Der Deutsche Bundestag.

Parteiunabhängige Direktkandidaten

Parteiunabhängige Direktbewerber können bei einer Bundestagswahl in einem Wahlkreis kandidieren. Die Bewerberin oder der Bewerber wird dabei nicht von einer Partei unterstützt, sondern von Wahlberechtigten. Allerdings ist es bisher noch keinem parteiunabhängigen Einzelbewerber gelungen, bei einer Bundestagswahl ein Direktmandat zu gewinnen. Die drei Kandidaten, die bei der ersten Bundestagswahl am 14. August 1949 formal als parteiunabhängige Einzelbewerber Direktmandate gewannen, wurden indirekt durch Parteien unterstützt.

Mindestens 200 Unterstützer für eine Kandidatur

Die Kreiswahlvorschläge für unabhängige Kandidaten bei einer Bundestagswahl müssen von 200 oder mehr Wahlberechtigten des Wahlkreises persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein (§ 20 Abs. 3 BWahlG).

Zweitstimme bleibt unberücksichtigt

Die Zweitstimmen derjenigen Wähler, die ihre Erststimme für einen im Wahlkreis erfolgreichen parteiunabhängigen Bewerber abgegeben haben, werden nicht berücksichtigt. Die Zahl der erfolgreichen Wahlkreisbewerber wird von der Zahl der Abgeordneten abgezogen (§ 1 Abs. 1 BWahlG).


Wir stellen parteiunabhängige Direktkandidaten vor.

Mit einem Klick auf den Namen gelangt man zum Profil und zu alle Antworten des Kandidaten zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen.


HERMANN GEBAUER – WAHLKREIS 46

KONRAD MAIER – WAHLKREIS 150

HEIKO RICHTER – WAHLKREIS 165

BERNHARD HECK – WAHLKREIS 205

Magazin für Menschen, Kultur und Gesellschaft