Regierungsbildung unter dem Auge der Plutokratie

Das große Wort, alles sei verhandelbar, hat seit dem Ende des Kalten Krieges und der damit beendeten Systemkonkurrenz die Runde gemacht. Vor allem das Milieu, das momentan das Denken der politischen Kaste und der Medien prägt, hat sich anhand dieser Maxime durch die Zeit geschaufelt. Und seien wir ehrlich: Viele sind dem Glauben tatsächlich verfallen.

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Gegen Wahlen: Losverfahren als Urform der Demokratie

In seinem Buch „Gegen Wahlen – Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“ zeigt David van Reybrouck auf, das Demokratie eben nicht bedeutet, sich einen Kampf um Ressourcen zu liefern und im Status quo zu verharren, sondern gemeinsam über die Zukunft zu beraten und sie zu gestalten.

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Terror als Zeitgeist!

Die Gesellschaft hat vieles von dem vergessen, was in ihr eigentlich an kollektivem Bewusstsein vorhanden sein müsste. Wer es zulässt, dass der obszöne Arm der Exekution bis in die Tage der Kindheit zurückreicht, hat sich zu einem waschechten Terroristen gemausert.

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Für die Bösen: Schiffchen versenken!

Mackie Messer, Jack the Ripper, Fritz Haarmann: Das Böse in der Ferne erotisiert und fördert die Spannung. Doch hier, direkt vor der eigenen Tür, das wäre nicht zu ertragen. Deshalb haust das Böse in den Hüllen der Konkurrenz: So geht Ideologie, so geht Desinformation und so geht Apokalypse.

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Maxim Biller: Der Freak, der die Tabus bricht

Maxim Biller gehört zu den wenigen deutschsprachigen Schriftstellern, die sich einen Dreck darum scheren, was die faulige Saturiertheit über ihn denkt. Allein das macht ihn so lesenswert, aber alles andere auch.

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Kosmopolitismus, Nation und Region

Nation wie Region sind die Ordnungsgrößen, in denen die große ökonomische wie politische Transformation, die längst wirkt, stattfinden wird. Das wissen auch die Verkünder des Kosmopolitismus, die im Stillen sehr eigensüchtige Interessen verfolgen.

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Kein Aufbruch im Beinhaus der Merkeliana

Dass die Wahlen am 26. September eine Ära beendet haben, steht außer Zweifel. Von einer Aufbruchstimmung war aber nichts zu spüren. In den Parteizentralen wurde zwar gefeiert, auf den aber Straßen nicht. Der Beginn einer neuen Ära sieht anders aus.

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An Epic Novel – Über Chinas schreckliches Jahrhundert

In einer Zeit, in der China im Weltgeschehen eine immer größere Rolle spielt, ist es erforderlich, sich ein genaues Bild zu verschaffen. „China: An Epic Novel“ von Edward Rutherfurd ist dafür eine mehr als geeignete Lektüre.

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Die Glosse – Ein Rausch ohne Freude

Vieles ist nur noch mit Galgenhumor erträglich, das politische Theater ohnehin. Am Sonntag wäre der Zeitpunkt gewesen, nicht nur zur Revolution aufzurufen, sondern sie einzuleiten mit dem Slogan: Schluss mit dem Quatsch! Aber nicht in Deutschland. Hier regiert der Glaube, Demokratie entscheide sich dort, wo man ein Kreuzchen macht.

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