The Mask of Anarchy oder Freiheit und Democracy: Wir sind viele – sie sind wenig

Linkspolitiker müssen nicht unbedingt Percy Bysshe Shelleys ‚Ye are many – they are few‘ zitieren können, schließlich ist dieser bedeutende Dichter der europäischen Arbeiterbewegung schon 200 Jahre tot, aber verkehrt wäre es nicht, wenn sie wenigstens einige Verse von Bertolt Brechts Poem „Der anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy“ wiedergeben könnten.

Weiterlesen →

Joseph Déjacque: Nieder mit den Bossen!

In seinem historischen Text, verfasst am Vorabend des Bürgerkriegs in den USA, geht der französische Dichter Joseph Déjacque (1821 bis 1864) auf Macht und Herrschaft und die Diktatur des Proletariats ein. Déjacque schreibt: „Es gibt nur eine revolutionäre Diktatur, nur eine humane Diktatur, nämlich die des Geistes und der Moral. Jeder ist frei, daran teilzunehmen. Es genügt, es zu wollen, um es zu können.“

Weiterlesen →

John Zerzan: Landwirtschaft (Teil 2)

Die Geschichte der Zivilisation zeugt von der zunehmenden Verdrängung der Natur aus der menschlichen Erfahrung. Das Projekt der Unterwerfung der Natur, das mit der Landwirtschaft begonnen hat und durchgesetzt wurde, hat gigantische Ausmaße angenommen. Der „Erfolg“ des Fortschritts der Zivilisation, ein Erfolg, der von der früheren Menschheit niemals beabsichtigt gewesen ist, schmeckt mehr und mehr nach Asche.

Weiterlesen →

John Zerzan: Landwirtschaft (Teil 1)

„Die menschliche Landschaft einebnen und standardisieren, ihre Unregelmäßigkeiten beseitigen und ihre Überraschungen bannen“, diese Worte von Emil M. Cioran beschreiben die Logik der Landwirtschaft ausgezeichnet, das Ende des Lebens als vorrangig sinnliche Betätigung, die Verkörperung und der Erzeuger des vereinzelten Lebens.

Weiterlesen →

Peter Kropotkin: Die kommende Revolution

Wenn wir die Art der Produktion und des Austausches untersuchen, wie diese sich in den Händen der Bourgeoisie organisiert haben, finden wir einen Zustand, der von einer unheilbaren Krankheit zerfressen ist: (…) Und wir haben das Kommen des Tages begrüßt, an welchem aus aller Mund der Ruf: Fort mit der Bourgeoisie! mit jener Einstimmigkeit ertönen wird, wie seinerzeit die Beseitigung des Absolutismus ausgerufen wurde.

Weiterlesen →

Erich Mühsam: Anarchie

Anarchie ist die Gesellschaft brüderlicher Menschen, deren Wirtschaftsbund Sozialismus heißt, schrieb Erich Mühsam 1912 in dem Essay „Anarchie“. Brüderliche Menschen gibt es. Wo sie beieinander sind, lebt Anarchie; denn einer Herrschaft bedürfen sie nicht.

Weiterlesen →

Alfredo M. Bonanno: Eingeschlossen – Gedanken über das Gefängnis

Man stelle sich eine Gesellschaft vor, in der sich jeder an „die Regeln“ hält. Justiz, Polizei und Gefängnisse würden überflüssig. Aber was sollten die Leute, die davon leben, andere Menschen einzusperren, dann tun?

Weiterlesen →

Freiheit – „Man ist entweder frei, oder man ist es nicht.“

Das Wort Freiheit sorgte schon immer für Verwirrung, weil es radikal verschiedene Auffassungen über die Bedeutung von Freiheit gibt.

Weiterlesen →

Tabus und Sprachmanipulationen

Instinktiv wird dem Diktat der Denkverbote gehorcht. Doch diese gilt es zu durchbrechen, will die Menschheit das Leben wieder feiern, anstatt es zu ertragen. Die Manipulation durch Sprache gehört ebenso entlarvt wie falsche Tabus und der nackte Kaiser.

Weiterlesen →

Die verlorene Würde der Untertanen

Anarchie ist das Grundthema der Miniserie von Serena Nebo. Doch im Kern geht es um konkrete Schritte, die die Menschen jetzt und hier unternehmen könnten, damit es allen besser geht und das enorme menschliche Potenzial zu Kreativität und Empathie entfaltet werden kann.

Weiterlesen →