Stefan Risch – Wahlkreis 149

Stefan Risch - parteiunabhängiger Direktkandidat - Wahlkreis 149Geburtsdatum: 28.1.1960
Bundesland/Stadt (Landkreis): NRW/Werdohl (MK)
Wahlkreis: 149 (Märkischer Kreis I)
Beruf/Tätigkeit: Vertriebsleiter / Key Account Manager 
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkel
Ehrenamtliches Engagement: Zurzeit keines, aber vor einigen Jahren habe ich jungen Menschen aus dem Kosovo geholfen einen Fußballverein zu gründen.
Homepage:
Kontakt: E-Mail / Telefon: 0151 – 10 57 62 20
Soziale Netzwerke: –


Fragen zur Politik allgemein:

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Fragen zur politischen Position:

Wie ist Ihre grundsätzliche Position zu von Gesellschaft und Politik zu lösenden Problemen in Deutschland:

Welche Bereiche sind die wichtigsten in Ihrem politischen Programm?

Welche Änderung wollen Sie in diesen Punkten unbedingt herbeiführen?


Fragen zur Bürgerbeteiligung:


Fragen zu Lobbyismus und Transparenz:


Fragen zur Unterstützung:


Die wichtigste Frage:


Fragen zur Politik allgemein:

Seit wann beschäftigen Sie sich mit politischen Themen und wie haben Sie sich bisher politisch engagiert?

Schon als Junge in der Schule diskutierte ich alle möglichen Themen mit Mitschülern. Später, in den 1980er Jahren, bin ich Mitglied der SPD gewesen und als sachkundiger Bürger im Werdohler Stadtrat aktiv. Meine Mitgliedschaft in der SPD endete desillusioniert ebenso wie meine Mitgliedschaft in der IG Metall.

Welchen wesentlichen Aspekt vermissen Sie in der heutigen Politik?

„Politik bezeichnet die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche Entscheidungen.“

Diese Entscheidungen, die unseren Staat bestenfalls über Jahre formulieren sollen, werden den kurzfristigen Renditewünschen multinationaler Konzerne geopfert, die absolut kein Interesse an einer substanziellen Weiterentwicklung des Gemeinwesens haben. Visionäre Gedanken, wie „wo wird unser Staat in 50 Jahren stehen“ sind allenfalls in den manipulierten Thinktanks zu finden – und dort nicht zum Wohle des Staates.

Wie sollte aus Ihrer Sicht die Politik künftig gestaltet werden?

Unsere (gute) Verfassung sagt eigentlich alles dazu. Es wäre erstmal wichtig, die Nichtwähler zu motivieren! Das könnte man mit dem Zulassen von Volksentscheide auf Bundesebene. Niemand könnte dann mehr sagen „die da oben machen ohnehin was sie wollen …

Die Schweiz ist ein sehr gutes Beispiel, dass das funktionieren kann. Eine weitere, parallel laufende Entwicklung dabei muss sein, sämtliche Lobbyisten aus dem Bundestag – aus der Nähe der Politiker – zu entfernen, und Politikern strikt zu verbieten nach der politischen Laufbahn in die Führungsebenen von Interessenverbänden zu wechseln. Gesetze sollten wieder selbst in den Ministerien erarbeitet werden, und nicht durch Consultingunternehmen. Dadurch könnte erreicht werden, dass in den Ministerien auch wirklich wieder „Fachleute“ sitzen … was nutzt mir ein Florist in der Elektroabteilung eines Baumarktes?

Wie beurteilen Sie die Bedeutung von Ethik und Moral in der Politik?

Hat es Ethik und Moral schon jemals in der Politik gegeben? Aber es gab und gibt einen „respektablen Umgang“ miteinander. Heute, in Zeiten des medialen Totalitarismus, muss man diesen Respekt schon ein wenig mehr suchen. Die Medien als vierte Gewalt im Staate haben es geschafft, das heute sehr schnell mit „dem Finger auf andere gezeigt wird“.

Haben Sie sich schon einmal einer Partei angeschlossen und welche Erfahrungen haben Sie dort gesammelt?

