Marx und der totalitäre Transhumanismus (Teil 1): Die Entfremdung

Die „Vierte industriellen Revolution“ wird begleitet von Versuchen, Gesellschaft und Politik komplett umzubauen und verändert die ökonomischen Grundlagen dramatisch. Dabei wird der Mensch selbst zum Objekt. Er wird zunehmend von seinen Mitmenschen, der Natur und letztlich von sich selbst entfremdet. Rudolph Bauer analysiert in seinem Essay die politisch-ökonomischen Verhältnisse und den Zustand der Gesellschaften unter dem Eindruck von Künstlicher Intelligenz, Bio- und Nanotechnologie und augenscheinlich überraschenden Krisen und Kriegen aus dem Blickwinkel von Karl Marx.

Weiterlesen →

Denkschranken: Zum Leitkonzept „unvorhergesehene Handlungsfolgen“

„Die Existenzform des Alleinstehenden ist kein abweichender Fall auf dem Weg in die Moderne. (…) Die Negation sozialer Bindungen, die in der Marktlogik zur Geltung kommt, beginnt in ihrem fortgeschrittensten Stadium auch die Voraussetzungen dauerhafter Zweisamkeit aufzulösen … “ (Ulrich Beck)

Weiterlesen →

Nach uns die Arbeit, vor uns die Sklaverei?

Die mit der Einführung zentralisierter Arbeitsplätze einsetzende Mobilität der Lohnarbeiter wurde durch den flächendeckenden Ausbau der Bahn verstärkt. Diese überregionale „Mobilisierung von Arbeitskraft“ setzte allerdings schon wesentlich früher ein: Zum Beispiel wurden Millionen Sklaven aus Afrika nach Amerika verschifft.

Weiterlesen →

Vorkasse – Ein sozialwissenschaftlicher Versuch der Konzeptualisierung

Der verallgemeinerte Vorkassegrundsatz produziert die ’soziale Institution multiple Vorkasse‘ als gesellschaftliche Grundsituation, wobei der Grundsatz der Vorkasse einem bekannten Matthäus-Prinzip entspricht: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“

Weiterlesen →

Bilanz: „Wenn Sie den Straßenkampf wollen, dann machen Sie das!“

Die Gewerkschaften, ohne die zu Beginn der Ära Merkel kaum etwas ging, versinken in der Bedeutungslosigkeit. Sie laufen dem vermeintlichen Konsens eifrig nickend hinterher und konkrete Kämpfe, aus denen merkliche Verbesserungen resultieren, finden nicht mehr statt.

Weiterlesen →

Die große Scheidung des Jahrhunderts

In der sogenannten Coronakrise verloren Abermillionen Menschen ihre Erwerbsarbeit. Nicht nur deshalb ist die Scheidung von Arbeit und Geld notwendig.

Weiterlesen →

Tarifabschluss: Bereits vertilgt!

Wenn nach einem Indiz für die Unglaubwürdigkeit von System und Personal gesucht werden soll, dann liegt dieses jetzt vor. Es…

Weiterlesen →

Workers Buy-out: Strategien zur Belegschaftsübernahme

Millionen Arbeitslose, gigantische Massen an Kurzarbeitern und die Weltwirtschaftskrise hat erst begonnen. Es stellt sich die Frage, was abhängig Beschäftigte, die mehr und mehr zum Spielball von Kapitalinteressen werden, tun können, weit über gewerkschaftliche Aktivitäten hinaus. Wie können sie Unternehmen übernehmen?

Weiterlesen →

Lasst uns die Zukunft verändern

Die Durchführung der sozialen Revolution ist nichts anderes als die Durchführung der Arbeitszeit als Maßstab im gesamten Wirtschaftsleben. Teil 5 der Beitragsserie „Kapitalismuskritik und die Frage nach der Alternative“.

Weiterlesen →

Jeder nach seinen Fähigkeiten

Im „Verein freier Menschen“ wird nicht in Konkurrenz gegeneinander, sondern in Kooperation miteinander der gesellschaftliche Reichtum produziert und verzehrt. Teil 4 der Beitragsserie „Kapitalismuskritik und die Frage nach der Alternative“.

Weiterlesen →

Klassiker: Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung

In „Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung“ wurden zum ersten Mal Grundlagen zur Diskussion gestellt, die für den Aufbau einer Gesellschaft freier und gleicher Menschen notwendig sind.

Weiterlesen →

Dominoeffekt: „If one country fails, then we all fail!“

Unabhängig vom Aspekt der pandemischen Wirkung, macht eine ILO-Studie deutlich, was ökonomisch wie sozial auf alle betroffenen Länder zukommen wird.

Weiterlesen →