der spanischen Verfassung. Die Autonomieregierung steht vor der Entmachtung.

Jordi Cuixart von Òmnium Cultural bei Assemblea General 2015 (Foto: Òmnium Cultural; CC BY-SA 2.0)

Untersuchungshaft für wichtigste Separatistenführer heizt Katalonien-Konflikt an

Seit Montagabend gibt es in Spanien zwei politische Häftlinge: die Vorsitzenden der größten Bürgerinitiativen, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens einsetzen, Jordi Cuixart von Omnium Cultural und Jordi Sanchez, Vorsitzender der Assemblea Nacional Catalana.