Wie schon weiter oben erwähnt war ich Mitglied der SPD und der IG Metall. Als jüngerer Mensch hatte ich die Vision „etwas verändern zu können“. Die Partei verließ ich wieder, weil ich irgendwann merkte nur etwas erreichen zu können, wenn ich nach der Pfeife der „Großkopferten“ tanzte. Ähnlich Erfahrungen habe ich auch mit der IG Metall gemacht. Ich glaube, dass es wichtig ist um ein Ziel zu erreichen viele Gedanken von vielen Individuen in eine Richtung zu bündeln …

Was hat Sie motiviert als parteiunabhängige(r) Direktkandidat / Direktkandidatin bei der Bundestagswahl 2017 anzutreten?

Es widert mich an, wie Recht gebrochen oder verbogen wird, wie das was unsere Väter und Vorväter für uns erkämpft haben, heute leichtfertig mit einem Federstrich beseitigt wird … viele haben für die sozialen Errungenschaften sogar im Gefängnis gesessen … Meine Großmutter musste vor den Russen aus Danzig fliehen … verlor nicht nur ihr Hab und Gut, auch ihre Kinder verlor sie … genauso wie ihren Glauben an Menschlichkeit (Ich will nicht alles erzählen). Sie wurde später mit einer Rente abgespeist, die sie zum Sozialfall gemacht hätte … wenn die Familie nicht zusammengestanden hätte … Vielleicht ist es diese Initiative, die unsere Enkelkinder später davon berichten lässt: „Ihr habt damals gerettet was zu retten war!“


Fragen zur politischen Position:

Wie ist Ihre grundsätzliche Position zu von Gesellschaft und Politik zu lösenden Problemen in Deutschland:

Arbeitslosigkeit

Ich bin nicht gegen freien Handel. Der Mehrwert muss jedoch beim Volk überall auf dieser Welt ankommen. Auswüchse der Globalisierung müssen unterbunden werden – diejenigen zur Kasse gebeten werden, die direkt profitieren, damit schwächere einen sicheren Halt finden. Der- oder diejenige, der von unserem sicheren Gemeinwohl profitiert, seine Kinder hier in gute Schulen schickt, sicher nachts durch die Stadt laufen kann, jederzeit einen Arzt seiner Wahl aufsuchen kann etc. … derjenige hat eine soziale Verantwortung gerade auch dann, wenn er einen Mehrwert schafft.

Grundsätzlich bin ich für eine Grundsicherung, für eine Reform des ALG II Sektors, gegen Zeitarbeit und ausufernde Zeitarbeitsverträge. Mindestlohn muss bleiben; die Familie muss in den Mittelpunkt des gesellschaftspolitischen Denkens gerückt werden.

Flüchtlingskrise

Zur Krise ist es durch den Profitsucht einer kleinen Minderheit gekommen. Unsere Verfassung sieht alle Regularien vor, um mit dem Begehren umzugehen, als Flüchtling anerkannt zu werden. Unsere moralische Pflicht ist es, jedem in Not geratenen Menschen zu helfen, soweit es in unserer Macht steht. Bei all dem scheinheiligen Gerede über dieses Desaster wird gerne vergessen, was denn diesen Exodus verursacht hat. Auch hier hat eine kleine Minderheit erheblich Schuld; ehemals blühende Kulturen wurden aus den kurzfristigen Profitinteressen dieser kleinen Minderheit zerbombt. Damit wurden die sozialen und ökologischen Grundlagen dieser Gesellschaften systematisch vernichtet. Die genaue Analyse des Sachverhalts bringt schnell zum Vorschein, dass geldgierige Konzerne in Verbindung mit willfährigen Politikern für das Elend verantwortlich sind. Die Gemengelage ist schwierig aber lösbar, wenn wir uns wieder auf unsere Kernideale konzentrieren!

Zuwanderung

Die demografische Entwicklung unseres Landes macht es notwendig fehlende Manpower durch Zuwanderung zu ergänzen. Das Ganze muss mit Augenmaß und Sachverstand erfolgen.

