Völkerrecht: Die Relativierung der eigenen Prinzipien

Die Rechtsvorstellungen, die zu dem geführt haben, was heute als das Völkerrecht bezeichnet wird, resultierten aus den Erfahrungen unzähliger und lang andauernder Kriege und hatten das Ziel, ebensolche durch die Etablierung eines Kodex weitgehend zu verhindern.

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„Schmutzig und entnervend“: Wie Marx und Engels mit den Corona-„Linken“ abrechnen

„Die Bourgeoisie stellt sich die Welt, worin sie herrscht, natürlich als die beste Welt vor. Der Bourgeoissozialismus arbeitet diese tröstliche Vorstellung zu einem halben oder ganzen System aus. Wenn er das Proletariat auffordert, seine Systeme zu verwirklichen und in das neue Jerusalem einzugehen, so verlangt er im Grunde nur, dass es in der jetzigen Gesellschaft stehen bleibe, aber seine gehässigen Vorstellungen von derselben abstreife.“ – Karl Marx und Friedrich Engels

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The Mask of Anarchy oder Freiheit und Democracy: Wir sind viele – sie sind wenig

Linkspolitiker müssen nicht unbedingt Percy Bysshe Shelleys ‚Ye are many – they are few‘ zitieren können, schließlich ist dieser bedeutende Dichter der europäischen Arbeiterbewegung schon 200 Jahre tot, aber verkehrt wäre es nicht, wenn sie wenigstens einige Verse von Bertolt Brechts Poem „Der anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy“ wiedergeben könnten.

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Ästhetik, Fußball, Feuer und Krieg

Selten ist die bundesdeutsche Bevölkerung mit einem so positiven Lebensgefühl anzutreffen wie beim Fußball und wenn die Equipe in einem internationalen Turnier eine gute Figur abgibt. Doch der Fußball wirkt auf die Gesellschaft wie das sprichwörtliche Sandmännchen: Es trübt die Sinne für alles Übrige.

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Jenseits von Ursache und Wirkung

Wir sollten handeln, ohne uns vom Erfolg unserer Unternehmung abhängig zu machen.

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Fremdes Land: Herr Strychnin und seine Narrenkappe

Dass die Grünen nun gegen Kriegsmüdigkeit trommeln, pausenlos für die Lieferung schwerer Waffen werben, sich dabei aber innig umschlungen mit Oligarchen der übelsten Sorte zeigen und kein Problem damit haben, dass ein Land in Schutt und Asche gelegt wird, ist schon ein Stück, das niemand in der Lage ist zu inszenieren. Dazu bedürfte es schon eines William Shakespeare.

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David Graeber: Schenken Sie!

Der Soziologe Marcel Mauss kam bei seinen Forschungen zu dem Schluss, dass es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass eine auf Tauschhandel basierende Gesellschaft jemals existiert hat. Stattdessen wurden Gesellschaften entdeckt, in denen die meisten Gegenstände als Geschenke hin- und hergeschoben wurden, in denen das „wirtschaftliche“ Verhalten also auf Großzügigkeit beruhte und der Weigerung, genau zu berechnen, wer wem was gegeben hatte. In diesen „Geschenkökonomien“ wurde nicht darum gerungen, wer am meisten anhäufen konnte, sondern es gewann derjenige an Prestige und Macht, der am meisten verschenkte.

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Weitwinkel: Befragt die Brüder und Schwestern im Osten!

Wer die Gelegenheit hat, befrage die Brüder und Schwestern im Osten. Die können nicht nur erzählen, wie das damals in der DDR war, sondern sie zeigen sicher gerne die historischen Parallelen zu dem auf, was wir im Hier und Jetzt beobachten müssen.

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Reportage: Eine Stadt auf Abruf – Gehen in Schwedt die Lichter aus?

Gaby Weber hat sich in Schwedt umgesehen. Die Provinzstadt an der Grenze zu Polen kam in die Schlagzeilen wegen der PCK Raffinerie. Die bezieht ihr Rohöl aus Russland – und da beginnt das Problem.

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Die letzte Generation: Der erbitterte Kampf um den Endsieg

„Im Grunde ist es ganz einfach: wir befinden uns im Krieg …“ – Daemon, Anführer der Öko-Guerilla 43 a.C., im Roman ‚Feuer am Fuss‘.

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Oskar Maria Graf und die belehrenden Ignoranten

„Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!“ – Oskar Maria Graf (aus: „Verbrennt mich!“; Mai 1933)

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