Tastes Salty…

Er strahlte ein letztes Mal: der Glanz der Weltherrschaft, die sich in dem immer wieder von britischen Seeleuten kolportierten Satz offenbarte, den sie aussprachen, wenn sie in fremde Gewässern waren. Dann streckten sie die Hand ins Wasser und probierten das Nass. Die Antwort war immer: „Tastes salty, must be British“.

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London Bridge down: Wir sind alle Royalisten!

Die Phrasen von gleicher Augenhöhe, Empathie, Achtsamkeit und Respekt, die auf jedem Kindergeburtstag eines bestimmten Milieus bis zum Erbrechen vorgetragen werden, haben für die internationalen Beziehungen, die der alte und neue Kolonialismus pflegt, keine Bedeutung.

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Äh, tss, ahem, nee, nicht wahr oder, das is …, ARRRRGH!

„Sie sehen, mir fehlen die Worte“, schreibt Dirk C. Fleck in der Einleitung seiner Polemik. Diese widmet er der neuen britischen Premierministerin Liz Truss, die jüngst befreit von jeder Emotion erklärte, dass sie einen Atomschlag gegen Russland durchführen würde, auch wenn das Ergebnis die „weltweite Vernichtung“ wäre. Was ist die Lehre daraus? Kurz gesagt: Rette sich, wer kann. Aber wohin?

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Alte Schule oder „Woanders ist’s auch scheiße!“

Es sind jene Geschichten, die im ersten Moment wie ein nicht sonderlich geistreicher Witz erscheinen, bevor sie ihre Weisheit entblößen. Und wie das so ist, in bestimmten Situationen fallen einem gerade solche Geschichten ein. Zum Beispiel, als ich hörte, wer sich in der britischen Tory-Partei durchgesetzt hat und nächste Ministerpräsidentin Großbritanniens werden würde.

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Kriminelles Syndikat

Catherine Austin Fitts hat 21 Jahre lang beobachtet, wie allein bis zum Jahr 2015 über 21 Billionen Dollar von den Konten der US-Bundesbehörden (Housing & Urban Development, HUD) und des Verteidigungsministeriums verschwanden. Folgen Sie dem Geld durch die geheimen globalen „Pipelines“, um eine faszinierende Geschichte von Hunderten von Milliarden Dollar zu erfahren, die fröhlich vorbeizogen, während die meisten von uns eingesperrt waren und ihre Arbeitsplätze, Unternehmen und ihr Leben verloren, während sie gegen Anordnungen kämpften.

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Die Freibeuter

Die historischen Piraten besaßen ein feines Gespür für das Unrecht, das von den Reichen und Herrschenden ausging.

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Außenpolitik: Von Bismarck zu Baerbock

Was sich in den letzten 150 Jahren in und um Deutschland getan hat, war abwechslungsreich, teilweise dramatisch und schrecklich. Nun steht wieder einmal alles auf dem Kopf. Es ist die Stunde der Strategie, der inneren Erneuerung und der Außenpolitik.

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Simon Scarrow: Young Bloods

Der Brite Simon Scarrow hat mit Romanreihen über römische Militärgeschichte bereits großen Erfolg gehabt. Auch wenn grundsätzlich eine gewisse Skepsis gegenüber dieser etwas reißerisch angelegten Literatur vorhanden ist, so ist sein Werk „Young Bloods“ zu empfehlen. Im Zentrum des Romans stehen die Biografien von Napoleon Bonaparte und dem Duke of Wellington.

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Die Kompradoren-Bourgeoisie und ihr politisches Storytelling

Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht das Unvorstellbare als Realität erwiese. Und es scheint, als spielten Politik und Medien Pingpong, um den erstaunten Mob in Atem zu halten.

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Das korrumpierte Panoptikum: Tun, was getan werden muss!

Dass ausgerechnet der sozialdemokratische Kanzler alles unternimmt, um die sich abzeichnenden Notstände zu verhindern, kommt einer Ironie der Geschichte gleich. Sollte er Erfolg haben, bewahrt er diejenigen in der Regierung, die nicht bis drei zählen können und durch den Reiz der Macht über Nacht komplett korrumpiert waren, vor der Demission.

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Biotechnik: Finanzkapital in Transformation

Am Beispiel der Biotech-Technologie lässt sich exemplarisch der sogenannte „wissenschaftlich-technische Transformationsprozess“ im Staatsmonopolistischen Kapitalismus (STAMOKAP) nachzeichnen. Der Staat agiert eigenständig, um über Förderung von Innovationen den Gesamtprozess der Kapitalakkumulation in Gang zu halten. Die makabre Ironie des Gesamtvorgangs: Infolge der Staatsinitiative am Beginn dieses Prozesses wird geglaubt, es handle sich um sozialistische Maßnahmen.

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Weltpolitik: Vom Imperialismus bis zu Kairos!

Dass der reklamierte gemeinsame politische Wille nur dann einen nennenswerten Stellenwert hat, wenn keine eigenen Geschäftsinteressen im Spiel sind, war nie anders. In Bezug auf die Etikettierung von Kriegsbündnissen als Wertegemeinschaften war der Vorfall um das neue Militär- und Technologiebündnis AUKUS wieder einmal eine gute Lektion.

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