Mumifiziert – Die konservativen Linken in Deutschland

Plakatreste von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao - Julian Stallabrass - flickr.com - CC BY 2.0

Das Zeitalter der Nationalstaaten ist vorbei. Weltkonzerne und Finanzplätze haben sich verselbstständigt. Sie agieren global ober- und außerhalb der Nationalstaaten. Das haben große Teile der konservativen Linken nicht bemerkt.

Linke und Liberale gegen G20 – wie sich die Argumente gleichen

Am Treffen der G20 in Hamburg nahmen u.a. Merkel, Trump, erdogan und Putin teil.

Der Westen verliert an Macht und Staaten wie China, Russland, Indien und Brasilien gewinnen an Einfluss. Ausdruck dieser Machtverschiebung sind die Treffen der G20. Im Hintergrund steht die für den Westen so schmerzhafte Tatsache, dass sein wirtschaftliches Gewicht schwindet.

Die Medien und G20: Eine Nachricht aus Deutschland an den Rest der Welt

Friedlicher Protest bei G20 in Hamburg.

Die Berichterstattung der großen Medien zu G20 in Hamburg hat versagt, meint Evelyn Rottengatter. Es wäre viel zu wenig von den friedlichen und gewaltfreien Protesten gezeigt worden.

Wieso dieser Angriff auf die G20-Protestbewegung?

Demo gegen G20 in Hamburg von Tama66 - pixabay.com - Creative Commons CC0

Die wesentlichen Entscheidungen über die Welt fallen heute nicht mehr auf Treffen von politischen Statthaltern großer Kapitalinteressen aus den G7- oder G20-Staaten, noch in der UNO. Sie fallen auf einer metastaatlichen Ebene jenseits des Zugriffs irgendwelcher Einzelstaaten und ihrer Jurisdiktion.

Zeit für ein europäisches Europa: Erste Einsichten bei Merkel?

Merkel Raute von Armin Linnartz - cropped version of File: AM Juli 2010 - 3zu4.jpg; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nach dem Spitzentreffen der westlichen Industrieländer in Taormina, von Beobachtern als Tiefpunkt in der G7-Geschichte ausgemacht, meinte Bundeskanzlerin Angela Merkel, Europa müsse sein Schicksal in die eigene Hand nehmen. Kann man diese Aussage ernst nehmen? Community-Autor Gregor Flock meint: Wohl eher nicht.