„Nicht zum Frieden, man muss zum Krieg planvoll erziehen“

Die Mächtigen sind keine Schlafwandler, sondern eine Klasse, die sich ihrer gemeinsamen Interessen sehr bewusst ist. Um sich Märkte, Handelswege, Ressourcen und menschliche Arbeitskraft zu sichern, ist Krieg eines ihrer Mittel. Die Erziehung der Bevölkerung zum Krieg ist deshalb eine Notwendigkeit. Der Zeitpunkt scheint geeignet zu sein, um erstmals ein Essay aus dem Jahre 2014 zu publizieren, dass sich mit einem Teilaspekt der planvollen (psychologischen) Erziehung zum Krieg auseinandersetzt. Es ist aber auch eine Art Aufruf, sich gegen die verordnete gesamtgesellschaftliche Bewusstlosigkeit zu erheben, deren Sinn und Zweck der Krieg ist.

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Alles irreal: Die Schlafwandler sind wieder da!

Im Buch „Die Schafwandler“ des Historikers Christopher Clark wird eindrücklich dargelegt, wie eine teils irrationale, teils emotionale und eine teils bewusste Befeuerung von Feindbildern in das Debakel des Ersten Weltkrieges führte. Und heute? Es ist die Stunde eines donnernden Auftritts für den Frieden. Aber wem sollte das noch gelingen?

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Die Kriegsschreiber

Das Jahr 1914 zeigt, wie Propaganda auch Künstler und Intellektuelle in militaristische Ja-Sager verwandeln kann.

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Alfred Döblin: November 1918

Die erzählerische Koexistenz von Weltgeschichte und individueller Alltagsmühe.

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