Finanzkrise

Die Verwerfungen im Finanzsystem, die man Finanzkrise nennt, werden im Allgemeinen durch plötzlich auftretende Vermögensverluste oder die Zahlungsunfähigkeit ehemals starker, tragender Unternehmen, in diesem aktuellen Fall Banken und Staaten hervorgerufen. Unsere Kontrollmechanismen reichen bei Weitem nicht aus, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Bestimmte schädliche Spekulationsgeschäfte sollten ganz verboten werden. Die Finanzwirtschaft müsste an die Realwirtschaft angepasst werden. Warum werden eigentlich Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit in Deutschland mit durchschnittlich 35 % versteuert und Einkünfte aus Bankgeschäften nur mit 25 % ??? Es würde auch erstmal schon weiterhelfen eine Gesellschaft zu formen, die nicht nur funktioniert, wenn sie ein Wachstum der Wirtschaft produziert.

Wirtschaftsentwicklung

Deutschland ist groß und stark geworden in den Zeiten der Sozialen Marktwirtschaft. Der Gedanke an einen sozialen Ausgleich ist vergessen … heute gilt die Kapitalistische Marktwirtschaft. Von diesem Irrweg müssen wir abkommen. Nur durch die Umsetzung einer sozialen Verantwortung kann es gelingen, einen Staat zu schaffen, in dem gerne Steuern bezahlt werden. Auch hier erinnere ich an das Grundgesetz Art. 14 (2): Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Grundsätzlich sollte sich der Staat aus dem freien Wettbewerb heraushalten. Er sollte jedoch faire Rahmenbedingungen schaffen. Die Regeln des Wettbewerbs müssen für jeden gleich sein und die Märkte müssen offen bleiben.

Bhutan hat übrigens „das Recht auf Glück“ in sein Grundgesetz aufgenommen … wobei sicher jeder für sich selbst nachdenken wird, was Glück eigentlich ist … Dr. Ha Vinh Tho, Leiter des Gross National Happiness (GNH) Center in Bhutan: „Denken wir um! Das Bruttosozialglück ist keine Utopie, sondern eine Chance für die ganze Welt.“

Armut und Altersarmut

Eine große Schande! Eines der reichsten Länder der Erde leistet sich Armut, Kinderarmut, Altersarmut!! Warum gibt es das Thema nicht in Kanada, Dänemark oder Frankreich, die im Ranking hinter uns liegen? Selbst die Bundeszentrale für politische Bildung hat schon 2013 gewarnt: In den letzten 20 Jahren wurde die Steigerung der Bruttomonatsverdienste insgesamt durch die Steigerung der Verbraucherpreise aufgehoben.

Seit 1980 sind die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten in Deutschland um etwa 15 % gesunken. Und dass, obwohl die Produktivität sich nahezu verdoppelte. Anstelle eines üblichen Wohlstandszuwachses von ca. 100 % hat sich also in über 30 Jahren ein deutliches Minus ergeben.

Wir müssen die Ursachen der Altersarmut bekämpfen und einen zweckgebundenen Fond schaffen, der die Gelder aus der Vermögenssteuer umverteilt. Aufsichtsrat dieses Fonds müssen soziale Verbände sein. Engere Zusammenarbeit mit dem paritätischem Wohlfahrtsverband und sozialen Verbänden soll deshalb gefördert werden.

Kultur

In einem gesunden Staat wohnt ein starker Geist! „Kultur“ ist als Ausdruck menschlicher Höherentwicklung in der Gesamtheit von geistigen, künstlerischen und gestaltenden Leistungen zu sehen – und zwar uneingeschränkt, in jede Richtung … komplett losgelöst von jedweder staatlichen oder geistlichen Indoktrination!

Mein eigenes Motto: Horizonte erweitern. Das bedeutet, dass die Kultur in jeder Hinsicht wie Sport, Musizieren, Theater, Museen usw. als Stärkung der sozialen Kultur gefördert werden müsste.

