Unruhen: Neue Realitäten, alte Verlangen

Die Diktatur des Kapitals mit ihren bestehenden Herrschaftsverhältnissen verwüstet die Gesellschaften. Es drängt sich die Notwendigkeit auf, das Terrain danach abzusuchen, wo die soziale Frage neu gestellt oder wo sie weiterhin gestellt werden kann. Das ist gar nicht so einfach: Neben der Produktion wurde auch die Masse menschlicher Beziehungen erfolgreich atomisiert. Doch die Kohärenz in der Entfremdung hat auch einen Vorteil: Selbst die banalste Forderung auszusprechen, wie jene nach Nahrung zum Beispiel, bedeutet, die Grundlagen der gesellschaftlichen Verhältnisse radikal infrage zu stellen.

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Das andere Ich: Die Verlagerung des Lebens ins Virtuelle und die Folgen

Will ich meine Selbstbestimmung ausweiten, muss ich mich manchem verweigern, Feinde der Freiheit angreifen und Beziehungen üben, die nicht auf Unterwerfung oder Ausbeutung beruhen.

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Peru in der Sackgasse

In Peru sind Präsident Pedro Castillo und sein als linke Alternative angetretenes Wahlbündnis bereits nach wenigen Monaten Realpolitik isoliert. Wird der politische Kurs wie bisher beibehalten, sind weitere Hungeraufstände und gewaltsame Proteste zu erwarten. Gaby Weber benennt in ihrem Film „Peru in der Sackgasse“ Gründe für den Zerfall der Gesellschaft.

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Peter Kropotkin: Der Krieg

„Der Anblick, den Europa heute bietet, ist sehr traurig, aber auch sehr lehrreich. (…) Jeder Tag bringt uns neue Erfindungen, um unsere Nächsten besser ausrotten zu können, neue Ausgaben, neue Anleihen, neue Steuern. Patriotismus zu schreien, in Chauvinismus zu machen, den Haß zwischen den Völkern anfachen, wird in der Politik und im Journalismus zum einträglichsten Geschäft.“ – Peter Kropotkin (1885).

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Zwischen Vernunft und Glauben

Wir sind darauf konditioniert worden, zu glauben und nicht zu hinterfragen.

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Die neue Working Class und die Stabilität des politischen Systems

„Working Class“ ist ein gelungenes Buch, was an den Geschichten der Protagonisten liegt und weil es zahlreiche Fakten enthält. Das Resultat ist ein Kompendium über die sozialen Auswirkungen in der Konstitution des Arbeitsmarktes, die Grundlage vieler gesellschaftlicher Fehlentwicklungen in den letzten Jahrzehnten.

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Einsam und bereits besiegt – Der Niedergang Argentiniens

Die Armut explodiert, ohne staatliche Subventionen geht in der Wirtschaft kaum noch etwas, Argentinien bewegt sich auf den Bankrott zu. Das südamerikanische Land steht beispielhaft für den rasanten sozialen und wirtschaftlichen Abstieg einer Nation in der Epoche des entfesselten Finanzkapitalismus. Die Journalistin Gaby Weber hat sich in ihrer Dokumentation auf Spurensuche begeben.

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Ökologischer Faschismus

Faschismus ist der logische Fluchtweg des Kapitalismus aus der Krise. Die exakt gleichen Bedingungen, die eine Revolution gegen den Kapitalismus hervorbringen können, rufen seine Verwandlung in den Faschismus hervor. Der Beitrag „Ökologischer Faschismus“ ist der 3. Teil der „Einführung in die Apokalypse“

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Das Spektakel des Grünen Kapitalismus: Von Märkten und CO²-Märkten

Im Zeitalter der Apokalypse muss sich das Spektakel umkehren. In der Analyse von Guy Debord stellte das Spektakel, als Ansammlung von Bildern, den Gipfel des industriellen Kapitalismus dar, das Symbol seiner totalen Macht. Heute findet erneut eine durchaus materielle Umgestaltung des Kapitalismus statt, und ihr erster Schritt ist in der Transformation der Bilder des Spektakels zu sehen. „Das Spektakel des Grünen Kapitalismus: Von Märkten und CO²-Märkten“ ist der 2. Teil der „Einführung in die Apokalypse“

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Einführung in die Apokalypse

Die Apokalypse ist da. Insgeheim verlangt es uns alle danach, dass
diese Welt zu einem Ende kommt. Der Mythos des Fortschritts war immer schon die große Illusion der westlichen Zivilisation –
die Idee, dass der Fluss der Geschichte sich anschwellend und endlos in die Zukunft erstrecken würde.

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Gedanken zum Postkapitalismus

Der Zerfall des alten Systems, seine zunehmende Aggressivität und Bösartigkeit schaffen Platz für die Utopie einer Zwischen-Mitmenschen-Gesellschaft. Die gesammelten Erfahrungen werden es erlauben, eine Gesellschaft materieller und geistiger Blüte zu errichten, in der die Ausbeutung beendet ist – es sind Blaupausen für den Postkapitalismus.

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Systemkritik: Maskierter Totalitarismus

Rudolph Bauer, Autor von „Maskierter Totalitarismus“, sagt, die neoliberale Ökonomie sei gescheitert. Der Wahn des Übermenschen und der Weltherrschaft nimmt erneut Gestalt an – sofern wir dem nichts entgegensetzen. Und es ergibt sich eine einmalige Chance.

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