Einführung in soziologische Sichten (Teil 2): Ohnmacht und Deprivation

Im zweiten Teil der „Einführung in soziologische Sichten“ steht der Gegenbegriff der Macht im Mittelpunkt: die Ohnmacht. Ein Aspekt von Ohnmacht ist die Verdummungsindustrie mit ihren Verblendungs-, Verkehrungs- und Umwertungsmechanismen. Über die Umwandlung lebendiger Menschen in Registraturnummern durch Bürokraten führt die Betrachtung zur Deprivation.

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Zehn Dolchstiche gegen die Politik

Die Bürokratie, treue Dienerin der Politik, verwaltet das Nichts, damit niemand mehr zu handeln vermag. Damit nie wieder jemand seine Verantwortung in der generalisierten Verantwortungslosigkeit wiedererkennt. Die Macht behauptet nicht mehr, dass alles unter Kontrolle sei, im Gegenteil … Die Politik lädt jeden zur Teilnahme ein, an diesem Spektakel der Bewegung im Stillstand.

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Aufforderung zur Revolte gegen die Lebensangst!

Die Revolte gegen die Lebensangst ist kulturell die vielleicht wichtigste Aufgabe, vor der wir stehen. Nicht, dass nicht Pläne für die Umgestaltung der Gesellschaft entwickelt werden müssten, die den Herausforderungen der Zeit entsprächen. Aber die große Aufgabe, die dem vorausgehen muss, ist die Überwindung der Angst vor diesen Veränderungen.

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Entpolitisierung: Hört denn das nie auf?

Verhältnisse ändern sich erst dann, wenn sich Menschen, die in ihnen leben und von ihnen betroffen sind, entschließen, diese Verhältnisse aktiv zu ändern. Solange die Position des Betrachtenden eingenommen wird, wird es noch schlimmer.

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Das Vakuum

Der Tiefschlaf, den dieses Land hinter sich hat und in den es gesungen wurde mit dem Lied der ewigen Überlegenheit, endet nicht nur mit einem bösen Erwachen hinsichtlich der Versäumnisse.

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STAB-Analyse: Die Zeit des Jägers

Die STAB-Analyse unterstellt, dass in jeder Organisation vier Archetypen von Menschen anzutreffen sind: Jäger, Bauern, Entertainer und Wissenschaftler. Sehen Sie sich unser politisches Personal an. Wo man die Jäger nicht findet, wird bereits das Lied vom Tod gespielt!

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Alfred Döblin: November 1918

Die erzählerische Koexistenz von Weltgeschichte und individueller Alltagsmühe.

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Der schwere Weg vom Objekt zum Subjekt

Menschen können aus der Passivität nur herauskommen, wenn es ihnen gelingt, die Verhältnisse, die sie entmündigen, fundamental zu kritisieren.

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