Bildung und Ausbildung

Bildung wieder kostenlos machen; in unserem Land wird einem großen Teil der Bevölkerung das Recht auf Bildung schon allein dadurch verwehrt, weil bestimmte Kosten nicht getragen werden können.

Wir brauchen kein Turboabi. Wir brauchen kleinere Klassen, mehr Lehrer und vor allem eine Zukunft für die Schüler. Bildung fängt aber auch schon im Kindergarten an, deshalb sollten Kindergärten personell und materiell besser ausgestattet werden.

Terrorismus und Kriminalität

Um die allgemeine Kriminalität weiter zu reduzieren reicht es eigentlich aus, die Exekutive zu stärken und die Judikative zu verbessern … will heißen: Ein Polizist ist als Respektsperson zu behandeln und die Gerichte sollten schneller Recht sprechen.

Rente und Altersvorsorge

Es ist wichtig: bessere sowie effektive Beratung bei der Altersvorsorge insbesondere im frühen Lebensalter und die Förderung der Rentenzusatzleistungen nach den Regeln der sozialen Marktwirtschaft. Die Altersvorsorge darf nur eine zusätzliche Maßnahme sein, um die Rente aufzustocken.

Umwelt- und Tierschutz

Wir sind verantwortlich dafür, was unsere nachfolgenden Generationen vorfinden. Zusätzlich zu den jetzt schon vorhandenen Regeln und Gesetze, die eigentlich nur richtig umgesetzt werden müssten, sollte unsere Umwelt schärfer vor Missbrauch geschützt werden.

Der Landschaftsverbrauch muss reduziert werden, die Böden und Gewässer dürfen nicht weiterhin mit überproportionalen Schadstoffeinleitungen belastet werden. Im Hinblick auf meine Anregung Fachministerien tatsächlich mit Fachleuten zu besetzen, könnte ich mir vorstellen, dass das Wirtschaftsministerium eine gute Synergie mit dem Umweltministerium herstellen könnte.

Eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze würde schon weiterhelfen unsere Mitgeschöpfe mehr zu schützen. Ganz klar muss hier auch ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden: Vieles was heute als Tierquälerei geahndet werden muss, ist einzig und alleine dem Umstand geschuldet, dass die Menschen glauben alles an Lebensmitteln, zu jeder Zeit, in übergroßem Umfang, überall zur Verfügung haben zu müssen.

Der Profitgeier erfüllt diese Anforderung nur zu gerne und vernichtet lieber jährlich tausende Tonnen Lebensmittel anstatt nachhaltig produzieren zu lassen. Der Umwelt – und Tierschutz muss tiefer im Selbstverständnis jeden Bürgers verankert werden. Es müsste ein eigenes Schulfach werden.

Landwirtschaft

Ein Bauer kann heute nicht mehr von seinen Erzeugnissen leben. Hier wird subventioniert um einen Ausgleich zu schaffen. Um unsere Bevölkerung werthaltig mit Lebensmitteln zu versorgen, brauchen wir eine ausgewogene, starke Landwirtschaft, mit dem Einsatz neuester Technologien (nicht Gen-Technik!!).

Die Aufgabe einer guten Politik muss sein hier eine Richtung vorzugeben, die gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet werden muss und zu nachhaltiger Landwirtschaft führt.

Pestizide sollten verboten werden. Die Farm des englischen Kronprinzen (Prinz Charles) kann man als Vorbild nehmen. Schon heute teilen sich die drei größten multinationalen Konzerne den Welternährungsmarkt! Diese Konzentration des Welternährungsmarktes muss unbedingt verhindert werden.

Gentechnik

Nicht alles, was machbar ist muss gemacht werden. Deshalb lehne ich Gentechnik grundsätzlich ab!

Im Rahmen des Warenaustausches kommen solche Produkte in unser Land; hier muss eine genaue Etikettierung dafür sorgen, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er es „essen“ möchte.

Verstöße gegen die Lebensmittelreinheit sollten geahndet werden. Ziel muss allerdings sein, die Anwendung von Gentechnik weltweit zu ächten! Es sind genügend Unfälle passiert.

