Nach der Revolte – Ein Zwischenbericht aus Chile

Die Revolte in Chile hinterlässt Spuren auch an Telefonzellen. (Foto: Diego Marin, Unsplash.com)

In ihrer aktuellen Reportage “Nach der Revolte” geht die Journalistin Gaby Weber noch einmal auf die Hintergründe der Proteste ein, die Chile im Oktober 2019 erfassten, und stellt mögliche Optionen vor, wie es politisch weitergehen wird.

Vom Unvorstellbaren ausgehen: Die noch größere Katastrophe

Ohne Sichrheitsschuhe droht am Arbeitsplatz eine Katastrophe. Billboard im Hafen von Boston. (Foto: Ilse Orsel, Unsplash.com)

Historische Parallelen allein vermögen die Bedrohung durch Biopolitik und Digitalisierung nicht zu erfassen.

Corona: Bis in den Exitus

Dem Exitus in den Städten durch Rose statt Beton begegnen. (Foto: Karim Manjra, Unsplash.com)

Der Schutz der Reichen vor einer eventuell zum Tod führenden Erkrankung tötet mehr Arme, als es ein Virus je könnte – und alle haben es gewusst. Dies konsequent zu ignorieren eint links und rechts und schafft die neue Volksgemeinschaft. Ein Essay von Katinka Schröder und Christof Wackernagel über das Virus, die Diktatur des Profits und den Aufstand des Bewusstseins.

Deplorables und Parvenüs

Ein Graffiti in Berlin steht für den Gegensatz von Deplorables und Parvenüs. (Foto: Etienne Girardet, Unsplash.com)

Weder die Demokraten in den USA noch die Sozialdemokratie oder die wie immer auch geartete Linke hierzulande sind in der Lage, die soziale Klasse des Prekariats zu erreichen. Diese wird und sie sieht sich entmündigt.

Zur Atomisierung der Öffentlichkeit

Atomisierung bis ins Detail. (Foto: Danilo Batista, Unsplash.com)

Die Einschränkungen, die der Öffentlichkeitsbegriff der bürgerlichen Gesellschaft mit sich brachte, sind im Strukturwandel der Öffentlichkeit durch Jürgen Habermas benannt: Besonders durch das Tempo der Technologie und die Monopolisierung des Besitzes verursacht, bleibt ein Großteil des Publikums stumm.

#GreenTalk Special | Gäste: Shams Asadi und Michael Geistlinger

GreenTalk | Gäste: Shams Asadi und Michael Geistlinger

Was können moderne Demokratien tun, um universelle Menschenrechte, technisierte Lebensweise und den Schutz der Umwelt in Einklang zu bringen? Darüber spricht Yvonne Gaspar mit Shams Asadi, Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien, und Michael Geistlinger, Professor für Völkerrecht an der Universität Salzburg.