Einführung in soziologische Sichten (Teil 1): Gesellschaft, Macht und Gewalt

2014 veröffentlichte Dr. Richard Albrecht in der Zeitschrift ‚Aufklärung und Kritik‘ das Essay „Gesellschaft: Eine Einführung in soziologische Sichten“. Für Neue Debatte wurde das Werk aktualisiert. Es erscheint in fünf Teilen, um eine intensive Auseinandersetzung mit den vorgestellten theoretischen Ansätzen und praktischen Beispielen zu ermöglichen. Der erste Teil reflektiert auf „Macht und Gewalt“. Der Beitrag finalisiert in einer Beschreibung des Soziologen Heinrich Popitz: „Keine umfassende soziale Ordnung beruht auf der Prämisse der Gewaltlosigkeit. Die Macht zu töten und die Ohnmacht des Opfers sind latent oder manifest Bestimmungsgründe der Struktur sozialen Zusammenlebens.“

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Agenten und Spione: Politische und diplomatische Müllabfuhr

Die getarnten Agenten werden wir nie zu Gesicht bekommen. Allerdings existiert eine Branche, für die das nicht zutrifft. Es handelt sich dabei nicht um die Mörder, Entführer oder Bombenleger, sondern um die geistigen Brandstifter.

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Terror als Zeitgeist!

Die Gesellschaft hat vieles von dem vergessen, was in ihr eigentlich an kollektivem Bewusstsein vorhanden sein müsste. Wer es zulässt, dass der obszöne Arm der Exekution bis in die Tage der Kindheit zurückreicht, hat sich zu einem waschechten Terroristen gemausert.

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Vorkasse – Ein sozialwissenschaftlicher Versuch der Konzeptualisierung

Der verallgemeinerte Vorkassegrundsatz produziert die ’soziale Institution multiple Vorkasse‘ als gesellschaftliche Grundsituation, wobei der Grundsatz der Vorkasse einem bekannten Matthäus-Prinzip entspricht: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“

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Angst oder Zuversicht: Was wird aus der Welt?

Wer soll den völligen Verfall des Kapitalismus in die Barbarei aufhalten? Wer soll den Lauf der Geschichte ändern … Vielleicht jene, die die Angst voreinander wegwerfen.

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Alles oder nichts: Der rot-schwarze Faden der Geschichte

Es gibt keine reale Alternative mehr zum Kapitalismus. Aber die zunehmende soziale Ungleichheit bringt die Illusion des Konsenses und des sozialen Aufstiegs ins Wanken. Es geht radikal ums Ganze. Nicht weniger als die Revolution gehört auf die Tagesordnung. Ein Textauszug aus »Where have all the Rebels gone?«

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„Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!“

Ein bedingungsloses Für- und Miteinander als Antwort auf die tödliche Umarmung des Systems, dessen Grausamkeiten unsichtbar wurden.

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Mackie Messer: Von Soho zur City of London

Es folgerichtig, dass in den Schlusssequenzen von „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ aus dem Gangsterkönig ein respektabler Banker wird.

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