Energiewirtschaft

Ausstieg aus der Atomenergie – Ja. Parallel muss aber konzeptionell an den alternativen Energien und deren Verbreitung und Lagerhaltung gearbeitet werden! Auf keinen Fall dürfen die Kosten des Atomausstiegs auf den Steuerzahler abgewälzt werden.

Kinder- und Jugendförderung

Ein Land, das die geistige- und körperliche Entwicklung seiner Nachkommen nicht fördert, befördert sich selbst schnell in den Abgrund.

Aktuell verringert der Bund stetig seine Ausgaben im Bereich Bildung allgemein im Verhältnis zum BiP. Deutschland liegt am unteren Ende auf der Liste aller OECD Staaten. Dabei muss man auch noch erwähnen, dass der klägliche Rest der Bildungsausgaben mehr in die Hochtechnologie fließt als in die Basisarbeit.

Bei Lern-/Sprachdefiziten sollten die Kinder gezielte Unterstützung erhalten. Lern-/Freizeitangebote sollten gefördert werden. Als Nebeneffekt von mehr Bildung kann auch eine Reduktion der Kriminalität passieren. Bildung ist alles!

Kostenexplosion im Gesundheitswesen

Wie kann es sein, dass ein und dasselbe Medikament in Italien 70% preisgünstiger gehandelt wird als in Deutschland? In dieser Frage muss staatlich „gesundreguliert“ werden, bis der Markt in der Lage ist sich selbst zu regulieren.

Die Macht der Pharmakonzerne begrenzen, Einführung der Gesundheitskarte mit Medikationsarchiv, Hausarztsystem auf den Prüfstand, Facharztzentren fördern.

Krankenkassenzuwendungen überdenken. Es kann nicht sein, dass eine Krankenkasse umso mehr Ausgleichszahlungen bekommt, je mehr Kranke sie hat. Umgekehrt wird gut!

Herstellung sozialer Gerechtigkeit

Arbeit muss sich lohnen! Die, die mehr haben müssen sich mehr in den Staat einbringen. Sonst siehe oben.

Steuerpolitik und wirtschaftliche Lage

Schließen von Steuerschlupflöchern, Abschaffung der Gewerbesteuer und Erbschaftssteuer. Obergrenze für Steuern und Abgaben einführen. Heute bleiben nur 35 Cent von jedem verdienten Euro übrig. Im Allgemeinen die Reformierung der Steuergesetzgebung hin zur „einfachen Erklärung“ durch Abschaffung von Steuerminderungsmodelle. Wer viel leistet muss auch viel verdienen dürfen … muss sich aber stärker am Gemeinwohl beteiligen. (s. Artikel 14, Absatz 2 Grundgesetz)

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Sind wir eigentlich schon wieder in der Kolonialzeit angekommen? Schon alleine wegen unserer Vergangenheit: Nein zu deutschen Soldaten im Ausland!

Welche Bereiche sind die wichtigsten in Ihrem politischen Programm?

Armut, Bildung, soziale Gerechtigkeit.

Welche Änderung wollen Sie in diesen Punkten unbedingt herbeiführen?

Bildung ist der Schlüssel zu allem. Kurz: Mehr Bildungskompetenz. Mehr Investitionen in Kitas, Schulen sowie Hochschulen und Aufstockung der Anzahl der Pädagogen.

Beseitigung der Armut. Kurz: Eigentum verpflichtet.

Stärkung der Familien. Kurz: Ein Verdienst muss genügen, um zu leben.

Alle drei hängen unweigerlich zusammen…


Fragen zur Bürgerbeteiligung:

Wie wollen Sie eine größere Bürgerbeteiligung in der Politik schaffen?

Ein erster Schritt sind die Möglichkeiten einer Petition. Des Weiteren bin ich absolut sicher, dass es eine Mehrheit im Bundestag für Volksentscheide geben kann. Ebenso würde ich die Menschen in meinem Wahlkreis stetig über die Fortschritte meiner Arbeit unterrichten und in Netzumfragen und Diskussionsforen um mehr Input bitten. Der direkteste Weg könnte auch Twitter sein (bin ich zwar kein Freund von, aber wenn ich so nachdenke was von den Medien so unter den Tisch gekehrt wird ….)

