Selbstwahrnehmung: Die große Illusion der Unendlichkeit

Wer vom Tod, das heißt der Endlichkeit spricht, hat den Gesellschaftsvertrag gebrochen. Er negiert die Unendlichkeit des Menschen und der unbegrenzten Verfügbarkeit der Ressourcen, die er braucht, um immer mehr zu produzieren, immer mehr zu konsumieren und letztendlich alles zu ruinieren.

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Ferdinand von Schirach: Leichte Drogen und die Sprache des Weltgewissens

Mit seinem Erzählband „Kaffee und Zigaretten“ verrät Ferdinand von Schirach nicht nur, was er nie verheimlicht hat, nämlich die notorische atmosphärische Abhängigkeit von Koffein und Nikotin, sondern er gewährt auch einen spannenden und bereichernden Einblick in den Prozess seines Schreibens.

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Dirk C. Fleck & Jens Lehrich: „Leben, Tod und weiter?“

So bunt ist der Tod, so viele Gesichter hat er zu bieten, dass es fast unmöglich erscheint, alle Arten zu benennen, die dem Dasein ein Ende setzen. Nur eines scheint verbindlich: Beginnt das Leben, ist das Ende beschlossene Sache.

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Psychotria viridis: Die Trinker des kleinen Todes

„Alle Erfahrungen geänderter Bewusstseinszustände werden in unserer Gesellschaft ganz automatisch als psychotisch bezeichnet und in den meisten Fällen mit unterdrückender Pharmakotherapie behandelt. Wir haben praktisch die gesamte spirituelle Geschichte der Menschheit pathologisiert.“ – Stanislav Grof (Psychotherapeut)

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Die Zeit hinter uns

All die Zeit hinter uns, als wir Schatten eines Schattens waren, versunken im Schlamm von Ehrgeiz, Meinung, Eitelkeit, Angst und Vorurteil, gleitet dahin wie eine verlorene Badeente auf dem Meer, dessen Tiefgang exakt unserem alten Bewusstsein entspricht.

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Spiegel an der Wand

Das Leben ist eine einzige Hängepartie, die letztlich durch Materialermüdung zu unseren Ungunsten entschieden wird. Aber es ist nicht allein der fassbare Körper, der sich irgendwann erschöpft, …

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Der Stillstand

Der Stillstand ist das Ansinnen, die Spielregeln des Lebens nicht einhalten zu wollen. Das ist verständlich, weil die absurde Bewegungsrichtung des Lebens letztendlich immer der Tod ist.

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Eine humanistische Sicht auf Wohlbefinden bei Geburt und Tod

Geboren zu werden und zu sterben sind zwei Momente von großer persönlicher und sozialer Bedeutung, die alle Menschen gemeinsam haben.

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Der Mut zum Sein: Endlichkeit, Entfremdung und Balance

„Trenne dich von der großen Masse, und ziehe dich auf das zurück, was ruhiger, sicherer und wichtiger ist.“ (Seneca)

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