Leidverhütung und Leidensschutz: Sigmund Freuds „Unbehagen in der Kultur“

Die Kernthese: Freuds Essaytext „Das Unbehagen in der Kultur“ spricht zentrale Fragen unserer Conditio humana an im globalen Prozess von Enttraditionalisierung und Entbindung, von Rationalisierung und Verweltlichung, schließlich von „Entzauberung“ der Welt und der schon 1930 erkennbar drohenden Tendenz zur Selbstvernichtung der menschlichen Gattung.

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Religionskritik und Kulturtheorie: Sigmund Freuds „Unbehagen in der Kultur“

„Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, dass eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glückversicherung und Leidensschutz durch wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“ – Sigmund Freud

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Alexander Puschkin als Interpretationshilfe

Es passt zu der totalitären wie dummen Auffassung, dass ein aktueller Krieg im Jahr 2022 zur Folge haben sollte, die gesamte Kulturgeschichte einer Partei aus der Rezeption unserer Gesellschaft zu verbannen.

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Tja, jetzt knallt’s. So ist das.

„Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins. Denn wenn der Mensch nicht mit Vernunft seine Zukunft gestaltet, dann vernichtet er sich selbst.“ – Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)

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Aufforderung: „Alles, was vernünftig ist, muss sein.“

Propaganda verdient keine Energie, die auch für eine konstruktive Entwicklung genutzt werden kann. Das, was dort als Torso einer komplett unseligen Periode existiert, wird nicht lange überleben, wenn erst einmal deutlich wird, was vernünftig wäre und zu sein hat.

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Nach dem Leben gefragt

Sagt mir, was bedeutet der Mensch? Woher ist er kommen? Wo geht er hin? Wer wohnt dort oben auf goldenen Sternen?

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Die Zivilisation hat die spirituelle Geschichte der Menschheit pathologisiert

Alle großen Religionen begannen mit transpersonalen Erfahrungen. Aber in der Psychiatrie werden diese als schizophrene oder psychotische Erfahrungen beschrieben.

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Das Recht zu leben oder was der Mensch braucht

Heinrich Heine schrieb: Das Leben ist weder Zweck noch Mittel; das Leben ist ein Recht. Dieses Recht wird den Menschen geraubt, denn es ist die Revolution.

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Von der Deutung der Mythen zum politischen Journalismus

Heinrich Heine war nie aktueller als heute. Rolf Hosfelds Biografie „Heinrich Heine – Die Erfindung des europäischen Intellektuellen“ gibt Einblicke.

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Heinrich Heine – Ein Europa der Klassen und nicht der Nationen?

Heinrich Heine sprach schon davon, dass das Europa der Nationen Geschichte sei und an dessen Stelle nur noch die Wahl zwischen zwei Parteien bestehe: Reiche und Arbeiter.

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