Kategorie: Zeitgeschehen

In der Kategorie Zeitgesehen setzen sich Autorinnen und Autoren von NEUE DEBATTE kritisch mit der Welt von gestern, den Ereignissen von heute und der Welt von morgen auseinander.

Demokratie oder keine Demokratie in Spanien. (Foto: Marc Sendra Martorell, Unsplash.com)

Spanische Unrechtsjustiz verletzt weiterhin Menschenrechte

Menschenrechte sind das Fundament der Europäischen Union, das Spanien und europäische Politiker, die die Menschenrechtsverletzungen in Spanien als angeblich "nach spanischem Recht und der spanischen Verfassung" gesetzeskonform gutheißen und billigend unterstützen, unwiderruflich zu zerstören im Begriff sind. Ein Beitrag von Prof. Dr. Axel Schönberger.

Nicht sprechen. (Foto: Kristina Flour, Unsplash.com)

Mund halten – Spaniens Kampf gegen die Meinungsfreiheit in der Demokratie

Die Demokratien in Europa stehen mit dem Rücken an der Wand. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung werden Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Grundrechte immer weiter eingeschränkt. Spanien bewegt sich im Laufschritt zurück in die Zeiten der Franco-Diktatur. Die Unterdrückung der öffentlichen Meinung versteckt sich dabei hinter einem Rechtsverständnis, das bis zur Groteske entstellt wurde. Ein Bericht von Krystyna Schreiber und Gunther Sosna.

Das Wasser tritt über das Ufer. (Foto: Jessica Mulder, Unsplash.com)

Klimawandel: Hochwasser wird zum Risikofaktor

Angesichts des Klimawandels muss der Hochwasserschutz nach Ansicht von Experten erheblich erweitert werden. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht. Ein Bericht von Robert Manoutschehri.

Deliveroo Brighton (Foto: Labournet.tv)

Kurzfilm: Ride with us!

Im englischen Brighton erhalten die Fahrer von Deliveroo 4 Pfund pro Zustellung. Viele haben Schwierigkeit mehr als den Mindestlohn zu verdienen. Wochenarbeitszeiten von teilweise über 70 Stunden reichen nicht aus für einen "living wage" - einen Lohn, von dem man leben kann. 

Bergwelt von Chile in Südamerika. (Foto: Elaine Casap, Unsplash.com)

Dokumentation: Der Jahrhundertraub – Der Preis des roten Goldes

Gaby Weber hat mit der Dokumentation "Der Jahrhundertraub - Der Preis des roten Goldes" den zweiten Teil ihres Filmprojekts "Auf der Suche nach der verschwundenen Dritten Welt" umgesetzt. Ihre Recherchen führten sie quer durch Chile und zu den Kupferminen, in denen das rote Gold aus dem Boden geholt wird.

Carles Puigdemont im Oktober 2017. (Foto: Krystyna Schreiber)

Parlamentswahlen in Katalonien: Fluch oder Segen?

Rund 82 Prozent der Wahlberechtigten nahmen in Katalonien an der von der Zentralregierung auferlegten Regionalwahl teil. Sollte die spanische Regierung trotz des Erfolges der Unabhängigkeitsparteien weiter autoritär in Katalonien agieren, liefert sie zusätzliche Argumente, um sich von Spanien zu lösen. Aus Barcelona berichtet Krystyna Schreiber.

Salvadore Dali Street Art. (Foto: Luis Alvarez Marra, Flickr.com, Lizenz CC BY 2.0)

Katalonien: Ein neuer Weg für Spanien oder gefangen in der Systemdiktatur?

Der erneute Wahlsieg der Unabhängigkeitsbefürworter in Katalonien ist ein Meilenstein für die dortige Unabhängigkeitsbewegung und der vorläufige demokratische Gefrierpunkt für Spanien und die Europäische Union.