Welche Bedeutung hat das Votum der Bürger für Sie und in welcher Form findet es bei Ihnen Berücksichtigung?

Nur durch das Votum des Bürgers werde ich zu dem was ich (dann vielleicht) bin. Ein Parlamentarier gewählt vom Bürger … dem Bürger verpflichtet!

Als gewählter Parlamentarier habe ich die Verpflichtung das Votum der Bürger nicht nur ernst zu nehmen, sondern auch Symbiosenhaft die Informationen, Stimmungen und Erkenntnisse mit in die Arbeit einfließen zu lassen.

Wie ist Ihre Position gegenüber Volksgesetzgebung (Volksinitiative, Volksbegehren und Volksabstimmung) auf Bundesebene?

Ich bin ein absoluter Fan der Volksgesetzgebung auf Bundesebene. Nur diejenigen fürchten die Bürgerbeteiligung die um ihre Lobbypfründe fürchten …


Fragen zu Lobbyismus und Transparenz:

Wie ist Ihre Position zum Thema Lobbyismustransparenz?

Ich bin für Offenlegung aller Zusatzeinkommen der Abgeordneten. Zudem ein Verbot nach der politischen Laufbahn für Interessenverbände zu arbeiten – egal in welcher Form.

Wie wollen Sie es schaffen, dass Ihre Kontakte transparent werden?

Durch schonungslose Offenlegung.

Wie ist Ihre Position zum Thema Finanztransparenz?

Alle Einkünfte müssen offengelegt werden.

In welcher Form werden Sie der Finanztransparenz in Ihrer politischen Arbeit nachkommen?

Durch Offenlegung aller Einkünfte.


Fragen zur Unterstützung:

Sie brauchen mindestens 200 Unterstützer für die Zulassung Ihrer Kandidatur. Haben Sie die notwendige Zahl der Unterstützer schon erreicht bzw. wo können Unterstützer für Sie unterzeichnen?

Ich werde bald anfangen, die 200 Unterstützerunterschriften zu sammeln, wenn ich die dazu notwendigen Formulare vom Kreiswahlleiter erhalte. Ich werde in meinem Wahlkreis öfters Informationsstände beziehungsweise Informationsveranstaltungen zu meiner Kandidatur machen.

Haben Sie ein Team, das Ihren Wahlkampf unterstützt?

Ja.

Welche Wege werden Sie nutzen, um Ihren Wahlkampf zu finanzieren?

Eigenes, erspartes Geld, Spenden. Wahlkampf muss nicht teuer sein …

Wie werden Sie hauptsächlich mit den Wählerinnen und Wählern in Kontakt treten?

Persönlich und im Netz. Durch Bürgerdialoge und Informationsveranstaltungen. Ich glaube, es wäre gut, wenn sich Direktkandidaten aus Nachbarwahlkreisen gegenseitig unterstützen oder sogar gemeinsam Wahlkampf betreiben.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung bei Ihrer Kandidatur?

Meinen Beruf und meine Ambition in Einklang zu bringen. Der Beruf darf auf gar keinen Fall darunter leiden – von meinem Engagement hängen einige Arbeitsplätze ab!


Die wichtigste Frage:

Warum sollten Ihnen die Wählerinnen und Wähler die Erststimme bei der Bundestagswahl 2017 geben?

Ich bin sind unabhängig, ohne Parteiinteressen, ohne Parteidisziplin und ohne Fraktionszwang.

Ich bin nur meinen Wählern und meinem Gewissen verpflichtet, ohne Zwischenschaltung von Parteien bestimmen Bürger und Kandidat ihre politischen Ziele.

Ich setze mich ein für den Neustart unserer Demokratie, ohne Auswüchse wie Lobbyismus und für Volksentscheide auf allen Ebenen.

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