Schlagwort: Armut

Super natürlich. (Foto: Marija Zaric, Unsplash.com)

Der Preis des Profits: Global steigende Armut, sinkende Bildung, miese Gesundheit

Das reichste Prozent der Menschen strich 82 Prozent des im vergangenen Jahr erwirtschafteten Vermögenswachstums ein, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung leer ausging. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam fordert in dem Report "Reward Work, not wealth" die Politik zum Handeln auf: Menschen sind wichtiger als Profite – dies ist das Gebot der Stunde! Ein Bericht von Robert Manoutschehri.

Stuhl auf der Straße. (Foto: Ravi Roshan; Unsplash.com)

Armut: Die größte Bedrohung der Menschheit

NGOs forderten am internationalen Tag gegen Armut und Ausgrenzung den Kampf gegen materielle Not aufzunehmen. Radikale Kritik am Wirtschaftssystem blieb aus.

Sonnenuntergang StockSnap; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 31 – Das Ende vom Anfang

Der österreichische Journalist Michael Wögerer hat in Wien freiwillig 31 Tage von Mindestsicherung gelebt. Es war der Versuch einer Annährung, denn was es wirklich bedeutet in Österreich arm oder armutsgefährdet zu sein, kann nur jemand nachvollziehen, den es tatsächlich betrifft. Michael Wögerer zieht Bilanz.

Gruppe Menschen Geralt; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 30 – Euer Wort

Michael Wögerer erhielt als Reaktion auf seinen Selbstversuch "31 Tage Mindestsicherung" unzählige Mails und Nachrichten. Seine Tagebucheinträge wurden vielfach kommentiert. Darunter sind viele positive Stimmen, kritische Anmerkungen und auch negative Meinungen. Michael Wögerer hat einige ausgewählt - die Leserschaft hat das Wort.

Kuba; Motorrad von Jorge Jimenez; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 29 – Armut ist relativ

In welchem Land der Welt leben anteilig an der Bevölkerung die meisten 100-Jährigen? Genau! Im bettelarmen Kuba. Der Inselstaat ist im Vergleich zu Österreich oder Deutschland arm wie eine Kirchenmaus. Doch Armut ist relativ. Es geht um die Verteilung des Wohlstands. Michael Wögerer schreibt über Österreich, wo wenige alles und viele nichts haben.

Area 51 by NeuPaddy; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 28 – Gefährliche Drohung

Österreichs Konservative planen offenbar eine Art Hartz-IV-Modell nach dem Vorbild Deutschlands: ein Kahlschlag sozialer Rechte. Für konkrete Verbesserungen braucht die Gesellschaft aber eine gesamtstaatliche Politik, die Armut und nicht die Armen bekämpft.

Selbstüberschätzung - Wokandapix; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 27 – Selbstüberschätzung

"Mir wird immer klarer, wie groß die Distanz ist zwischen jenen Menschen, die die Welt verändern wollen und jenen, die hier und jetzt konkrete Unterstützung brauchen, um ein halbwegs gutes Leben führen zu können."

Hausfrau Image - ArtsyBee; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 25 – Hotel Mama

Die Mietpreise explodieren in Österreich. Seit 2004 sind die Mieten in Wien durchschnittlich um 23,9 Prozent gestiegen. Die Lohnentwicklung fällt viel geringer aus. Für junge Menschen wird Wohnraum zu einem unerschwinglichen Gut. Als letzter Ausweg bleibt das Hotel Mama.

Kalender von Hojun Kang; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 22 – Planung

Michael Wögerer schreibt am 22 Tag seines Selbstversuchs über die tägliche Nudelsuppe, einen knurrenden Magen und ein billiges Energie-Saftl für 49 Cent.

Brot - PixelDino - Pixabay.com - Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 19 – Gratis-Essen für alle

In der westlichen Welt gibt es Nahrungsmittel im Überfluss. Unglaubliche Mengen werden achtlos weggeworfen. Die Foodsharing-Szene versucht, Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten. Auch für Menschen, die ihren Alltag mit sehr wenig Geld bestreiten müssen.

Fachstudio für_Friseure in Wien (Foto: Michael Wögerer)

Leben mit Mindestsicherung: Tag 16 – Beim Frisör

Der Journalist Michael Wögerer hat einen Selbstversuch gestartet. Er lebt in Wien freiwillig von 7,50 Euro am Tag, um auf die Situation von Menschen aufmerksam zu machen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind.

Sanduhr; Nile (pixabay.com); Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 15 – Halbzeit

Der Journalist Michael Wögerer versucht seit dem 1. Mai von 7,50 Euro am Tag zu leben. Die Hälfte des Monats ist um. Er zieht eine Zwischenbilanz.

Feuerschlucker Parth Shah; Pixabay; Creative Commons CC0

Leben mit Mindestsicherung: Tag 10 – Durchatmen

Der Abwasch stapelt sich, die Wäsche hängt trocken am Wäscheständer und die Sorgen begleiten den Schlaf. Michael Wögerer macht sich Gedanken über das Leben mit Mindestsicherung und warum das Durchatmen so wichtig wäre.

Nachhaltigkeit Feldfrüchte Gemüse Markus Spiske; Pixabay; Creative Commons CC0

Leben von Mindestsicherung: Tag 9 – Nachhaltigkeit

"Ich werde deshalb ab sofort damit beginnen, jene Tipps zu sammeln, die es Menschen erleichtert, mit wenig finanziellen Mittel das tägliche Leben besser meistern zu können."

Bruno Kreisky 1983 - Votava (SPÖ Presse und Kommunikation) - flickr - CC BY-SA 2.0

Leben von Mindestsicherung: Tag 8 – Befreiung

Die Ellenbogen werden gespitzt. Jene, die abgesichert sind, treten nach unten, weil sie Angst davor haben, ihren Status zu verlieren.

Formular Antrag auf Mindestsicherung

Leben von Mindestsicherung: Tag 7 – Kein Märchen

"Die erste Woche meines Selbstversuchs 31 Tage Mindestsicherung ist geschafft und der heutige Tag war ein ganz besonderer. "

Vernetzung; Geralt; pixabay.com; Creative Commons CC0

Leben von Mindestsicherung – Tag 6: Netzwerke

Sich selbst einzugestehen, dass man für wichtige Dinge des Lebens (im Moment) kein Geld hat, ist vermutlich einer der schwersten Schritte für Menschen, die eine finanzielle Krise durchleben. Der zweite - vielleicht noch schwierigere Schritt - ist es, andere um Hilfe zu bitten.

Im Café Ritter (Wien) mit Joachim Kovacs (re.) und Michael Wögerer.

Leben von Mindestsicherung: Tag 5 – Freundschaft

Heute Vormittag hab ich mich mit Joachim Kovacs getroffen. Er hat im März letzten Jahres einen Monat von 7,50 Euro am Tag gelebt und seine Aktion hat mich auf die Idee gebracht, es ebenso zu versuchen.