Hand of the Desert in Chile. (Foto: Roi Dimor, Unsplash.com)

Die Epoche ist richtungsweisend

Sebastián Piñera hat in Chile die Präsidentschaftswahl gewonnen. Seine Wahl folgt einer Tendenz. Es wird dem freien Markt vertraut, der aber soziale Rechte hinwegfegt und Fremdenfeindlichkeit verbreitet. Ein Kommentar von Pia Figueroa.

Verbunden durch soziale Netzwerke. (Foto: NordWood Themes; Unsplash.com)

Katalonien: Sicherheit in den sozialen Netzen oder digitale Säuberung?

Beim Kurznachrichtendienst Twitter España wurden Accounts von Privatpersonen gesperrt, die sich in ihren Tweets oder durch das Teilen von Kurznachrichten zur Unabhängigkeit Kataloniens bekannten. Es soll sich um ein Versehen gehandelt haben.

Oriol Junqueras bei einer Präsentation in Barcelona im Jahr 2014. (Foto: Amadalvarez, CC BY-SA 4.0)

Unbeugsam: Kataloniens Vize schreibt aus dem Gefängnis an die Bevölkerung

"Wir müssen es noch einmal tun. Wir müssen die Stimmzettel mit mehr Entschlossenheit als je zuvor in die Wahlurnen stecken."

Szene aus dem französischen Dokumentarfilm "Bis bald, hoffentlich!" aus dem Jahr 1968. (Foto: Screenshot; Labournet.tv)

Dokumentarfilm: Bis bald, hoffentlich!

Das Aufbegehren und der Protest der Arbeiter in Besançon inspirierte die erste große Streikbewegung in Frankreich seit 1936 und stellte den Auftakt zur 68er-Revolte dar.

Katalanische Demo in Brüssel. (Foto: Krystyna Schreiber)

Katalonien: Der „Elefant im Raum“?

Krystyna Schreiber hat in Brüssel die katalanische Demonstration beobachtet und mit Protestlern, Aktivisten und Politikern gesprochen. Es zeichnet sich ab, dass nicht die Unabhängigkeit, sondern die Europäische Union als Wertegemeinschaft zur Debatte steht.

Mann mit einer Zeitung. Was denkt er über die Freihheit der Presse? (Foto: Roman Kraft, Unsplash.com)

Der Mythos der freien Presse

Noam Chomsky analysiert die innere Struktur der amerikanischen Medienlandschaft. Seine Betrachtung hat nichts an Aktualität verloren. Chomsky zeigt, dass die Leitmedien nie wirklich Gralshüter der Demokratie oder Sprachrohr für alle und jeden gewesen sind. Ein Exklusivabdruck aus dem SPIEGEL-Bestseller „Lügen die Medien?”

Satellitenkarte von Majak; Gemeinfrei.

Erhöhte Werte: Europa und die Strahlung aus dem südlichen Ural

Die erhöhte Ruthenium-106-Konzentration über Europa zwischen September und Oktober geht offenbar auf einen Zwischenfall in der russischen Wiederaufbereitungsanlage Majak zurück. Ein Bericht von Robert Manoutschehri.

Kinderarbeit als Teil der Kobaltproduktion in der Demokratischen Republik Kongo. (Foto: Amnesty International)

Afrika – Menschenrechtsverstöße, Ausbeutung und Kinderarbeit bei der Kobaltproduktion

Kobalt wird in der Demokratischen Republik Kongo unter oftmals unmenschlichen und lebensgefährlichen Bedingungen abgebaut. Kinderarbeit ist keine Seltenheit. Namenhaften Unternehmen aus den Industrienationen ist das offenbar völlig egal. Amnesty International übt scharfe Kritik. Ein Bericht von Robert Manoutschehri.

Begrünte Fassade in Italien. (Foto: Chris Barbalis, Unsplash.com)

Hitze in den Städten – Begrünte Dächer und Fassaden gegen den Klimawandel

Durch den Klimawandel werden sich zugebaute Großstädte auf besonders hohe Temperaturanstiege einstellen müssen. Grün- und Wasserflächen helfen gegen die Hitze.