Drohnenmord wurde zur Normalität

Eine Frau mit der schwarzen Kugel auf einem Billiardtisch. (Foto: Cleyton Ewerton, Unsplash.com)

Drohnenmord wurde in den letzten Jahren zur Normalität. Er wird hingenommen wie ein Naturgesetz. Warum? Vielleicht deshalb, weil Krieg vermittelt wird, als sei dieser ein heiliges Reinigungsmittel, das sogar Mord in etwas Edles verwandelt.

Wissenschaft und Aufklärung in der Corona-Krise

Wissenschaft hat 24 Stunden am Tag geöffnet. (Foto: The Blowup, Unsplash.com)

Statt fundierter Wissenschaft erleben wir ein Wiedererstarken des Szientismus und seines politischen Gebrauchs – der Idee, dass es ein naturwissenschaftliches Wissen gibt, das auch den Menschen und alle Aspekte unserer Existenz umfasst, und dass sich die Gesellschaft gemäss diesem Wissen planen und gestalten lässt. Dagegen ist Aufklärung geboten im Sinne eines Ausgangs aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, in die unsere Gesellschaft durch eine unheilige Allianz aus angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Zwangsmassnahmen hineinzulaufen droht.

Von der Kreativität bis zur Illusion

Alles echt oder Illusion. (Foto: Annie Spratt, Unsplash.com)

Woher sind wir gekommen? Wohin gehen wir? Entspringt unser Dasein einem Zufall oder einer zwingenden Notwendigkeit? Ist es wirklich wahr, dass es uns Menschen gibt? Oder sind wir nur eine Illusion?

Wir brauchen einen kulturellen und spirituellen Wandel. Aber wie?

Durch einen spirituellen Wandel können wir uns vielleicht vor dem Kollaps retten. (Illustration: Neue Debatte)

Im Grunde müssen wir heute zwei Aufgaben zugleich bewältigen: als Sterbebegleiter für ein abgewirtschaftetes System und als Geburtshelfer für eine neue Kultur.

Ethik und Marktwirtschaft: Den Status quo brechen

Veränderung ist der Erfolg des Konkreten über das Abstrakte. (Illustration: Neue Debatte)

Sollen gesellschaftliche Umgestaltungen durchgesetzt werden, reicht es nicht aus, aufzuzeigen, was und warum etwas verändert werden soll. Es bedarf Strategie, Taktik und Handlung.

Entweder das Übergeordnete oder der Verfall des menschlichen Daseins

Die Quellen des Reichtums, die sich in Quellen der Not verwandeln, benannte Karl Marx 1856. (Illustration: Neue Debatte)

Im Angesicht des drohenden Kollaps ist zu klären, wie ein besseres menschliches Miteinander erreicht werden könnte. Es gilt, das Notwendige zu suchen.