China und Taiwan: Schon wieder ein Fall von „Böse“ gegen „Gut“?

Chinesische Kampfflieger dringen in Taiwans Luftraum ein“ – mit dieser Nachricht haben die deutschen Medien in der ersten Oktoberwoche ihre Leser und Hörer alarmiert. Natürlich war allen Beteiligten sofort klar: China – das sind die „Bösen“. Stimmt das wirklich? Bei etwas genauerer Betrachtung findet sich mehr als ein Widerspruch bei der Bewertung von „Gut“ und „Böse“.

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Fernweh: Lasst uns über Angriff reden

Macht ist nicht ein Henker, der über uns thront und auf Vergehen gegen die Regeln der Herrschaft wartet. Macht ist eine Beziehung, sie ist das soziale Gewebe, das unsere Beziehungen untereinander ausmacht und bestimmt. Also müssen die Angriffe den Beziehungen zwischen uns und den Rollen gelten, die wir in ihnen annehmen, indem wir die Existenz von autonomen Individuen und ihren Willen behaupten.

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Regierungsbildung unter dem Auge der Plutokratie

Das große Wort, alles sei verhandelbar, hat seit dem Ende des Kalten Krieges und der damit beendeten Systemkonkurrenz die Runde gemacht. Vor allem das Milieu, das momentan das Denken der politischen Kaste und der Medien prägt, hat sich anhand dieser Maxime durch die Zeit geschaufelt. Und seien wir ehrlich: Viele sind dem Glauben tatsächlich verfallen.

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Peter Kropotkin: Die allgemeine Lage

Unzweifelhaft gehen wir mit großen Schritten einer Revolution entgegen, einer Bewegung, die (…) die bestehende Gesellschaftsordnung bis ins Innerste erschütternd, die Quellen des Lebens erneuern wird. (Paroles d’un révolté 1885)

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Kritische Denke: Uneigentlich Arbeiten und Entfremdung

Wohl die wenigsten kennen noch die handwerkliche Tätigkeit von eigener Hand, denn inzwischen hat der tertiäre Sektor den Agrar- und Industriesektor längst überwuchert. In der Dienstleistungsgesellschaft werden die Umsätze durch das sinnfreie Rauf- und Runterladen bedeutungsloser Datenpakete, das Wischen und Abwinken von App-Icons und durch Spielen erzielt.

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Stellt die Systemfrage: Ein Brief an die Aktivisten im Danneröder Forst

Teile des Dannenröder Forst sollen für den Weiterbau der A 49 gerodet werden. Umweltaktivisten verteidigen jeden Baum. Aber eine politische Veränderung wird nur dann eintreten, wenn das Engagement mit der Systemfrage verbunden wird. Es geht längst nicht mehr um ein paar Bäume, sondern ums Ganze.

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Angst oder Zuversicht: Was wird aus der Welt?

Wer soll den völligen Verfall des Kapitalismus in die Barbarei aufhalten? Wer soll den Lauf der Geschichte ändern … Vielleicht jene, die die Angst voreinander wegwerfen.

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Selbstbestimmung als Recht

Selbstbestimmung ist nur in einer von hohem Selbstbewusstsein eingerichteten, sich freiwillig organisierenden und sich harmonisch in die objektive Wirklichkeit einbringenden Gesellschaft möglich. Alles andere ist die Fortsetzung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

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Wohlstand für alle!

Das Problem sind in erster Linie nicht die sogenannten „ein Prozent“ der Nutznießer der Eigentumsordnung, sondern die 99 %, die in ihrer Mittellosigkeit nur eine verpasste Gelegenheit sehen wollen.

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Richtstuhl der Vernunft: Eine Orientierung auf das Leben

„Religion, Naturanschauung, Gesellschaft, Staatsordnung, alles wurde der schonungslosen Kritik unterworfen; alles sollte seine Existenz vor dem Richtstuhl der Vernunft rechtfertigen oder auf die Existenz verzichten.“

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Über eine Zwangsräumung in Spanien

Während der Finanzkrise wurden Banken mit Milliarden Euro gerettet, während normale Menschen in massive Schwierigkeiten gerieten. Zwangsräumungen wurden in Spanien zur Routine – und der Staat macht bei den Vertreibungen mit. Die Menschen wehren sich und landen vor Gericht. Über den exemplarischen Fall von Isa Serra berichtet „El Salto“.

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